Hi,
zum Dalmi rufe ich noch Oskarlino.
Bei uns war auch die Überlegung: Ridgeback, Viszla oder Dalmatiner.
Mit Viszlas und Ridgebacks spielt und tobt unsere Hundin sehr gerne, ähnliche Spielweise und Kommunikation.
Für den Dalmatiner haben wir uns entschieden weil der Ridge mir zu groß wird, zu Territorial und auch der Jagdtrieb etwas ausgeprägter ist.
Viszla war uns zu sensibel und feinfühlig.
Dalmatiner: dickköpfig, frech, haart wie sonst was, sensibel aber gleichzeitig unglaublich angeberisch und nicht aus der Ruhe zu bringen, anhänglich, verschmusst, aufgedreht. Dalmatiner können alles aber nix richtig- sag ich immer.
Sie haben an allem Spaß probieren alles aus und wollen alles mitmachen. Aber sobald sie denken sie können etwas, dann sind sie schnell abgelenkt und man könnte meinen man hat einen anderen Hund an der Leine.
Ansonsten sollte man beim Futter aufpassen, da sie zu Harnstein neigen.
Wichtig ist ein sehr guter Züchter und man sollte sich die Nachzuchten ansehen. Denn bei einer nicht ordentlichen Zucht, neigen die Dalmatiner noch zu Allergien und Epilepsie.
Am besten bei Ausstellungen schauen, Züchter besuchen usw.
Es gibt Unterschiede bei der Zucht, da Dalmatiner nicht unbedingt den typischen „Will-to-please“ haben sollte man schauen was wird verpaart, wie ist der Charakter der Eltern:
-arbeiten sie gerne mit dem Mensch
-sind sie freundlich oder neutral zu Fremden
Denn Dalmatiner hab Schutz-und Wachtrieb, welchen man nicht unterschätzen sollte.
Dieser ist aber händelbar und ich finde ihn nicht unangenehm aber wir hatten auch Elterntiere die Fremden gegenüber aufgeschlossen waren.
Dalmatiner haben eine recht hohe Individualdistanz was andere Hunde angeht und kommunizieren recht fein, wenn man hier nicht öfter blockt, dann hat man einen Dalmatiner der schneller anderen Hunden die Meinung sagt als man möchte.
Wir werden für unsere Süße immer gelobt aber sie weiß wir sind da, sie muss nix machen.
Alles in allem: einmal Punktemonster... immer Punktemonster. Sie haben Charm, sie haben etwas edles und sie sind abenteuerlustig.
Wobei ich schon öfter gehört habe es gibt Dalmis die sich mit wechselnden Umgebungen schwer tun. Unsere zum Glück nicht, wo wir und das Körbchen sind, da bleibt sie ohne mit der Wimper zu Zucken.
Nur bei Fremdbetreuung war es etwas merkwürdig, als wir eine Gassigeherin bekommen haben, musste diese 3 Monate lang immer die selbe Strecke laufen (war die Strecke die wir zu dritt beim kennenlernen gegangen sind), sonst hat N sich umgedreht und wollte heim oder ist einfach sitzen geblieben.
Nach 3 Monaten dürfte die Gassigeherin ein wenig anders laufen und danach war alles ok, da ist sie mit Auto gefahren, die sind in die Stadt zum shoppen oder ins Café usw. N musste erst Vertrauen aufbauen und wenn das da ist, dann macht sie alles mit. Selbst bei meinem Dad, ist sie nur so gelaufen das sie noch unser Haus gesehen hat, nach 3 Tagen war es aber ok. Den kennt sie aber auch schon länger. ??