Also, ich habs so gemacht: Ich hab anfangs den Dummy direkt vor mir liegen gehabt und hab das Aufnehmen geklickert, dann das Halten, dann das Ausgeben. Dann mit Vorsitzen und dann mit immer größeren Abständen. Ich hab gar nicht "korrigiert", sondern einfach nicht geclickt, wenns nicht so "perfekt" war, wie ich es haben wollte, wobei ich die Schwierigkeitsstufe immer erst dann gesteigert habe, wenn sie das Bisherige gut gemacht hat. Es war also nicht von Anfang an so, dass ich einen perfekten Distanzapport mit Vorsitz eingefordert habe, ohne dass sie gewusst hätte, was ich da von ihr will.
Ergo ist sie es auch gewohnt, dass es Apporte gibt, die kein Leckerchen bringen, eben weil ich nur die "guten" Apporte geklickt habe und das "Fehlverhalten" wie Schütteln (das hat sie nur einmal gemacht) und Draufbeißen (das hat sie viiiiieeeel gemacht) nicht bestärkt habe.
Aber die "erfolgreichen" Apports, das waren bei uns nur die ohne Knautschen und Schütteln, sondern vorsichtiges Bringen. Es ist ja grad das "weiche Maul", das gefordert wird.
Dass du mit Schade oder Schluss beendest, wäre evtl eine Möglichkeit, du kennst deinen Hund besser als ich. Ich wusste, dass ich Maja mit der Clicker-Methode mehr erreiche, weil sie es so besser versteht, als dass sie verknüpfen müsste, dass das "Fehler" machen eine Beendigung nach sich zieht. Aber das ist halt Maja, wie das bei deinem Hund am besten klappt, weißt du am besten 
LG, Henrike