Beiträge von BieBoss

    Ah - jetzt kommt se mit den anderen beiden Hunden ums Eck *gggg

    Ja, dann kann ich die Sorge natürlich verstehen, daß das mit 3
    Hunden auf einmal etwas schwer zu handhaben sein kann in Krisensituationen, das spricht ja eher für Dein Verantwortungsbewußtsein :-)

    Für die Situation im Treppenhaus daheim wäre es sicher eine Lösung, die beiden 4beinigen Hunde einfach ohne Leine laufenzulassen - und unterwegs kann auch das Dreibein sicherlich gut laufen.

    Allerdings würde ich mich noch mit anderen Dingen vertraut machen: ein dreibeiniger Hund kann evtl. nicht so lange Strecken laufen (sollte auch nicht, denke ich), weil ja das Skelett und die Bänder/Sehnen/Gelenke der drei verbliebenen Beine dabei mehr belastet werden als sonst, und auch schnell gerne mal Verspannungen auftreten dadurch, daß die Belastung anders verteilt wird als bei einem 4beinigen Hund, oder frühzeitig Arthrosen entstehen. Speziell, wenns das Vorderbein ist, das fehlt, weil darauf mehr Gewicht lastet als auf den Hinterbeinen.

    Es könnte notwendig werden, diesen Verspannungen mit täglichen Massagen zu begegnen, für die Du Dir die Zeit nehmen mußt, ohne die anderen beiden Hunde "vernachlässigen" zu müssen (zeitlich), oder daß Du Physiotherapie machen mußt deswegen, zumindest wenn der Hund älter wird. Auch das sollte man zeitlich und finanziell einplanen, bzw. dazu bereit sein.

    Weiterer Punkt, ist, daß der Hund beim Spielen mit den anderen Beiden schon mal umgeworfen werden kann (nicht muß - sind die eher ruhig, oder toben die gern körperlich?), wenn die zu "rabiat" im Spiel werden, und sich dabei verletzen kann, oder was ausrenken kann, weil er sich nicht mit dem vierten Beinchen abstützen oder abfangen kann. Da muß man also evtl. anfangs gut beobachten und bei Bedarf die beiden etwas ausbremsen, bis sie´s verstanden haben, daß sie vorsichtiger sein sollten.

    Es ist also nicht nur mit dem guten Willen getan, diesem Hund ein gutes Zuhause zu bieten, da steckt schon bisserl mehr dahinter - ich hab die Erfahrung gemacht mit einer Bekannten, deren Hund das eine Hinterbein krankheitsbedingt amputiert werden mußte.

    Der wollte noch genauso rennen und toben - aber beim Spielen mit der Junghündin wurde er halt öfter mal umgeworfen (weil aus dem Gleichgewicht gebracht, die Junghündin hat sich da nen Spaß draus gemacht, ihn umzuschubsen, wenn Fraule net hinsah... *gg), und wenn er zu lange lief, hatte er Verspannungen - dafür gabs dann täglich abends Massagen von Fraule. Treppengehen war net so wild, weil ja beide Vorderbeine da waren, die beim Runtergehen das Gewicht aushalten, raufwärts hat sie auch gestützt (da kann man auch mal ein Handtuch schmal zusammenfalten und untern Bauch legen, und damit das Gewicht etwas mittragen; das kann man am Eingang des Hauses doch liegenlassen).

    RafiLe: auch da würde ich bestenfalls vierteljährlich ne kotprobe abgeben und mir das Ergebnis bescheinigen lassen, falls das einer mal sehen möchte. Ich laß mir doch von keinem vorschreiben, daß ich vierteljährlich so viel Gift in den Hund reinpumpe......

    Abgesehen davon kommt es immer darauf an, womit der Hund Kontakt hat. Hab ich nen Hund, der dauernd tote Mäuse aufliest und futtert, ist das Risiko einer Verwurmung höher, als bei nem Stadthund, der dreimal täglich um die Häuser an der Leine geführt wird und dabei gar nicht die Chance hat, was Verwurmtes aufzunehmen. Warum sollte ich den dann dauernd mit dem Giftzeugs vollstopfen (und nichts Anders ist das, sonst würden die Würmer nicht davon sterben).

    Mir reichts ja schon immer, daß ich Biene vor den Prüfungen alle 18 Monate die volle Dröhnung an Impfungen (incl. Leptospirose) geben muß, obwohl die Impfstoffe nachgewiesenermaßen inzwischen viel länger halten als drei Jahre, bzw. z.T. vollkommen sinnlos sind. Aber ist halt Vorschrift, sonst werde ich nicht zur Prüfung zugelassen. Müßte ich das nicht tun, wüde ich komplett darauf verzichten, eigentlich reicht nämlich die Grundimmunisierung.

    Im anderen Thread hattest Du geschrieben, der TA hat die Trainerin empfohlen - da sag ich nur: die passen zusammen - aber nicht zu Dir und Deinem Hund.... :-)

    Daher gilt hier dasselbe: such Dir nen Gescheiten.....

    So nen Quatsch hab ich auch noch net gehört..... noch dazu bei so nem jungen Hund! Da kann man doch dran arbeiten.

    Zitat

    Wie vermittle ich ihm den Sicherheit & wie benutzt man die Leine richtig?

    Du hast schon ganz richtig angefangen, wenn Du zwischen ihm und Fremden Leuten gehst. Sorge dafür, daß ihn niemand anfaßt, wenn er das nicht mag, damit er lernt, er kann Dir das überlassen, udn muß das nicht selbst regeln. Auch daheim: wenn Besuch da ist, weise die Leute ganz klar an, die Finger vom Hund zu lassen. Gib ihm daheim einen Rückzugsort, an dem er nicht belästigt wird mit Streicheln o.ä. Zeige ihm, daß wenns ihm draußen zu viel wird, sich da hinein zurückziehen kann.

    Wenn er bellt, bleib ruhig, zeig ihm, daß nichts Besonders passiert, zeig ihm, was er stattdessen tun soll. --> Rückzugsort nutzen.

    Wenn er etwas falsch macht, bestraf ihn nicht - er versucht damit, Dir zu sagen, daß er mit etwas nicht umgehen kann. Oder er hats nicht anders gelernt. Also zeig ihm einfach, was er stattdessen tun soll. nicht zu Leuten hinrennen und die ankläffen, sondern auf der anderen Seite von Dir laufen und nen Bogen machen, dann tut ihm keiner was, weil Du aufpaßt.Das gibt ihm Sicherheit, wenn Du die Klärung komischer Dinge deutlich wahrnehmbar übernimmst.

    Sicherheit bekommt er auch, wenn Du immer dieselben Grenzen setzt und auf deren Einhaltung bestehst, und immer dieselben Konsequenzen zeigst. Nicht heute das Bellen dulden, weil Du grad mit ner Freundin tratschst, und den Satz nicht unterbrechen willst, und morgen dagegen arbeiten, das verunsichert den Hund. Nicht heute an der Leine rucken, wenn er bellt, und morgen in die Box schicken. Nimm ihn z.B. jedes Mal unterwegs, wenn er unsicher wird, hinter Dich, schirme ihn ab.

    Das mit dem Leinenruck vergiß sowieso mal ganz schnell. Denn der hund bellt, weil er in einer Situation ist, mit der er nicht umgehen kann. Er ist unsicher, fühlt sich sch...., fremde Person ist ihm nicht geheuer, und dann kriegt er auch noch von Dir nen Leinenruck - dann weiß er überhaupt nicht mehr, was Sache ist. Wie soll er Dir vertrauen, wenn Du, statt ihm Sicherheit zu geben, dann auch noch auf ihn negativ einwirkst?

    Schmeiß die Trainerin/den Verein in die Tonne..... Ich glaube, nach dem, was ich von Dir gelesen habe, daß Du allein ein besseres Gefühl für den Umgang mit Deinem Hund hast, als diese Trainer. Achte also einfach auf ihn, und beschütze ihn, wenn Du erkennst, daß ihm was komisch ist. Auf Dauer lernt er, Dir zu vertrauen, und muß immer weniger selbst zur Verteidigung (Schnappen) greifen.

    Wenn er gelernt hat, Dir zu vertrauen, kannst Du langsam wieder anfangen, wenn Freunde da sind, daß er hinlaufen darf, solange die sitzen, die mal beschuppern darf. Wenn er das ohne Anzeichen von Unwohlsein kan, dann darf ihm mal einer die Hand zum Schnupern hinhalten, oder als nächsten Step kurz kraulen. Aber bitte immer gut beobachten, sofort unterbrechen, wenn Du siehst, er fühlt sich nicht gut dabei, und ihm wieder zeigen, daß er sich dann in seine Ruhezone zurückziehen kann.

    Je weniger der Hund selbst entscheiden muß, desto ruhiger wird er werden, weil er Dir vertrauen kann und keine Verantwortung übernehmen muß. Momentan fühlt er sich durch die unsicherheit damit überfordert, Begegnungen zu managen, also mach Du das einfach für ihn.

    Bzgl. Fressen von Zeugs auf der Straße: im Bogen drum herumgehen, nicht strafen. Du könntest ihm beibringen, sowas anzuzeigen, z.B. indem er sich davor setzt, und Du ihn dann mit nem Leckerli dafür belohnst, und dann daran vorbei weitergehst. Oder Du trainierst einen Maulkorb auf (schön langsam, damit er den nicht als unangenehm empfindet), und setzt den einfach immer auf, wenn Du rausgehst momentan.

    Sobald Hundi unterwegs zeigt, da ist was Leckeres auf der Straße: quietsch einfach los, sag "Suuuper, toll hast Du das gemacht" und zück das Leckerli. Dann wird er vergessen, dort hinzuziehen. Bald versteht er´s dann, daß er das immer tun kann.

    Zitat

    Anscheinend hatte er bei seinen Vorbesitzern nicht so ein Verhalten. Wir fühlen uns nicht wirklich gut beraten nein....

    "Nein" kann er schon und aus haben wir trainiert im Bezug auf Sachen loslassen. Also Spieli wird geworfen er kommt wieder lässt das Spieli fallen und bekommt als Tausch ein Leckerli. (Funktioniert jedoch noch nicht ohne Leckerchen.)

    Wie soll ich regieren, wenn er das noch einmal macht? Wenn ich mit ihm mit Leckerlies trainiere gibt es das überhaupt nicht! :-)...


    Wie ein Hund sich bei den Vorbesitzern verhalten hat, ist nie sicher - hab da schon Etliches gehört, was die Ex-Besitzer den Tierheimen verschwiegen hatten, oder im Tierheim einfach an Infor untergegangen ist..... Immerhin, irgendeinen Grund muß es für die Abgabe ja gegeben haben.

    Wenn der Hund gelernt hat, AUS heißt, etwas loszulassen, dann kann er nicht verstehen, daß Du in dem Moment meinst, er soll mit seinem Verhalten (Anspringen udn kneifen) aufhören. Denn das sind 2 komplett unterschiedliche Kommandos! Generell gilt: EIN Kommando für EIN Verhalten. Will hießen, AUS heißt gib was her, und ein anderes Kommando heißt, er soll aufhören mit etwas (=Abbruchkommando). Bei uns ist das z.B. SCHLUß.

    Nochmal vorkommen? Du weißt jetzt, daß der Hund hochgepusht durch das Spiel so reagiert - also erstmal nicht mehr hochpushen, das ist der erste Schritt. Sprich ne Zeitlang solche Spiele lassen mti Balli und Zerrseil. Dann gaaaanz langsam wieder anfangen mit Zerrspiel o.ä., aber nur gaaaanz kurz und nur ein Mal werfen, sodaß er nicht gleich auf 180 ist; wenn er ruhig bleibt, darf ers holen (an der Leine sichern, damit er net ohne Freigabe hinrennt), und anschließend das Spieli ausgeben lassen und Leckerli reinstopfen, fertig. Das pusht nicht so hoch.

    Der Hund muß eben erst langsam lernen, mit dem Frust umzugehen, wenn er nicht gleich kriegt, was er will. Kann man auch mit Füttern üben. Abends Napf hinstellen, und erst ne Sekunde warten lassen, bevor er ran darf (am besten Freigabekommando einführen, das Du dann nennst, wenn ers haben darf). Dann mal zwei Sekunden etc. Wenn er bellt, weils net schnell genug geht, stellst den Napf wieder hoch, bis er ruhig ist. Dann von vorne. Etc. etc.

    Oder utnerwegs, wenn er mit nem anderen Hund spielen will. Erst hat er ruhig zu sitzen, dann läßt Du ihn frei. So lernt er, sich zu beherrschen, ohne jees Mal gleich auszuflippen, wenn er nicht umgehend und sofort seien Willen kriegt.

    Ansonsten würde ich, bis das funktioniert ohne großen Frust, nur noch mit Leckerli bestätigen, damit Du auf der sicheren Seite bist. Schreibst ja selbst, daß das da nicht passiert. Mach ich mit Bossi (Terrier) auch - mit Spieli dreht er mir auf Dauer dermaßen hoch, daß dann kein vernünftiges Arbeiten mehr möglich ist.

    Das Geschirr würd ich ihm auch sparen. Mach ein Halsband drum, das bleibt an (stört auch beim Schlafen nicht), und im Auto würd ich eine Box wählen. Daheim kennenlernen lassen, indem Du da drin fütterst, und wenn er freiwillig mal reingeht zum Schlafen, oder wenn Du das Futter holst, und dann mit einem Kommando belegen, wenn Du merkst, er ist da rein unterwegs, dann sagst du z.B. "Box" oder so. Wenn er das kapiert hat, daß box das Kommando ist fürs reingehen, stell das Ding ins Auto und sag Box, zeig dazu in deren Richtung und guck, daß er reingeht. Dann ist das seine künftige Reise-Behausung fürs Auto, dann ersparst ihm den Streß mit dem Geschirr.

    Habt Geduld, Ihr kriegt das schon hin! Viel Erfolg!

    Ich würd auf jeden Fall gucken, was es ist, wenns nochmal vorkommt.

    Könnte Inkontinenz, bedingt durch die Kastration sein, ne Blasenentzündung, oder wenn bei der Kastra nicht alles rausgenommen wurde, es kann sich auch der Gebärmutterstumpf entzünden und zu einer Pyometra führen.

    Ansonsten: vielleicht war´s einfach recht warm und der Hund hatte viel getrunken udn hat m Tiefschlaf losgelassen..... :-) Wünsche Euch Letzteres......Dann braucht man nix zu unternehmen.... :-)

    Zitat

    .....einen fest fixierten WINDhund am Fahrrad möchte ich ehrlich gesagt nicht haben :D
    Jamie kennt nur 2 Geschwindigkeitsstufen: 0 und 100 ;D

    Ja, das kann ich irgendwie nachvollziehen.... *gg

    Ich fahre mit meinen nur mit breitem und gepolstertem Bauchgurt am Rad. Dann sind sie gesichert, und wenn einer zieht, dann genau an/über meinem Schwerpunkt. Und da haben sie mit 5 bzw. 9 Kilo keine Chance gegen...... :-) Das würde ich mich auch mit nem schwereren Hund trauen. Zumal ein Windi ja eher geradeaus losstürmt, während mein Territier gern mal seitliche Ausfälle wagt, wenn wir an fremden Hunde vorbeifahren.... *gg Die sind viel gemeiner, was das Gleichgewicht betrifft... *lach....

    Genau aus diesem Grund würd ich nen Hund niiie am Fahrradausleger festmachen.... So kann ich ihm mein komplettes Gewicht entgegensetzen, und ihn daran hindern, Schlimmeres zu veranstalten.

    Und man muß ja nicht auf der Straße fahren, ein Waldweg tuts ja auch! Ist eh besser für die Gelenke vom Hund, als auf Asphalt zu rennen.

    Was mir dabei einfällt: Laß ihn doch was kontrolliert ziehen - muß ja kein Schlitten sein, vielleicht ein kleines Einkaufs-Trolli-Teil oder so, und Du führst ihn in der Zeit, sodaß er langsam und kontrolliert laufen muß und Muskeln aufbauen kann.

    Im Trainingsverlauf kann man das Gewicht dann steigern.....

    Oder, was sagen die Profis: Gepäcktaschen mit anfangs wenig, dann mehr Gewicht? Und damit halt dann ne Runde mit Hund joggen oder so... könnte mir vorstellen, daß sowas Sinn macht.....

    Dem schließ ich mich ungebremst an - DU entscheidest für DEINEN Hund, und das haben die Eltern und ihr Hund hinzunehmen.

    Nach ner Weile wird ers kapieren - Hunde lernen ganz schnell, was sie bei wem dürfen und was nicht. Die können das genauso mit dem Ausspielen gegenseitig wie kleine Kinder *gggg

    Bossi hat übrigens mal 3 Boxerinnen in unserem kleinen Park entdeckt, und wollt mit denen spielen - *ahemmmmm...*räusper... nachdem er dann nach einem lautstarken Grummeln unbekannter Herkunft anschließend winselnd zu mir gekommen war (ich hatte ihn net ausgebremst, weil ich die Hunde und ihre Halter im Dunklen auf ihrer Bank gar nicht gesehen hatte, waren auch ortsfremd, sonst hätt ich vielleicht sogar mit denen gerechnet, man weiß hier meist, wer wann wo geht.... *gg), gingen wir dann gesittet weiter und an denen vorbei - Bossi mit 25-30 Meter Anstands-Abstand, echt mitten in der Wiese laufend..... Ich glaub, die drei haben ihm höflich und etwas körperlich und ein klein wenig nachdrücklich erklärt, daß sie -wenn auch Boxer- gerade mal nicht "spielen" wollten.... *gggg Die Halter haben mir im Vorbeigehen nur gesagt "Na DER is aber mutig!! nimmts gleich mit DREI größeren auf!" Hab zurückgescherzt: "Terrier halt - hat er sich wohl bissel Prügel eingefangen?" "Nene - aber den Damen war nicht nach Spielen..." Waren wohl 3 Generationen, also souveräne Althündin, Mama und deren Tochter....

    Da bietet sich endlich mal ein kleinerer Hund todesmutig zum Spielen an - und nix wars..... *tststs.... *lach.....

    Da hilft nur eines: lerne, die anderen Hund abzublocken. Und zwar überzeugend - denn dann wirkt´s auch :-)

    Ich habs durch meine Frieda gelernt. Sie an der Leine (weil unverträglich), anderer Hund nähert sich ahnungslos. Um zu verhindern, daß Frieda das Thema jedes Mal wieder für sich entscheidet, hab ich ganz schnell gelernt, andere Hunde zu stoppen/wegzuschicken oder gar nicht erst so weit herkommen zu lassen.

    Mußt ja niemanden anmaulen oder unhöflich sein. Nur ein deutliches Nein zum anderen Hund mit passender Körpersprache. Mach Dich groß, bau Dich auf, den Kopf hochnehmen, frontal zu ihm stehen (Dein hund zwischen den Füßen oder hinter Dir), und mit einer überzeugenden Geste und "Geh weiter!" wegschicken - am besten Richtung herrchen, denn wenn dieser ebenfalls schon ruft, ist das die sicherste Richtung. Da wird der Hund am ehesten hingehen, und er unterstützt Dich noch, indem er ruft.

    Oder, wenn noch genügend Abstand da ist, wende Dich um 90 Grad ab und geh einfach in die andere Richtung, guck dabei demonstrativ weg à la "ich will nix von Dir, bleib bloß weg", und genau das mußt Du mit Deiner ganzen Haltung in dem Moment signalisieren.

    Deinen Hund auf die Seite nehmen, die vom anderen Hund am weitesten weg ist.

    Und wenn der andere Hund dann schon da ist, und Herrchen/Frauchen ebenfalls, dann einfach darum bitten, daß der Hund weggenommen wird, weil ja sehr deutlich zu sehen ist, daß Dein Hund das gerade nicht wirklich gut findet, und Du nicht möchtest, daß sie irgendwann auf die Idee kommt, dieses Bedrängen mittels Beißen zu regeln. und wenn die Leute das machen, einfach bedanken.

    Wenn Dich jemand für sowas anmault, kannst dann immer noch kontern: "Naja, wie der Herr, so´s Gescherr in Sachen Benehmen!", nimmst Deinen Hund und gehst weiter.....

    Noch ne Alternative: Leckerli Richtung des Hundes werfen dun einfach weitergehen. Mit etwas Glück sind die interessanter als Deine Hündin...... zumindest mußt Dich dann nicht für ne böse Aktion rechtfertigen, weil Du dem Hund ja nicht wehtust oder so damit.