Hallo Elke,
ich danke Dir von Herzen.
Wir versuchen halt das Beste daraus zu machen.
Mal sehen was der Tag heute bringt.
Liebe Grüße
Steffi
Hallo Elke,
ich danke Dir von Herzen.
Wir versuchen halt das Beste daraus zu machen.
Mal sehen was der Tag heute bringt.
Liebe Grüße
Steffi
Hallo,
ich kann mich nur anschließen.
Überlege mal was Deine Hündin mitgemacht hat?
Sie wurde in einem Flugzeug transportiert, wahrscheinlich allein, ohne Dich...
Sie wird Angst gehabt haben, dann kommt sie in eine neue Wohnung, alles ist neu.
Es ist normal, dass viele Hunde nicht alleine bleiben nach einem Umzug.
Deine Hündin hat Stress und es könnte gut sein, dass sie es vor lauter Stress einfach hat laufen lassen.
Dafür wurde sie dann noch gemaßregelt und verstand die Welt die nicht mehr.
Das ist jetzt kein Vorwurf, sondern soll Dir nur mal einen Einblick in ihre Gefühlswelt geben. Vielleicht kannst Du sie dann besser verstehen.
Gib ihr Zeit und ich glaube, dass sich das ganz von alleine regelt wenn sie sich eingewöhnt hat.
Ein Hund hat nicht die Möglichkeit sich mit einer neuen, auf einen zukommenden Situation, auseinander zu setzen.
Für ihn ist das, worüber wir Menschen Wochen und Monate nachdenken, ein Wechsel von jetzt auf gleich.
So als würde man Dich nehmen, in ein Flugzeug setzen und dann einfach in China in eine Wohnung bringen.
Du würdest es auch nicht verstehen.
Ich drücke Dir die Daumen, dass es bald besser wird und wünsche Dir viel Geduld.
Liebe Grüße
Steffi
Hallo,
ich würde auch jedes Bewachen unterbinden und das Fenster wäre Tabu für ihn.
Auf der Couch würde er bei mir erstmal nicht mehr liegen, sondern auf seinem Platz.
Mach ein "auf Deinen Platz"-Training mit ihm.
Schick ihn auf seinen Platz und lobe ihn wenn er kurz dort bleibt. Lass ihn recht schnell wieder gehen mit einem Kommando welches Du gibst.
Geht er von alleine, also ohne Kommando, dann bring ihn wieder hin.
Übe das vor allem dann wenn nichts los ist, also kein Besuch da ist.
Erst wenn er das kann, dann kannst Du das mit etwas mehr Ablenkung probieren.
Mich würde aber auch interessieren was der Hund und Du sonst so den Tag über macht?
Erzähl doch mal ein bisschen was?
Was ist es für ein Mischling?
Liebe Grüße
Steffi
Hallo,
Zusammenführungen mach ich immer auf neutralem Gelände, sprich im Feld oder auf einer Wiese, die kein Hund als sein Territorium ansieht.
Zumal ich eh erst nur einen mit der Cindy laufen lassen würde. Wenn das klappt, dann den nächsten mit ihr alleine, also immer nur zwei Hunde.
Wenn das dann mit allen klappt, dann würde ich einen zweiten von Deinen dazu lassen und zwar den, den ich für kompromissbereiter/verträglicher halte. Klappt auch das, dann käme irgendwann Nummer drei dazu.
Die Rudeldynamik würde ich nicht unterschätzen und daher erstmal langsam vortasten.
Wenn dann wirklich das erste Mal drei oder vier Hunde zusammen sind, dann sollte Dein Freund mit anwesend sein. Alleine bist Du machtlos wenn es zu Streitereien kommt.
Beobachte die Hunde gut und greif frühzeitig ein und nicht erst wenn sie sich in der Wolle haben.
Spielsachen und Kauartikel haben natürlich nichts verloren in der Nähe der Hunde. So was kann immer zu Streitereien führen und daher räum ich die immer schon mal weg.
Generell würde ich mir von keinem auf der Nase rumtanzen lassen. Sie dürfen und sollen gewisse Sachen regeln, aber bei mir als Mensch (Eifersucht, oder Besitz) hört der Spaß auf.
Ich bestimme wer zu mir darf und wer nicht.
Ich habe selbst drei Hunde und die sind jetzt im Alter von 13, 4 und 1,5.
Es war nicht einfach und die ersten Wochen recht hart, da ich immer aufpassen musste ob sich einer daneben benimmt. Nach ein paar Wochen war aber alles ok und die Hunde haben zueinander gefunden.
Vielleicht wird es ja auch gar nicht so schlimm und sie verstehen sich auf Anhieb.
Wer weiss?
Liebe Grüße und ich drücke Dir die Daumen
Steffi
Hallo ihr Lieben,
Ronja bekommt seit gestern Luminal. Sie wiegt 19,8 kg und bekommt morgens und abends je eine halbe Tablette (jeweils 50mg).
Mein Mädel ist schon 13 Jahre alt und seit einem halben Jahr ungefähr hat sie leichte Zitteranfälle. Ihr könnt euch das so vorstellen wie wenn ein Hund große Angst hat und zittert.
Bei Ronja zitterte/zuckte nur der Kopf, sie trank viel mehr als sonst und teilweise taumelte sie auch, oder fiel hin während diesen Anfällen.
Wenn ich es rechtzeitig sah und sie rief, dann hörten die Anfälle auf.
Mein Tierarzt machte alle möglichen Untersuchungen. Vom großen Blutbild, über einen Cushingtest, sowie einen Nierenlangzeittest, Schildrüse, Borreliose, Epilepsie usw.
Einige Werte waren erhöht, aber es gab keinen Hinweis auf eine Krankheit.
Ihr ging es auch immer sehr gut, sie schien keine Schmerzen zu haben und war auch gleich wieder voll da und aufmerksam.
Sie krampfte auch nicht.
Am Montagabend hatte sie wieder solche Zitteranfälle.
Diesmal aber stärker mit einem Gähnen (Stressgähnen) am Ende. Sie wirkte veränstigt und teilweise desorientiert. Sie spitzte die Ohren um Geräusche aus dem Fernseher zuordnen zu können.
Als ich sie anfassen wollte wich sie mir aus und duckte sich ab.
Es brach mir das Herz, denn ich hatte sie nie geschlagen und konnte ihr Angst förmlich spüren.
Nach einer halben Stunde ging es ihr wieder besser und wir gingen schlafen. Der nächste Morgen war wieder wie immer. Sie war fit, lief Gassi und wirkte normal.
Ich machte dennoch einen Termin beim Tierarzt aus und konnte gestern mittag hinfahren.
Wir beide (Tierarzt und ich) vermuten schon seit Beginn, dass es eine neurologische Störung mit Ausfallerscheinungen ist.
CT lehnte ich ab, da sie nicht operiert werden sollte weil sie auch schon Herztabletten bekommt und ein CT meiner Meinung nach nur Sinn macht wenn man die Möglichkeit (sofern gegeben) hat zu operieren.
Nur um zu wissen, dass sie eventuell einen Hirntumor hat, ist mir nicht wichtig. Das Geld stecke ich lieber in Behandlungen die ihr helfen.
Mir fiel in den letzten Tagen auf, dass sie nicht mehr alleine blieben möchte und seit dem nehm ich sie wieder jeden Tag mit (das Wetter macht es gottseiDank möglich).
Bei dem Termin gestern schilderte ich das Verhalten von ihr und mein Tierarzt meinte, dass es zwei Möglichkeiten gäbe.
Er könne ihr etwas geben was die Angstzustände mildert, oder wir versuchen die Anfälle zu dämpfen und damit die Angst zu nehmen.
Wir entschieden uns für die Gabe von Luminal. Es ist ein Versuch, denn Epilepsie in dem Sinne trifft bei ihr nicht zu.
Gestern abend bekam sie die erste und heute morgen die zweite Tablette.
Jetzt schwankt sie oft und ihre Hinterbeine knicken ein. Sie schläft viel (beunruhigt mich nicht) und hat Probleme ihr Gleichgewicht beim Kotabsetzen zu halten (das beunruhigt mich).
Ich weiss nun nicht, ob sich das gibt. Mein Tierarzt meinte, ich solle abwarten denn Schwankungen und Hinterhandwegknicken gehören zu den Nebenwirkungen die auftreten können wenn man das Mittel einschleicht.
Ich wollte mal hören ob hier jemand Erfahrungen damit hat und mir etwas sagen kann.
Auch tat es mir gut alles niederzuschreiben.
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße
Steffi
Hallo,
ich kann Dich gut verstehen und Dir nur einen Rat geben:
Hör auf Dich und auf Dein Herz und sei vor allem ehrlich zu Dir selbst.
Schau Dir Deine Hündin an und versuche ganz klar zu sehen, ohne Deine eigenen Gefühle.
Es ist nicht einfach und ich selbst weiss, wie schwer das ist, denn ich habe das Gefühl, dass auch ich bald eine Entscheidung fällen muss.
Ich hoffe, dass der Tierarzt meiner treuen Seele helfen kann. Ich habe später einen Termin.
So schwer es ist, so traurig es ist, es ist unsere Pflicht den richtigen Zeitpunkt zu finden.
Diesen kannst nur Du beurteilen, denn Du kennst sie am besten.
Wenn er gekommen ist, dann zögere nicht, wenn er noch nicht gekommen ist, dann lebe bewusst mit Deinem alten Mädchen.
Ich möchte hier kein Für und Wider aussprechen, denn ich sehe den Hund nicht und kann gar nichts beurteilen.
Liebe Grüße und fühl Dich mal unbekannterweise gedrückt
Steffi
Hallo,
na das ist ja mal komplett nach hinten los gegangen.
Ich würde zwar weitere das Platztraining machen, aber ohne sie festzubinden.
Wenn sie aufsteht, dann schickt sie wieder auf ihren Platz.
Das fordert zwar mehr an Aufmerksamkeit von eurer Seite, funktioniert aber ganz ohne Leine.
Wenn einer aus dem Raum ist und wieder reinkommt, dann wäre es zudem auch hilfreich wenn derjenige einfach vorher, also beim Reinlaufen, etwas sagt z.B: "Ich bins, brauchst Dich nicht aufregen" oder "ich komme Soundso (Name des Hundes).
Die Leine würde ich nur noch verwenden um mit ihr spazieren zu gehen.
Was sagt denn euer Trainer zu der jetzigen Situation?
Wo kommt die Hündin her und weiss man was sie erlebt hat?
Liebe Grüße
Steffi
Hallo,
da kann ich mich nur anschließen.
Was mich noch interessieren würde:
warum wurde der Hund damals abgegeben?
Liebe Grüße
Steffi
Hallo,
ich habe selbst eine 13jährige Hündin hier und weiss wie schlimm es ist den Hund altern zu sehen.
Aber:
Du musst entscheiden ob Dein Hund noch Spaß am Leben hat und es genießt, oder ob er sich nur quält und Schmerzen hat.
Das kann Dir hier keiner abnehmen.
Da wir drei Hunde haben, gehe ich mit meinem alten Mädchen alleine (ca 30 Minuten) und mit den zwei Jungspunten zusammen. So kommt jeder auf seine Kosten.
Die Treppen trage ich sie entweder hoch, oder aber ich führe sie an ihrem K9 Geschirr und gebe ihr damit Halt.
Vielleicht wäre das ja auch noch eine Möglichkeit?
Ich merke auch wie Ronja fast täglich mehr abbaut, sie hat manchmal Orientierungsschwierigkeiten und auch neurologische Ausfälle. Sie hat aber bisher keine starken Schmerzen.
Manchmal wirkt sie verunsichert und ängstlich, was mit dem nachlassenden Gehör und der Sehstärke zusammen hängt.
Wir sind in guter tierärztlicher Betreuung und sind mit meinem Tierarzt übereingekommen, dass wir nicht weiter nach den Ursachen der neurologischen Störungen suchen. Es würde auf ein CT/MRT hinauslaufen und machen könnte man dann eh nichts mehr. Alles andere wie Blut, Langzeittest und Ultraschall wurden gemacht.
Sie bekommt Karsivan und eine Herztablette.
Also machen wir uns die Zeit die uns bleibt noch so angenehm wie möglich.
Wenn sie sich verändert (da es auch ein Hirntumor sein könnte) weiss ich was ich zu tun habe.
Wenn sie, so wie heute wieder, einen richtig wachen Moment hat, dann üben wir auch zusammen und ich merke, wie sehr sie noch Spaß an ihrem Leben hat.
So lange das so ist, nehme ich gerne einige Schwierigkeiten (wie Treppen hoch, oder Angst beim Alleinbleiben, daher nehm ich sie seit einer Woche immer mit) in kauf. Da kommt mir das schlechte Wetter wieder zugute, denn so kann sie mich überall begleiten und in ihrem heißgeliebten Auto auf mich warten.
Ich wünsche Dir und Deinem Hund alles erdenklich Gute
Steffi
Hallo,
vielleicht hat Dein Black schon gelernt, dass Tiere auf dem Grundstück und in unmittelbarer Nähe des Hauses nicht gejagt werden dürfen?!
Wenn Du ihm abgewöhnt hast die Katze zu jagen, dann könnte er das auch mit dem Grundstück verbinden.
Es gibt Gittermaulkörbe die dem Hund das Hecheln und Trinken ermöglichen.
Allerdings könnte er auch mit diesem Maulkorb ein Tier schwer verletzen und ich würde daher anders an das Training herangehen.
Liebe Grüße
Steffi