Beiträge von Niani

    Ich würde solange eine etwas längere Leine dran machen, bis sie entsprechende Signale kennt und befolgt, dass sie auch ohne Leine sich nicht darüber hinwegsetzt, dass du nicht willst, dass sie reinrennt.

    Die Leine muss in diesem Zusammenhang nicht als "Rumdoktern" an Symptomen verstanden werden, eher als Absicherung, solange man noch an dem Thema arbeitet. Ich verstehe absolut, dass du irgendwann auch ohne Leine mit ihr laufen möchtest, daher würde ich nicht einfach nur ne Leine dran machen und dann nicht mehr weiter handeln, sondern gezielt trainieren. Aber halt mit der Leine abgesichert, dass man Kommandos ggf. halt auch durchsetzen kann ;)

    LG, Henrike

    Nachdem hier ja irgendwie jeder Zweite so langsam beim Ziehen angekommen ist, würde mich mal die gesundheitliche Seite interessieren.

    In vielen Threads lese ich, der Hund sollte "gesund" sein, um Ziehen zu dürfen. Andererseits scheints für einige Sachen ja auch aufgrund des Muskelaufbaus sinnvoll zu sein, wenn man den Hund ziehen lässt.

    Darum hier meine Fragen: Welche Muskelgruppen werden stark beansprucht und aufgebaut? Welche Gelenke werden besonders beansprucht oder gar "strapaziert"? Welche Krankheiten wären generell "zughundesportausschließend"? Bei welchen Erkrankungen wäre Zughundesport ggf. sogar sinnvoll? Ich weiß, dass man für letztere Frage keine allgemeingültige Antwort finden kann, sondern dies individuell entschieden und vom Arzt bewertet werden müsste, mich interessiert nur, bei welchen KRankheiten es evtl. sinnvoll sein KÖNNTE :)

    Wer hat dazu Infos?

    LG, Henrike

    Wisst ihr, was ich mindestens genauso schade finde, wie wenn Threads völlig aus dem Ruder laufen?

    Wenn man User und ihre Hunde nicht kennt, ihnen aber so halbwegs unterstellt, dass das, was sie schreiben, nicht stimmt. Ja ich weiß, hier wurde keiner direkt angesprochen. Und ich weiß auch, dass es keine direkte Unterstellung war, sondern die Aussage, dass man es gern mal live und in Farbe erleben würde, obs wirklich alles so ist. Aber indirekt gibt man damit ja doch zu verstehen, dass man scheinbar einige für unglaubwürdig hält. Finde ich sehr schade.

    Und hat mich jetzt irgendwo auch sehr nachdenklich gemacht. Wer mag wohl gemeint sein? (Und das sage ich nun nicht aus Sensationsgier, sondern weil ich zu reflektieren versuche, auch meine Beiträge hier...)
    Letztlich führt es dazu, dass ich jedes Mal ein ungutes Gefühl haben werde, hier zu berichten, wenn etwas gut läuft, hinterher könnt noch jemand denken, ich hielte mich oder meinen Hund für perfekt (was zumindest mein Hund rein subjektiv für mich tatsächlich ist, auch wenn sie mich manchmal wahnsinnig macht ;)). Irgendwie hinterlassen solche Aussagen einen ganz bitteren Nachgeschmack bei mir.

    LG, Henrike

    Meine Hündin kam mit Clavaseptin ebenfalls sehr gut klar.

    Dass ein Hund evtl. etwas wenig Appetit hat nach einer NArkose kann schon vorkommen. Auch das Übergeben kann noch von der Narkose kommen. NAchfragen würde ich dennoch beim TA, wie du weiterhin vorgehen sollst.

    Trinkt er?

    Darf ich übrigens fragen, von welchen Tabletten du 2x täglich ne Halbe geben sollst? Also wie viel Wirkstoff ist in einer Tablette?

    LG, Henrike

    Ich denke, das wäre für mich situationsabhängig und wohl auch hundeabhängig.

    Aus jetziger Sicht, ohne dass ich momentan einen entsprechenden Kontext erleben würde, wären Medikamente, die meinem Hund weiterhin ein schmerzfreies und ausgelassenes Leben ermöglichen absolut okay. Was nicht okay wäre, wenn der Hund auch unter Medikamentengabe keine Lebensqualität mehr hätte, dazu zählen auch irgendwelche medikamentös verursachten Dämmerzustände usw.)

    Angenommen, ich habe einen Hund, der geistig noch absolut klar ist, gerne durch die Gegend tollen möchte und dies unter der Gabe von Schmerzmedis auch noch tut, ich würde mich als Mörderin fühlen, wenn ich ihn erlösen ließe, nur um ihm die Schmerzmedis zu ersparen. Ist halt immer die Frage nach den Alternativen und derer gibt es ja dann nicht viele. Dass ich meinen Hund leiden ließe, käme nicht in Frage. Aber dass ich ihn sterben ließe bzw. sogar aktiv für eine Beendigung seines Lebens sorgen würde, das eben auch nicht. Nicht, solange sein Leben noch "lebenswert" ist. Ist es wirklich besser, einem Leben ein Ende zu setzen, wenn es doch mit entsprechenden Medikamenten noch ganz wunderbar fortgeführt werden könnte? Ich habe das Gefühl, ich könnte nicht klar ausdrücken, wie ich das meine, aber in meinem Kopf fühlt es sich an wie "Das ist doch ganz klar, so und nicht anders".

    Wenn ich die Wahl habe zwischen "den Hund töten" (ja ich drücke es bewusst so krass aus) und "dem Hund mit Medikamenten weiterhin ein schönes Leben ermöglichen" dann gäbe es für mich eigentlich keine Wahl, sondern es wäre absolut klar, dass ich letzteres täte. Ich muss da nicht Gott spielen. Solange mein Hund leben will und ich dies ermöglichen kann, wird er das dürfen. Niemals käme ich auf die Idee, meinen Hund ggf. dafür zu bestrafen, dass er mit blöden Genen und entsprechend miserablem Knochenbau auf die Welt gekommen ist und ihn deswegen erlösen zu lassen. Solang ein Hund noch WILL und man entscheidet sich dennoch dafür, ihn "erlösen" zu lassen, ist halt die Frage, inwiefern das Einschläfern wirklich eine "Erlösung" ist. Vielmehr stellt sich mir da die Frage, ob die Schmerzmittel da nicht eine größere Erlösung darstellen. Sie erlösen den Hund von den Schmerzen und lassen ihn weiterleben, in seinem Sinne. Das Einschläfern erlöst ihn von den Schmerzen, aber auch vom Leben, das er eigentlich noch leben möchte; ihn beeinträchtigt ja dann nichts mehr, wenn er Schmerzmedis bekommt.

    LG, Henrike

    Zitat

    Mich nervt eigentlich nur die Klugscheißerei.
    da wird etwas geschrieben was derjenige als lustig empfand und schwupps kommen Sprüche..das geht ja gar nicht bla.

    Da sind wir beide dann z.B. anderer Meinung. Ich bin lieber ein Klugscheißer, als dass ich in einem Thread unter eine Sache, die ggf. doch einen ernsteren Hintergrund hat, schreibe "Wie Geil". Oder dass sich alle, die es nicht lustig finden, zurückhalten, weil sie ja sonst Klugscheißer oder auch Spaßbremsen sind und somit dann hier Aktionen als lustig dargestellt werden, die aus einem anderen Standpunkt gar nicht so lustig sind.

    Dann doch bitte auch die "Klugscheißer" zu Wort kommen lassen, auf dass manch einer vielleicht einfach mal sein Verhalten reflektiert (mich übrigens eingeschlossen).

    Klugscheißerische Grüße, Henrike

    Meine Hündin zeigte dieselben Symptome wie deine, wenn auch in etwas höherem Alter. Diagnose nach diversen Untersuchungen: OCD

    Ich würde unbedingt ein Röntgenbild machen lassen, OCD lässt sich allerdings oftmals nur endgültig im CT erkennen.

    Ich hoffe, dass die Diagnose bei euch harmloser sein wird. Abtun würde ich das aber wirklich nicht einfach nur mit entzündungshemmenden Tablettchen.

    Darf ich fragen, ob ihr mit ihr irgendwelche Apportierübungen oder sonstiges macht? Alles, bei dem der Hund schnell lossprintet und dann abrupt abbremst, ist Gift für die Gelenke. Nur so am Rande, falls ihr viel Bällchen oder Stöckchen holen spielt :)

    LG, Henrike

    *lach* Ich meine mich zu erinnern, dass der Ratschlag mit Best Friends seinerzeit von mir kam ;) Ich wollt nur wissen, ob du noch jmd. weiteren gefunden hast :D Aber schön, dass es dir dort so gut gefällt :gut:

    Und 35 Euro die Stunde finde ich völlig angemessen bzw. sogar noch günstig ;)

    LG, Henrike