Beiträge von Niani

    Können Giardien sein, kann aber auch ein hartnäckiges Bakterium sein oder sonst etwas.

    Ja nach Problematik bringt die Giardien-Behandlung dann gar nix und greift den ohnehin schon geschwächten Hund noch mehr an.

    Ich verstehe nicht, warum der TA nicht wenigstens einen Giardien-Schnelltest gemacht hat.

    Tests auf Bakterien sind übrigens innerhalb von 24-36 Stunden immer bei mir da gewesen, solange habe ich den Hund mit Tannacomp aufrecht erhalten, dann wusste ich ob ein Bakterienbefall vorliegt. Ich hab mit dem Behandlungsbeginn sogar so lange gewartet, bis das Antibiogramm da war (das dauert etwas länger).

    Ich finds wichtiger, dass im ersten Anlauf gegen das Richtige behandelt wird, auch wenn der Behandlungsbeginn sich dadurch um zwei oder drei Tage verzögert, als dass man direkt beginnt, aber möglicherweise gegen das Falsche und dann behandelt man erstmal x Tage und kommt DANACH erst auf den Trichter, dass noch eine weitere Behandlung notwenidg wird...

    LG, Henrike

    Das ist sowieso die beste Antwort, wenn mal wieder kommt "Der kriegt wohl nix zu essen?"...

    "Zu essen? Wo denken Sie hin? Die lebt im Keller, wird nicht gestreichelt und kommt einmal die Woche raus und kann sich ihr Futter selbst fangen!"

    :D

    Ich kann ihre Sorgen schon verstehen. Meinen Hund würde auch nicht jeder bekommen, wenn ich 3 Monate weg muss, auch wenn die Familie nicht "jeder" ist.

    Mit ein bisschen verziehen hätte ich keine Probleme, das kriegt man recht schnell wieder hin. Aber 3 Monate lang fettfüttern, das wäre schon ein Thema für mich, denn das ist für den Hund schlicht und ergreifend nicht gesund. Das geht auf den Organismus, das geht auf die Gelenke und das Abnehmen danach, das ja dann auch zwangsläufig stattfinden muss ist ebenfalls kein Zuckerschlecken.

    Alleinebleiben bei vollzeitarbeitenden Menschen ist auch so eine Sache. Soweit ich das mitbekommen habe, ist der Hund doch grad mal ein paar Monate alt, wird zum Zeitpunkt der Reise im schönsten Junghund-Alter sein. Wenn sich wirklich keine andere Alternative findet, würde ich den Hund dennoch eher zu den Eltern geben als zur Oma. Allerdings solltest du vorher intensiv das Alleinebleiben üben und mit deinen Eltern abklären, wo sie sich in der Zeit aufhält, nicht dass sie hinterher die antiken Möbel demoliert oder so ;)


    Aber sich nach einem Hundesitter umzuschauen, zu dem man bis Dezember Vertrauen aufbauen kann, der mehr Zeit hat, ist doch nicht verkehrt...

    Majawusel, hör dich doch hier mal um, ob jemand aus deiner Nähe kommt und gern mal einen 3-Monats-Pflegling hätte und vielleicht gibts in deinem Freundeskreis ja auch jemand, der gern einen Hund hätte, aber nie so richtig konnte und der sich freuen würde, jetzt mal für ein paar Wochen auf deine aufzupassen?

    LG, Henrike

    Ich würde ihn dennoch nicht lassen, denn auch wenn er kastriert ist, wäre meine Botschaft an den Hund "Das ist generell tabu". Ich sehe es prinzipiell nicht gerne, wenn Rüden meine Hündin besteigen wollen und sie hat das auch nicht gern. Da sind mir Rüdenbesitzer, die ihren Jungs klar zeigen, dass sie das auch nicht dulden sehr lieb und das machst du ja auch bei fremden Hündinnen.

    Für deinen Hund dürfte es schwierig werden, nachzuvollziehen, wann er denn dann darf und wann er nicht darf, weil er halt eben normalerweise ja nicht darf und mit einem "Runter da" weitergeschickt wird.

    Daher würde ich ihm generell vermitteln "Das ist immer und überall verboten, ohne Ausnahmen und Sondergenehmigungen".

    LG, Henrike

    Maja ist ein Vermehrerhund, daher kann ich keine "Linie" nennen ;) Für Maja sind 25 Kilo halt Idealgewicht. Hat sie weniger, wirkt sie dürr und klapprig und man sieht die Rippen (sie sah bei 22 Kilo wirklich fürchterlich aus, als sie krank war). Hat sie 25 Kilo sieht sie gut aus. Sportlich, schlank, aber nicht zu dünn. Dass es nicht mehr wird, darauf achte ich.

    Kann durchaus auch Labbis geben, die bei 55cm mehr oder weniger wiegen dürfen, je nachdem, ob sie schmaler oder breiter als Maja gebaut sind. Das ist wirklich nur Majas individuelles Idealgewicht ;) Ich mag einfach nur schlanke Labradore lieber. Die, die wirklich so schlank sind, dass man die Rippen sähe, wenn sie zwei Kilo weniger hätten ;)

    LG, Henrike

    Gestern war ich mit dem Gassi-Pudel und Maja unterwegs. Maja lief frei, der Pudel an der Schlepp. Auf einer Parkbank saßen zwei ältere Damen, also Maja und das Püdelchen rangerufen, Maja lief im Fuß an mir vorbei, der Pudel halt an der kurzgenommenen Schleppleine.
    Aufeinmal kommt eine der beiden Damen auf die Idee, man könnte den kleinen süßen Pudel doch mal locken und schnaözen und Luftküsschen verteilen. Die Kurze wollte natürlich auch sofort hin (die kennt nix, hat von Impulskontrolle noch nie was gehört und Individualdistanz ist ebenfalls ein Fremdwort), durfte aber nicht, die blöde Leine und so. Die Dame hörte aber nicht auf zu locken und ich blieb stehen und fragte:

    "Die Kleine kommt grad eben aus dem Bach. Möchten Sie gerne, dass sie nun mit ihren MAtschpfoten an Ihnen hochspringt?"
    "Öhm, nein?" (und lockt den Hund weiter....)
    "Und warum locken Sie sie dann?"
    "Ja, bis hier vorne darf sie ja ruhig kommen."
    "Wenn ich die Leine nun so lang lasse, dass sie bis zu Ihnen kann, dann springt die auch durchaus an Ihnen hoch."
    "Achso, ja dann lieber doch nicht."
    "Sehen Sie. Darum wärs besser, wenn man fremde Hunde nicht einfach lockt."
    "Ja, aber die ist doch so süß und klein und niedlich!" (völlig empört...)

    Maja hat nach wie vor 55cm Schulterhöhe und 25kg Idealgewicht. Durch ihren Babykopf bekomme ich immer nur zu hören, dass dieser Hund maximal 10 Monate alt sein könne (sie wird im Herbst 5 Jahre alt :roll: ). Die Leute denken immer, da kämen noch 10 cm in die Höhe :D

    Ich find sie gut so klein wie sie ist und eigentlich bekomme ich auch nur das Echo, dass die Leute das ganz süß finden. Die fragen dann halt schonmal "Die ist aber klein, oder?" und ich antworte "Ja, die sind nicht alle so riesig und sie ist ein etwas kleinerer Vertreter, ist ganz praktisch :)". Eigentlich kommt dann immer eine Antwort, die auch in die Richtung geht, dass sie das gut finden (mir egal, ob sie das nur aus Höflichkeit sagen).

    LG, Henrike

    Meine Hündin hat mir mit 3,5-4 Jahren erst gezeigt, dass sie nun soweit ist für einen Zweithund. Vorher wäre das nicht gut gegangen. Von daher würde ich dringend dazu raten, erst den ersten Hund "fertig" zu haben, dass weder die eigenen Nerven, noch die Erziehung des Ersthundes unter der Anschaffung des Zweiten leiden.