Beiträge von BieBoss

    Rübennase schrieb:
    "Zum Thema warum so viele Leute ihre Hunde im Winter abscheren lassen... Damit hab ich im Moment sehr zu kämpfen :( weil ich sehr oft den Auftrag bekomme, alles runter zu scheren, der Hund bekäme ja einen Mantel an."

    Wo ist das Problem? Wer den Hund scheren läßt, hat schon seinen Grund. Und wenns ein zu scherender Hund (nicht Goldie oder so) ist: warum sollte ich meinen Hund im Winter weniger oft pflegen/scheren als im Sommer?

    "1. Wegen den Schneebommeln. Viele Hundehalter denken wirklich, das sie ihren Hunden dann etwas gutes tun, wenn das Fell so kurz ist, das nichts mehr hängen bleibt."
    Das ist auch definitiv so! Hab das gesehen, als meine mal "weil Winter" langes Fell hatte: die Schneebömmeln haben sich so reingefressen ins Fell, daß am Ende die Hinterbeinchen zusammenklebten vor lauter Schnee und Biene einfadch nur im Schnee klebte und fiepte, weil sie nimmer weiter kam. Seitdem wird kürzer geschoren! Immerin: das Fell ist eine Züchtung des Menschen, und wenn das bei Schnee zur Qual und Behinderung für den Hund wird, sollte es meines Erachtens nach geschoren werden! Klar, Pferdespray hilft ganz gut, aber auch nur bis zu einem gewissen Grade.

    "3. Dreck und Nässe. BESONDERS in diesem Winter ist das Problem, das es ja mehr Matsch hat als Schnee und dementsprechend die Hunde aussehen. Und jeden Tag ein oder zweimal baden oder abduschen wollen die wenigsten." Glaub auch nicht, daß das so gesund ist für das Fell, wenns 3-4mal täglich geföhnt werden muß (Stichwort austrocknen). Bei kurzem Fell rubbel ich den Hund mit nem dicken Handtuch trocken, die schmeißt sich ins Körbchen und pennt, und fertig. MIt langem, nassem Haar möcht ich das net ausprobiern, da ist der Hund dann zu lange naß, bis die Nässe komplett raus ist - wahrscheinlich noch naß beim nächsten gassi, wenn er aus der warmen Wohnung wieder ins Kalte raus muß. Dann ist die Lungenentzündung vorprogrammiert...

    "4. Weil der Hund generell immer rappelkurz geschoren wird. Die allerallermeisten Menschen unterschätzen den Pflegeaufwand eines Langhaarhundes, bzw kommen nicht damit klar/haben keine Lust darauf/Hund lässt sich vom Besi nicht pflegen."
    Bei mir wird Biene grundsätzlich rappelkurz geschoren (letzte Woche erst wieder), weil sie sonst bei ihrer Arbeit in der Rettungshundestaffel in jedem Brombeergestrüpp hängenbleibt und bei der Arbeit behindert wird. Außerdem, wenn der Schnee sich im Fell derartig ansammelt, dann kühlen die Schneeböbbels den ganzen Körper aus, weil der Schnee halt am Hund bleibt, und wenn sie dann im Auto tauen, wird das ganze Fell naß und der Hund sitzt naß bei Minusgraden im Auto - super...... Und erzähl nicht, der Hund würde sich nicht pflegen lassen - denn sonst würde er auch nicht ne Stunde stillhalten auf dem (meinem) Schertisch! Das Argument is a weng unlogisch :-)

    Wenn sich der Hund draußen normal bewegt, friert er nicht, auch bei kurzem Fell. Klar, wenn ich ne halbe Stunde mit der Nachbarin tratsche und rumstehe, fängt sie zu bibbern an. Aber der Zweck des Gassigehens ist ja net Rumstehn.... *gg Und wenns dann echt mal regnet, ist sie eh naß, ob kurzes oder langes Fell, weil keine Unterwolle da ist. Dann lieber kurz, ist schneller gefönt. Wenns aber sehr kalt ist und regnet, gibt´s halt mal Mäntelchen, damit lebt die ganz gut. Oder wenn sie im kalten Auto warten muß im Training, Mäntelchen und Kuscheldecke - meist legt sie sich trotzdem nur obendrauf statt mittenrein :-) Also so sehr frieren kann sie nicht, trotz kurzen Fells.... :-)

    Wenn Du ein eigenes Haus mit Garten hast - wie wär´s damit, den Hund beim Reinkommen ganz kurz absitzen zu lassen und ihm dann irgendwas in den Garten zu werfen, das er dann holen kann, sodaß er den Übermut und die Freude im Garten ne Runde abtoben kann? In der Zeit kannst die Einkäufe reinbringen, Auto abschließen, ihm zwischenrein bei jedem Gang noch paarmal sein Spieli werfen, und dann könnt Ihr gesittet zusammen reingehen.

    Und das Werfen des Spielis kannst Du irgendwann immer weiter rauszögern. So weit, bis Du es letztlich erst dann wirfst, wenn die Einkäufe verräumt sind, und der Hund so lange brav gesessen ist im Haus... Und dann dazu übergehen, statt Spieliwerfen das Abwarten nur noch mit nem Leckerli zu bestätigen.

    Bei meiner Biene mach ich das auch manchmal so wie Morrigan beschreibt, die muß ihr Freuen erstmal mit ner Runde Rennen abreagieren. Die holt sich dann irgendwas, was gerade rumliegt, ein Spieli, oder ihre Decke aus dem Körbchen, oder nen Schuh, der im Wohnzimmer steht, und muß ihn beim Rennen in Flur und Wohnzimmer rumtragen (da darf sie das, ist ja kein Döggelchen von der Größe her - nur im Kopf *gg) und mir bringen. Und dann is wieder gut *gg

    Wir müssen uns leider auch hier einreihen (deswegen durfte ich auch lästern vorher... *gg) .

    Mit meiner Frieda hab ich auch so ein komplett unverträgliches Teil daheim.

    Was ich mir schon anhören mußte: der Hund sei schlecht sozialisiert. Ich hätte den falsch erzogen (konnte gar net sein, so lang war sie da noch gar nicht bei mir...). Und der übliche Spruch: "Die klären das unter sich" (Gerne - nur dumm, daß meine dann auch Löcher davontragen könnte...). Als wir mit Maulkorb unterwegs waren: "Naja, da kann ja nichts passieren, ihrer ist ja gesichert" - genau, und daß mein Hund dann massiven Streß kriegt, ist ja egal, Haupstsache, Ihrem passiert nichts, gelle?

    Den Satz mit dem "wollen wir Sie heute mal zusammen "spielen" lassen?" hab ich auch schonmal gebracht, nachdem mir der Halter bei der vorherigen Begegnung gesagt hat, die müßten das unter sich ausmachen, und ich ihm klargemacht hatte, daß das nicht empfehlenswert sei. Er hat dann beim nächsten Mal bei der Frage mit dem Spielen gegrinst und gesagt "Ne, heute lieber nicht!" *gg Hat mich also wiedererkannt und die kleine Spitze verstanden und noch Humor bewiesen.....

    Frieda kam zu mir, die war vollkommen panisch, wenn die nur ein Hundehalsband gehört hat im Umkreis von 100 Metern. Die hat gekreischt, stand in der Leine und wollte sich draufstürzen, um den anderen Hund zu beseitigen. Sobald der dann weg war, hat sie sich hingesetzt, und Durchfall gehabt, dünn wie Wasser vor lauter Streß.

    Spaziergänge im Park waren ein einziger Spießrutenlauf. Wenn irgendwo ein Hund kam, bin ich ausgewichen, Hund zu mir genommen, und vor allem hab ich geschwitzt, sobald ich nen fremden Hund sah - weil ich damals selbst noch mit dem Thema wenig vertraut war und nur wußte, die geht drauf. Vollkommen unsicher, wie ich sie halten geschweige denn beruhigen konnte.

    Irgendwann bin ich dann mit Plan vorgegangen: erster Schritt war, komplett Hunde zu vermeiden. Sodaß sie erstmal so weit runterfahren konnte, daß sie nicht immer beim Spaziergang schon von vornhereinn auf Krawall gebürstet war. Nicht immer aufpassen mußte, daß ein Hund irgendwo war. Als nächsten Schritt habe ich dann Hunde"begegnungen" auf große Entfernung versucht. Mit Ansage, daß da ein hund kommt (Frieda ist ja blind), und Absitzen. Aber beim Absitzen fährt sie nur noch mehr hoch, weil sie quasi den Hudn herankommen hört. Also war ich dazu übergegnagen, mit "Weiter" einfach weiterzugehen, im Bogen um den Hund rum. Das klappte ganz gut. Langsam gab sich das auch mit dem Durchfall nach jeder Hunde-Wahrnehmung. Die Abstände wurden geringer, die sie zu ertragen in der Lage war. Inzwischen sind wir so weit, daß wir grundsätzlich gelassen Gassi gehen können, sie vertraut mir, daß ich keinen Hund ranlasse, und wenn einer kommt, daß ich sie beschütze. Ab dn an kommen so 1-2 Kläffer, wenn einer sich im Vorbeigehen aufführt, aber ich geh dann weiter und lobe, sobald sie mit weitergeht. Dann schüttelt sie sich und gut ist wieder -kein Durchfall mehr.

    Heute ist es uns auch möglich, im Hundepark Gassi zu gehen. Zu wilde Hunde werden geblockt, ruhige Exemplare werden durchaus mal hergelassen, während ich in der Hocke sitze, Frieda zwischen den Beinen sitzend, die Hand vor ihrer Brust, damit sie sich beschützt fühlt, ich quasselnd, damit sie die Situation als normal erlebt. Der andere Hund kann ein paar Sekunden schnuppern, sie schnuppert kurz, dann gehe ich mit ihr weiter, bevor sie meint, sie müßte zuschnappen. Sie kann das also schon ein paar Sekunden aushalten. Im Vergleich zum Anfang Welten besser. Aber ein unkomplizierter Hund ist sie deswegen noch lange nicht. Begegnungen, ohne daß meine Hand dazwischen ist, lasse ich nicht zu, weil ich weiß, sie würde schnappen (komischerweise hat sie noch nie meine Hand geschnappt dabei, obwohl sie blind ist! Aber meist reicht es, wenn sie etwas geschnuppert hat, den Kopf mit der flachen Hand auf die Seite zu schieben, und dann ist gut.). Aber sie würde in der Situation nicht mehr so in sinnloser Panik zupacken wie damals, in Tötungsabsicht, sondern eher - ich weiß nicht, auf mich machts fast den Eindruck von "gewohnheitsmäßig". Sie kann aber auch anders - wenn einer unkontrolliert auf sie zustürmt, wird sie im Zweifel zur Kampfsau, ich muß immer bereit sein, vorher einzugreifen unterwegs. Aber es ist viel entspannter als am Anfang, zumindest hat sie nimmer so nen Streß, daß sie immer Durchfall kriegt, und kreischend in der Leine hängt. Meist läuft sie weiter, schüttelt sich kurz, und gut ist. Früher hat´s Minuten gedauert, nachdem der Andere Hund weg war, bis sie wieder auch nur ansprechbar war - ruhig war dann nochmal was Anderes..... Und ich weiß halt inzwischen, wie ich´s handhaben kann. Anfangs hab ich echt ein kreischendes zappelndes um sich schnappendes Bündel im Arm gehabt......

    Aber - inzwischen gehen meine Tochter und ich ab und an mit allen Dreien gleichzeitig spazieren. Solange man ein Auge drauf hat, daß keiner Frieda zu nahe kommt von den anderen Beiden (machen die von sich aus gerne), ist alles gut, sie ist richtig entspannt. Habs auch schon 2-3mal alleine mit drei Hunden probiert - aber das ist anstrengend, weil die 2 andern dann so ziehen.... *gg (klar, die wissen ja, was ich da an der Leine habe neben ihnen und sind nicht so wirklich ganz zu 1000% entspannt dabei *gg). Und wenn die anderen 2 im Freilauf sind, das geht auch (die weichen großräumig aus) - aber dann darf ich nirgends gehen, wo der Rückruf funktionieren muß - weil die dann schlicht und einfach net herkommen zu mir, Biene bleibt da z.T. in 50 m Entfernung stehen und ist weder mit Leckerli (für die sie sonst sterben würde) noch mit guten Worten oder gar unter Androhung von Prügeln dazu zu bewegen, zu mir zu kommen *gg Da muß ich dann erst, wenn wir wieder am Auto sind, die Fussel ins Auto packen, dann kommt sie zu mir heran und betritt das Auto. An Fussel vorbei ins Auto - ne, mag sie net..... :-) Bossi ist da etwas mutiger, er ist auch derjenige, der heute noch ab und zu zu ihr geht, schnuppern möchte, wenn sie in ihrer Box liegt, und versucht, Kontakt aufzunehmen, oder sie einfach beobachtet, wenn sie in meinem Zimmer rumtigert, und er vor der Tür auf mich wartet. Der würde schon gerne, selbst heute noch..... Ich sag immer, WENNS denn mal ein Hund schaffen sollte, daß sie ihn akzeptiert, dann er..... :herzen2: Der ist einfach neugierig, offen, hartnäckig und stur - Terrier halt *gg

    Heut früh erst wieder beim Spaziergang ne Begegnung gehabt mit nem älteren Herrn im Kaff bei uns. Der geht mit seinem Hund immer eeeewig spazieren, ist auch voll nett, der alte Herr, ebenso wie der neue Hund (Pinscher-Mix), den er nach dem Tod der Vorgängerin dieses Jahr angeschafft hat. Nur kapiert der Mann einfach nicht, daß Frieda nicht unbedingt Wert auf Bekanntschaft mit seinem Jimmy legt. Läßt den Kerle also ganz neugierig an der langen Flex in Richtung Frieda laufen, obwohl ich schon extra (ich kenn ihn ja nun lang genug) den Umweg um ein Auto herum über die Straße nehme, um eine Begegnung zu verhindern. Naja - inzwischen weiß ich, wie ich reagieren kann, bis daher ganz entspannt unterwegs, und bei dem geh ich dann halt einfach freundlich grüßend und sehr beschäftigt tuend weiter.

    Hab auch z.T. schon, wenn fremde Hunde zu schnell herangestürmt waren, um Frieda zwischen meine beiden Beine zu nehmen, einfach auf den Arm genommen und die Hunde dann halt geblockt.

    Anfangs empfand ich das als furchtbar stressig. Viele haben mir damals auch empfohlen, den Hund wegzugeben. Aber das hab ich nicht fertiggebracht..... Sie ist so eine liebe, heute noch verspielt mit ihren fast 14 Jahren, lebhaft, liebt Menschen. Problem sind echt nur Hunde, zum Glück. Abgesehen davon: wer nimmt denn schon ne Jagdterrine, die 8 Jahre alt ist (damals zumindest), blind, und auch noch voll aggressiv auf Hunde reagiert..... Die saß schon 7 Monate lang in ner Box in der Auffangstation, als ich auf sie aufmerksam geworden war.

    Ich habs bis heute nicht bereut, klar ist es etwas anstrengend, bis man einen Weg gefunden hat, damit umzugehen. Aber wenns dann mal halbwegs läuft und man seinen Weg gefunden hat, kann man gut damit umgehen. Ist halt in Sachen Hundesitten nicht einfach. Ich kann Frieda nicht weggeben, weil ich nicht weiß, ob die Leute mit ihrem Verhalten umgehen könnten, und ich Angst hätte, daß was passiert, und wir danach wieder am Anfang stehen, weil sie ne blöde Begegnung hätte und der Andere damit nicht umgehen konnte. Aber meine Tochter kann gut mit ihr umgehen, die macht das im Zweifel, wenn ich mal weg bin.

    Gehen tut generell alles: War neulich mit Tochter und allen 3 Hunden ein Wochenende weg, und es ging super. Zum Teil nahm sie die anderen 2 und ich die Frieda, mal war ein Teil der Hunde im Auto und die andere draußen, mal umgekehrt. Geschlafen wurde mit Fussel in Box, die anderen frei im Hotelzimmer. Zum Abendessen oder Frühtück kam ein Teil der Hunde ins Auto, Rest blieb im Zimmer. Ist alles zu managen. Die dürfen halt net allein zusammenbleiben im Hotel, klar..... Aber ich habs mir aufwendiger vorgestellt, und solange ich im Auto bin, sind die 3 Mäuse auch entspannt.

    Auch in der Freizeit: ich nehme inzwischen oft alle 3 mit, wenn ich zum Trailen fahre. Während ich mit Bossi auf dem Trail bin, bleibt Fussel (nachdem sie gearbeitet wurde, damit sie ruhiger ist) mit Biene allein im Auto, jede in ihrer Box, und es ist ok. Aber da bin ich auch immer nach ein paar Minuten wieder am Auto - länger trau ich mich net.... Die zwei waren in der Woche nach Fussels Ankunft übelst im Auto aneinander geraten, die Biene hätt ich dabei verlieren können und mußte erstmal in die Klinik. Waren aber gsd "nur" Hämatome - die dafür über den gesamten Bauch verteilt, wo Frieda reinzubeißen versucht hatte. Hätte die nicht nur Zahnstummel gehabt zum dem Zeitpunkt schon, hätt ich da nen Hund weniger gehabt.... Ich konnte Biene über 6 Wochen kaum anfassen am Bauch, nicht hochnehmen etc.

    Inzwischen sind fast 6 Jahre vergangen, aber leichtsinnig werden darf man mit so nem Hund nicht. Das ist immer noch nur Management, keine Verträglichkeit, egal wie leicht es inzwischen scheint im Vergleich.....

    Also ein halber Liter sollte es schon sein, damit man da alles testen kann..... *unschuldigguck.....

    *diekamerazückundhinterherlauf........ :lachtot: :lachtot: :lachtot: :lachtot: :lachtot: *kopfkinohab.......

    Aber mal ernst: alles Gute, daß Ihr endlich zu einer anständigen Diagnose kommt und das erfolgreich behandeln könnt!

    Zitat

    .....
    aufeinmal hatte ich das gefühl dass ich ,abgesehen davon dass ich es möchte, mich verpflichtet fühle wenigstens einem von ihnen ein schönes leben zu geben. den tieren geht es schlecht wegen der menschheit.

    versteht ihr das?

    Jein - wenn ich mir einen Hund "anschaffe", dann deswegen, weil ich einen Hund haben möchte und evtl. bestimmte Dinge mit ihm machen will. Wenn ich im Tierschutz genau diesen Hund finde - kein Problem, gerne. Aber ich schaffe mir nicht nur deswegen einen Hund aus dem Tierschutz an, damit ich helfen kann, ohne Rücksicht darauf, ob er überhaupt zu meiner Lebenssituation und meinem Vorhaben paßt, nur weil ich mich verpflichtet fühle, zu helfen..... Verpflichtet sollten sich eher diejenigen fühlen, die die Ursache für das Dasein der Hunde im Tierheim sind - und die machen sich wohl meist eher weniger Gedanken drum.... Den Hunden geht´s nciht schlecht wegen der Menschheit, sondern wegen ihrer ehem. Besitzer. Alles Andere zu behaupten, würde uns mit solchen Menschen in einen Topf werfen. Und meinetwegen (ich gehöre auch zur Menschheit, hoffe ich *gg) geht´s bestimmt keinem Hund schlecht!

    Mein Bossi ist z.B. aus dem Tierheim. Aber der war nicht geplant. Meine Schwester wollte mir einen Hund dort zeigen, der sie interessierte. Sie fuhr ohne Hund heim, wir mit Übernahmevertrag für Bossi, den wir dort entdeckten. War wohl Liebe auf den ersten Blick, uns gefiel einfach seine verrückte Art *gg Insofern: keine Ansprüche, im Tierschutz gut was Passendes zu finden. Einfach ein Goldstück.

    Bei Fussel, der verrückten Nudel, dasselbe: nicht geplant, sondern einfach im Internet gefunden. War nicht geplant, daher hatte ich auch keine Ansprüche, und konnte leben mit allem, was sie mitgebracht hat.

    Wenn ich in ein paar Jahren wieder einen Hund suchen sollte, mit dem ich die Rettungshundearbeit fortsetzen kann, die ich mit Biene seit Jahren mache, dann sind die Ansprüche aber Andere - insofern: klar, ich kann im Tierschutz suchen, aber wenn ich dort nichts Passendes finde (vom Alter her, und mit entsprechenden Voraussetzungen wie menschenfreundlich, gut sozialisiert etc. und dann auch noch ne Rasse/Mischung, die mir gefällt, und ein Hund ist, der zu mir paßt vom Temperament her), dann werde ich auch zum Züchter gehen - ohne jegliches schlechtes Gewissen.

    Ich sag immer ein Hund ist kein Hund - und nachdem dann ja kein Hund im Bett liegt, gilt der Spruch natürlich auch für den 2. Hund.

    Einschlafen tu ich wesentlich besser mit Hund im Bett - aber aufwachen ist meist fürchterlich - verbogen wie Quasimodo..... *gggg Und trotzdem lerne ich nicht dadurch.... :-)