Beiträge von Emma-Luna

    Geht doch hier gar nicht um Rausreden!! Jeder Hund, der mit in den Urlaub fährt, hat das gleich Leishmaniose-Risiko wie die Hunde in dem jeweiligen Land und wenn man sich einen Hund von der Straße mitnimmt, hat man natürlich ein Risiko, was verschiedene Krankheiten angeht. Bei unserer Organisation haben wir noch nie Probleme mit den Tests gehabt und sind da sehr sorgfältig. Man kann das doch nicht pauschalisieren und wenn es hier in Deutschland angeblich keine Sandmücken gibt, braucht man ja auch kein Tamtam zu machen. Komischerweise werden aber immer mehr...ob die es dann aus dem Urlaub haben oder von hier- wer weiß das schon...

    Wieß nicht, ob wir uns kennen...?
    Wieso findest Du das Programm zu heftig? Unsere Tage sehen ungefähr so aus:
    Morgens, nach dem Aufstehen geht mein Mann mit den Hunden raus. Dann sind die Kinder aus dem Haus, dh, daß hier Ruhe ist. In aller Regel finde ich morgens immer die Zeit ein bischen mit Emma zu üben. Die Hunde sind meistens im Garten unterwegs, des Öfteren kommen auch "Hundefreunde" vorbei.Nachmittags geht es dann nochmals in den Wald oder an den Strand. Bis auf 2- 3 Mal in der Woche bin ich mit den Kindern größtenteils am Haus, so daß auch immer ein Spielgefährte für Emma erreichbar ist. Wenn sie sich hinlegt oder frißt, lassen unsere Kinder sie sofort in Ruhe. Das akzeptieren sie ohne Ausnahme. Sie kommt wunderbar mit den Kindern aus, nachdem wir die Rangordnung hier geklärt hatten ( sie hat beide Kinder schon angeknurrt und sogar ein Mal nach meinem Sohn gebissen. Das sind aber Sachen, die absolut und überhaupt nicht mehr vorkommen!!).

    an FLYING-PAWS: ...dann solltest Du mal richtig lesen!! Sie ist 10 Monate alt, aber danke trotzdem für Deine objektive Meinung...



    Euch Anderen: Lieben Dank, daß Ihr so bemüht seit!!!!! Es sind echt einige super Vorschlägen dabei, die ich direkt versuchen werde umzusetzen (wobei mir das mit der Kiste wohl echt am schwersten fallen wird). Ich hatte das mit dem Eischränken des Bewegungsradius übrigens schon mal probiert, indem ich nachts ein Hasengatter um ihr Körbchen gestellt habe. Da war sie so 4-5 Monate alt. Das hat prima geklappt.


    Liebe Grüße, Emma-Luna

    Zu Sanni: über so eine Box haben wir noch gar nicht nachgedacht- meinst Du nicht, daß dann alles noch schlimmer wird? Es muß ja eine Ursache geben, warum sie sich so aufführt. Es muß doch für einen Hund möglich sein, sich frei im Haus zu bewegen...


    Zu Dogwork: Hab mir auch schon gedacht, daß sie unterfordert ist, weiß aber nicht, was ich noch tun soll. Ich übe mit ihr das Apportieren und Unterordnungsaufgaben. Da ist sie auch voll bei der Sache. Außerdem zieht sie den halben Tag mit unseren Kindern durch den Garten und macht jeden Mist mit. Vor der Nacht, als sie unser Sofa bearbeitet hat, war ich zB. anderthalb Stunden mit den Hunden unterwegs und habe die Kleine mit Stöckchen ordentlich gescheucht. Sie war danach echt platt und unser Sofa am nächsten morgen auch. Hast Du vielleicht noch andere Aufgaben-Tipps??
    Das sie unsicher ist, glaube ich auch- wie soll ich mich da verhalten?? Wenn sie andere Hunde anknurrt, bekommt sie ein kurzes aber deutliches "Aus", ziehe sie weiter und ignoriere die Situation.

    :dagegen:
    Meiner Meinung nach sind die Hunde, die mit in den Urlaub fahren, eine viel größere Gefahr für Leishmaniose in Deutschland, denn sie werden in aller Regel nach dem Urlaub nicht getestet. Wenn man sich zB einen Hund aus einem spanischen Tierheim anschafft, wurde er vorher auf Leishmaniose getestet. Irgendwie ist es in Mode gekommen, dieses Problem auf die südländischen Tiere abzuschieben. Im übrigen traten in den letzten Jahren auch vereinzelt Fälle von Leishmaniose in Deutschland auf- bei Hunden, die nachweislich nie im Ausland waren. Da sich die Leishmaniose aber nur über die Sandmücke weiterverbreiten kann, muß man davon ausgehen, daß es diese auch schon vereinzelt in Deutschland gibt. Die Borelliose verbreitet sich ja auch immer mehr... Ich arbeite seit Jahren ehrenamtlich für das http://www.Tierheim-Manresa.de und kann nur sagen, daß dort das Thema Leishmaniose sehr sorgfältig behandelt wird!!!

    Ich weiß nicht mehr weiter und hoffe, jemand von Euch hat einen Tip!!! Zu unserer 8- jährigen, unkomplizierten, von Anfang an folgsamen, verträglichen, treu ergebenen und puppenlustigen spanischen Straßenhündin Luna haben wir uns am 5.1.05 eine 21 Wochen alte Labradorhündin (Emma, jetzt 10 Monate) ins Haus geholt. Die Züchter von Emma sind prima (Elterntiere auch). Alles so, wie es sein soll, von daher hat die Aufzucht definitiv nix mit unseren jetzigen Problemen zu tun... Die ersten Wochen verliefen prima und wir haben uns auch nichts dabei gedacht, daß Emma nachts grundsätzlich das Zimmer unserer Tochter vollgesch*** hat. Im Garten kroch sie für ihre Geschäfte grundsätzlich in die Büsche. So weit, so gut. Sie war eigendlich schon nach kurzer Zeit stubenrein, als sie immernoch in fast jeder Nacht ihr großes Geschäft im Zimmer unserer Tochter verrichtete. Daß es eventuell irgendwas mit Dominanz zu tun hat, kam uns erst in den Sinn, nachdem wir 2 Mal abends ausgegangen waren und Emma jeweils vor dem Bett unserer Babysitterin ihr großes Geschäft verrichtet hat und morgens auf der Treppe nach oben( obwohl sie in den Garten konnte), wo wir noch schliefen. Es sah so aus, als wollte sie unserer Babysitterin zeigen, daß sie nicht zu uns nach oben zu gehen hat. Nachdem sie dann anfing, nachts irgendwelche Gegenstände in unserem Schlafzimmer zu zerbeißen, haben wir sie nach unten ausquartiert, wo auch unsere andere Hündin (freiwillig) schläft. Hat erst prima geklappt. Dann fing sie an, nachts unten im Spielzimmer das Spielzeug unserer Kinder zu zerlegen. Also: Tür zu. Hat erst prima geklappt. Dann hat sie angefangen, unsere Schuhe und Taschen aus dem Flur ins Wohnzimmer zu schleppen und zu vernichten. Hieß: Flurtür auch zu. Hat auch erst gut geklappt. Leider haben wir einen Teppich auf den Fliesen liegen und den hat sie nach und nach böse angefressen ( ja, wir schimpfen dann auch mit ihr und sie ist schrecklich unterwürfig). Den Teppich habe ich emotional schon abgeschrieben, aber gersten Nacht gipfelte es dann darin, daß sie unser schweineteures Ledersofa angefressen hat uns jetzt ist wirklich "Schluß mit lustig"!!! ( habe ich erwähnt, daß sie nachts auch alles kaputtmacht, was wir nicht weggeräumt haben?? Sofakissen, Glasnagelfeile auf dem Tisch...Ist jetzt morgens immer pikobello bei uns :sport: ) Bei Spaziergängen hört sie ohne Leine wirklich perfekt, an der Leine ist es so unerträglich, daß ich ein Halti angeschafft habe. Auch die Tips vom Hundetrainer bezüglich der Leinenführigkeit haben nicht wirklich weitergeholfen. Kommen uns andere Hunde entgegen, knurrt sie an der Leine und ist ohne Leine freundlich unterwürfig ( ganz normales Zugehen eines Junghundes auf Andere). Ich bin mir nicht sicher, wo wir ansetzten sollen. Auf der einen Seite wirkt sie absolut dominant ( legt den Kopf auf Nacken anderer Hunde, knurrt zB. meine Oma an, wenn sie ihr etwas wegnehmen möchte, zwickt Besuch), auf der anderen Seite ist sie bei plötzlichen Geräuschen ängstlich und versteckt sich hinter mir. Ich weiß nicht mehr, womit wir es hier zu tun haben und wo wir ansetzen könnten. Übrigens macht sie auch nach wie vor NUR in den Garten und NICHT im Wald. Unsere andere Hündin weiß sich oft nicht vor ihr zu retten und springt über den Zaun in den Garten der Nachbarn, um dort Ruhe zu haben. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich dachte zwei große Spaziergänge am Tag, ein riesengroßer Garten, ein schon vorhandener Hund und fast immer jemand Zuhause seinen das perfekte Umfeld für einen Junghund, aber anscheinend reicht das bei Emma (die auch schon perfekt auf Dilemma hört) nicht. Wenn einer von Euch einen Tip hat: BITTE BITTE HER DAMIT!!!!