Beiträge von BieBoss

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    Na und nach spätestens drei Wochen sind man den Unterschied zwischen sauber und nicht gewaschen schon extrem

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    hier sieht man es sehr gut: der Bu in der Mitte war vor 2 Tagen gewaschen die beiden anderen vor 2 Wochen

    Holla - doch, sehr deutlich sichtbar.

    OK, notiert: Großpudel wenn, dann nur in RABENSCHWAAAARZ kaufen - spart Waschen *lach..... (oder Apricot, bei lehmigen Böden in der Wohngegend)

    Tausend Dank für die tollen Erklärungen - jetzt versteh ich das bisserl besser :-)

    Aber nochmal ein paar Anmerkungen bzw. Fragen:
    - Warum nicht den DJT auf Schweiß? ist doch nix Anderes als ne Spur zu verfolgen. Ich trail ja nur hobbymäßig mit meinen beiden DJTs (halt zur adäquaten Auslastung), ist nicht so ganz vergleichbar - aber ne Spur sollte doch jeder Terri verfolgen können? Oder gibt´s da Besonderheiten bei der jagdlichen Arbeit?
    - Den Fuchs-Apport stellte ich mir grad bildlich vor und mußte doch laut lachen *ggg OK - 40 cm Schulterhöhe müßten da doch ganz schön "schaffe"..... Andererseits, wenn 33 cm Zwergpudel im "Freuanfall" übers glatte Laminat ne Fleecedecke apportieren können, auf der ein DJT sitzt (und dabei ziemlich dumm guckt), dann geht das doch auch? :-) :-)
    Achja - (darf ich gar net laut sagen): mein DJT zieht mich beim bergaufradeln, wenn ich ihm net schnell genug bin, den Berg rauf!! Ich wiege einen gaaaaanz kleinen Hauch mehr als so ein Fuchs - ok, aber ich leg mich ihm auch nicht vor die Füße beim Laufen......
    - Ihr schriebt irgendwo was von Stellen und Töten, und dafür große Hunde nehmen, z.B. Vorstehhunde. Vorstehen heißt für mich, Wild einfach nur durch Vorstehen anzeigen. Hab ich da ne falsche gedankliche Verbindung zur Aufgabe des Vorstehers? Ich hatte einen Vorsteher bislang nicht zwangsläufig verbunden mit Stellen und Töten. ;-) War gedanklich immer so auf "Hund findet - Jäger erledigt den Rest"...
    Aber war vielleicht einfach nur nicht zu Ende gedacht - ne spezielle Rasse, um egal welches Viechzeugs alle zu machen, gibt´s ja net *gg
    Rantrauen würd sich der DJT schon, denk ich, mein Bossi flippt speziell aus bei Rehen, und auch ein Elch hinterm sicheren Zaun im Bayerischen Wald hat ihn ganz gut um den Verstand gebracht *gg Die erfordern doch wesentlich mehr Energie für den Rückruf als z.B. ne Hasensichtung bei meinem :-) Von der Größe her hat er´s (dumme Situation, unvorhersehbar) bei Schafen schon mal versucht, von hinten anzuspringen - bis ich dazwischenging..... (hab ihn gekriegt *puh....) (wußte gar net, WIE der Kerle springen kann *augenaufreiß....). Frieda sieht Wild ja net (blind), insofern kann ich da schwer was sagen, da kommt man selten nah genug ans Wild ran beim Gassi im Wald, um ne Reaktion zu sehen (müßte man ja zufällig genau im Wind stehen, damit sie´s wahrnähme).
    - Von der Größe her: die gehen doch bis 40 cm Schulterhöhe - können die in der Größe noch in nen Fuchs Bau rein? Also, die Kleineren ab 33 cm, klar, die würden reinpassen, aber in der Größe? Weiß nicht, wie groß so ein Fuchsbau ist ;-)
    - Auch das mit dem Unterholz - meine Zwergpudeline mit 33 cm SH ist in der Rettungshundearbeit und geht durchs/übers Unterholz wie nix - kann mir nicht vorstellen, daß sich ein genauso kleiner Terrier (noch dazu im "Schweine-Rausch") da von irgendwas abhalten ließe.....
    - Selbstüberschätzung? Terrier? Niiiiiie - was können denn die Terrier dafür, daß sie die größten, besten, stärksten und schönsten Hunde überhaupt sind??? *hust... *verschluckvorlachen....

    Gibt doch so Keilkissen für Stühle - davon 2-3 nebeneinander auf die Rückbank, schon isse gerade - ich stelle, wenn ich mit 3 Hunden unterwegs bin, auch eine Box auf die Rückbank, und leg halt dann immer ne zusammengerollte Decke unter, sodaß das Teil einigermaßen gerade steht - ist also nicht allzu aufwendig, dann kannst ne normale Box nehmen, die halt von der Größe her auf den Rücksitz paßt.
    Alternative: Rückbank ausbauen und größenmäßig ideale Box da reinsetzen - aber dann mußt das Teil halt jedes Mal ausbauen, wenn Du z.B. mal Großeinkauf machst, oder mehr als eine Person mitfährt.

    Den Duft vom Hund wird die Box allerdings net ändern *gg Dann duftet das Auto halt, weil ne Müffel-Decke drinliegt. Kannst ja nicht luftdicht einpacken, das Hundi. Hab auch erst über Weihnachten mein Hundekörbchen im Auto komplett durchgewaschen (hab so ein Stoffkörbchen zum Reinkuscheln und Wärmen in der Box liegen, das müffelte auch - Frieda, mein altes Mädel, duftet auch nicht immer nach Joop und Armani.... *gg).

    Terrieren sagt man ja nicht ohne Grund nach, große Schnauze, kleines Hirn.
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    Boah-jetzt sitzen hier 2 Hunde im Eck und weinen.... Das kannst Du nie wieder gutmachen..... Das is gar net wahr, sind alles nur Gerüchte *bösegrinsundweiterlesengeh........

    Nachdem ich net jage, mal ne dumme Frage: warum ist die Reviergröße beim Terrier ein Problem?? Und was hat die Artenvielfalt damit zu tun - gerade der DJT soll doch jagdlicher Allrounder sein lt. DJT-Club-Website. Würd mich echt interessieren. Danke! :-)

    Ich nur von meinen eigenen Hunden :-)

    Einmal Bossi: ich war mit Tochter, Biene und Bossi unterwegs. Es kam uns ein Irish Setter mit Haltern entgegen, alle Hunde angeleint.

    Ich grüße freundlich die mir bekannten Halter, aber Bossi erkannte seinen Lieblingskumpel net, weil es war dunkel und die waren frontal entgegenkommend, und er meinte, von meiner linken Seite aus dann mal eben nach rechts in den Hund pöbelnd reinpacken zu müssen. Ich war schneller und hab ihn geblockt, indem ich das rechte Bein zwischen ihn und den Hund schob - aber mein Knie hat´s mir net gedankt. Der kann ganz schön fest zupacken, der Sack..... :-) Als er bemerkt hatte, daß er da wohl den Falschen erwischt hatte, gabs gleich mal ne Runde unterwürfiges Beschwichtigen. Den blauen Fleck trug ich ne Weile spazieren......

    Der Liebe zu dem Setter hat´s keien Abbruch getan, bei der nächsten Begegnung gab´s wieder liebevolle Begrüßung und ne Runde Laufen.... Dummhund halt.... *gg

    Das zweite Mal war´s Frieda, ganz am Anfang bei mir- die hatte sich am Hundeplatz (Verträglichkeitstest mit Zaun dazwischen) in Bossi, der eigentlich hinterm Zaun gelagert und dann aber rübergegangen war (ich hatte ihn also hinterm Zaun "gesichert" - offenbar dilettantisch *räusper....) ver"bissen" (mit dem, was sie halt noch so an Zähnchen hatte).

    Trainerin hielt jeden Hund mit einer Hand im Nacken, ich mit den Händen dazwischen, Fussels Maul aufmachen (die ist da sonst sehr "nett" *hust und reagiert, wenn ich den Fang von unten umfasse, mit Maulaufmachen) - aber da hat sie doch mal nachgesetzt, und hat meine Hand erwischt - nicht absichtlich, weil sie ja blind ist. Aber sie hat den Zeigefinger mit dem Eckzahn erwischt, und den Nagel durchgebissen..... Hat elend geblutet, und etwas gedauert, aber der Nagel lebt heute noch :-) Aber sooo schlecht können die Zähnchen ja noch net gewesen sein damals, wenn ichs recht bedenke.....

    Folgen hatte es für keinen von beiden Hunden, in beiden Fällen war ich ja selbst Schuld. Kontakt mit Frieda gibts seither nicht mehr für die 2 (sind ja keine Versuchskarnickel - das hätt mir man früher einfallen sollen....), oder nur mit Mauli beim Gassigehen, und die anderen 2 Hunde haben gelernt, auf Abstand zu bleiben von ihr.
    Alles gut.

    Bienchen beißt mich täglich - aber nur im Spiel und nur in Hände/Füße. Irgendwie is die Fußfetischistin, und muß immer "Füße töten", wenn man mit Socken dasitzt und mit den Zehen wippt..... *gg Reinbeißen, festhalten mit den Vorderbeinchen, anknurren etc., das volle Programm. Hände nur, wenn ich sie mit den Händen zum Spielen animiere, und sie dann mit der Hand kämpft. :-)

    Ein Handy..... Bossi wollt mal wieder durchs Gebüsch, ich dachte, ich mach die Abkürzung mit, und stolper fast drüber.
    Lustigerweise wars das gleiche, das ich hatte. Daher paßte das Ladekabel, ich habs aufgeladen und dann versucht, reinzukommen - war keine Sperre drauf, und ich konnte den Besitzer ("Eigene Rufnummer") anrufen. Was sehr glücklich, das Teil wiederzuhaben. Hatte das wohl am 3. Oktober verloren, sagte er, und ich habs 4-5 Wochen später gefunden. Trotz Regen etc. lief das Teil echt noch.....
    Ansonsten die üblichen Verdächtigen: nen Golfball, Tennisbälle, ... aber nicht allzu oft.

    Ich denke schon, daß die Chance besteht, daß der Hund wieder Vertrauen findet - dann aber nicht über Leckerlifüttern oder so - sondern, indem er lernt, daß Herrchen berechenbar ist und sich beherrschen kann. Das bedeutet natürlich Arbeit von Deinem Mann an sich selbst. Ich selbst bin auch ein recht jähzorniger Mensch, aber ich war von mir selbst entsetzt, als ich die Reaktionen meines Hundes dann mal mitbekam, nachdem er zu uns kam. Selbst wenn ich nur vor mich hinschimpfte, mied mich der Hund in der Situation, versteckte sich irgendwo o.ä., und mir geht´s da wie in dem schönen Spruch: nichts finde ich furchtbarer, als wenn Dir Dein eigenes Tier, das Du liebst, auch nur einen mißtrauischen Blick zuwirft. Und ich hab an mir gearbeitet, bin wesentlich ruhiger geworden, und achte darauf, wenn ich schon meine, meine Tochter mal anmaulen zu müssen *gg, dies nicht unbedingt dann zu tun, wenn Hundi daneben sitzt, weil er nicht verstehen kann, daß er das nicht auf sich zu beziehen braucht. Generell bin ich viiiiel relaxter geworden, weil ich es furchtbar fand, was ich durch meinen Jähzorn für eine Reaktion hervorzurufen in der Lage war.

    Da gibt´s einmal die Möglichkeit, wenn Du siehst, Dein Mann ist "geladen" (anscheinend zeigt Dir das ja der Hund auch sehr deutlich), den Hund erstmal "beiseite" zu schaffen, um ihn in Sicherheit zu bringen (so lernt er, er kann sich irgendo hin verkriechen, wenn Männe "geladen" ist). Sei es, im Schlafzimmer, oder im Garten, oder Du gehst ne Runde mit dem Kerle, bis Dein Mann etwas "runtergekommen" ist. Das ändert erstmal nichts an dem eigentlichen Problem, der Aggressivität Deines Mannes, aber Du zeigst dem Hund eine Lösungsmöglichkeit - sich vom Schauplatz des Geschehens entfernen, wenns unheimlich wird. Sodaß er evtl. lernt, damit umzugehen, daß Dein Mann mal nicht gut drauf ist. Auch dem Hund zu zeigen, daß der Mann erstmal beim Heimkommen überhaupt nicht begrüßt werden soll, sondern viellelicht irgendwann, wenn er entspannter ist, selbst zum Hund geht und diesen freundlich begrüßt, halte ich für eine Möglichkeit.

    Und wenn Dein Mann wirklich dran arbeiten möchte (ganz ehrlich, wenn ihn das aktuelle Verhalten vom Hund nicht so schockt, daß er bereits umgehend an sich zu arbeiten begonnen hat, halte ich das für wenig erfolgversprechend), dann soll er sich erstmal beim Heimkommen bewußt machen, daß er auf 180 ist, versuchen, den Streß der Arbeit fallenzulassen. Evtl. ne Runde spazierengehen oder sogar joggen, wenn er heimkommt, bevor er überhaupt zur Haustüre reingeht. Das sind jetzt Ideen, wie ich das umgesetzt hab, nix Küchenpsychologie, sondern einfach nur mein Weg :-) Ich bin halt dann erstmal mit den Hundis (ohne Leine, ohne Anforderungen, was Unterordnung betrifft, einfach bummelnd) Gassi gegangen, und hab mich ganz bewußt gefreut an einem Hund, der vor Lebensfreude herumspringt, und daran, an der frischen Luft den Streß loslassen zu können. Muß nicht jedem helfen, klar - aber vielleicht gibt´s was Ähnliches für Deinen Mann.

    Allein das wäre schon eine Möglichkeit, Aggressionen abzubauen, und ein Alternativverhalten zu erlernen für ihn (sagt man doch immer beim Hund, daß er ein Alternativverhalten lernen muß - funktioniert bestimmt auch beim Menschen *gg).

    Oder wenn Dein Mann meint, er muß ne Runde toben, um überschüssige Energie loszuwerden - vielleicht geht er darauf ein, mit dem Hund ein wildes Zerrspiel zu machen, sich MIT ihm auszutoben statt AN ihm. Wenn er gelernt hat, so zu reagieren, dann denke ich, weil er früher derjenige war, an dem Wut ausgelassen wurde (is nur ne Annahme oder Schlußfolgerung, wie auch immer :-) ) - kann er sich nicht in Erinnerung rufen, wie er sich früher gefühlt hat in so ner Situation, und dann nachdenken, ob er dieses Gefühl dem Hund wirklich antun möchte jetzt gerade?

    Das alles wird natürlich nicht die Probleme der Kindheit lösen, dafür braucht er professionelle Begleitung - aber es wäre ein erster Schritt, der zeigt, daß er an sich arbeiten möchte, ein erster Versuch.

    Ich würd ja sagen, wenn die Arbeit so streßt, daß er sie nicht loslassen kann, evtl. ne neue suchen - aber Du schreibst ja, daß das ein generelles Problem ist seit der Kindheit, da wird das allein nichts bringen.

    Allein die Tatsache, daß Ihr überlegt, mit dem HUND zu arbeiten, um das Problem zu lösen, zeigt, daß das Problem noch nicht ganz verstanden wird. Man sucht im Hund etwas zu ändern, für das der Mensch die Ursache ist. Wenn man etwas ändern möchte, dann muß man an der Wurzel anpacken, nur so kriegst das Gefühl im Hund wieder weg und kannst Vertrauen aufbauen.

    Ich wünsche Euch alles, alles Gute in dieser vertrackten Situation und drücke Euch die Daumen, daß Ihr eine Lösung findet, die Euch Allen das Zusammenleben etwas erleichtert. Denn ich kann mir gut vorstellen, daß man als Partnerin, wenn man die Laune des Mannes bemerkt, schon auch mal dazu tendiert, die Samthandschuhe anzuziehen, und wie die Katze um den heißen Brei um den eigenen Mann rumzuschleichen - schön ist das sicher nicht. Ich find´s toll (und sehr mutig, weil Du ja doch sehr persönliche Dinge schreibst hier im öffentlichen Forum), daß Du bereit bist, Deinem Mann da die nötige Unterstützung zu geben! Viel Erfolg!

    Biene, Pudel-Pinschermix: hat Pudelfell, keine Unterwolle. Baden vorm Scheren, oder wenns nötig ist, mit nem günstigen Hundeshampoo und fertig. Fönen mit meinem Fön :-) (bei dem kann man die Temperatur schön runterstellen, is net so heiß). Scheren mit WAHL Show Pro Maschine, mach ich selbst. Alles auf eine Länge - äh Kürze :-) Nix Krönchen oder so.
    Ohren werden mit Schere geschnitten, weil ich Angst hab, die einzuschneiden, und die Beinchen/Pfoten/Schwanz auch. Schwanz wird etwas länger gelassen.
    Bürsten? Nur vorm Scheren. Fell ist so kurz, daß da nix verheddert. Es sei denn, nach dem Training sind mal zu viele Kletten drin, dann hab ich so ne kleine Drahtbürste, mit der ich mal kurz durchgehe - 5 Minuten.

    Bossi: Terrierfell, Rauhhaar. Ab und an trimmen, wenns stinkt, mal baden - fertig. Bürsten - was ist das?

    Frieda: Terrierfell, Glatthaar. Bürsten findet sie sch...., ist auch net unbedingt nötig, trimmen auch net - aber sie haart halt recht heftig im Gegensatz zu den Anderen. Baden, wenns stinkt *gg

    Ich war zwar noch nie in so einer Situation, aber ich denke, ich würde den Rüden soweit es möglich ist, die 2-3 Wochen komplett in Ruhe lassen und mich nur auf das Nötigste (Füttern, Gassi) beschränken.
    Der ist jetzt hormonell im Ausnahmezustand ....

    Ich würd genau das Gegenteil machen - der muß doch lernen, mit der Situation umzugehen. Bisher kennt er´s halt net, jetzt muß er lernen, sich zu beherrschen. Ich würde, wenn er besonders "schlecht drauf" ist, ihn mit rausnehmen, und anfangen, in kleinsten Sequenzen (wegen des situationsbedingten Aufmerksamkeitsmangels) Unterordnung zu machen. Erstmal ein paar Meter Fuß, dann intensivst belohnen, dann nochmal was ganz Kleines. So daß er lernt, damit umzugehen, wenns lecker riecht.

    Wie soll er sonst später damit umgehen, wenn er z.B. in der Stadt ne tolle Hündin trifft, die halt nunmal grad läufig ist. Der kann doch net jedes Mal anfangen, zu schnappen oder rumzunerven, nur weil da ne Hündin läuft.

    Abgesehen davon wird ihn die Beschäftigung auch etwas ablenken von der Situation, sodaß er sich nicht so reinsteigert. Und wenn er anfängt, seinen Frust an mir auszulassen, würde ich das striktest korrigieren (wie auch immer Ihr halt normal korrigiert am Hund, sprich, wie er es verträgt, ohne traumatisiert zu sein, aber auch o, daß er versteht, daß das absolut tabu ist, sich so zu verhalten - das ist ja immer hundeabhängig, daher will ich da nichts empfehlen). Aber hallo, das geht mal gar net..... Der muß seine Grenzen kennenlernen (bzw. lernen, daß bereits vorhandene Grenzen auch dann gelten, wenn er im Streß ist) und eine Möglichkeit bekommen, mit seinem Frust umzugehen.

    Also würde ich einerseits mit ihm arbeiten, damit er abgelenkt ist UND den Umgang mit der Situation lernt (sprich "nichts ist anders als sonst, egal, wie gut es hier riecht"!). Andererseits, damit er zwischendurch den Streß bissel los wird, vielleicht auch mal rausfahren, und dort ne größere Strecke mit ihm gehen und auch viel toben, wo´s eben nicht nach dieser Hündin duftet.

    Natürlich ist es schwer, mit einem gestreßten Hund zu arbeiten, also müßt Ihr, damit er überhaupt was dabei lernen kann, die Situation so anpassen, daß er noch aufnahmefähig ist. Also vielleicht daheim üben, wenn er grad mit Euch weit weg Gassi war und sich schon ausgetobt hat, weil er dann entspannter ist. Oder früh nach dem Schlafen beim ersten Gassi, weil er sich da noch net ewig in seinen Streß hat reinsteigern können. Da muß man sich halt behutsam rantasten, was zu leisten er in der Situation überhaupt schon in der Lage ist.

    Shalea: hast recht, ist nicht das Thema - mir fiel nur auf, daß das am Rande erwähnt worden war, und die TS überhaupt nicht darauf eingegangen war, und wollte es daher nochmal betonen. Denn ein Grenzübertritt MAL ist net so wild, wenn man dann notfalls mit nem Bußgeld o.ä. wegkommt. Aber ein Hund, der getötet/eingezogen würde wegen Tollwut, ist halt nochmal ne ganz andere Nummer, und vielen Hundehaltern ist das oft gar nicht bewußt, daß das (wenns ganz blöd kommt) passieren könnte. :-)