Beiträge von Niani

    LasPatitas:

    Wenn die Sache mit den Zähnen nicht wäre, würd ich das glatt versuchen mit dieser Wurzel.

    Maja verträgt nur Fisch, ich kann diesem Hund nicht einfach was zum Verspeisen anbieten, würde ihr aber doch gerne ab und an was zum Kauen geben. MAdame kaut liebend gerne auf Zerrseilen und sonstigem Stoffkram rum und hat auch durchaus schonmal ein halbes Zerrseil in einem unbeobachteten Moment ergattert und verschluckt. Das muss ich nicht mehr haben. Aber viele Alternativen bleiben dann nicht mehr wirklich...

    Ich stelle mir gerade vor, ich wäre verantwortungsvoller Züchter. Ich habe einen Wurf großgezogen und die Würmchen sind soeben bei ihren neuen Besitzern eingezogen. Plötzlich wird eines der Kleinen aus mir unerfindlichen Gründen krank (Stress, vielleicht noch am letzten Tag bei mir mit irgendwas angesteckt usw.), der neue Besitzer meldet sich bei mir, macht auf mich einen etwas überforderten Eindruck und schildert mir haarsträubende Geschichten über einen mir unbekannten, aber jetzt schon unsympathischen Tierarzt. MEIN Verantwortungsbewusstsein würde mir gebieten, dem neuen Besitzer zumindest anzubieten, dass der Welpe wieder zu mir zurückkommen kann, da habe ich ein Auge auf ihn, da weiß ich dann, dass er in guten Händen ist, zumal ich einen TA habe, dem ich vertraue. Sobald der Wurm gesund ist, könnte ich dem neuen Besitzer immernoch unter die Arme greifen, ihm wichtige Dinge erklären, ihm ggf. bei der Suche nach einem guten TA unter die Arme greifen usw.

    Und hätte ich den Eindruck, dass eines meiner Würmchen bei dem Welpenkäufer doch nicht in guten Händen ist, dass ich mich bei meiner Auswahl der neuen Eltern getäuscht habe, dann würde ich doch erst recht versuchen, den Kleinen zu mir zurückzukriegen, um zu wissen, dass er die bestmögliche Pflege bekommt. Gucken, ob der Besitzer ihn dann zurückbekommt oder ob man einen anderen Weg findet, kann man dann immernoch.

    Insofern verstehe ich momentan absolut nicht, warum sofort davon ausgegangen wird, dass der Züchter ein schlechter Mensch und nicht seriös ist. Natürlich KANN das nun ein Vermehrer sein, der nur aufs schnelle Geld aus ist. Es kann aber auch einfach ein Züchter sein, dem das Wohl seiner Welpen wirklich am Herzen liegt. Warum immer gleich so negativ?

    LG, Henrike

    In Bereichen, in denen ich Maja zutraue, dass sie dem anderen Hund die Welt erklärt, darf sie das und ich sehe das sogar sehr gerne, denn ihr gibt das unheimlich viel Selbstvertrauen. Diese Bereiche sind der Umgang mit ängstlichen Hunden und der Umgang mit nervigen Junghunden.

    Mit wirklich aggressiven Kandidaten muss sie sich nicht auseinandersetzen, sie geht diesen Situationen aus dem Weg, indem sie den anderen Hund ignoriert, soweit dieser an der Leine ist und ich sehe keine Veranlassung, sie zu zwingen, dann Kontakt aufzunehmen. Anders sieht das schon wieder bei Angstkläffern und bei rumprollenden Jungrüden aus, da darf sie selbst entscheiden, ob sie nun "therapieren" möchte oder ob sie ihre Ruhe will.

    LG, Henrike

    Maja gehört ja auch zu denen, die kein Knochenmehl vertragen. Maja bekommt Calciumcitrat ergänzt und ich hab mir das mal durchgerechnet, mit dem Phosphor, das durch ihre normale Ernährung (momentan z.B. Fisch und Reis) aufgenommen wird, komm ich auch auf ein vernünftiges Ca:Ph-Verhältnis.

    Müsste man also immer individuell durchrechnen, ob bei anderen Präparaten als Knochenmehl nicht trotzdem ein vernünftiges Verhältnis erreicht werden kann, bei Maja passts. (Sonst hätt ichs passend gemacht ;))

    LG, Henrike

    Birgit, das meint ich ja. Alle Welt denkt immer, dass der Labrador an sich so unbekümmert ist, dass man alles Einfühlungsvermögen usw. über Bord schmeißen kann, denen kann man ja auch mit brachialen Methoden kommen, ohne dass das in die Hose geht. Und genau das glaub ich nicht. Das glaub ich aber von keiner Rasse. Im Gegenteil, viel eher erreichst du mit Einfühlungsvermögen bei jeder Rasse mehr als mit Brachialität...

    Ich denke, wir beide sind uns da schon irgendwie einig ;)

    LG, Henrike

    Zitat


    Niani wieso schreibst du, dass du es NICHT über einen Bluttest abklären lassen würdest? Wie denn sonst?? :???:

    Weil mir ein Bluttest zu unsicher und zu teuer wäre für ein erstes Abklären, ob überhaupt eine Allergie vorliegt. Ich würde inzwischen eher für einen ersten Überblick einen Pricktest auf der Haut vornehmen lassen. Da kann man nicht unendlich viele Kategorien testen, aber man kann schon ganz gut ersehen, ob Hausstaub, Futtermittel oder Pollen Auslöser sind und sicherer als Antikörper im Blut ist eine definitive Hautreaktion allemal ;)

    Für die Kategorien an getesteten Allergien ist mir das Geld, das ich seinerzeit für Majas Blutallergietest ausgegeben habe, inzwischen zu schade...

    LG, Henrike