Hmmm, sagen wir es mal so. Ich bin ja auch eine von der Fraktion, die nicht mit wirklich "harten" Methoden arbeitet. Ich finde ein Nein nicht dramatisch, habe aber in bestimmten Situationen mit Maja bessere Erfolge erzielt, wenn ich anders angesetzt habe.
Majas Anspringerei war und ist ein Thema. Früher mehr als heute, inzwischen nur noch selten und bei bestimmten Leuten (das Muster erkenne ich allerdings noch nicht...). Madame hat sich da echt daneben benommen, bis ich irgendwann den Tipp bekam, mal nicht das Anspringen zu verbieten, sondern das Nicht-Anspringen zu belohnen. Das war bei dieser einen Geschichte bei meinem Hund der Schlüssel zum Erfolg, dass es deutlich besser geworden ist.
Aber wie gesagt, wir haben auch ein ganz klares Nein. Jetzt habe ich heute nochmal (herzlichen Dank auch Björn ;)) während unserer Gänge mal mein eigenes und auch Majas Verhalten reflektiert. Und irgendwie habe ich das Gefühl, in einer bestimmten Angelegenheit veräppelt mein Hund mich bzw. ich lasse mich veräppeln... Mein Hund verhungert ja prinzipiell bei mir und meint momentan, er müsste irgendwelches Grünzeug, das die Bäume derzeit nur so von sich schmeißen, fressen. Nun liegt dieses Grünzeug ja auch überall. Auf ein "Aus" von mir spuckt Maja das sich bereits im Maul befindliche Teil wieder aus. Sehe ich, dass sie was aufnehmen will, kann ich sie mit einem "Nein" stoppen. Aber: Jetzt kommt der Haken an der Geschichte. Das gilt dann nur für dieses eine Ding. 30cm weiter liegt aber schon das Nächste und da kann man es ja dann nochmal versuchen, ob Frauchen das auch meinte. Das ist auf die Dauer ziemlich nervig und wohl auch nicht so im Sinne des Erfinders.
Frage wäre jetzt, was tu ich? Auf ein "Nein" von mir reagiert sie ja und geht nicht dran. Ich kann also nciht wirklich sagen, dieses Kommando wäre ignoriert worden. Aber trotzdem: Mit "nein.. nein... nein..." durch die Gegend zu latschen wäre wohl auch ziemlich blöd. Wo hab ich meinen Denkfehler? Testet sie mich nur, ob man nciht ab und an doch damit durchkommt? Muss ich nur konsequent genug im Verbieten bleiben? Muss ich mir was Anderes überlegen? Grrrr, Björn, da haste jetzt was losgetreten... 
LG, Henrike