hm.
La_Bella, du schriebst ein paar postings weiter oben, du hättest selten soviel "intoleranz" und "anmaßung" erlebt, wie hier.
deine postings sind allerdings auch nicht ganz ohne.
zum thema:
ich achte ebenfalls sehr drauf, dass meine jungs eher auf der schlanken, sportlichen seite sind.
eigentlich kein problem, wenn man drauf achtet, dass die hunde regelmaßig genug bewegung haben.
meine beiden grossen bekommen die ganz normale futtermenge - ab und an ein wenig korrigiert, je nachdem, ob wir viel unterwegs sind (z.b. eine bergtour oder den ganzen tag auf einem turnier ect.) oder eben mal weniger.
beide sind schlank und haben eine sportliche figur - und dazu gehören auch muskeln an den richtigen stellen.
der dackel ist definitiv viel zu fett. bei ihm kann man das eindeutig auf bewegungsmangel der letzten 1 bis 2 jahre zurückführen - und auf viel zuviel (gutgemeint- aber schlecht gemacht) futter.
er ist nun die dritte woche bei uns, als er einzog wog er fast 12 kg. (9 kg wären die äusserste grenze).
er hat nun schon 800gr abgenommen.
er bekommt das gleiche futter wie meine grossen - natürlich seiner grösse in der menge angemessen UND vor allem, er bekommt wesentlich mehr bewegung als zuvor.
ich steigere die gassirunden langsam - jeden tag 5 minuten länger. als er kam, war er nach einer knappen halben stunde platt - nun kann er schon fast eine ganze stunde. (zwar langsam und in seinem tempo - aber immerhin!)
und ja - ich bin überzeugt, dass seine "lebensqualität" sich um einiges gesteigert hat, denn man sieht es ja förmlich:
er fängt an, draussen meine jungs anzuspielen, er fängt wieder an, nach mäusen zu buddeln, er kann wieder eine kleine strecke "galoppieren", er kommt von allein auf die couch, er mäkelt nicht mehr beim fressen, er ist einfach allgmein agiler geworden.
sein mundgeruch ist verschwunden, sein fell "riecht" auch nicht mehr so extrem, er bekommt langsam wieder ein richtiges "rauhhaar" und ein paar von seinen "übersprungshandlungen" sind auch weniger geworden (extremes ablecken von menschenhaut, genuckel an kissen, decken ect. nachlaufen quer durch die wohnung, gefiepe......)
dazu musste er nicht "hungern" im sinne von "ihm hing der magen in den kniekehlen" - es reicht schlicht und ergreifend, die ganzen "zwischendurchleckerlis" abzuschaffen, das tfutter wegzustellen, wenn er nach einer gewissen zeit nicht aufgefressen hat, "gscheites" knabberzeugs (nix zahnputzkünstlichknochen sondern strossen, lunge, ochsenschwanz, rinderkopfhaut, ab und an ein markknochen..ect) und VIEL mehr regelmäßige bewegung als die letzten jahre.
ausserdem hab ich dem TA meiner schwiemu den kopf gründlich zurechtgesetzt: denn er sagte ihr immer, der dackel sei natüüüüürlich nicht zu dick, er sei nur etwas kompakter gebaut 
was im übrigen das lieblingsargument meiner schwiemu war...ausser dem berühmten: "aber er hat doch noch hunger, der arme schatz.....!"
und bevor du, La_Bella, das jetzt wieder als angriff, als intoleranz oder "anmaßend" auffasst: ich schreibe ganz bewusst von UNSEREM dackel, nicht von deinen hunden. und ich schreibe ganz bewusst, wie ICH persönlich das sehe und wie ich persönlich das problem "hund zu dick" angehe.
würde ich nun ein foto vom dackel hier reinsetzen und das ganze forum aufschreien: "der ist aber fett" - dann würde ich dem zustimmen. und würde mir nun das forum sagen "mach dieses oder jenes" dann würde ich mir das überlegen und den einen tipp annehmen - und den anderen vielleicht nicht.
aber als anmaßend würde ich das nicht empfinden - denn ICH hätte ja dann die figur unseres dackels sozusagen zur diskussion gestellt. allerdings muss man dann halt auch die für einen wichtigen infos ein klein wenig filtern und das unwichtige aussortieren. oder sich eben der diskussion stellen.
bin ich dann irgendwann der meinung, der dackel hat nun genug "abgespeckt" - dann sag ich das und gut isses.