Beiträge von Niani

    Das Kind ist jetzt nunmal schon in den Brunnen gefallen und der Hund ist da. Vorwürfe bringen eh nix mehr. Schau halt, was deine Eltern sagen und guck, dass du sie überzeugen kannst, den Hund behalten zu dürfen. Als Überbrückung der Zeit bis du ausziehst, sollte das doch machbar sein.

    Ich durfte auch nie einen Hund haben, also ich noch jünger war. Zum Studienbeginn stand ich plötzlich auch mit einem kleinen hilflosen Welpen vor der Tür. Mit dem Sweetheart-Bonus durfte Maja dann bleiben und als sie älter wurde, war meiner Mama einfach klar, dass der Hund nicht wieder weg kann, zumal Maja sie nicht wirklich großartig stört. Es ist halt so, dass sie mein Hund ist und dass ich mich kümmere und alle Kosten trage und Muttern würd mir auch nen Vogel zeigen, wenn ich erwarten würde, dass sie großartig was mit dem Hund macht. Da Maja aber ein gewisses Maß an Erzieung genossen hat, ich das regelmäßige Saugen übernehme, damit das Putzen nicht überhand nimmt für sie, haben wir uns alle gut arrangiert ;)

    Kopf hoch, du kriegst das schon hin, die beiden zu überzeugen, dass Emma bis zum Studienbeginn bei euch bleiben darf. Kannst den beiden ja beweisen, dass sie nicht viel mit dem Hund zu shcaffen haben werden und dass du dich um alles kümmerst ;) Meiner Mama war das Hobby "Hund" übrigens auch lieber, als eine Tochter, die mit 19 jedes Wochenende sich auf Parties die Hucke zusäuft (geht einfach nciht, wenn man nen Welpen zu versorgen hat ;)) und ihr Geld in "sinnlosen" Kram vergeudet. Inzwischen schätzt sie es sogar, dass ich an meinem Hund ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein zeige. Du findest schon die richtigne Argumente ;)

    LG, Henrike

    Zitat

    Ach...vergesst es einfach!
    aber MIR steht auch der kleinkriminelle Säufer näher als jeder Hund - einfach weil er zu MEINER Art gehört, weil er ein Mensch ist...

    Damit kann ich mich gar nciht identifizieren. Björn, du sagst doch selbst, du liebst deine Hunde, soll das wirklich heißen, dass du auch jeden kleinkriminellen Säufer liebst? ;)

    Das ist es ja gerade eben. Mein Hund gehört zwar einer anderen Art an, aber ich verbringe viel mehr Zeit mit ihm, er gibt mir (auf seine Art und Weise) sehr viel zurück (völlig unvermenschlicht und sei es nur der positive Effekt, dass ich mit dem Hund rausMUSS, der mir guttut) und ich mache mir Gedanken, wenn es ihm schlecht geht und ich werde ihn vermissen, wenn er irgendwann nciht mehr bei mir sein wird. So sorry, aber das kann ich einfach nicht von mir unbekannten Menschen so pauschal sagen.

    LG, Henrike

    Ich hatte bislang drei Mal die Situation, dass uns ein herrenloser Hund über den Weg gelaufen ist.
    Beim ersten Mal wars ein Collie, der mich nicht an sich rangelassen hat, mich aber zu sich nach Hause geführt hat, wo die Besitzerin sich wunderte, dass ich ihren Hund mitbrachte, sei doch ihre Tochter gerade mit ihm Gassi, die ihn wohl unerlaubterweise abgeleint hatte.

    Beim zweiten Mal wars ein völlig verängstigter Shepherd-Mix, der Maja und mich nicht auf 15 Meter an sich ranließ, der aber kopflos durch die Gegend rannte. Dem bin ich mehr als ne halbe Stunde hinterhergelaufen (nein, ich hab ihn nicht gehetzt...), hab in der Zwischenzeit mit einer Trainerin telefoniert, was ich tun könne und habe die Polizei verständigt und bin heim, als ich ihn endgültig aus den Augen verloren habe. Die Polizei wollte zwar nen Wagen rausschicken (ich habs dringlich gemacht, der ist hier auch über die Bundesstraße gerannt usw. also auch eine Gefahr für den Verkehr), rief mich aber irgendwann an, ob das noch "aktuell" sei und als ich meinte "Ja natürlich, ich hab ihn allerdings verloren", da kam nur "der ist bestimmt zu seinem Zuhause gelaufen und ist wieder drinnen". Sehr unerquicklich das Ganze, da hab ich nur noch das örtliche TH und Tasso verständigen können, dass die eine Sichtmeldung haben, sofern ein Hund vermisst gemeldet würde.

    Und gerade letzte Woche. Mitten in der Pampa, halbes Wohngebiet, halbes Gewerbegebiet, draußen 30°, ein kleiner Jack-Russell, dem die Zunge aus dem Hals hing und der auch kurz davor war, auf die Hauptstraße zu rennen. Der ließ sich ranlocken, hatte keine Marke, kein sonstiges Erkennungszeichen, das nächste TH 30km weit weg und unsicher, ob einer da sei, die örtliche Polizeidienststelle ebenfalls nciht mehr besetzt. Also eine gefühlte Ewigkeit durch die Gegend gelatscht, bis wir endlich wen gefunden haben, der wusste, wohin der Hund gehört.

    Ich versuche halt, wenn ich einen herrenlosen Hund finde, ihn ranzulocken, zu gucken, ob er ne Erkennungsmarke hat und ihn dann schnellstmöglich bei seinen Besitzern wieder loszuwerden. Gestaltet sich mitunter aber schwierig. Sofern es mir irgend möglich ist, versuche ich aber schon, ihm wenigstens hinterherzugehen, wenn er abdampft, in der Hoffnung, dass ich ihn evtl. doch noch einfangen kann oder zumindest der Polizei sagen kann, wo sich der Hund gerade aufhält :)

    LG, Henrike

    Zitat

    In den wenigsten Fällen wird man wissen, dass man nicht beide retten kann. Also rettet man zuerst den, dessen Leben einem in dem Moment am bedrohtesten erscheint.

    Nein, ich könnte nicht an meinem Tier vorbeilaufen in dem Wissen, dass es sterben wird, wenn ich es jetzt nicht rette. Ebensowenig könnte ich an einem Menschen mit diesem Wissen vorbeilaufen.

    DAS ist doch mal ein super Statement, dem ich mich problemlos anschließen kann.

    Danke dir!

    Wenn man sich mit der Wirkweise von homöopathischen Mitteln auseinandersetzt, wird man recht schnell feststellen, dass das gar nciht wirken KANN als Vorbeugung...

    Homöopathie wirkt, indem man dem Körper kleine "Reize" gibt, selbst im Körper etwas zu verändern, was nicht ganz in Ordnung ist. So zumindest hat es mir eine Homöopathin erklärt, ich hoffe, ich hab das nun nciht falsch wiedergegeben. Wie aber soll ein homöopathisches Mittel dann bewirken, dass "Mitbewohner" ferngehalten werden? Die Wirkweise setzt ja darauf, dass man etwas bereits vorhandenes an Krankheit behandelt, nicht, dass man prophylaktisch etwas tun kann...
    Besagte Heilpraktikerin zumindest hielt das für Humbug, dass man mit irgendwelchen Globuli (egal ob nun Sulfur oder Ledum oder was auch immer da gern genannt wird) die Zecken fernhalten könne.

    LG, Henrike

    Maja ist vom Vermehrer und der Grund ist so einfach wie blöd: Ich wusste es einfach nicht besser... Damals dachte ich, dass ich keine Ahnentafeln brauche und habe andere "Unterschiede" nicht gesehen. Da es ein Welpe einer bestimmten Rasse sein sollte und dann das ganze noch eine ziemlich "fixe Idee" war, kam auch kein TH-Hund in Frage.

    Eigentlich denke ich immer, der nächste kommt vom Züchter, einmal in meinem Leben möchte ich einen Hund haben, bei dem alles menschenmögliche getan wurde, dass der Hund gesund ist. Aber wie ich mich kenne, werde ich, sobald meine Gegebenheiten sich so ändern, dass Platz für einen Zweithund ist, bestimmt über einen süßen Hund aus dem Tierschutz stolpern werde, dass der dann bei mir einzieht, so wie ich mich kenne, werde ich da dann doch eine Entscheidung für Kurzentschlossene draus machen :D

    LG, Henrike

    Ja, Maja darf im Urlaub auch frei laufen. Sie hat früh gelernt, dass in Gegenden, die sie nicht kennt, dieselben Regeln gelten wie in Gegenden, die sie kennt. Ein gewisses Risiko gehe ich im Freilauf irgendwie immer ein, auch zu Hause (über die Straße rennen usw.)

    Ist allerdings auch noch nicht passiert, dass Madame Anstalten gemacht hätte, abzuhauen. Im Gegenteil, in unbekannten Gebieten ist sie meist aufmerksamer und orientiert sich mehr an mir.

    LG, Henrike

    Ich schwöre inzwischen auf die Camiro-Geschirre und bin kurz davor das K9, das hier nur noch als Ersatz rumfliegt zu verkaufen...

    Das Camiro sitzt besser, da bei 90% aller K9s der Brustgurt zu weit oben ist, der Bauchgurt beim Camiro ist weiter hinten (scheuert also weniger schnell unter den Achseln), es ist pflegeleichter, da es schneller trocknet.

    LG, Henrike