......Es ist nur der Anblick der abschreckt, das habe ich die letzen Tage gelernt, die unterscheidet sich außer von der Art sich fortzubewegen GARNIX von anderen Hunden in ihrem Alter (außer dass sie noch frecher und bekloppt ist
)
Ich denke, das ist der entscheidende Punkt bei den meisten Menschen - die sehen den Hund und gleichen das im Kopf ab mit dem Bild, das sie für "Hund" abgespeichert haben (4 Füße und rennen), und erschrecken erstmal. Das darf man nicht überbewerten.
Solchen Äußerungen wie von dieser Frau würd ich erstmal gar nichts entgegensetzen - höchstens ein "Immerhin hat MEIN Hund gelernt, sich zu benehmen Fremden gegenüber...." oder "Besser ein Bein amputiert, als gleich das Hirn!!" oder "Bei uns konnte wenigstens noch der Arzt helfen!!" oder so..... :-) (ja, ich kann gemein sein......*hähä....)
Mit was Anderem braucht man solchen Leuten net zu kommen, für sowas ist jegliche Diskussion zu schade. Außerdem würde jede andere Antwort bedeuten, daß Du Dich zu rechtfertigen beginnst, und das hast Du doch gar nicht nötig!
Klar - sieht beim ersten Anblick seltsam aus, und etwas beschwerlich, wenn der Hund sich auf seine Art durchs Zimmer bewegt (v.a., wenn man das "Vorher" nicht gesehen hat und damit die Verbesserung wahrnehmen kann!).
Aber man darf dabei eins nicht vergessen: sie konnte dies bislang überhaupt nicht tun und üben, da sie seit recht früher Zeit in ihrem Leben dauerhaft Schmerzen an dem jetzt amputierten Bein hatte, und im Moment fehlt ein Stück des einen Beins, was auch ein ungewohntes Körpergefühl sein mag, und der Gewöhnung bedarf, hier das Gleichgewicht beim Fortbewegen zu finden. Ich denke, wenn sie das jetzt ein bißchen kennenlernt, wird sie herausfinden, wie sie sich am besten im Haus fortbewegen kann, ohne dabei allzuviel Mühe aufwenden zu müssen.
Wie ich das Video sehe: ich seh da ne total freche und mutige kleine Maus, mit einem zum Spiel oder Leckerligeben auffordernden Bellen, die Spaß am Leben hat, kämpft und sich durchkämpfen wird - nicht die nicht funktionierenden Hinterbeinchen.....
Kleiner Erfahrungsbericht: meine Frieda ist ja blind, und auch ich durfte mir von einem wohlmeinenden Bekannten schon anhören (aber eher aus Sorge um den Hund als aus Gemeinheit oder Dummheit), ob es nicht besser sei, den Hund einzuschläfern, weil so ein Hund doch gar keine Lebensqualität hätte - während sie sich grad nach dem Maiausflug mit einem breiten Grinsen und wohligem Grunzen im Gras in der Sonne wälzte, und den Bauch der Sonne genießerisch entgegenstreckte...... :-) Sowas tut weh im ersten Moment - aber ich kenn meinen Hund und weiß, wie es ihr bei uns geht. Also geb ich auf sowas nix.
Danke für die schönen Videosequenzen :-) Wer immer noch dran zweifelt, wie es dem Hund geht, soll doch einfach genau hingucken.... Alles Gute weiterhin, ich freu mich schon auf die ersten Rolli-Rennfotos und das Gesicht der Maus, wenn sie ihre Welt laufend erobern darf! :-)
PS: zu dem Zerstören der Pflanze: ich glaub, ich würde mich über jedes abgerupfte Blatt und zerstörte Möbelteil freuen, da das bedeutet, daß die Süße einfach "ganz normal" ist, und Spaß daran hat, die Welt zu entdecken und Unsinn zu machen! Ist schon lustig, wie sich Prioritäten durch so ein Lebewesen ändern können..... :-)