Beiträge von BieBoss

    Meine vetragen´s wunderbar, und gerade Frieda ist in Sachen Futter etwas heikel.

    Anfangs war´s etwas vermehrt, der Kotabsatz, hat sich aber normalisiert, keine Mammuthaufen! und es scheint so lecker zu sein, daß die Hunde das auch als Leckerli akzeptieren. Andere TroFus werden unterwegs nicht genommen.

    Beide Sorten, das Normale udn das Black Angus, haben sie vertragen und mögen sie. Das Black Angus hat kleinere Pellets, ist für Bienchen einfacher zu futtern *gg, aber die großen kriegt sie schon auch klein.

    Öfter müssen? Kann anfangs sein, weil ja, wenn anfangs mehr produziert wird, auch mehr im Bauch/Darm ist, das irgendwann raus muß. Aber nach ner Weile kein Thema mehr.

    Hatte jetzt mangels MM im Fr..napf mal Meradog genommen - die Hundis mögens echt gerne - aber da muß ich (von der Sorte für Hunde, die viel Energie brauchen!) Mengen geben, die größer sind als der Hund, und die pupsen den ganzen Tag, dann müssen sie saufen wie blöd (klar - bei solchen TroFu-Mengen), und ich durfte, solang der (15? oder 12-kilo-Sack für die kleinen Hunde!!) Sack reichte (also etliche Wochen!), dauernd nachts raus, weil irgendeiner pinkeln mußte. Etz gibt´s wieder Fleisch und nur noch MarkusMühle, wenn ich vergesse, was auszufrieren oder unterwegs bin! Das tu ich mir nimmer an..... Und siehe da, die Haufen haben wieder weniger unappetitliche Ausmaße.....

    Keine schöne Situation für den Hund.. .Zumal, wenn er zwischendurch hochgepusht wird, weil Du mit Deinem im eigenen Garten spielst (und das heißt jetzt bitte nicht, daß Du das nicht tun sollst, um Himmels Willen - aber ist halt für den anderen Hund doof und machts nicht einfacher.....).

    Aber irgendwie..... Du schreibst, wenn der Sohn heimkommt, läßt er den Hund rein. OK, dann hast Du also gesehen, daß der Sohn da ist. Du schreibst, der Hund ist den ganzen Tag draußen. Das heißt für mich, daß Du die Leute ganz viel beobachtest (oder von mir aus einfach im Bliock hast, weils fenster dort rausgeht, is ja wurscht) - dann wird es doch möglich sein, mal gezielt nen Moment abzupassen, wo einer von denen heimkommt oder weggeht, um die anzusprechen?

    Klar ist es doof, wenn einer grad zur Arbeit geht, kann man keine Diskussion über Tierschutz anfangen - aber "zufällig" grad den Müll rausbringen, guten Abend sagen und sich mit "Ach, wir haben uns ja noch gar nicht gesehen, ich bin die..." vorzustellen, um wenigstens mal in Kontakt zu kommen, und den Vorschlag mit den Hunden zu plazieren "Ich hab schon gesehen, Sie haben auch nen Hund, meiner würd immer so gern mit dem spielen, wenn er ihn sieht - wollt Ihr nicht einfach mal mit ihm vorbeikommen am Wochenende?". und dann wird schon was kommen - ob kein Interesse, keine Zeit oder ein Gegenvorschlag, was auch immer.

    Wenn die tatsächlich auf nichts eingehen wollen sollten, oder gar sich ein Reinreden verbitten, erst dann würd ich mit dem Tierschutz arbeiten - aber nachdem die ein Tier auch erst bei offensichtlicher Mißhandlung rausholen dürfen, auf andere Art und Weise - auch wenn das net ganz legal wäre...... *hust.... daher sag ich jetzt auch nicht, wie :-) Will hier ja zu nix anstiften.....

    Das Video......ich kann nicht mehr.... mein Bauch tut weh vor Lachen..... Da kann man sich echt bloß noch fremdschämen - ich hoffe, die Frau hat net viel Geld für ne Trainerausbildung hingelegt oder so - das sollte sie zurückfordern....

    Ganz ehrlich: mein Hund kennt mich, seit er 3 Tage bei mir war, wahrscheinlich besser als ich mich je kennenlernen werde. Jede Bewegung meines Körpers interpretiert der richtig (egal, welcher von den beiden - Frieda sieht ja nix *gg, da gehts net). Wenn ich mich also plötzlich so komisch aufführen und am Boden rumkrabbeln würde, dann würden meine auch äußerst befremdet gucken und nur noch beschwichtigend wedeln!

    Wer sich so bewegen muß, weil sein Hund ihn nicht lesen kann, ist entweder innerlich emotional komplett tot (weil er keine Gefühlsregung erkennen lassen kann nach außen, sodaß der Hund die "Erkärung" braucht), oder hat nen kompletten Körpersprach-Legastheniker als Hund. In beiden Fällen würde ich mir Gedanken machen......

    Ja, klar - Körpersprache anwenden schon - aber so, wie der Hund sie von mir kennt, und nicht, wie ich versuche, seine nachzumachen! Wie das o.g. Beispiel auf den Hund frontal zuzugehen. Mach ich auch bei Prüfungen: ich geh zwar frontal auf den Hund zu, fixiere dabei aber einen Punkt direkt neben dem Hund, sodaß der Hund wahrnimmt, daß ich nicht ihn fixieren oder bedrohen will, damit er nicht aufsteht oder beschwichtigen muß, und drehe mich dann vom Hund weg in meine Position, nicht zum Hund hin. Sowas kann man schonmal (dezent) anwenden.

    Oder wenn ich unterwegs nen Pöbelbossi blocke, dann ist das auch Körpersprache - aber ich würde mir nie anmaßen, das auf hundliche Art versuchen zu wollen - ich mach das, wie ICH das empfinde, und Hundi versteht es - plötzlich benimmt er sich nämlich und himmelt mich fußgehend an...... *gg

    Das mit dem Anspringen und -zigmal verbeugen machen meine schon auch, ja.

    Ich mach mich auch gern mal zum Affen, indem ich versuche, dem Hund wegzulaufen, oder ihn zu fangen, wenn er Beute hat - aber ich deute halt dann nur an, ihm das Spieli wegnehmen zu wollen oder so, gehe dabei aber nicht in "Spielhaltung" - da würd ich auch ziemlich alt aussehen - der ist mit 4 Beinchen nämlich schneller weg mit der Beute als ich gucken, geschweige denn krabbeln kann.....

    Ich glaube, manche Leute nehmen das mit der Körpersprache einfach zu wörtlich, und dabei kommen dann solche Auswüchse bei rum.

    Zitat

    ....Verändert sich das Verhalten eurer Hündinnen WÄHREND der Läufigkeit? Kuscheliger, zickiger, verfressener,...?

    Meine Biene spinnt da immer völlig - die führt sich dann auf wie ein fröhlicher Welpe...... Beispiel letzte Woche: Arbeiten (Rettungshundestaffel)? OK, wenn mir was unterwegs zwischen die Füße fällt, dann zeige ich mal an - aber gezielt suchen? Da sind doch heute soooo viiiiele Spuren, die hier und dorthin führen...... Ach, Schnee..... und da ist noch...... Was? Was hast Du gesagt? Suchen? Ach, Mensch, ja, da war doch noch was...... Hier riecht´s nach...... *rennn....... WUFFWUFFFWUFFFFF! Na gottseidank - aber lachen mußt ich dann doch über ihre Art der Suche an dem Wochenende....

    Wieder was gelernt: auch wenn der Hund bekloppt ist, findet er und zeigt an, wie sich das gehört.... *gg

    Ansonsten: Rüden werden dann unheimlich interessant, sonst werden die eher weggeknurrt. Ja, andere Hunde wurden unwichtig im Laufe der Zeit, aber unabhüngig von den Läufigkeiten. Das kam mit dem Erwachsenwerden.

    Also, ich hab das auch schon gebracht. Wenn einer meinte, seinen Hund trotz meiner Bitten, dies nicht zu tun, an Frieda ranzulassen - dann muß man erstmal herumdiskutieren, warum er das besser sein ließe - und in der Zwischenzeit "frißt" mein Hund seinen. Super- muß doch net sein! Erstmal aus der Situation gehen, und wenn man sich dann mal einzeln trifft, kann man nachfragen.

    Das ist wie: es brennt, und ich diskutier erstmal mit meiner Familie, wer die Feuerwehr holt, und wie dann die Hundis evakuiert werden.... Erst Feuerwehr holen, dann hat man anschließend nämlich genug Zeit, zu diskutieren.... Sonst brennt nämlich das Haus gar ab, und die Diskussion hat sich erledigt.

    Aber in dem Moment den anderen Halter nach ner Rechtfertigung zu fragen, in dem der beschäftigt ist, sein ausrastendes Monster (noch dazu in der Größen-/Gewichtsklasse) zu bändigen, ist vielleicht bisserl ungünstig, und provoziert blöde Antworten - einfach, weil der Halter dadurch von einem selbst in Streß gebracht wurde, und eigentlich einfach nur raus will aus der Situation.

    Zumal der Pöbel-Hund ja dann jedes Mal wieder nen Lernerfolg hat: "ich führ mich auf, der andere geht - ich bin der Größte...". Wenn der Andere mit seinem Hund einfach weitergeht, solange der "Monsterhund" noch halbwegs ruhig ist, lernt dieser aber, daß es auch leise geht, ohne daß er ausrasten muß, und Herrchen sich schon kümmert.

    Sowas ist einem aber natürlich nicht klar, wenn man so nen Hund noch nicht an der Leine hatte, insofern kann man das auch niemandem zum Vorwurf machen. Aber ich sags halt mal - so für´s nächste Mal :-)

    Wenn Du mit ihm gemeinsam spazierengehen möchtest, dann tu das doch auch und schlapp net einfach gelangweilt durch die Gegend. Wie soll der Hund so sehen, daß Du MIT IHM gehst?

    Nimm Futter mit, das er sich verdienen kann - übe mit ihm kleine Dinge, laß ihn mal was suchen (das Du vorher dort versteckst - Leckerli oder Spieli, was er halt mag), renn mit ihm zusammen einem kullernden Leckerli hinterher.

    Oder leg ihm eine Leckerlifährte, nimm ein Zerrspielzeug mit, oder was auch immer er gern mag - nur so merkt er, daß es MIT DIR lustiger ist als allein rumzulaufen. Versteck Dich mal in ner Einfahrt o.ä. und ruf quietschend nach ihm, sodaß er Dich suchen kommen kann, und gib ihm ein Leckerli, wenn er Dich gefunden hat, und freu Dich mit ihm zusammen über seinen Erfolg. Oder: mach Dich zum Affen unterwegs und hab selbst Spaß daran, mit ihm zu gehen und Quatsch zu machen.

    Aufschreiben funktioniert bei unseren Hundis ja immer so schlecht, das muß man denen schon zeigen... :-)

    Achja - unterwegs jegliches Zeichen von Aufmerksakeit Dir gegenüber toll bestätigen - wenn er sich zu Dir rumdreht, wenn er Dir nach einem Richtungswechsel folgt, wenn er auf Deine Entscheidung wartet, ob rechts oder links am nächsten Eck etc. - und wenns nur ist, um Leckerli zu erbetteln *gg Das zeigt ihm, es lohnt sich, auf Dich zu achten und mit Dir zusammenzuarbeiten.

    Ob Flexi oder nicht, ist auch wurscht - er kann auch an der Flexi auf Dich achten, und Dir hinterherkommen, oder ne Fährte absuchen oder mit Dir spielen und bestätigt werden. Nur für die Leinenführigkeit würd ich mitt ner normalen Leine üben.

    Generell: ich kann nicht von einem Hund Aufmerksamkeit mir gegenüber verlangen, wenn ich vor mich hinschlappe und nicht bereit bin, ihm dieselbe Aufmerksamkeit zu geben.

    Zitat

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    Neulich hab ich auch was ganz schräges miterlebt. Da sollte der Hund dem Mensch das bringen, was dieser gerade erst weggeworfen hatte. Aber ich denke mal wenn's Spaß macht oder beim Zusammenleben hilft, darf man auch mal künstliche Situationen herbeiführen ;)

    Und was bitte ist jetzt daran schräg? Ich mach das notfalls hundertmal am Tag - mein Bienchen liebt es, Dinge zu apportieren, und wenn ich die Sachen extra dafür wegwerfe, freut sie sich.... *nixversteh.....

    ...
    Also jegliche Art der Kommunikation hätte ich auch verstanden von knurren über bellen über weggehen aber schnappen?

    Was ist denn darauf die richtige Reaktion? Ich kann das doch nicht umkommentiert lassen?


    Hm - was soll er denn noch tun - Dir nen Liebesbrief aufsetzen? Leider war wohl grad die Tinte leer...... ;-(

    Du warst nicht daneben gestanden - es gibt sogenannte "Eskalationsstufen" beim Hund. Das heißt, er zeigt ein Zeichen nach dem Anderen, wenn er etwas nicht mag, bis man´s versteht. Dazu gehören Kopf wegdrehen, züngeln (Lefzenablecken als Beschwichtigung), steif werden (hattest Du das nicht erwähnt, daß er das gemacht hat?), Lefzenhochziehen (sodaß man die Zähne sieht), und eben auch schnappen, das geht weiter bis hin dazu, die Zähne wirklich einzusetzen. Weggehen gehört auch dazu - aber je nach dem, vielleicht war er grad müde und wollte seine Ruhe, und hatte keine Lust aufzustehen, und zeigte eben andere tausend Signale dafür, daß er Ruhe möchte. Dem hund stehen davon ja so viele zur Verfügung - wenn man sie denn wahrnimmt und richtig interpretiert.

    Ein Schnappen wird bei einem sauber kommunizierenden Hund nur dann gezeigt, wenn die anderen Signale, die er mit Sicherheit vorher gezeigt hat, "ignoriert" wurden. Ich schreib das deswegen in Gänsefüßchen, weil das Kind das natürlich net mit Absicht gemacht hat - aber wenn ihr die Signale (und wenns nur wegen Abwesenheit ist!) nicht erkennt, daß ihm grad was unangenehm ist, dann könnt Ihr´s auch dem Kind net beigebracht haben, darauf zu achten.

    Langer Rede kurzer Sinn: Euer Hund HAT mit Sicherheit gezeigt, daß ihm was net paßt, aber das Kind dies nicht "gelesen" - das ist altersentsprechend zu viel verlangt vom Kind. Und genau das ist der Grund, warum man Kinder, die das noch nicht verstehen können, nichtmal mit dem eigenen Hund alleinlassen sollte - niemals! Weil es die Kommunikation vom Hund einfach nicht verstehen kann.

    und dann den hudn nochmals auf dieselbe Weise bedrängen, nachdem er schon mal geschnappt hat und seeeehr deutlich kommuniziert hat, wie sch.. er das findet - das ist schlichtweg das Kindeswohl aufs Spiel gesetzt. Was hat er von diesem "auf den Rücken legen" gelernt? "Wenn das Kind in der Nähe ist und mich bedrängt, wird Frauchen auch noch unberechenbar!" Und was passiert beim nächsten Mal, wenn das Kind sich dem Hund nähert??? ("Hilfe, das Kind, jetzt flippt Fraule gleich wieder aus - weg damit!!" *schnapp) Hilfe! Mach das BITTE BITTE nicht mehr..... Ich möchte mir die Folgen gar nicht ausdenken....

    Aus Hundesicht hat er vollkommen richtig gehandelt - er hat versucht, auf verschiedene Arten mitzuteilen, daß er nicht gestört werden möchte. Und wird nicht nur nicht verstanden, sondern dafür dann auch noch bestraft.

    Halter handelt falsch - und letztlich geht´s dann am Ende am hudn raus, der abgegben wird, weil "er sich mit dem kind nicht versteht" - NEIN - das Kind kann ihn nicht verstehen, und es ist EURE Aufgabe, es dem Hund fernzuhalten, wenn Ihr seht, es ist ihm grad unangenehm. Ein Hund ist kein Plüschtier, sondern ein Lebewesen, das, mißverstanden, echt gefährlich werden kann.

    Achso - zur Frage, was DU tun kannst: Dabeisein, den hund richtig lesen, seine Körpersprache dem Kind erklären, und das Kind evtl. wegschicken, wenn es dem Hund zu eng wird. Erklären, daß der Hund sich evtl. bedrängt fühlt, müde ist etc. Das Kind wird es lernen, braucht halt bisserl, solang muß man eben dabeisein.