Beiträge von BieBoss

    Mal abgesehen vom Abchecken von Krankheiten, dazu wurde ja nun genug geschrieben: Liebhaben kann man einen Hund auch, ohne ihn anzutatschen, wenn er das grad net mag. Dann verwöhne ich halt mit Leckerli o.ä., warmen Decken, spreche viel mit ihm (v.a. wenn er schlecht/nicht mehr sieht, um den Kontakt zu ihm halten zu können), verschaffe ihm Ruhe vor dem Welpen, etc. etc.

    Und wenn er den körperlichen Kontakt möchte, kommt der schon zu Euch, denke ich.

    Wie lange habt ihr denn schon den Junghund? Eine brummelige Reaktion könnte natürlich auch einfach "beleidigt" sein, daß der jetzt so im Mittelpunkt steht statt ihm selbst..... :-)

    Gerade bei schlechter Sicht ist es immer gut, erstmal die Hand vor die Nasse zu halten, damit man den Hund mit der Berührung nicht erschrickt, oder ihn vorher anzusprechen, damit er vorgewarnt ist, daß sich jemand in der Nähe befindet. Mach ich bei meiner Frieda auch oft, wenn der ganze Kerl unter der Decke steckt, und sie mich daher auch nicht hören konnte, wenn ich das Zimmer betrete. Hand vor die Nase halten, und nach ein paar Sekunden bewegt sich das Bündel, und das Schwanzi fäng zu wedeln an, und sie kommt raus und läßt sich durchkraulen, indem sie das Köpfchen unter meine Hand schiebt und regelrecht dazu auffordert. Die ist ja auch schon fast 14.

    Zitat

    @ bieboss also die aussage ist schon mehr als saublöd
    Welcher idiot läßt seinen hund denn an andere bei denen er weiß das die nicht sauber ticken???????


    Die Aussage ist tatsächlich saublöd - sie stammt von Dir :headbash: . Ich zitier mal:

    ".......Also gar keinen Kontakt an der Leine finde ich persönlich ziemlich schwachsinnig :headbash:
    Wenn man den anderen Hund und seinen Halter einschätzen kann sollten die Hunde sich auch an der Leine beschnüffeln dürfen.
    Mache das sogar auf der Hundewiese oft so weil es hier einige nicht erzogene unkontrolierbare hunde gibt die auf jeden los gehen
    ( ob mit oder ohne leine) mit der leine habe ich dann die möglichkeit meinen Hund wegzuziehen "

    Will heißen, Du weißt, daß es dort viele unkontrollierbare Hunde gibt (die Du dann einschätzen kannst?? - häh, das paßt nicht zusammen), und Du deswegen Begegnungen an der Leine zuläßt, um zu testen, wie sie drauf sind..... und Deinen dann wegzuziehen. Also dient Dein Hund in dem Moment zum Austesten, ob die Anderen kontrollierbar sind..... Voll der Blödsinn, da gebe ich Dir Recht.

    Kann man den Hund nicht an das Wasser gewöhnen, indem man erstmal nur so viel Wasser einläßt, daß nur die Füßchen bedeckt sind? Und wenn das klappt, dann halt etwas mehr, bis zur optimalen Höhe für die Therapie.

    Ich denke, so wie es jetzt gemacht wird, bringt es sicherlich nicht viel, weil da sicherlich nicht der benötigte Bewegungsablauf gezeigt wird, der trainiert werden soll, bzw. mit dem die Muskeln trainiert werden sollen, das alles zu halten. Dann lieber Trockenübungen, die vielleicht nicht ganz so effektiv sind wie ein Unterwasserlaufband, aber dafür gemacht werden können, und zwar langsam aber stetig Erfolg bringen.

    Evtl. paßt die Temperatur auch nicht, daß das zu kühl ist oder so? Grad die Windigen sind ja doch recht kälteempfindlich......

    Meine würden es auch nicht sonderlich mögen, vor allem Biene - aber ich denke, sie kennt Wasser und würde dann halt notgedrungen mitspielen, auch wenn sie´s doof fände, wenn ich ihr Leckerli dabei vor die Nase halte und gebe :-) Wenn der Hund die auch nicht nimmt, ist der Streß definitiv zu groß, und er sollte evtl. erstmal an das (warme) Wasser an sich oder ein Laufband im Trockenen gewöhnt werden.

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    Der Welpe von meinem Freund lag anfangs oft auf den kalten Fliesen und hat dann eine Blasenentzündung bekommen (nur 1 mal ;) )

    OK - bei Welpen würd ich auch ne Ausnahme machen, weil die zu schnell auskühlen würden, denke ich..... Wie beim Menschen halt auch, da sind ja Neugeborene auch etwas empfindlicher :-)

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    ......eine Hündin soll man nicht so lange in der Kälte abliegen lassen, da es sonst zu einer Gebärmutterentzündung kommen kann.....

    Eine Entzündung (auch der Blase!) entsteht durch Bakterien. Nicht durch Kälte!

    Solange der Hund eine wärmere Alternative zur Verfügung hat, und er sich selbst für den kalten Boden entscheidet, würde ich das zulassen.

    Einzige Ausnahme: Arthrose u.a. Krankheiten, die sich durch Kälte verschlechtern würden.

    Man darf nicht vergessen, daß Hunde, besonders draußen-Hunde (Zwinger) jetzt schon voll das Winterfell haben - aber guck mal auf die aktuellen Temperaturen, die sind dafür eigentlich viel zu warm......

    Themis: :gut: :gut: :gut:

    Cruzado: ist doch vollkommener Quatsch! Wenn der Hund so reagiert, weil er evtl. Streß hat, während Frauchen weg ist: Silvester-Knallerei, oder der Nachbar macht Streß, vielleicht ärgert ja jemand den Hund vom Flur aus und heizt ihn hoch, was auch immer - und dafür möchtest Du erstmal den Hund bestrafen?? Sowas wird sicherlich nicht dazu beitragen, mehr Ruhe in den Hund reinzubringen, sondern erhöht sein Streßlevel bestenfalls noch. Und führt außerdem noch nicht zum Ziel, weil er weiß, daß er, wenn Fraule heimkommt, er zusätzlich noch erstmal eine auf den Deckel kriegt....

    Wenn einen ein Hund anspringt, der das bislang nicht getan hat, und eigentlich gelernt hat, sich zu benehmen, dann gehe ich als Erstes mal davon aus, daß das einen Grund hat - und das ist nicht von heut auf morgen schlechtes Benehmen, geschweige denn ne "Pubertät" (man kann auch echt alles auf die "Pubertät" schieben.....) - mit eineinhalb ist die längst "durch", sondern der hat irgendeinen Streß, wenn er allein daheim ist. Das kann sein, daß da neue Nachbarn komische Geräusche machen (Bohren), Silvesterlärm veranstaltet wird, was auch immer - jedenfalls hat er ein Problem. Und das löse ich nicht mit Maßregeln, sondern finde heraus, woran´s liegt, bevor ich da irgendwelche harten Maßnahmen verwende.

    Sollte das tatsächlich als einfach übermütige Begrüßung herausstellen, dann zeige ich halt erneut ganz konsequent dem Hund ein Alternativverhalten wie Absitzen o.ä., aber wozu gleich böse werden? Reicht doch, wenn man dann konsequent ist? Solang der Hund hüpft, gibts keine Aufmerksamkeit (vor der Türe warten z.B. wie hier praktiziert), und schon kommt er mit dem Gehüpfe nicht zum Erfolg (Frauchens Aufmerksamkeit), und wird damit aufhören.

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    ......Mal kurz ne andere Frage...Josie bekommt Plantium Trockenfutter, hat es immer gut vertragen und gerne gegessen, seit drei Tagen lässt sie ihr Futter aber stehen, oder isst nur widerwillig...muss ich mir Sorgen machen? Oder einfach mal das Futter umstellen? Bin mit Plantinum eigentlich sehr zufrieden gewesen.

    Hm - wie alt ist sie, ich glaub 6,5 Monate hattest Du geschrieben. Könnte es sein, daß sie demnächst zum ersten Mal läufig wird? Da kann das schonmal vorkommen und ist nicht wirklich besorgniserregend. Ich würds einfach mal weiter beobachten, bzw antesten, ob sie besondere Leckerli noch nimmt (wenn sie ernsthaft was hätte, würd sie die sicherlich auch eher verweigern), ansonsten denk ich, die holt sich schon, was sie braucht... Halt vermehrt darauf achten, ob sie genügend trinkt, das kann eher gefährlich werden, aber paar Tage wenig futtern ist net so wild.

    Umstellen würde ich deswegen sicherlich nicht gleich, zumal das Platinum ja auch ein gutes Futter ist.

    Zum Sichergehen: solange die Rippen nicht deutlich sichtbar sind beim Hund, sondern nur fühlbar, ist alles noch im grünen Bereich, solltest Du anfangen, die Rippen zu sehen oder gar die Beckenknochen am Rücken rausstehen, dann würd ich das mit dem Futtern nochmal ärztlich abklären, denn dann könnte es gefährlich werden und deutlich zu wenig dran sein am Hund. Ideal ist die Figur, wenn man die Rippen gut fühlen kann beim Darüberstreichen mit der Handfläche, ohne reinzubohren, aber nicht gleich sieht unterm Fell bei jeder Bewegung, und der Hund ne Taille hat. Das würde ich also weniger vom Gewicht oder der Futtermenge abhängig machen, weil jeder Hund seinen individuellen Stoffwechsel hat, sondern eher am Aussehen festmachen.

    @Liv: die Bemerkung war sicherlich sehr hilfreich..... :lol:

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    ..... eher gemütlichen Mops.....


    Hahaha..... Ne Freundin von mir hat ne kleine Möppeline. Schlank, agil, frei atmend. Und das Weib (der Hund, nicht die Freundin *gg) ist NICHT platt zu kriegen. Die rast, wenn sie darf, den ganzen Tag durch die Gegend, quietscht, will action etc. Ich was, als die klein war, einmal zu Besuch, und die mußte echt stääääändig ins Körbchen geschickt werden, sonst kam sie nicht runter und ist dauernd auf uns drauf und über uns drüber geklettert, wollte herumkaspern etc.. Sowas von sportlich, hibbelig, arbeitswütig - boah, da wundere ich mich echt, warum die Leute immer erschrecken, wenn ich sag, ich hab nen Jagdterrier. Die sind voll harmlos dagegen, und die Möppeline hat Frauchen echt so manches Mal zum Verzweifeln gebracht *gg

    Naja - heute hat die süße Maus Begleithundeprüfung und immer noch kein Problem damit, stundenlang wandern zu gehen.....

    So viel zum Thema ruhiger Hund...... Wenn man die Möppels nämlich läßt, können die auch ganz anders.

    Insofern, wenn jemand von "Chaos-Mix" spricht, kann das schon helfen: nämlich Dir, zu verstehen, daß der Hund, bedingt durch die Rassemischung, grad einfach nicht anders kann als aufdrehen, und Ruhe halten ihm sehr schwer fällt. Und auch dahingehend, daß nicht unbedingt Du "schuld" an diesem Verhalten bist. Ist doch auch schonmal was und tröstet ein bisserl, oder :ugly:


    Und dazu:
    "Und Geld gespart stimmt leider auch in keinster Weise, die Gute war teurer als manches reinrassige Tier."

    Ganz klar - aber genau weil die "Züchter" für diese Mode-Mixe so viel Kohle kriegen, ist es denen oft erstmal egal, wie gesund die Tiere sind, oder ob sie von der Art her zusammen passen und "sauber" im Kopf sind. Hauptsache, der Rubel rollt, und der Nachwuchs bleibt nicht aus....... Die Nachfrage ist ja offenbar vorhanden, wie man sieht :-)

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    .......Der kleine muss doch sozialisiert und mit der Welt bekannt gemacht werden? 15 min reichen ja grad mal um den Park zu erreichen und gleich zurück zu gehen. Wie soll er da andere Hunde, Menschen oder sonstige Umwelteindrücke sammeln? Und wenn ich ihn jetzt abgesehen vom Gassigehen im Park wochenlang nur im Auto rumchauffier, wie kommt er denn dann klar wenn wir auf einmal auf Bus umsteigen mit dutzenden Leuten und durch die Innenstadt laufen, wenn er das nie kennengelernt hat? .......

    Ich könnte natürlich mal morgen probieren nur kurz 15 Minuten raus und dann im Bus nur auf dem Schoss halten statt ihn rumschnuppern zu lassen und von der Bushhaltestelle zur Arbeit tragen statt gehen? ......

    Also - mit der Sozialisierung, das wird völlig "überbewertet": klar muß der Kleine Vieles kennenlernen. Aber die ersten Busfahrten macht man da doch dann, wenn nix los ist in den Öffis (von der Tageszeit her), und dann eben mal nur eine Station, und dann weider heim, wo er das erstmal verarbeiten kann! Andere Menschen kann er auch auf kurzen Strecken oder Gassistrecken kennenlernen, der muß nicht in 4 Wochen die ganze Welt kennenlernen. Er darf auch mal kurz in der Innenstadt spazierengehen - aber die ersten Male halt net Samstag früh im Einkaufsrausch-Chaos, sondern vielleicht Montag Abend, wo nix los ist und dann auch net gleich unbedingt Zentrum, sondern vielleicht erstmal ne belebte Gegend, die aber für ihn noch überschaubar ist, und nicht für 7 Stunden, sondern mal 15 Minute. Und man muß auch net durchlaufen, sondern kann auch auf ner Bank sitzen udn ihn das Treiben einfach kennenlernen lassen. Hat den Vorteil, daß er sich das aus der Entfernung ansehen kann, er sich auf nichts anderes konzentrieren muß (z.B. anständig an der Leine gehen), und sich evtl. lernt, gleich zu entspannen, sodaß er später in der Stadt nicht immer auf 180 ist, weil er gelernt hat "Stadt= spannend, aufregend, action". Also alles in Maßen, nicht in Massen!

    Und wenn der Hund auf diese Weise lernt, mit verschiedenen neuen Situationen umzugehen, dann wird er auch, wenn er älter ist, kein Problem mit dem Umgang mit neuen Situationen haben, und daher kannst Du das Üben schwierigerer Situationen (Wochenmarkt o.ä., voller Bus, stundenlanges Öffi-Fahren) auf später verschieben. Wel er gelernt hat, daß neue Situationen nicht furchterregend sind, Du sie mit ihm bewältigst, und alles paletti ist.

    Sozialisieren heißt NICHT, daß der Hund in 4 Wochen die ganze Welt kennenlernen und jeden Münchner mit Namen ansprechen können muß, sondern ihn dahin zu bringen, daß er mit Alltagssituationen erstmal im Kleinen lernt, umzugehen, und dadurch die Fähigkeit erwirbt, mit neuen Situationen umgehen zu können. Die Ansprüche also nicht gleich auf 180 ansetzen, sondern kleine und kleinste Aufgaben geben, positiv abschließen, bewältigen und verarbeiten lassen und ihm zeigen, wie er den Streß in der Situation bewältigen kann - z.B. indem er sich z.B. hinlegt und beobachtet, sich an Dir orientiert, lernt, daß er sich keine Gedanken machen muß (=Streß haben muß), weil DU komische Situationen für ihn regelst. Dann kann er Dir auch später vertrauen und wird die dann neuen Situationen problemlos bewältigen.

    Einen Ansatz hast ja schon selbst geschrieben: im Bus auf dem Schoß, abschirmen. Schöne Idee! Mach das so und setz das auch im restlichen Alltag um, und Du wirst sehen, die ganze Situation wird sich entspannen.

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    ....insgesamt vergehen fast 1,5 Stunden von der Haustür bis zur Arbeit. Aber eben heute wo die Auslastung deutlich weniger war, war er ja gerade so überdreht. Ich weiß jetzt kommen viele mit der 1-Minuten-Regel. Die Welpen waren aber schon ab der achten oder neunten Woche jeden Tag um die Mittagszeit 1 Stunde Gassi mit den Großen.....

    Boah - das ist definitiv zu viel, vor allem das Herumgetobe. Die Busfahrt alleine wär schon anstrengend genug, aber das Spielen mit anderen Hunden pusht natürlich schon.

    Daß er heut, wo er das nicht hatte, besonders unruhig war, ist klar - er hat, seit er bei euch ist, evtl. schon voll die Erwartungshaltung aufgebaut, daß Gassi immer Halligalli ist mit viel Spaß, und daß es früh um die Zeit halt rennspielchen etc. gibt. Und nun sitzt er da und wartet auf genau das, will toben - und muß stillsitzen, mit all den Hummeln im Poppers.... .-)

    Daß die mit den Großen schon ne Stunde Gassi waren, muß ja nicht heißen daß das richtig war...... Kommt auch immer drauf an - ich kann auch 5 Stunden mit dem Welpen unterwegs sein, ohne ihn zu überfordern: wenn ich 5 Minuten auf ein Feld laufe, mich dort hinsetze, ein Buch lese, während Welpi 4,5 Stunden schläft, dann bisserl spielen und wieder heim. Es geht nur bei dieser Regel darum, daß der Hund nicht mit Eindrücken überfordert wird, und v.a. das Skelett durch zu viel gleichförmige Bewegung (wie Gehen an der Leine) überlastet wird durch einseitige Bewegungsabläufe. Wenn das so stattgefunden hat wie von mir beschrieben, ist auch ne Stunde kein Problem. Aber was Du bei Dir schilderst, ist ja schon ne Menge Action für nen Welpen - der kennt Auto/Bus noch nicht so lange. Der kennt die Hundekumpels nicht so lange. Der erlebt Straßenverkehr mit hunderttausend neuen Menschen und Gerüchen auf der Straße (ich übertreibe bewußt), und vielleicht jeden Tag neue Wege/Gegenden etc., der hat auch daheim die Regeln im Haus kennenlernen müssen, der lernt, Dich zu lesen und einzuschätzen, lernt Zeitabläufe kennen (Fütterungszeiten, Gassizeiten), soooo vieles in der ersten Zeit. Und all diese tausende Eindrück von unterwegs wollen erstmal verarbeitet werden. Insofern kann das schon sein, daß daraus eine gewisse Unruhe resultiert. Besser: Mit dem Auto fahren, oder zumindest, wenn Öffis, dann nicht zur Rush hour, wenn möglich, und abschirmen gegenüber Fremden, vielleicht hochnehmen oder in ne Box setzen im Bus o.ä., einfach um die Anforderungen, mit denen der umgehen muß, etwas zu reduzieren, sodaß er im Buzs z.B. runterkommen und schlafen kann, zumindest aber entspannen, statt das als immer neues aufregendes Erlebnis wahrzunehmen.