Nunja, die Bluttests sind halt nicht der Weisheit letzter Schluss.
Sie können Anhaltspunkte geben, was der Hund vertragen könnte oder auch nicht vertragen könnte, aber man kann sich nicht exakt auf sie verlassen. Das hat drei Gründe:
1. sind sie nicht "allumfassend". Es werden häufig als Futtermittel vorkommende Kategorien getestet, seltenere Futterbestandteile werden auch nicht mitgetestet. Daher hat man hinterher zwar eine Liste von Dingen, auf die der Hund mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit allergisch reagiert, aber das heißt nciht, dass man alles andere bedenkenlos füttern kann, denn er kann genausogut auch noch auf Dinge reagieren, die im Test einfach nicht inbegriffen waren.
2. ist nicht sicher gesagt, dass das Immunsystem des Körpers wirklich allergisch reagiert, bloß weil im Blut Hinweise darauf gefunden wurden.
3. wird im Test eine Lösung für einen 08/15-Stoff verwendet. Dabei sollen z.B. alle möglichen Varianten von "Rind" erfasst werden. Es kann also passieren, dass der Hund auf diese Lösung reagiert, weil da auch Anteile von antibiotikaverseuchtem Rind aus dem Osten (um es mal auf die Spitze zu treiben ;)) enthalten sind, das Bio-Rind vom Bauern nebenan aber keine allergische Reaktion hervorruft.
Das Problem mit den Bluttests ist, dass sie nicht ganz günstig sind und man halt oftmals dennoch eine Ausschlussdiät braucht. Entscheiden muss man dann wohl im Einzelfall inwiefern sie trotzdem Sinn machen, bei Extremfällen muss man ja überhaupt erstmal Anfangskomponenten finden, die der Hund verträgt und mit denen man den Hund wieder "stabil" bekommt.
Das was du von Henry beschreibst, erkenne ich schon in vielen Teilen wieder, wenngleich sich bei Maja vieles über die Haut und im Darm abspielt, nicht im MAgen.
LG Henrike