Beiträge von LaBellaStella

    bei sam wars so mit 6,7 monaten der erste "brauchbare" versuch :smile:

    der zappelphilip hatte leichte probleme, gleichzeitig beinchen heben, pinkeln, schnüffeln und weiterlaufen...das ging anfangs jedesmal schief.

    joey hat ein wenig länger gebraucht: der war so ungefähr 10, 11 monate alt. wobei er mit denkerstirn recht lange ausprobiert hat, welches bein denn nun hoch muss....sah lustig aus, wenn er mit erhobenem vorderbein markieren wollte... :D

    für alle beide ist markieren auch ein wirchtiges und ernsthaftes geschäft:

    erst muss genau geguckt werden, wer da event. vorher schon und warum und überhaupt. dann muss die richtige position gefunden werden, dann muss man zielen und sam muss danach auch noch wenns irgend geht scharren.

    joey guckt genau wo sam seinen servus hingesetzt hat, kommt bedächtig zu der stelle, guckt und schnüffelt, überlegt mit gerunzelter stirn, sortiert sich, konzentriert sich und markiert - um dann mit peinlichem gesicht weiterzutrotten....

    dann wollen wir mal hoffen, dass das so bleibt!

    viel vertrauen hab ich allerdings nicht in "meine" bayrische staatsregierung.

    und da der wolf - genau wie bruno-bär - hier wohl keine "amigos" unter den oberen zehntausend hat...

    ich drück ihm auf alle fälle alle daumen - und empfehle schlicht allen betroffenen schäfern, mal über herdis nachzudenken.

    also:

    wegen (nur!) anknurren passiert in der regel auch hier in bayern nix.

    vorallem, wenn dein hund sowieso mit maulkorb "gesichert" ist. natürlich gibts immer wieder menschen, die nen hang haben, alles und jedes zur "anzeige" zu bringen - aber denen begegnest du immer und überall.

    noch eine sache zur "event. soka" geschichte:

    ein ganz kleinwenig achtsam solltest du sein, in welche gegend (landkreis, stadt, gemeinde) du hier in bayern ziehst.

    hier, wo ich wohne, ist es nicht schlimm, da fragt keiner, welchen mix du an der leine hast.

    aber ich kenn ein paar ecken, da bleiben auch mal polizeistreifen stehen und fragen geziehlt hhs, deren mixe nach "soka" aussehen, was da drinnen ist. natürlich ist fragen jederzeit erlaubt - und wenn du einen impfpass (oder sonstigen nachweis) hast, wo drinnensteht, dass das ein "xyz"mix ist, passiert auch nix - ich schreib das nur, damit du nicht allzu überrascht bist, wenn dich mal eine polizeistreife aufhält und nachfragt....

    edit:

    bayern als bundesland hat keine "20/40" regelung. aber die eine oder andere gemeinde/stadt hat da sehrwohl in den hundeverordnungen eigene regeln. einfach bei der gemeinde/stadt nachfragen.

    in unserer familie gabs - irgendwie ganz typisch - hauptsächlich pudel, dackel und schäfis bzw. schäfimixe :D

    in meinem freundes/nachbarschaftskreis gabs noch ein paar jagdhunde (jagdlich geführte), yorkis, dobis und boxer...

    ich selber hab einen gos datura und einen maremmanomix. vorher hatte ich einen schafpudelmix.

    also kann ich die frage mit: NEIN beantworten :lol:

    (und das dackeltier ist ja im prinzip nicht "unser" sondern ist der schwiegerdackel, der hier ein notquatier gefunden hat).

    ich schliess mich im übrigen der mehrzahl an: dein welpe ist ein ganz normaler welpe mit ganz normalem welpenwahnsinn.

    ähnliche geschichten könnten dir wohl weit über die hälfte aller user des DF mit welpen erzählen.

    bring ruhe rein in den alltag, versuch, dem tag einen festen rahmen zu geben. dein welpi muss lernen, dass manche dinge ganz normal und ganz langweilig und ganz alltäglich sind.

    nimm dir hunderfache wiederholung von ganz normalen alltagsdingen vor (bügeln, duschen, aufstehen, hinsetzen ect) - und bezieh da deinen freund mit ein. wenn er abends heimkommt - dann auch das mit ruhe !

    führt da ein festes ritual ein: freund kommt heim, zieht sich aus, sagt zu dir hallo, holt sich meinetwegen was zu trinken/zu essen, setzt sich hin....und erst dann wird in aller ruhe "begrüßt" - ohne hektik, ohne irgendwas was aufputscht.

    kira muss lernen, dass es gar nix besonderes ist, wenn "herrchen" heimkommt - da ist dann einfach nur einer mehr im haus - aber sonst passiert NIX anderes, als tagsüber.

    helfen werden allerdings alle tipps nicht von heute auf morgen. das kann schon eine zeitlang dauern.

    nene du!

    das ist käse ;) und du wärst ein "guru" wenn du deinem hund den sicheren abruf bis zur 14ten woche beigebracht hättest! :D

    brush hats schon in groben zügen beschrieben: langsam und möglichst ablenkungsfrei aufbauen.

    das mit dem ins halsband greifen und festhalten: da gibst du für deinen hund die "spassbremse" - selbst wenn du deinem hund damit nicht weh tust - unangenehm isses dennoch.

    lieber rufen, dann mit ehrlicher freude aufs kommen reagieren (ein hund der kommt ist IMMER ein guter hund! <-- den satz auswendig lernen! :lol: ) mit leckerchen oder spiel, spass, guter laune belohnen und dann - wenn irgend möglich - hund wieder "entlassen".

    ein "hier" oder "komm" sollte dein hund nicht mit "ich komm und werd festgehalten" verknüpfen sondern mit eben "spiel, spass, guter laune, leckerchen ect.".

    das "bei dir bleiben" baust du dann langsam mit ein - auch ganz spielerisch.

    das herbeirufen ist oft eine der schwersten übungen und braucht lange, bis es wirklich immer sitzt. vorallem, wenn die ablenkung grösser wird. (egal ob andere hunde, jagdbares oder sonstwas). stell dich auch drauf ein, dass du immer mal wieder grössere oder kleinere rückschläge erleben wirst - vorallem in der pubertät.

    aber: je langsamer, geduldiger und gründlicher du es aufbaust - desto sicherer wird es irgendwann mal sitzen.

    vertrauen zum hund? jo, schon.

    aber kein vertrauen zu anderen hhs, autofahrern, bikern, stöckchengehern....

    selbst wenn ich mich blind auf meine hunde verlassen würde (was ich nicht tue) - was ist mit meiner umwelt? wenn mal ein autofahrer sich einfach so auf die schnelle entschliesst, kurz rechts ran und übersieht den hund? oder ein biker der meint, fullspeed am hund vorbeifahren zu müssen und der hund spring meinetwegen vor schreck zur seite und auf die strasse? oder ein "der will doch nur spielen" kommt vorbei...oder....oder....oder

    nönönö - ich bin da lieber vorsichtig und die jungs werden an der strasse angeleint. ich habs noch recht gut, soviel an der strasse lang müssen wir eh nicht, ein paar meter...

    :D

    das kenn ich auch!

    gibt nix schöneres für joey als entweder irgendwo auf einem schneehaufen im garten die umgebung zu sondieren oder im sommer auf meiner (!) gartenliege zu sitzen und ebenfalls die umgebung zu scannen.... :lol:

    ich darf dann dafür im grass liegen beim sonnen... :lol:

    und was die ungeduld betrifft: ich glaub, das ist jeder hh mal. ist doch menschlich und solange man es noch rechtzeitig an sich selber merkt und dagegensteuert (OOOHHMMM!) kein beinbruch.

    edit:

    im übrigen, wenn du wissen willst, was eine echte geduldsprobe ist, dann leg dir auch nen schwiegerdackel zu! DA kommt dir dann ein herdi vor wie ein lämmchen :lol:

    tja, die herdies - ne nummer für sich! ;)

    ich persönlich schau immer, dass ich meinen hunden generell das "erlernen" von etwas so leicht wie möglich mache.

    und da es den meisten herdis leichter fällt, das zu tun, was man verlangt (sprich: "böse feinde" draussen nicht fressen ;) ) wenn sie "den bösen feind" im auge behalten können, hab ich erstmal so angefangen wie oben erzählt.

    natürlich ist ein funktionierender rückruf etwas, woran man stets arbeiten sollte, solange er noch nicht 100% funktioniert.

    auch ein herdi lernt früher oder später, dass ein "hier" ein hierher ist - keine frage - also: dranbleiben.

    aber: mit dem "notaus" sprich: stopp und sitz - hat man schonmal eine gute basis für den fall der fälle und da trainiert sich der rückruf viel entspannter.

    probiers doch einfach mal so:

    - herdie hat "feindsichtung"

    - also: stopp und sitz

    - herdie stoppt und sitzt und guckt.

    -langsam zum herdie hin und wenn du fast da bist - dann ein "hier". vielleicht zu anfang so, dass du um den hund rum gehst, so dass er zu dir kommt aber den "bösen feind" nicht den rücken zudrehen muss.

    - wenn das klappt, dann ruhig mal von weiter weg probieren - distanz erweitern und wenn das auch klappt und er nach den berühmten "1000" versuchen verinnerlicht hat, dass man ruhig auch mal "feind" aus den augen lassen darf - sprich: wenn er es ohne aufregung kann - dann klappt mit sicherheit auch der ganz normale rückruf besser - weil herdie das "weggucken" oder das "den rücken zudrehen" als ok empfindet

    so in der art hab ich das mit joey aufgebaut - ist der "feind" noch nicht soz. direkt in seinem nacken - dann klappt das schon ganz gut. :smile:

    hilft übrigens auch ungemein, wenn herdie zu besuchern am gartentor sagt: "DU kommst hier nicht rein".

    wie war das? herdies nie überreden, immer überzeugen! :lol: