Beiträge von BieBoss

    Zitat

    ......da ich hier über 130 Halsbänder habe ist alles dabei ...


    130?????? :shocked: Ich hab 3 Hunde und für alle zusammen keine 10 Halsbänder *gggg Kleiner Shopping-Junkie, was? *gg

    Frieda hat genau 1 Halsband, das sie immer trägt, und ein Geschirr für Spaziergänge in den Bergen (damit das Blindfischli beim Schnuppern net in den Abgrund fällt), Bossi hat ein Leder (1,5 cm breit), ein (minimal breiteres) Sonntagnachmittagausgeh-Leder, und ein Kettenhalsband (die Lederhalsbänder waren nach etlichen Wasserbesuchen voll ausgeleiert, sodaß er in den unmöglichsten Situationen (Straße/bei Wildsicht im Wald) rausschlupfen konnte, und jetzt nur noch "in Kette" geht *gg-Rest hängt halt noch mit rum, wird aber nimmer genutzt), Biene hat ein Leder- und ein Nylon schwarz, ein Nylon orange (ok, mit passender Leine), und ein lila Geschirrchen zum Radeln (die passende Leine hab ich irgendwo verschlunzt). Dazu kommen 2 etwas gepolsterte Blaire-Geschirre für die Arbeit (Trailen)für die Terris. Das war´s...... und die nerven mich schon an meiner Garderobe, weil alles "voller Hundezeugs" hängt...... :-) (die Leinen kommen ja noch dazu jeweils, aber insgesamt auch net mehr als 10 St.)....

    Wie bringt man so viele Halsbänder unter? :-)

    Hm - mag sein, daß das Verhalten durch Streß mit ausgelöst oder verstärkt wird.

    Aber generell ist Anspringen für mich gefährdendes Rüpel-Verhalten, und ich würde das im selben Tonfall beantworten, indem ich den Hund schon im Ansatz zum Sprung vehement blocke oder sogar (je nach Schwung, den der Hund schon drauf hat, oder wenn ich dazu zu langsam war) von mir im Sprung wegschubse mit einem entsprechend ernsthaften und nachdrücklichen "NEIN!" oder "EEEEY!"

    Und wenn ich nun diese Situationen meide, um den Hund nicht in Streß zu bringen, ist das ja nur Meideverhalten, man drückt sich um das eigentliche Problem - nämlich die Anspringerei als Streß-Ablaßmittel, die -egal, in welcher Situation- einfach nicht zu dulden ist. Ich muß dem Hund andere Lösungen zeigen, mit denen er Streß ausdrücken kann, indem ich ihn z.B. an die Seite führe, wenn ich merke, er spult hoch (sodaß er lernt, sich aus zu wildem Spiel rauszunehmen), und helfe, runterzukommen.

    Meide ich solche Situationen nun, kommt hundertprozentig irgendwann eine unvorhergesehene Situation, in der der Hund spontan gestreßt ist, und genau dieses gefährliche Verhalten wieder zeigt, weil er nix Anderes lernen konnte (z.B. ne 80jährige geht unsicher, kommt plötzlich ums Eck, ohne daß der Hund das vorher gemerkt hätte, er erschrickt und springt hoch - die Folgen kann man sich ausdenken, Selbiges mit kleinen rennenden Kindern o.ä.).

    Daher würde ich zwar bewußt wahrnehmen, wenn der Hund Streß hat, diesen aber nicht komplett verhindern - einfach, um ihm zeigen zu können, wie er diesen besser bewältigen kann (Alternativverhalten, wie zuvor schon geschrieben). Diese Situation zu meiden bringt Dich nur im ersten Moment weiter, in genau dieser Situation - aber verhindert künftigen Streß nicht.

    Die Idee mit dem Hundeknigge find ich toll - wann lasse ich den Hund zu nem Anderen, wann besser nicht etc.

    Die Leute selbst fragen, was ihnen im Alltag wichtig wäre, zu Kursbeginn.

    Hund lesen können, ebenfalls, und daraus resultierend das Thema dem Hund Sicherheit geben, und nicht jeder Hund muß mit anderen spielen.

    Streß erkennen beim Hund.

    Ausmaß von Beschäftigung (Auslasten, aber nicht überfordern oder hochspulen, woran erkenne ich hochgespulte Hunde etc.).

    Bestätigung - was ist das? Wie bestätige ich richtig, was für Möglichkeiten gibt es, was hält MEIN Hund für eine Bestätigung, funktionelle Bestärker.... Und im Rahmen dessen: Sinnlosigkeit von Strafen bzw. diversen Hilfsmitteln erläutern, Lernen unter Streß.... --> Stichpunkt Lernverhalten.

    Themenschwerpunkte setzen, z.B. bei nem fortlaufenden Kurs: Januar = Beschäftigungsmöglichkeiten, Februar = Hund lesen können, März = Lernverhalten Hund, April = Bestätigung etc. Hier können evtl. auch Seminare/Workshops angeboten werden von externen Trainern, die zum Thema passen. Wenn die Schwerpunkte vorher bekannt sind, kann jeder dann kommen, wenn die für seinen Hund relevanten Themen besprochen werden. Themen wie Hundeknigge würd ich (weil dafür wahrscheinlich keiner zahlen würde) jeweils 1-2 Aspekte vor jedem Training erwähnen, sodaß es alle mitkriegen.

    Ähnlicher Ausbildungsstand muß nichtmal unbedingt sein, ich denke, auch beim Zuschauen kann man für den eigenen Hund viel lernen (wenn der Trainer gut erklärt), und der Ausbildungsstand des Hundes ist bei Themen wie Bestätigung/Lernverhalten/Hundlesenkönnen/Streß egal, weil das ja nichts ist, was man mit seinem Hund zeigen kann, sondern das Leben mit diesem einfacher macht, und das Lernen vereinfacht. Meist haben Otto-NormalHundehalter mit dem ersten Hund keines von den Themen jemals gehört oder auch nur dran gedacht, trifft also nie nen Falschen.

    I......der Hund als Beutegreifer, ist ein Fleischfresser und fängt keine Birnen, Bananen, Karrotten & Co. :???: .....

    Hähä - DAS sag mal meinem Bossi oder der Frieda - ihres Zeichens JAGD-Terrier..... Die fressen echt alles, was sie kriegen können: Paprika, Orangen (!), Physalis (kleine Mengen), Äpfel, Birnen, Bananen, Gras, Karotten, Gurken, Zucchini (im Garten noch am Strauch angefressen - NEIN, das waren nicht die Schnecken, hab Bossi erwischt), Erdbeeren (Frieda sammelt Walderdbeeren - und zwar nur die Reifen, ihre Blindheit stört sie da gar net), Himbeeren, sogar Johannisbeeren, Zwetschgen, die vom Baum fallen (Frieda), Kirschen, Kartoffeln (gekocht/gebraten).....

    Normalerweise werden meine Hunde gebarft - aber wenn ich Gemüse schneide, muß ich immer ne Portion mehr einplanen beim Einkauf *gg

    Ich scherze immer, daß meine Jagdhunde Vegetarier sind....

    Ich glaub, der Wichtigste Satz hier war das mit dem, daß ich als Halter dem Hund signalisiere, daß ICH jetzt Bedenken habe, weil ich ihn alleinlassen muß..... :-)

    Ich denke schon, daß es rasseabhängig sein kann, wie schwer sich ein Hund mit dem Alleinbleiben tut, aber da spielen sicher noch tausend andere Faktoren rein: was hat der Züchter (nicht) gemacht, wie wächst der Hund auf, wie wird er mit dem Alleinsein vertraut gemacht, was für einen Charakter hat er (ängstlich? selbständig? etc. Vieles schauen sie ja bei den Elterntieren auch ab) und eben, wie fühlt sich der Halter dabei, was ist dessen Einstellung, wie trainiert er, wie viel liegt ihm daran (und daraus abgeleitet die Konsequenz des Trainings! Wenns mir eigtl. wurscht ist, häng ich da net so dran, wie wenn ich weiß, wenns Alleinsein net klappt, muß ich den Hund abgeben).

    Läßt man den Hund Tag und Nacht hinter sich herdackeln, könnte das beim entsprechenden Hund Probleme geben. Nen Anderen stört´s überhaupt nicht. Macht man nen Hype draus, den Hund nicht alleinlassen zu müssen, verunsichert das einen Hund, der dafür empfänglich ist, dem Anderen isses wurscht.

    Denke schon, daß man´s normal jedem Hund beibringen kann, solange keinen schlechten Vorerfahrungen vorliegen (nur halt mit unterschiedlichem Aufwand je nach Individuum), denn sonst hätt ich nicht bei meinen so zufällig zusammengewürfelten Dreien alle so hingekriegt, daß sie alleinbleiben können.

    Biene hab ich mit grad mal 8 Wochen bekommen, die klebt an mir (Pattex is ´n Dreck dagegen) und verfolgt mich durch die Wohnung (will halt im selben Zimmer sein, und liegt daher immer in dem Zimmer, in dem auch ich bin - aber in ihrem Körbchen. Hab den Verdacht, daß da ein gutes Stück Kontrollwahn drinsteckt im Unschuldslamm, bissel grenzwertig...). Nachts schläft sie auf Körperkontakt, und man sollte meinen, wenn man das so liest, daß die nie alleinbleiben würde - im Gegenteil, die hat noch nie ein Problem damit gehabt, war mit knapp 12 Wochen (! - aber ich hatte da auch schon 4 Wochen dran gearbeitet, seit ich sie eben hatte) das erste Mal nen halben Arbeitstag alleine (ca. 6 Std.), und als Töchterchen heimkam von der Schule, schlief sie gechillt. Zitat der Nachbarn damals: "Wie - Ihr habt nen Hund? Hab ich noch nie gehört". Kaputtgegangen ist auch nie was in der Zeit. Bleibt heute überall alleine, fremde Zimmer/Häuser, fremdes Hotel - alles kein Thema. (und solang der Kontrollwahn net in Streß für sie ausartet, und sie trotzdem gechillt pennt, wenn ich weg bin, und meine Abwesenheit akzeptiert, besteht in meinen Augen auch kein Grund, daran zu arbeiten).

    Bossi kam mit 1,5 Jahren zu mir - Abgabegrund: Überforderung, und Theater beim Alleinbleiben, jaulte offenbar das ganze Haus zusammen beim Vorbesitzer. War vom ersten Tag an mit Biene zusammen kein Problem, den alleinzulassen. Ab und an hab ich dann Biene mitgenommen und Bossi war allein mit meiner Tochter daheim, mal umgekehrt, irgendwann dann auch Bossi allein daheim - nie ein Problem gewesen, vom ersten Tag an, ohne gezieltes Üben. Man merkt, wenn man wiederkommt, er freut sich schon seeehr, also so ganz toll findet er das Alleinsein jetzt net, Leckerli werden auch erst gegessen, wenn ich wieder da bin (er muß auch recht selten ohne Biene sein). Aber er hat jetzt nicht solchen Streß, daß er jaulen müßte, oder nagen würde, oder nicht schlafen könnte, im Gegenteil, der pennt dann auf irgendwas, das nach mir riecht (auch im Hotel), und ist entspannt. Und er ist ein Hund, der nachts eher in der ganzen Wohnung verteilt schläft, und viel zu faul ist, mir in andere Räume zu folgen, wenn er grad mal wo liegt. Ab und an im Bett zum Schlafen, aber auch gerne am anderen Ende der Wohnung, wenns da kuscheliger ist, also auf den ersten Blick sehr unabhängig und eigenständig.

    Frieda kam mit 8 Jahren zu mir - ok, die war vorher 7 Monate in ner Auffangstation mit hunderten anderer Hunde, das war Streß pur für die (unverträglich mit Hunden). Ich denk,die war wahrscheinlich froh, als die zum ersten Mal bei mir allein war und endlich ihre Ruhe hatte *ggg Geübt mit ihr hab ichs nie, das hat vom ersten Tag an geklappt. Die bleibt genauso wie die anderen Beiden im wildfremden Hotelzimmer alleine - ich komm, "schmeiß" den Hund rein, meine Jacke dazu, evtl. paar Leckerli auf den Boden, Tür zu und gehe. Kein Laut, die geht kurz "wandern" (Zimmer erschnüffeln und Leckerli vorm Schimmelansetzen retten-so wichtig wie ne Handvoll Leckerli kann Fraule gar net sein.... *gg), und macht sich´s dann an der bequemsten Stelle im Zimmer bequem. Zuletzt mit Regen-Matschefüßchen aufm pastellfarbenen Hotelsessel, als ich wiederkam vom Essen..... *hust..... (die Abdrücke ließen sich nach dem Trocknen rausklopfen *schwitz...). Auch sie im Alltag ein Hund, der daheim eher an mir kleben würde, schlafen im Bett am Liebsten nur mit Körperkontakt, aber in der Box geht auch problemlos, auch wenn ich weg bin. Unterwegs eher so selbständig, daß ich ihr vollkommen wurscht bin (außer wenn Fremdhund im Anmarsch ist - das würde sie gern alleine regeln, wenn ich sie nicht beschütze, aber inzwischen (heut früh tatsächlich erlebt - *freu) hört sie, wenn ich "weiter!" sage, tatsächlich auf mich, und kommt mit weiter! *yeah.....). :-)

    Wie man sieht, ganz unterschiedliche Hunde, und alle 3 können´s.
    Ich finde immer, je besser ein Hund alleinbleiben kann, desto entspannter ist nicht nur der Hund, sondern auch der Halter - selbst in banalen Alltagssituationen, wenn z.B. ein LKW mal wieder querliegt auf der Autobahn am Heimweg, und ich weiß, daß Hundi damit kein Thema hat, steh ich entspannter im Stau.....

    ........Nach ein paar Monaten habe ich aufgegeben, weil ich es nicht ertragen konnte und erschwerend kommt bei uns ja noch hinzu, dass mein Mann IMMER zu Hause ist, weil er vom Haus aus arbeitet.

    Mich gibt es die nächsten Jahre nicht mehr ohne Hund und ein nächsten wird es nicht geben oder wir müssen von Anfang an, dass alleine sein üben, ob wir es da brauchen oder nicht!

    Wenn das Fettgedruckte die Folge davon ist, aufgegeben zu haben, das Alleinbleiben zu üben, dann üb ich aber lieber das Alleinsein wieder verstärkt..... :-) Wär doch schade, wenn man sich keinen Hund als Begleiter mehr gönnen könnte, nur weil man beim ersten Hund in der Erziehung was versäumt hat? :-)

    Vor allem: wenn ein Partner zwar dauernd daheim und der Hund somit dauer-betreut ist, was passiert, wenn genau dieser Partner mal nur einen einzigen Tag ins Krankenhaus (reciht ja oft schon ein Arztbesuch, zu dem man mehrere Stunden unterwegs ist), geschweige denn mehrere Wochen auf Reha muß? Damit macht man sich doch selbst nur unnötig Streß, wenn mans dem Hund net beibringt.......


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    .....

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    Die Muster sind ja alle sehr schön und sommerlich, hab die Website angeguckt - aber ich find die Dinger viiiiiel zu klobig für z.B. diesen zierlichen Hund. Meinen würd ich so breite Dinger nienicht anziehen...... Ich find ja immer, je zierlicher und unauffälliger, desto schöner am Hund. Oder ein echtes schlichtes Lederhalsband oder so :-)

    Das Teil soll doch (neben der Halte-Funktion) den Hund ja im besten Licht erscheinen lassen, und nicht "erschlagen"......

    Ulixes: die Meinungen selbst erschrecken mich nichtmal so - jedem seine eigene. Ein Urteil treffen kann immer nur der, der den Hund selbst sieht und kennt, und selbst die TS ist darauf angewiesen, daß der Hund ihr seine Verfassung irgendwie zu erkennen gibt.

    Was mich viel mehr erschreckt, sind Aussagen in Richtung lebenswert oder nicht - ich denke, jeder empfindet das anders, würde für sich selbst seine eigene Entscheidung treffen müssen, aber in welchem Tonfall die Meinungen dargebracht werden ("Sofort einschläfern!" im Befehlston o.ä.), empfinde ich persönlich als recht kraß! Ich denke in solchen Momenten immer "Was muß jemand bei solchen Aussagen empfinden, der selbst behindert ist, auf den Rolli angewiesen oder wie AnniMalisch schreibt, behinderte (und geliebte!) Familienmitglieder hat?" Ein bißchen mehr Empathie für den Mitmenschen und Betroffene könnte da doch ab und an nicht schaden..... (oder ein Bewußtsein dafür, wie man damit anderen Menschen auf die Füße tritt, die einen behinderten Hund haben und pflegen und wo beide Teile sehr glücklich sind und gut damit leben!)

    Schmutzl: habe seit Freitag nimmer reingeschaut, aber ich freu mich sehr, daß der Hund die Chance bekommt, auszuprobieren, wie lebenswert das Leben für ihn ist! Ich wünsche Hund und Dir eine schnelle Genesung nach der OP, auf daß Ihr die schönen Seiten des Lebens in den nächsten Jahren noch ganz lange zusammen entdecken und genießen könnt!! :-) Nur Mut, Ihr schafft das schon!

    Leider kann ich die Fotos über directupload nicht angucken, weil der Provider in meiner Firma gesperrt ist :-( Andere Provider gehen komischerweise, aber directupload immer nicht..... :(

    Zitat

    ...Welchen Sinn macht es denn, dem TH zu unterstellen, dass sie jemandem einen Listenhund "andrehen" wollen? Den bekämen sie doch in kurzer Zeit wieder zurück.

    Keiner unterstellt das dem Tierheim - es sollte beim OA erfragt werden, ob die den Gentest akzeptieren für die Eingruppierung als "Nichtlistenhund", und der künftig mitzuführen wäre.

    Und ich denke, aufgrund der Tatsache, daß das Ergebnis des DNS-Tests net gezeigt wurde, würde ich auch vermuten, daß Selbiger vielleicht gar nicht vorliegt.