ZitatIch habe mal eine generelle Frage an die Leute, die viel über Ablenkung (Spiele, Leckerlie) machen:
Ist da die Gefahr nicht gross, dass man eher dahin kommt einen Hund zu haben, der Probleme mit der Frust-Toleranz hat?
Ich rede jetzt nicht unbedingt davon einen erwachsenen Hund zu korrigieren, sondern von der Situation, wenn man einen Welpen grosszieht.
Vielleicht hab ich das nur grad im Kopf quer, aber wenn man einen Welpen grundsätzlich über Ablenkung erzieht - betuppt man sich dann nicht selber, weil man den Hund ja nie der Situation selber aussetzt und dabei korrigiert.
Kann jemand verstehen, was ich meine? *gradetwaswirrbin*
hm, also mit direkter ablenkung im sinne von: ich wedle mit der leberwurscht hab ich noch nie einen welpen dahingegend erzogen, dass er etwas nicht mehr macht.
umgekehrt, mal mit der leberwurscht winken, weil er etwas nochmal machen soll - das ja.
und natürlich hab ich behutsam versucht, meine welpen in alle möglichen denkbaren situationen zu bringen - die betonung liegt auf behutsam - ob das nun die verschiedensten hundebegegnungen waren, oder ob das das kennenlernen der pferde war oder mal durch die stadt gehen oder auch nur, dass mein essen mein essen ist und das papas pantoffeln tabu sind.
also nicht mit der leberwurscht winken und den welpen beim kennenlernen vom z.b. pferd ablenken - sondern mit der leberwurscht winken, wenn er das so macht, wie erwünscht, und dem hottehüh nicht in die nase zwickt.
mal ganz bewusst übertrieben dargestellt, natürlich.