Beiträge von Niani

    Ich bin kein Fan von Futterdummies und daraus mache ich auch keinen Hehl. Apportieren konnte Maja schon. Mit Futterdummy war es aber viel spannender, stundenlang drauf rumzuknautschen, das Teil rumzuschleppen und zu versuchen, das alleine aufzukriegen und sie hat es irgendwann tatsächlich geschafft.

    Seitdem wird bei mir und von mir belohnt und das Arbeiten mit den richtigen Dummies haben wir komplett neu aufgebaut. Leider hat mein Hund es immernoch nicht komplett wieder abgestellt, drauf rumzubeißen, war beim Futterdummy ja auch immer so gut machbar und bei den "guten" Dummies merkt Frauchen das ja dann auch noch immer...

    Wenn ich einen weiteren Hund mit Dummytraining arbeiten werde, dann immer direkt am richtigen Dummy und so rückwärts aufgebaut, wie Corinna es schon beschrieben hat...

    LG, Henrike

    Zitat

    Darmflora.. welche Darmflora :/ Die ist hin, davon bin ich überzeugt.

    Symbiopet und alles andere hilft nichts. Wir werden das aber zusammen mit einer THP angehen (Termin ist im Juni).

    Schade, wär wohl auch zu einfach gewesen...

    Aber das mit der THP, das ist finde ich auch ein guter Ansatz. Meine (hust, also Majas THP) hat mir nämlich heute noch erklärt, dass es teilweise nicht reicht, Bakterien zuzufüttern, sondern dass man den Arm erstmal wieder dazu kriegen muss, vernünftig zu arbeiten und alles vernünftig zu verwerten. Hm, warum hab ich an diese ihre Aussage eigentlich nicht gedacht, als ich meinen ersten Post verfasst hab? :???:
    Und ich drück euch die Daumen, dass nix mit der Schilddrüse ist, Pepper ist ja auch so ein Montagshund wie Maja und das würd ich euch nun beim besten Willen nicht auch noch gönnen...

    LG, Henrike

    Wenn ich das Haus verlasse oder stundenlang in einem anderen Raum bin, würde Maja an Lebensmittel drangehen. Wenn ich mal kurz aus dem Raum gehe, muss ich mir keine Sorgen machen, dass sie sich das schnappt.

    Aber ich sehs mal so: Warum sollte ich von meinem Hund stundenlange Selbstbeherrschung verlangen (und die müsste sie nunmal aufbringen, wenn ich aus dem Haus gehe und nen Keksteller auf dem Tisch stehen lasse...), wenn ich nichtmal von mir selbst erwarten kann, kurz alles Essbare vom Tisch zu räumen, wenn ich aus dem Haus gehe?

    Kurz: Ich fänds gemein von mir, nur weil ich "faul" bin, vom Hund zu erwarten, dass er die ganze Zeit an sich hält. Für wen ist es wohl einfacher? Für mich, das Essen wegzuräumen oder für den Hund, davorzusitzen und zu sabbern und nicht dranzudürfen?

    LG, Henrike

    Wie siehts mit Peppers Darmflora aus? Hat sie irgendwann mal Antibiotika bekommen ohne danach was für die Darmflora zu tun?

    Ich weiß von einer Userin hier aus dem Forum, dass sie ähnliche Probleme mit ihrer Hündin hatte wie du und das einfach mit einer vernünftigen Darmsanierung (in ihrem Falle Symbiopet) in den Griff bekommen hat. Seitdem hat die Hündin auch wieder mehr zugelegt und sieht nicht mehr total unterernährt aus...

    Vielleicht wäre das bei euch auch eine mögliche Ursache?

    LG, Henrike

    Hmm, ich bin nicht sicher, ob Maja sich die Wurst vom Esstisch klauen würde, denn der ist definitiv sowas von Tabu und das weiß sie. Beim Couchtisch hingegen weiß ich, dass sie es täte und dementsprechend lasse ich nix Essbares auf dem Couchtisch liegen in Situationen, in denen sie sich unbeobachtet fühlen könnte. Mein Hund würde die Gunst der stunde definitiv ausnutzen und ich kann es ihm nichtmal verübeln... Finde da auch überhaupt nix Verwerfliches dran, solchen Situationen grundsätzlich aus dem Weg zu gehen, statt zu fordern, dass der Hund auch hundertprozentig im Gehorsam steht, wenn ich nicht anwesend bin. Vielleicht, weil ich generell nicht so der Fan von "alles meins, mein Hund hat keine Rechte und muss mir in jeder Lebenslage hörig sein" bin?

    LG, Henrike

    Zitat

    also bellen tut er so höchstens ein paar minuten

    naja warum tun wir ihn raus, erstens ist er es jetzt schon so gewohnt, zweitens ist er ziemlich groß und wenn wir schon einen garten haben warum sollte ich ihn nicht rauslassen

    Weil er bellt und weil das deine Nachbarn verärgern könnte, sodass sie ihm vielleicht mal was Vergiftetes rüberwerfen. Bis du das merken würdest, ist es für den Hund wohl zu spät. Man muss sein Glück ja nicht überstrapazieren, oder?

    Hmmm, ob mein Hund und ich uns ähneln (sowohl äußerlich als auch charakterlich), das müssen vermutlich andere beurteilen. Obwohl, ich denke mal, wir sind uns gar nicht ähnlich, ich bin bei weitem nicht so süß wie mein Hund (nein, moment, ich bin GAR NICHT süß :D). Und der Rest: Naja, ich schmeiße mich auch nciht fremden Leuten vor die Füße, auf dass sie mir den Bauch kraulen :lol:

    Ha, wenn ich meinen Hund über Streicheleinheiten belohnen würde, der würd mir nen Vogel zeigen. Maja sind Streicheleinheiten sowas von furzpiepegal, wenn wir unterwegs sind als Belohnung, das kannst du dir nicht vorstellen. Jaaaa, ich könnt natürlich meinen Hund den lieben langen Tag völlig ignorieren, damit er Wert auf meine Streicheleinheiten legt, das ist aber m.E. nicht der richtige Weg, einfach weil ich ihn ja belohnen will, nicht ihm die Belohnung "aufzwingen" will.

    Wo ist die Belohnung denn bitte noch Belohnung, wenn sie eigentlich unerwünscht ist und ich sie nur etabliere, weil es nix anderes gibt. Ich weiß, der Mensch-Hund-Vergleich ist nicht gern gesehen, aber nur zur Verdeutlichung: Wenn meine Eltern irgendwann mal auf die Idee gekommen wären, mir immer, wenn sie mir was Gutes tun zu wollten, einen Champignon zu geben (ich hasse Champignons!), dann wäre das keine Belohnung gewesen. Also hätte ich nix zu essen mehr bekommen, so lange, bis ich auch Wert auf die Champignons gelegt hätte, eben weils ja nix anderes geben würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das dann tatsächlich als Belohnung gesehen hätte oder als etwas Positives.

    Ich will meinen Hund nicht mit etwas "belohnen", worin für ihn eigentlich keine Belohnung steckt. Eine Belohnung ist für mich etwas, was der Hund von Natur aus genial findet, bei dem einen das Leckerchen, beim anderen das Zerrspiel, beim nächsten das verbale Lob, beim nächsten das Streicheln. Muss ich den Hund erst "zwingen", diese Belohnung anzunehmen, ist es für mich keine Belohnung mehr, eben weil es nichts Positives ist, sondern weil der Hund nur aus der Not eine Tugend macht.

    Im Übrigen ist es kein Drama, wenn ich mal keine Leckerchen dabei habe. Mein Hund hört trotzdem, er hat ja gelernt, dass es ab und an was gibt, nciht immer. Also gibt es auch auf Spaziergängen, bei denen ich etwas dabei habe, Gelegenheiten, bei denen Maja etwas richtig macht, ohne etwas dafür zu bekommen.

    LG, Henrike

    Hab ich die bei den echten VDH-Züchtern? Ich weiß, dass das kontrolliert wird, aber rein theoretisch wären auch da Verwechslungen möglich...

    Und selbst wenn ich mir persönlich zwei VDH-Hunde ins Haus hole, ein Rüde und ne Hündin, weiß also, dass die Papiere haben und lass die Hündin vom Rüden decken, ohne dass ich selbst eingetragener VDH-Züchter wäre, dann wären die Welpen Mischlinge, obwohl ich weiß, dass beide Elternteile reinrassig waren...

    edit: Ja Mo, Vermehrerhunde ohne Papiere, aber doch REINRASSIG, wenn ich doch weiß, dass beide Eltern reinrassig waren...