Beiträge von LaBellaStella

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    NEIN! Diese Dinge sind klar und eindeutig definiert, auch wenn sie nach dem Alltagssprachgebrauch gewöhnungsbedürftig sind. Nur das - hat die Bedeutung von wegnehmen, und es definiert nicht, WAS weggenommen wird! Das P (oder auch R) bezieht sich auf das Resultat der Sequenz: P verringert das vorhergegangene Verhalten, R lässt es künftig häufiger auftreten. Mit P (egal ob + oder -) kann man den Hund nicht dazu bringen, ein ganz bestimmtes Verhalten öfters zu zeigen, man kann ihn nur dazubringen, es zu unterlassen! Was du beschreibst ist R-: ein unangenehmer Reiz wird entfernt, wenn der Hund das gewünschte Verhalten zeigt. Sobald er das kapiert hat, wird er das Verhalten öfters zeigen, das Verhalten wird verstärkt (reinforcement). Und da musste ich den unangenehmen Reiz vorher zufügen.

    ah! danke für die erklärung soweit!

    ganz grob gesagt, wäre meine definition von "angucken" und "fixieren":

    wenn dein hund einen ruhigen, gelassenen eindruck macht, ansprechbar ist und der andere hund geauso reagiert - dann ists einfach ein gucken und ok.

    wenn dein hund dabei angespannt wirkt, nicht ansprechbar ist und unter umständen (kommt natürlich auf das gegenüber an) der andere hund ähnlich reagiert (angespannt zurückguckt, fängt das pöpeln an ect.) - dann gehts in richtung fixieren.

    nur ganz grob gesagt!

    hast du schomal ausprobiert, was er macht, wenn du ihm die sicht nimmst? sprich, dich dazwischen stellst? versucht er dann, an dir "vorbeizukommen/schauen" oder guckt er dich dann bloss leicht doof an und fragt mit dackelfalten auf der stirn, was du von ihm willst? ;)

    wobei jetzt die definition von "eingeschüttet" interessant wäre.

    bei mir würde "kräftig einen eingeschüttet" bedeuten, es hätte "lärm von oben" gegeben.

    beim nächsten heisst das, "die töle hat nen tritt in den allerwertesten bekommen".

    ähnlich ists bei der physischen einwirkung: auch hier fehlt mir die definition. (ein tätschel aufn kopf,ein streichler,anstupsen, zur seite schieben, ein blockieren, zug auf der leine, ruck an der leine,ein klaps, ein schnauzgriff, ein alphawurf, griff in den nacken mit schütteln.....)


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    najira schrieb: Man darf nicht mit P- arbeiten bei Angsthunden? Also auch nicht Clickern, oder sonstwie bestätigen, weil dann ja die erwartete Bestätigung mal ausbleiben könnte und er dadurch ein P- kriegt? Und auch nicht mit Leinen und anderen Begrenzungen je den Hund an Selbstbelohnung hindern? Ich steh grad auf dem Schlauch.... grübel

    wenn ein P- (also nach der hier erklärten definition) ein "wegnehmen bzw. entfernen von "P" sprich "bestrafung oder unangenehmem reiz" ist, dann brauch ich ja erstmal das "unangenehme" damit ich es entfernen kann.

    das kann (im schlimmsten fall) z.b. ein zugefügter schmerz sein, den ich "entferne". also füge ich erst etwas hinzu (schmerz) um diesen dann - wenn hund irgendwie draufkommt, was denn nun gewünscht wird - als "belohnung" wieder wegzunehmen.

    im unterschied dazu das als beispiel erwähnte klickern:

    hund macht etwas nicht, kein click. hund macht etwas erwünschtes = click = R+ = hinzufügen, sprich positive bestärkung, sprich "fein gemacht".

    das ausbleiben des clicks nun - ist das nun R- oder P- ? sprich, ist das nun einfach das "weglassen von bestärkung" oder das "entfernen von etwas angenehmem" - oder füge ich mit dem weglassen des vom hund erwarteten clicks gar etwas unangenehmes hinzu?

    ist das dann nicht eh primär davon abhängig, in welcher gefühlslage sich der hund grade befindet? sprich: neutral oder komfort oder sowieso schon negativ?

    denn hat ein angsthund eh grade eben angst, dann ist er ja nicht neutral drauf oder gut drauf sondern eher schlecht drauf.....??

    ich seh das so:

    der name "schlepp" kommt ja daher, dass beim klassischen schleppleinentraining eben die leine hinterherschleppt und man nur im falle des falles "zugreift". zur absicherung eben.

    im klassischen schleppleinentraining wird ja - soweit ich weiss - auch "ausgeschlichen" sprich: die leine immer kürzer.

    kommt also wohl drauf an, wie du mit der schlepp trainierst.

    eben das klassische nachschleppen der leine oder eben das dauerhafte "führen" an derselben.

    ich persönlich nutze die 5er schlepp eigentlich nur als alternative, wenn mal irgendwo unterwegs im gelände bin, wo leinenzwang herrscht. (also eh selten - wenn wir z.b. mal durch ein naturschutzgebiet wandern ect.).

    ich mag die flexi nicht wirklich - mir ist der "kasten" in der hand - bei mir wären es ja auch noch zwei - einfach zu unhandlich.

    eine freundin nutzt die flexi gern mal, wenn ihre hündin in den stehtagen ist, fürs normale gassi, damit sie ihr ein bissi mehr bewegungsfreiheit zugestehen kann.

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    Ein Teil meiner Hunde lebt so gut wie ausschliesslich draussen. Unsere beiden Owtscharka-Mixe Chico und Sheera und die beiden Labrador-Leonberger-Mixe Einstein und Malu leben draussen und kommen nur gelegentlich und einzeln mal zu den anderen ins Haus. Sie haben einen alten Schweinestall als Schlafplatz. Dieser alte Stall ist an drei Seiten geschlossen und hat nur einen halbhohen Eingang. Es ist alles dick mit Stroh eingestreut und selbst bei -20 Grad können sie dort warm und trocken schlafen. Die vier bewegen sich vom Prinzip sicher 18 Stunden täglich völlig frei auf dem gesamten Gelände - das sind etwa 10.000 qm - und passen auf. Sie fungieren hier als Wachhunde und nehmen ihre Aufgabe sehr ernst. Sie werden lediglich nach dem Fressen im Stall eingesperrt - dann ist zweimal täglich zwei Stunden Pause - und wenn wir den Wagen raussetzen müssen - sonst laufen sie frei. Sie haben natürlich ständigen Kontakt zu den anderen Hunden und auch zu uns und keiner der vier würde ständig im Haus leben wollen.

    Für zu kleine Rassen und Rassen mit wenig oder kaum Unterwolle finde ich Aussenhaltung nicht so optimal, aber prinzipiell finde ich bei entsprechender Unterbringung, Gesellschaft, Betreuung und Auslastung die Aussenhaltung für manche Hunde artgerechter als ein Leben in einer Wohnung.

    LG Birgit

    jap, birgit. bei dir ists in meinen augen eh ein hundeparadies! :smile:

    mein onkel hält seinen schäfimix auch in aussenhaltung. er hat zwar einen zwinger - aber die tür ist immer offen. schlafen tut der hund am liebsten im kuhstall im heu, ansonsten ist er mit dem onkel den ganzen tag über auf dem hof unterwegs - am liebsten fährt er aufm traktor mit.

    grossartig spazierengegangen wird nicht - muss auch nicht in meinen augen - onkel und hund zusammen "kilometern" bei ihrer arbeit auf dem hof genug. die beiden haben eine gute bindung, charly hat familienanschluss (ist ein familienbetrieb, alle arbeiten auf dem hof mit) - und meine tante sagt, mein onkel würde mehr mit dem hund reden, als mit ihr....

    zum fressen kommt er mit ins haus - möchte aber dann sofort wieder raus. vielleicht fehlts ein wenig an kontakten mit anderen hunden - ist ziemlich abseits gelegen der hof - aber das ist auch schon alles.

    so wie bei birgit, sarah oder meinem onkel - so finde ich das ganz natürlich und in ordnung.

    die unsitte aber, seinen hund einfach "wegzusperren" - eben wie susa schrieb, in isolationshaft zu zwingen - die finde ich persönlich grausam.

    ich selber bin auch so ein "ich-möchte-meine-hunde-neben-mir-auf-der-couch-haben-typ" :D - das geb ich gern zu!

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    Oh Nicky, ich fall vom Glauben ab... Du hast deinen nicht richtig erzogen? :schockiert: Aber deine Hunde hast du doch gut im Griff? :???:
    Nee, nee, da musst du aber ganz schön nachlässig gewesen sein =)

    kann nix dafür! der stammt aus schlechter haltung...das sind alles die versäumnisse seines alten frauchens.... :lol:

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    Etwas OT, aber Spaß muss auch mal sein:

    Nix blocken und wieder verbal deutlich werden.

    Socken als Deko auf dem Parkett-Boden festnageln, da Männe es doch so mag.

    Gruß
    Leo

    :lol:

    danke für den tipp, leo! das werde ich auf alle fälle mal versuchen. denn meine bisherigen versuche, göga übers meiden zur raison zu bringen, haben nix gefruchtet.

    ich glaubte schon an ein dominazproblem.... ;)

    bayern hat rasselisten.

    auf der liste 1 (die dort aufgeführten rassen dürfen in bayern nicht gehalten werden bzw. nur in ganz seltenen ausnahmefällen)

    American-Pit-Bullterrier
    Bandog
    American Staffordshire Terrier
    Staffordshire Bullterrier
    Tosa-Inu

    auf der liste 2 stehen die rassen

    Alano
    American Bulldog
    Bullmastiff
    Bullterrier
    Cane Corso
    Dogo Argentino
    Dogue de Bordeaux
    Fila Brasiléiro
    Mastiff
    Mastin Espanol
    Mastino Napoletano
    Perro de Presa Canario (Dogo Canario)
    Perro de Presa Mallorquin
    Rottweiler

    dürfen mit entsprechender sachkunde und mit gutachten (wesenstest) ect. gehalten werden.

    sehr sinnig, wenn man sich die rassen mal genauer anschaut....denn wenn man überlegt, wieviele "banddogs" es in bayern vor der liste gab...oder wieviele mastinos so rumliefen......

    ich seh auch nicht, dass irgendeine liste oder noch schärfere auflagen irgendwas ändern.

    wie auch.

    eve, nein die politiker raffen das nicht. wieso auch? die "soka"hhs haben keine lobby.

    ALLE hundebesitzer zusammen - DAS wäre eine lobby - aber solange es die eigenen rassen nicht betrifft.......wird das nix. also weiter im text wie bisher: ein paar krokodilstränen, ein paar weitere listen, noch ein bissi länger der dummen bevölkerung pseudo-sicherheit vorgaukeln......