Davy, 11 Jahre, ist vor einer Woche die letzten Stufen unserer Treppe heruntergefallen und hat hinten links nicht mehr richtig aufgetreten. Wir sind zur Tierklinik, der Arzt meinte Kreuzbandriss, man müsste röntgen; vor zwei Tagen waren wir dann zum Röntgen dort, der nächste Arzt meinte gleich, es könnte wohl auch Knochenkrebs sein, das sei häufig bei großen Hunden der Fall. Die Vermutung hat sich dann auch bestätigt, die Röntgenaufnahme zeigt den oberen Teil des Beines, dort, wo der Krebs wohl ist. Mir wurde gesagt, es sei schon sehr schlimm, nur noch Schmerzmittel (Metacam) und wir selbst müssten bestimmen, wann es nicht mehr geht. Der Arzt wollte nicht sagen, wie lange er Davy noch gibt.
Seitdem er sich von der Narkose erholt hat, geht es ihm wieder gut, wir haben ihm bis jetzt kein Schmerzmittel geben müssen, er hinkt auch nicht besonders. Er ist genauso fit wie immer.
Er fällt mir wirklich sehr schwer zu glauben, dass er so schwerkrank sein soll. Vielleicht mache ich mir etwas vor, ich weiß es nicht. Ich will noch eine zweite Meinung einholen, oder weiß jemand von euch, ob diese Diagnose vielleicht unzweifelhaft ist? Kennt jemand einen guten Arzt/Klinik in NRW oder auch weiter weg für einen solchen Fall?
Ich bin für jeden Hinweis oder jede Auskunft dankbar, ich weiß auch, dass Davy schon alt ist, aber das hat mich so unverhofft getroffen... es hat sich angehört, als müssten wir ihn schon nächste Woche einschläfern lassen.
Das kann ich einfach nicht glauben...aber ist alles andere als das nur Wunschdenken? Soll ich ihn aufgeben, weil er schon so alt ist? Wenn es wirklich Krebs ist, muss ich es akzeptieren, aber kann ich dann auch nichts mehr tun? Eine Biopsie soll ja unter Umständen zwar Klarheit bringen, aber die Krankheit auch noch verschlimmern können. Der TA hat das gar nicht erwähnt, nur gesagt, dass eine Amputation bei der Größe und dem Gewicht für ihn nicht in Frage komme.
Danke für eure Aufmerksamkeit und fürs Lesen bis hierhin!
Marlene