Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    Kathrin:
    so hatte ich es auch gemeint mit der Zusammenführung.
    Immer nur zwei Hunde und erst wenn die Hündin alle kennt und das funktioniert, dann mal einen zweiten von Deinem Rudel dazu tun.

    Ein Zaun kann übrigens noch für viel mehr Unruhe sorgen und daher würde ich solche Aktionen nicht mehr machen.

    Ob sie nun böse ist, oder nicht kann ich Dir hier auch nicht sagen.

    Du kennst doch eine Hundetrainerin, oder?
    Frag diese doch mal ob sie Dir bei der Zusammenführung helfen kann und Dir vor allem die Körpersprache der Hunde vermitteln kann.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das tut mir sehr leid wenn ihr nicht richtig informiert worden seid von Seiten der Organisation.
    So etwas sollte eigentlich vorausgesetzt werden.

    Ich finde es jedenfalls toll, dass Deine Hündin bleiben kann und ihr gemeinsam an den Problemen arbeiten werdet.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    vielen Dank für eure Nachrichten.
    Ronja ist bereits im Alter von 3 oder 4 Jahren öfter mal umgefallen. Damals war es eine Borreliose.
    Sie wurde behandelt und all die Jahre war nichts mehr. Auch der Titer vom jetzigen Blutbild sagte nicht wirklich was aus.

    Meinen Tierarzt kenne ich schon seit über 20 Jahren und er hat mir schon immer sehr geholfen. Wenn er oder seine Kolleginnen nicht weiterwissen dann überweisen sie in eine Klinik. Auch nimmt er Bestrahlungen bei Hunde vor welche an Krebs erkrankt sind, also so ganz unwissend ist er nicht.

    Ich weiss was Luminal ist, darüber habe ich mich informiert und auch schon viel im Internet gelesen.
    Auch weiss ich, dass es nicht einfach so abgesetzt werden kann.

    Sie bekommt das Mittel auch immer zur gleichen Zeit, keine Sorge das ist mir bewusst.

    Es sind neurologische Ausfälle, da sind wir uns sicher und auch jeder der sie schon mal erlebt hat.
    Irgendetwas im Gehirn schaltet sich kurz aus oder stellt andere Verbindungen her.
    Diese Anfälle dauerten auch nur Bruchteile von Sekunden und sie hat sie gar nicht wirklich mitbekommen.

    Erst am Montagabend kam es dann zu diesen Angstzuständen.

    Die Blutwerte waren so an den Höchstwerten, dass man keine genauen Diagnosen stellen konnte und auch nicht sagen konnte wir behandeln auf das und jenes. Auch die weiteren Test verhalfen nicht zu einem klareren Bild. Einfach so Medikamente geben wollten wir zu dem Zeitpunkt nicht, denn es ging ihr gut.
    Sie bekam lediglich Karsivan und das Herzmedikament.

    Jetzt geht es darum, diese Angstzustände während diesen Anfällen wegzubekommen.
    Entweder man behandelt nur die Angstzustände, oder versucht eben die Ursache, also die Anfälle, zu behandeln und damit verschwindet auch die Angst.

    Mir ist es lieber die Ursache der Angst (Anfälle) zu behandeln.

    Nicht immer wird das Medikament nur bei Epi eingesetzt, sondern hat auch bei anderen neurologischen Problemen schon geholfen.

    Was für Optionen hätte ich nach einem CT?
    Ich würde wissen ob es ein Hirntumor ist, was mir aber letztendlich nicht weiterhilft.

    Ronja hat ja nicht nur diese Baustellen, sondern sie hat eine angeborene HD, wurde da schon zwei Mal operiert und bekam einmal Goldakupunktur. Seit ca 1,5 Jahren bekommt sie alle vier Wochen eine Neuraltherpie (die Wirbelsäule/Hüfte wird gequaddelt). Ihr Herz und eine Niere sind leicht vergrößert. Die Nieren arbeiten aber noch gut, das wurde durch den Langzeitbluttest festgestellt. Ein CT macht nur Sinn wenn ich ihr dann auch helfen könnte, aber die ganzen anderen Baustellen sind eben auch noch da und sollten in so eine Entschedung miteinbezogen werden. Was wir auch getan haben.

    Es ist nicht so, dass ich nichts für meinen Hund tue, aber irgendwo sind Grenzen, natürliche Grenzen. Ich würde ihr keine Hirn-OP zumuten, zumal die meisten Tumore nicht operiert werden können.

    Mein Tierarzt ist der gleichen Meinung und er kennt sie von Welpe an. Wir möchten ihr ihre Lebensqualität erhalten und die soll sie auch haben.
    Ich könnte meine Bordermaus nicht nur schlafend in einer Ecke liegen sehen, dämmernd und kaum noch im Hier und Jetzt.
    Das sieht aber jeder anders, was auch gut so ist aber darüber zu diskutieren ist müsig und führt zu keiner Einigkeit.

    Wenn ich mich für ein Mittel (Psychopharmaka) entschieden hätte was gegen die Angst wirkt (pflanzliches half nicht), dann würde sich das auf das ganze Gemüt auswirken und ich hätte einen Hund, der nur noch gedämpft durch die Gegend läuft, oder eben gar nicht mehr und nur noch schläft. Das ist auch kein Leben für meine sonst so agile Maus.
    Sie ist würdevoll und voller Lebensfreude 13 Jahre alt geworden. Ein Alter welches viele Hunde nicht erreichen. Ich möchte nicht, dass sie nun anfangen muss zu leiden.

    Jetzt hab ich euch mal meine Denkweise aufgeschrieben und vielleicht kann der ein oder andere die Vorgehensweise jetzt besser verstehen.

    Und ganz wichtig:
    mir geht es nicht um das Geld, aber ich bin nicht bereit Geld auszugeben für etwas was uns nicht weiterhilft.
    Wäre Ronja körperlich fit und hätte nicht die ganzen Baustellen, dann würde ich sicherlich anders entscheiden.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    sei mir nicht böse, aber ich glaube Du bist etwas blauäugig an die ganze Sache rangegangen.
    Wenn Du Dir eine vierjährige Hündin aus dem Tierschutz holst, dann kann das immer zu Problemen führen. Es muss nicht, aber es kann.
    Das sollte man wissen und vor allem sollte der Tierschutzverein, von dem die Hündin kommt, die neuen potentiellen Besitzer aufklären und sie auch darauf vorbereiten.

    Die Hündin hat eine Vergangenheit und ihre Erfahrungen gesammelt. Gute wie auch schlechte.
    So ein Hund braucht Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen Seiten des Halters.
    Vielleicht hat sie irgendjemand früher immer angeleint und irgendwo hingebracht wo sie sich nicht sicher fühlte? Solche Sachen können da wieder hoch kommen.
    Es kann Dir immer passieren, dass Deine Hündin plötzlich komisch reagiert weil sie eine Handlung von Dir mit etwas aus ihrer Vergangenheit verknüpft hat und dies dann wieder hochkommt.

    Gerade mit einer einjährigen Tochter ist das eine große Verantwortung die Du da übernommen hast.

    Für Deine Hündin ist alles neu, sie kam von A nach B und dann nach C. (wenn es nicht schon D,E, oder F ist)
    Es wird erwartet, dass sie sich sofort anpasst und die Regeln versteht und umsetzt.

    Auch ein Hund braucht Zeit um sich an alles zu gewöhnen.
    Die Geräusche sind neu, die Menschen sind neu, die Regeln sind neu usw.
    Entweder Du bringst die Geduld auf und hast Verständnis für Deine Hündin, oder Du wendest Dich gleich an die Organisation und sagst ihnen, dass es so nicht funktionieren kann und Du die Hündin abgeben möchtest.

    Bei einem Menschen würde man nicht erwarten, dass er dies alles sofort wegsteckt. Warum dann immer bei einem Tier, dem ich die Situation noch nicht mal erklären kann?

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du die richtige Entscheidung findest.

    Wie geschrieben, ich meine das nicht böse, sondern möchte Dir nur einen kleinen Denkanstoß was die Gefühle/das Verhalten Deiner Hündin angehen, vermitteln. Vielleicht kannst Du sie dann besser verstehen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    was machst Du denn bisher wenn sie anfängt zu bellen?

    Ich würde einfach weiterlaufen und den Hund nicht beachten.
    Peinlich sein braucht Dir das nicht, denn sonst verkrampfst Du beim Anblick des anderen Hundes und schon merkt Dein Hund Deine Gefühlsäußerung und reagiert dementsprechend.

    Einfach mal normal weiterlaufen und nicht stehen bleiben. Kannst auch die Straßenseite wechseln um mehr Abstand rein zu bringen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich kenne mich mit Hausmittelchen für Hunde in dem Bereich nicht aus, würde aber meinen Tierarzt fragen ob er was hat um das Imunsystem zu unterstützen.

    Gerade bei einem Welpen würde ich da nicht rumexperimentieren sondern gleich einen Tierarzt, oder eine Tierheilpraktikerin fragen.

    Gute Besserung an den Kleinen

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo und Danke für Deine Nachricht,

    heute morgen ist sie mit mir eine Runde um den Block gelaufen.
    Sie wirkt zwar desorientiert, konnte aber gut laufen und auch einigermaßen normal Kot absetzen.

    Sie hat die Luminal auch erst nach dem Spaziergang bekommen und ich werde mal sehen wie sie über den Tag so ist. Nachts schläft sie einfach nach der Eingabe.

    Diese Nebenwirkungen habe ich auch gelesen, mich hat nur verunsichert, dass alle Nebenwirkungen auf einmal gekommen sind und der Hund sich nicht mal mehr auf den Beinen halten konnte.
    Was mich auch etwas irritiert ist, dass sie im Liegen oft vor sich hinknurrt. Das kenne ich so gar nicht von ihr.
    Mal sehen ob sich die Beschwerden legen in den nächsten Tagen.
    Sie frisst gut und das beruhigt mich schon etwas.

    Ich drücke Dir und Deinem jungen Hund die Daumen, dass ihm das Mittel gut hilft und er anfallsfrei bleibt.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    es hat nichts mit dem Alter zu tun ob sich ein Hund unterordnet oder nicht.
    Cindy hat gesehen, dass ein Hund ins Wasser ist und ist gefolgt. So war das bei mir auch immer. Erst ging Ronja rein und irgendwann dann auch der wasserscheue Filou.

    Manchmal braucht es halt einen Vorreiter.

    Bei meinen Hunden gibt es keine feste Rangordnung. Das wechselt je nach Situation.

    Aufpassen musst Du die erste Zeit auf jeden Fall. Es kann immer mal zu einem Konflikt kommen, gerade wenn Du sie in der Wohnung zusammen lässt.

    Warum glaubst Du, dass Cindy dominant anderen gegenüber ist?
    Woran machst Du das fest?

    Liebe Grüße

    Steffi