Beiträge von Niani

    Ich rechne gerade hin und her. Die Behandlungsdauer scheint mir sehr lang, die Dosierung relativ gering (wenn ich mich nicht verrechne ;)).

    Ich bin aber nun kein TA und habe auch keine Ahnung, ob und wie beim Welpen anders dosiert werden sollte. Da ich es inzwischen aber mehrfach erlebt habe, dass ein TA die Dosierung falsch berechnet hat, würde ich da evtl. nochmal nachhaken... Ich habe hier nachgeschaut, unter Dosierung stehen einige Angaben und wie ich es drehe und wende, finde ich die Dosierung sehr gering. VORSICHT! Das ist nun keine Aufforderung, eigenmächtig die Dosierung zu erhöhen, sondern einfach nur der gutgemeinte Ratschlag, nochmal nachzufragen. Erst recht, wenn der Durchfall immer schlimmer wird. Fragt beim TA auch mal nach, wie er den Flüssigkeitsverlust zu kompensieren gedenkt. Bekommt er regelmäßig Infusionen? Vielleicht kann man auch darüber nachdenken, den Durchfall mit einem kotverfestigenden Mittel zu stoppen, damit er wenigstens nicht mehr so flüssigen Kot hat, Ergebnisse, ob das MEdikament gewirkt hat, seht ihr eh erst in der Kotprobe. Aber bitte, alles in Absprache mit dem TA, nichts eigenmächtig! :)

    Gute Besserung an den Kleinen!

    LG, Henrike

    Vermeiden, dass er in die Situation kommt, dass er denkt, er müsse sich selbst kümmern. Loben, wenn er ruhig ist. Verbieten würde ich es ihm nicht, er "warnt" ja erstmal nur. Aber besser wäre es wirklich, er hätte gar nciht das Gefühl, er müsse sich die anderen mit Bellen und Schnappen vom Leib halten. Guck, auf welcher Distanz das mit anderen Hunden noch klappt und halte diese Distanz ein. Und wenn andere auf ihn zurennen, sorg dafür, dass er bei dir Schutz suchen kann und halte die anderen Hunde fern. Nicht nur mit den Händen, sondern auch mit ruhiger und fester Stimme wegschicken. Wenn sie immer wieder ankommen, schubs sie immer wieder weg :)

    Und wenn ihr dann in D seid, wäre eine gute Hundeschule in der Tat sinnvoll, vielleicht kannst du dich ja jetzt schonmal informieren, wo ihr hingehen wollt, damit du in keinem Verein landest, der mit Stachelhalsbändern arbeitet und wo man dir erklären will, dass man deinem Kleinen diese Kläff-und-Schnapp-Flausen dringend austreiben muss, sondern wo man mit Sinn und Verstand an die Sache rangeht. ;)

    LG, Henrike

    Ich versteh dich schon. Nur, er hat keinen Napoleonkomplex, sondern Angst. Und Angst wird nicht besser, wenn er mit dem "Angstobjekt" in einer für ihn zu "extremen" Form konfrontiert wird.

    Ich wiederhole mich gerne: Ruhige gesittete Begegnungen mit coolen Hunden, die ihn nicht belästigen ;) Erwarte nicht zu viel von ihm. Wenn er nicht ständig Negativ-Erfahrungen macht, sondern merkt, dass ihm nichts passiert, wird er irgendwann auch etwas mehr aus sich rausgehen. Nur halt nicht innerhalb von 5 Minuten, nur weil die Situation sich gerade etwas beruhigt hat. Gib ihm Zeit. Wenn die Situation sich beruhigt hat, sei ganz normal, verhalte dich selbst ganz cool und erwarte nicht, dass er spielt oder sonstwas. Wenn er um dich rum sein will, soll er sich bei dir aufhalten, wenn er spielen will, kann er ja einen Schritt auf den anderen Hund zumachen - aber überlasss ihm die Entscheidung, wann er das will. Und wenn das erst in 2 Wochen ist, dann ist das halt so :)

    Wichtig ist nach wie vor, dass er keine schlechten ERfahrungen mit andern Hunden macht, die ihn unterbuttern oder zu wüst spielen wollen und ihn so in seiner Angst bestätigen :)

    LG, Henrike

    Zuallererst wäre es wichtig, dass du ihn in diesen Situationen nicht alleine lässt. Wenn er dir schon deutlich zeigt, dass ihm die anderen Hunde unangenehm sind, dann hilf ihm. Du musst ihn ja nicht hochnehmen, aber zeig ihm, dass DU seine Bezugsperson bist, die das regelt (indem du die anderen Hunde von ihm fernhältst). Sonst könnte es irgendwann passieren, dass er in der Tat denkt, er müsse die Situation nun selbst regeln und die anderen Hunde wegbeißt aus Angst, weil du ihm ja eben nicht zu Hilfe kommst...

    Und dann wären "positive" Begegnungen mit anderen Hunden, die ihn nicht bedrängen und nicht zu wüst sind noch wichtig. Hunde, die ihm zeigen, dass sie ihm nix böses wollen. Gut wäre es, wenn du für solche Begegnungen Hunde findest, die ruhig und souverän sind und die ihn so lange in Ruhe lassen, wie er braucht, um Vertrauen zu fassen und dann auch so vorsichtig sind, dass er dieses nicht sofort wieder verliert.

    Ihn jetzt ins kalte Wasser zu schmeißen und zu sagen, "Der muss das lernen" und ihn in solchen Situationen in seiner Angst nicht ernst zu nehmen wäre genau das falsche. Das "Selbstbewusstsein" bekommt er nur, wenn er langsam merkt, dass dabei nichts Schlimmes passiert :)

    LG, Henrike

    Wenn das hier war:
    http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…irol-a70192025/

    Kein Wunder, dass du nix findest ;) Die Ausstellung in Ebbs wird nicht vom VDH ausgerichtet, sondern vom Bayerischen Rassehunde Verband (dazu wirst du hier in der Suche einges zu finden) und die von ihnen angegebene F.C.I. ist auch nicht DIE FCI sondern ein anderer Verband ;)

    Außerdem dürfen da auch Mischlinge ausstellen, wenn man dem Plakat Glauben schenken darf ;)

    Hilft dir nicht wirklich weiter, oder? :/

    Zitat


    BIN FÜR JEDEN TIP DANKBAR! :smile:

    Du wirst nicht umhin kommen, das langsam aufzubauen. Und bis sie das dann kann, nicht die Holzhammer-Methode, dann lernt sies nämlich nie, sondern such dir wen, der so lange auf sie aufpasst.

    Sie scheint extremen Stress zu haben, während ihr weg seid, ihre Lautstärke und auch das Desinteresse am Kauknochen unterstreichen das. Dafür gibt es kein Allheilmittel, außer einem sauberem Aufbau, der von einem Alleinbleiben schrittweise ausgeht und ihr zeigt, dass es nicht schlimm ist, mal alleine gelassen zu werden. Sie hat Verlassensängste - die kriegt man nicht in den Griff, in dem man sie immer wieder auf (für sie) zu lange Zeit verlässt. Das Ganze mutiert zum Selbstläufer, sie hat Angst, ihr lasst sie alleine, ihr geht es in der Zeit wahnsinnig schlecht, weil sie euch vermisst und dann kann sie natürlich auch die Angst vorm Alleinebleiben nicht abbauen, ist es doch auch jedes Mal etwas ganz ganz Schlimmes...
    Wenn du nicht 24/7 um sie rum sein kannst (was ich absolut nachvollziehen kann), musst du dir in der Zeit einen Hundesitter suchen, damit sie nicht alleine ist und parallel dazu mit ihr am Problem schrittweise arbeiten.

    Ich denke nicht, dass mit einer Verbesserung zu rechnen ist, solange sie wieder und wieder für so lange alleine bleiben muss. Man kann unterstützend mit Bachblüten und DAP-Stecker arbeiten, aber die ersetzen das Training nicht und sind auch nicht so wirksam, dass sie diese riesengroße Angst, die sie hat, wenn ihr sie alleine lasst, durchdringen würden, um sie da rauszuholen.

    LG, Henrike

    Zitat

    Vitamine sind alle gut.

    Es waren nur die drei Werte:
    Leukos, Eisen und ALT.

    T4? Kenn ich nicht. Ich schau mal auf die Ergebnisse. Ein Ergebniszettel fehlt mir noch, den bekomm ich erst mit der Rechnung.
    Aber meine TÄ meinte, da wär alles in Ordnung.

    Sind da evtl. andere Werte noch so an der Grenze des "Normalbereichs"? Ich würde dringend dazu raten, nicht nur zu schauen, welche Werte völlig aus der Bahn laufen, sondern auch darauf zu achten, ob der ein oder andere Wert zwar noch innerhalb des Referenzbereichs ist, aber nicht mittig, sondern schon ziemlich weit oben/unten. Viele TÄ berücksichtigen das nicht und sagen, dass ales okay ist, solange die Werte im Rahmen sind, allerdings sollte man schon aufmerken, wenn da mehrere Werte nur noch so gerade eben drin sind :)

    LG, Henrike