Beiträge von Niani

    Also, wenn wir von einer GESAMTmenge von 3% des Körpergewichtes (also 480g) ausgehen und einer empfohlenen Futterverteilung von 50:50, dann liegst du mit den 250g Fleisch doch gar nicht so verkehrt.

    Beim Hund mit Blasenproblemen kann man in der Tat die Fleischmenge nicht beliebig hochschrauben, sondern muss sehen, dass man ggf. weniger, dafür hochwertiges Protein füttert.

    Ich für meinen Teil finde die Kartoffelmenge sogar recht hoch.

    Möglich ist das aber schon, dass ihr die Energiemenge nicht reicht. Das kann versch. Gründe haben. Ein potentieller Grund wäre, dass sie das Futter nicht richtig verwerten kann. Das wiederum kann körperliche Ursachen haben (z.B. dass irgendwas mit dem Verdauungsapparat nicht ganz so passt, vielleicht ist einfach nur die Darmflora hinüber?) oder der Hund tut sich generell schwer damit, KArtoffeln zu verdauen. Wenn du die Kartoffeln bislang im Ganzen gibst, würde ich nun dazu raten, sie zumindest testweise mal zu stampfen, ob ihr das hilft, die aufschließen zu können.

    Zur Not würde ich die Kartoffelmenge halt doch nochmal aufstocken. Das Problem, das ich da wiederum sehe, ist dass eine hohe KH-Menge auch oft mit einem erhöhten Urin-pH-Wert einhergeht. Ich weiß nicht, inwieweit das bei euch ausschlaggebend ist?

    LG, Henrike

    Schwarz-weiß-Denken muss toll sein...

    Wer sagt denn, dass man dem Hund generell keine Alternativen anbietet, wenn er von sich aus nicht weiß, was er tun soll. Nur können Alternativen sehr variabel sein und müssen individuell an den Hund angepasst werden.

    Ich hab keinen wirklich leinenaggressiven Hund, aber einen, der im Dunkeln aus Unsicherheit anfängt, Männer anzubellen und dann mitunter auch schonmal nach vorne geht.
    Jetzt könnte ich als Alternative versuchen, im Dunkeln allen Männern auszuweichen und Bögen zu laufen, um den Hund dann irgendwo Sitz oder Schau machen zu lassen. Das geben schon die örtlichen Gegebenheiten nicht her. Entweder der Hund kommt also im Winter ab 17h nicht mehr vor die Tür oder ich überlege mir was anderes. In unserem Fall heißt die Alternative dann, dass ich für meinen Hund den "Dicken" markiere, meine Kommandos werden feldwebelartig gegeben und ich "verbiete" ihr mit einem "Halt die Gosch" das Kläffen und schicke sie mit unserem "Weiter"-Kommando eben weiter.

    Meinem Hund gibt das Ganze Sicherheit. Sie fühlt sich nicht mehr bemüßigt, jetzt alle Männer anzumachen, weil ich ja die Situation im Griff habe. Würde ich versuchen, Bögen zu laufen und irgendwelche Kommandos wie Sitz einzufordern, würde sie das viel mehr verunsichern.

    Siehe Züchterhandbuch:

    "Sobald dein Pferd älter als 25 wird, nehmen die Fähigkeiten automatisch ab, das ist ganz normal und kein Grund zur Beunruhigung. Verhindern kannst du das mit dem Stein der Weisen, dann bleiben die Fähigkeiten für immer! Gibst du deinem Pferd den Stein erst mit 27, bekommt es die Fähigkeiten, die es in den 2 Jahren davor verloren hat, nicht wieder."

    Muss man denn immer das Alternativverhalten vorgeben?

    Ich will nicht sagen, es ist mir zu anstrengend, immer ein Alternativverhalten vorzugeben, aber oftmals finde ich es schlicht überflüssig.

    Mir geht es manchmal nicht darum, DASS der Hund etwas tut, sondern dass er etwas NICHT tut. Was er stattdessen tut, ist mir dann wurscht.

    Ich möchte nicht, dass Maja die Sachen im Besteckkasten ableckt, während ich die Spülmaschine einräume. Also bekommt sie ein "Nein", sie weiß, dass das heißt, dass der Ansatz, das Besteck abzulecken unerwünscht ist und das wars. Ob sie dann aus der Küche geht, sich vor der Terrassentür zusammenrollt oder sich neben dem Kühlschrank hinsetzt - mir doch wumpe.

    Wenn ich hingegen ein ganz bestimmtes Verhalten vom Hund erwarte, DANN ist natürlich auch klar, dass ich ihm zeigen sollte, welches (wobei man auch da den Hund sich das übers Shapen sehr schön selbst erarbeiten lassen kann). Will ich, dass Maja beim Klingeln an der Tür in der Diele sitzen bleibt, statt direkt zur Tür zu rennen und dort jeden abzufangen, dann kann ich ihr das Hinrennen verbieten und stattdessen das Sitzen auferlegen und dann hinterher auch belohnen, weil ich möchte, dass sie es zukünftig auch wieder so zeigt.

    Komischerweise funktioniert das auch problemlos, dass Maja sich, wenn ich etwas verbiete, ohne vorzugeben, was ich stattdessen möchte, dann halt selbst entschließt, was sie macht. Und meiner Meinung nach zerstört das weder unsere Beziehung, noch stürzt es sie in tiefere psychische Abgründe...

    LG, Henrike

    Zitat

    Ich muss Lauch verarbeiten. Wer hat dazu ein leckeres Rezept (möglichst nicht zu aufwendig ;) )

    Grüße

    Meine Familie liebt diese Suppe:
    http://www.chefkoch.de/rezepte/184591…Hack-Suppe.html

    ICh bin kein Käse-Fan, daher ists nicht mein Geschmack, aber wenn man auf Käse steht...

    Ich hatte gestern Nudeln mit Tomate-Salbei-Soße, das war so lecker, dass meine Familie den Antrag gestellt hat, dass ich das heute nochmal für alle koche.

    Zitat

    warum gibt ein tierarzt dann sowas mit bei notfällen? :/

    Keine Ahnung? Bei einer einfachen allergischen Reaktion ist Cetirizin ausreichend. Aber bei krassen Reaktionen, bei denen wirklich alles anschwillt, inkl. Lippen, Zunge usw. da wird meines Wissens nach Cortison ziemlich hochdosiert gegeben...

    chaoz hat das gleiche gefressen und bei ihm is nichts ... sie bekommt auch sonst kauzeugs vom rind ... speziell dieses gabs schonmal ...

    Wäre ja trotzdem möglich. Wenn Chaoz halt nciht allergisch drauf reagiert und deine Hündin schon, kann das sein. Und auch wenn ihr ein solches Produkt schonmal hattet und es vertragen wurde, heißt das ja nciht, dass der Hersteller da nicht irgendwas verändert hat. ICh will mich nicht auf diesen einen Kauartikel einschießen, aber prinzipiell halte ich es noch immer für möglich, dass er der Auslöser ist.

    ansonsten gehts ihr soweit gut ... sie lümmelt auf ihrem kissen rum ... kreislauf is auch ok ... nur die beulen sind halt da

    Das kann schon eine allergische Reaktion sein. Vielleicht war speziell dieser Kauartikel mit irgendwas behandelt, was sie nicht vertragen hat...

    Sollte es schlimmer werden, würde ich heute nacht noch in die Klinik fahren, weil dann die Gefahr bestünde, dass die Zunge anschwillt und der Hund erstickt.

    Cetirizin wirkt für Notfälle überhaupt nicht schnell genug...

    Im Fernverkehr dürfen Hunde nur angeleint und mit Maulkorb mitfahren und es muss eine Fahrkarte für sie gelöst werden. Ausnahme: Hunde "bis zur Größe einer Hauskatze", die in einer Box/Tasche transportiert werden.

    Im Regionalverkehr kann das jeder Verkehrsverbund für sich regeln. Mitfahren dürfen Hunde glaube ich überall. Bei den meisten fahren sie kostenfrei mit, bei einigen muss gezahlt werden. Bei einigen ist auch der Maulkorb Pflicht...

    LG, Henrike