Beiträge von Niani

    Vorkenntnisse nicht, aber nur so als kleine Anregung meinerseits. Hast du denn mit den Eltern mal abgeklärt, ob denen das so recht ist, wenn du an deren Hunden rumerziehst?

    Immerhin, du ziehst in deren Haus ein, da wäre es nur angemessen, sich zurückzuhalten und sich den Gepflogenheiten anzupassen, wenn man dort aufgenommen wird. Ich würd dir was husten, wenn du zu mir kämst, sagst "Ich krieg bei unerzogenen Hunden die Krise" und dann anfängst, mit meinem Hund irgendwas zu machen. Ohne vorher gefragt zu werden sowieso und auch dann nur unter Vorbehalt, einfach weil ich mir nicht gern in meine Erziehung "reinpfuschen" lasse. Wenn den beiden das recht ist, find ichs ja ganz okay, aber ich würds vorher erstmal abklären, ob sie da nix gegen haben.

    LG, Henrike

    Mein Hund hat nie Schuhe gekaut ;) Nur Stromkabel und das war in Verbindung mit "Nein" ziemlich schnell klar, dass das verboten ist.

    Ich hab aber auch ein wenig das Gefühl, dass es bei ihr tagesformabhängig ist. Sie hatte gestern einen miesen Tag. Das habe ich morgens schon gemerkt und dementsprechend weniger von ihr gefordert, weil sie an solchen Tagen stur wie ein Esel ist. Allerdings kann ich Verbote an solchen Tagen ja nicht einfach aufheben, sondern muss sie dennoch durchsetzen, weil sie meine Inkonsequenz gnadenlos ausnutzt. Sie hat es heute auch noch einige Male versucht, war aber generell besser drauf und so war es auch heute bei weitem nicht so anstrengend...

    Mal sehn, was das hier noch so gibt...

    LG, Henrike

    :hust:

    "Fein!" - in besonders hohen Tönen
    "Super!"
    "Klasse!"
    "Ja toll" - nein, nicht vorwurfsvoll ;)

    Je nachdem, was ich bestärken will, lobe ich nur über die Stimme, mache dann ncihts anderes, außer dass ich mein Lobwort von mir gebe, manchmal wird aber auch eine "Tobe-Arie" draus, im Zuge derer Maja sich über den Boden kugelt und ich mich halb mit.

    "Fein" benutze ich ständig, das ist auch das "normale" Wort, um Dinge als gut zu kennzeichnen, für die es halt nicht immer was gibt, wie Sitz, Platz usw.

    Alles andere kommt auf den Hund und den Tag an. Manchmal gar nicht (wenn sie mal wieder einen schlechten Tag hat und sich benimmt, wie ein störrischer Esel), manchmal 5x und manchmal nur 1x.

    Nur so zur Info für dich, vielleicht interessiert es dich ja zu wissen, dass der Deutsche Rassehunde Verband nicht dem offiziellen VDH angehört und von diesem auch definitiv nicht empfohlen wird.

    Es gibt allerdings noch einen V.D.H. und eine F.C.I. die zwar ähnliche Logos haben, aber völlig anders strukturiert sind und auch völlig andere Zuchtkriterien haben.

    Du wirst dazu hier im Forum auch diverse Infos finden, sofern es dir wichtig ist zu erfahren, was es damit auf sich hat...

    LG, Henrike

    Hmmm, sagen wir es mal so. Ich bin ja auch eine von der Fraktion, die nicht mit wirklich "harten" Methoden arbeitet. Ich finde ein Nein nicht dramatisch, habe aber in bestimmten Situationen mit Maja bessere Erfolge erzielt, wenn ich anders angesetzt habe.

    Majas Anspringerei war und ist ein Thema. Früher mehr als heute, inzwischen nur noch selten und bei bestimmten Leuten (das Muster erkenne ich allerdings noch nicht...). Madame hat sich da echt daneben benommen, bis ich irgendwann den Tipp bekam, mal nicht das Anspringen zu verbieten, sondern das Nicht-Anspringen zu belohnen. Das war bei dieser einen Geschichte bei meinem Hund der Schlüssel zum Erfolg, dass es deutlich besser geworden ist.

    Aber wie gesagt, wir haben auch ein ganz klares Nein. Jetzt habe ich heute nochmal (herzlichen Dank auch Björn ;)) während unserer Gänge mal mein eigenes und auch Majas Verhalten reflektiert. Und irgendwie habe ich das Gefühl, in einer bestimmten Angelegenheit veräppelt mein Hund mich bzw. ich lasse mich veräppeln... Mein Hund verhungert ja prinzipiell bei mir und meint momentan, er müsste irgendwelches Grünzeug, das die Bäume derzeit nur so von sich schmeißen, fressen. Nun liegt dieses Grünzeug ja auch überall. Auf ein "Aus" von mir spuckt Maja das sich bereits im Maul befindliche Teil wieder aus. Sehe ich, dass sie was aufnehmen will, kann ich sie mit einem "Nein" stoppen. Aber: Jetzt kommt der Haken an der Geschichte. Das gilt dann nur für dieses eine Ding. 30cm weiter liegt aber schon das Nächste und da kann man es ja dann nochmal versuchen, ob Frauchen das auch meinte. Das ist auf die Dauer ziemlich nervig und wohl auch nicht so im Sinne des Erfinders.

    Frage wäre jetzt, was tu ich? Auf ein "Nein" von mir reagiert sie ja und geht nicht dran. Ich kann also nciht wirklich sagen, dieses Kommando wäre ignoriert worden. Aber trotzdem: Mit "nein.. nein... nein..." durch die Gegend zu latschen wäre wohl auch ziemlich blöd. Wo hab ich meinen Denkfehler? Testet sie mich nur, ob man nciht ab und an doch damit durchkommt? Muss ich nur konsequent genug im Verbieten bleiben? Muss ich mir was Anderes überlegen? Grrrr, Björn, da haste jetzt was losgetreten... ;)

    LG, Henrike

    Bestimmte Tabletten nimmt Maja wie Leckerlie, andere muss ich ihr entweder unter das Futter mischen oder hinten in den Rachen und runter damit...

    Kommt wohl auf den Trägerstoff an, ob sies frisst oder nicht. Säfte hatten wir noch nie. Globuli würde sie ausspucken, lässt sie sich aber problemlos unter die Lefze legen, so dass sie dann da langsam zergehen können.

    LG, Henrike

    Uni Duisburg-Essen Campus Essen:

    An jedem Gebäudeeingang ein Hunde verboten Schild, aber noch nie Probleme gehabt, wenn Maja dabei war.

    Bestes Erlebnis: Maja dabei und der Dozent sagt am Ende der Veranstaltung zu mir: "Und Ihnen möchte ich noch auf den Weg geben, dass ich jetzt bitte möchte, dass der Hund ein Leckerchen bekommt, dafür, dass er so lieb war..."

    Wie es in Duisburg ist, weiß ich nicht :) In Essen sind aber des öfteren Hunde dabei :)

    Ja ;)

    Sie merkt es... Ist sie an der Leine, unterscheidet sie, wie aufmerksam ich bin, sie kann 20x an etwas vorbeigegangen sein, auf dem Rückweg findet sie am Straßenrand den Rest eines Eishörnchens, den ich nicht gesehen habe und frisst den kommentarlos, ohne dass ich eine Chance gehabt hätte... Ist sie abgeleint, unterscheidet sie auch noch, wie weit ich von ihr weg bin und somit im Einwirkungsbereich bin. Sie ist dann aber auch so verdammt schnell, dass 3 Meter ausreichen. Vor drei Wochen ca. hat sie unter einem Gebüsch versteckt einen Riesenhaufen Brötchen gefunden (ich erschlag denjenigen, den ich irgendwann mal dabei erwische, hier 2 Tüten Brötchen unter die Sträucher zu legen für die Enten...) und ich war wirklich nah dran. Aber ich hab ihr mal eben 4 Brötchen aus dem MAul geholt. 4!!! Brötchen. Sie schlingt dann nur. GsD hat sie keines wirklich runterschlucken können.

    Was das angeht, bin ich mit meinem Latein echt am Ende...

    LG, Henrike

    Maja kennt ein Nein und weiß, was das zu bedeuten hat, nämlich "was auch immer du gerade tust oder vorhast, lass es"

    Sie akzeptiert es auch und hält sich dran. Nur wenn es um das "vom Boden Aufnehmen von Dingen geht", tut mein Hund ab und an so, als wüsste er nicht, was ich von ihm will. Im Haus, gar kein Thema, da muss ich nichtmal was sagen. Unterwegs, ab und an lässt sie davon ab (gestern noch bei einer Apfelkippe *stolz bin*) und ab und an zeigt sie mir ganz klar die Mittelkralle und tut so, als hätte sie mich nicht gehört :motz:

    Aber egal ob es um das Betreten von verbotenem Terrain, das Verhalten anderen Menschen gegenüber (bei anderen Hunden muss ich nicht korrigierend einwirken) oder das Lossprinten zu irgendwelchen spannenden Sachen geht, dann kennt Maja ein Nein und befolgt es.

    Aber wie gesagt, das Fressen von unterwegs gefundenem Mist kriege ich nicht aus der blöden Kuh (;)) raus...