Beiträge von LaBellaStella

    1. Verschlüsselung überprüfen und abgleichen

    2. Du kommst über Kabel in die Routerkonfig der Fritzbox (http://fritz.box oder 192.168.xxx )? Wähl dort einfach mal zum Ausprobieren einen anderen Verschlüsselungsstandart aus.

    3. MAC Adresse überprüfen - und ggf manuell eintragen

    4. Konfigurationsfreien drahtlosen Verbindungsdienst von Windows einmal de- und aktivieren. Bei manchen WLAN-Adaptern funktioniert unter Vista/Windows7 die WLAN Software des Adapters nur, wenn die Automatische Windows Verbindungskonfig komplett rausgenommen bzw. deaktiviert wird. (ka warum - aber ab und an funktionierts).


    5. sollte noch ein andere PC/Lappi per WLAn an den Router angemeldet sein - schmeiss den mal raus - auch das hat schon manchmal geholfen. :smile:

    das thema "funkwellen" ist strittig - ob WLAN schädlich ist oder nicht - kann ich nicht beurteilen.

    allerdings: ein WLAN router arbeitet nicht über irgendwelche hochfrequenztöne. da glaub ich, wird was verwechselt:

    das DSLsignal als solches - das ist in einem frequenzbereich angesiedelt, der für das menschliche ohr nicht hörbar ist und das für die normalen "sprachfrequenzen" nicht gebraucht wird. das ist richtig.

    dieses signal kommt i.d.r. über die telefonleitung in den splitter - der das "hörbare" vom "nichthörbaren" signal trennt. der router bzw. das modem bekommt also vom splitter das DSLsignal per kabel geliefert - und "wandelt" es nochmals um: in für den rechner verwertbare digitale daten - die dann per kabel oder eben per funk zum rechner gelangen. da die "bits und bytes" in dem moment wo sie den router/das modem verlassen, nicht mehr "hochfrequent" sind - sondern im WLAN über funktwellen weitergeleitet werden - geh ich mal davon aus, dass der hund davon nicht mehr beeinträchtig wird, als vom radio UKW sender, vom mobilfunk oder vom schnurlosen telefon.

    meine hunde hat mein wlan bisher nicht sichtbar beeinträchtigt.

    tja, wie meine vorschreiber schon schrieben:

    erstmal auf alle fälle an die schlepp. keinen freilauf mehr in nicht ausbruchsicherem gelände.

    im naturschutzgebiet auf keinen fall ungesichert laufen lassen - so schön es dort oftmals ist - aber in den meisten ausgewiesenen naturschutzgebieten gilt tatsächlich leinenzwang. (zumindest hier in bayern).

    einen trainer suchen, der dir hilft, ein gutes und intensives anti-jagd-training aufzubauen. ob du allein erfolg haben würdest, kann ich nicht beurteilen - aber bis jetzt ja augenscheinlich nicht.

    denk dran, ein hund, der tatsächlich hinter wild herhetzt und jagd - der darf in fast allen bundesländern vom jäger erschossen werden. behalt das im hinterkopf - und bitte auch, dass das gehetzte wildtier mit sicherheit keinen spass an der sache hat.

    und noch eine bitte, die ich gar nicht böse meine und die kein vorwurf sein soll, sondern wirklich nur eine bitte:

    denk auch ein bisschen an uns andere hhs - die wir uns um ein friedliches miteinander mit joggern, radfahrern, jägern usw. bemühen. die jogger haben sich - zu recht - aufgeregt und werden wohl umso sensibler und ungehaltener auf den nächsten - vielleicht gut unter kontrolle vom halter und bravem freilaufenden hund reagieren. der halter dieses hundes muss es dann unter umständen ausbaden...

    Zitat

    ChrizZ
    Wenn einer ein Recht hat dich anzuzeigen, dann derjenige dem der Wald gehört. Theoretisch begehen die Jogger sogar Hausfriedensbruch

    da irrst du dich. die jogger dürfen jeden hundebsitzer von dessen vierbeiner sie sich bedroht oder bedrängt oder belästigt fühlen theoretisch gesehen anzeigen. (ob das nun richtig ist oder nicht - sie dürfen). ein dritter darf auch jederzeit einen jagenden hund beim jäger melden - oder bei der polizei anzeigen.

    mit derlei anzeigen gabs auch schon diverse erfolge vor gericht - stichwort: gefährungshaftung - und was nun genau eine "gefährdung" durch einen hund ist liegt unter umständen im ermessen des richters, der den fall verhandelt. und da sollte man sich nicht täuschen, da fallen die urteile sehr unterschiedlich aus.

    und die begründung: ein hund ist niemals perfekt - deiner ist es nicht, meiner ist es nicht - nun, ich glaub kaum, dass das im falle eines falles irgendwas besser macht. dann könnten wir ja alle - theoretisch - gleich aufhören zu üben und zu trainieren - weils ja eh nie perfekt wird und völlig wurscht ist....

    Zitat

    das würde mich mal interessieren.

    woran erkennt ihr sie?
    woher ob die trainer auf dem neusten stand sind?
    sich evtl. weiter entwickeln...?

    ich mag dazu noch erwähnen, dass ich persönlich ein zertifikat oder ein studium nicht dazu ansehe, dass jemand dadurch viel ahnung hat. manche haben auch ohne papiere ein händchen dafür.

    ich hatte zwar noch nie einen trainer/hundeschule - aber die frage ist interessant.

    tja, ich versuchs mal für mich zusammenzufassen - also ganz subjektiv, was mir persönlich wichtig wäre und worauf ich achten würde:

    Referenzen - da könnte man nun sagen, die sind mir wurscht. bei mir trifft das nicht ganz zu.

    anhand der referenzen, ausbildungen, kurse oder seminare die ein trainer besucht hat, treff ich durchaus eine vorauswahl:

    wenn ich lese/sehe dass trainer X seine ausbildung oder viele seminare bei "heini haudrauf" gemacht hat , dessen methoden auch anwendet und ich aber "heini haudraufs" art nicht mag - dann fällt für mich trainer X aus dem raster.

    das wär für mich schonmal ein kleines kriterium.

    dann: wenn trainer A sich regelmäßig weiterfortbildet - also nicht "annodazumal im siebzgerkrieg" stehengeblieben ist, dann kann man mal genauer hingucken.

    unter genauer hingucken versteh ich auf alle fälle, dass ich (ohne hund) mal einfach zuschauen darf, wie der trainer so arbeitet. ich wär sofort wieder weg, wenn zwar gross mit "hundeerziehung ohne zwang" oder "gewaltfreie hundeerziehung" geworben wird, aber dann doch ebendies zum einsatz kommt.

    wenn ich ein spezielles problem habe - bsp. angstaggression - und der trainer hat sich darauf spezialisiert - umso besser.

    natürlich muss mir persönlich der trainer einigermaßen sympatisch sein und "es gut rüberbringen". gut rüberbringen = für mich persönlich muss es verständlich, einleuchtend und nachvollziebar sein - und wenns dann noch spass macht - umso besser!

    das training sollte auf mich und meinen hund abgestimmt sein - auf mein problem. einen hund, der autos hütet nur auf dem platz trainieren - das wär nun nicht meines. ich möchte es ja in der praxis anwenden.

    für mich auch ganz wichtig: das was ich mir mit dem trainer zusammen erarbeitet habe möchte ich dann sozusagen als "hausaufgabe" auch alleine weiterüben können und vielleicht auch selbstständig drauf aufbauen.

    achso ja: irgendwelche gurus oder missionare - die eingeschlagene wege niemals verlassen auch wenn sie in sackgassen führen - mag ich auch nicht. ;)

    mit hund(en) zur miete wohnen ist ein thema, über das man wohl bücher schreiben könnte...

    was ab und an passiert - aber das ist wohl weniger von miete/eigentum abhängig ist, dass irgendein hh meint, den hundekot seines hundes nicht wegräumen zu müssen. damit da keine missverständnisse entstehen, versuch ich immer von vorneherein meine nachbarn zu überzeugen, dass ich von meinen hunden verursachten dreck immer wegmache - und ich bitte sie immer, wenn sie denken, meine hunde haben was angestellt, sind laut, haben irgendwo einen haufen gesetzt o.ä. mir das zu sagen, damit ich mich drum kümmern kann. das schafft ein bisschen vertrauen und man kann reagieren (wenn man mal was übersieht) bzw. man kann im gespräch auch klarstellen, wenn man nix dafür kann.

    am schlimmsten finde ich die mietwohnungssuche mit hunden und (in meinem fall) kindern....

    bevor wir hier einzogen, hörte ich logischerweise oft den spruch: "nein, keine hunde" - aber einmal hörte ich den spruch: "hund wäre ok - aber um gotteswillen keine kinder!" ......da war ich sprachlos...

    einmal war ich zu besuch bei grossmuttern - die auch zur miete wohnte. ich hatte maja dabei - und die war nur kniehoch, zu jedermann freundlich - überhaupt ein unkomplizierter hund. ich war im treppenhaus, maja angeleint, wir steigen die treppen hoch...eine frau öffnet ihre wohnungstür, ich höre einen schrei, die tür knallt zu. ich denk mir nix dabei und mach meinen besuch.

    ein paar tage drauf erhiehlt oma einen brief von der genossenschaft in dem folgender vorwurf stand: "ihre enkelin hat am soundsovielten um die und die uhrzeit im treppenhaus frau XY mit ihrem agressivem kampfhund bedroht. der hund ist frau XY bis in die wohnung gefolgt und ihr dort an die kehle gesprungen. wir weisen auf § soundso der hausverordnung hin: "kampfhunde werden auf der anlage nicht geduldet" und erbitten ihre stellungnahme"

    da war ich dann auch sprachlos..... :hust: (zur info: maja war ein altdeutscher hütehundmix - und sah auch wie ein schafpudel aus...also beim besten willen nix mit kampfhund *g*)

    hi felix,

    eine rasse vorzuschlagen ist immer sehr schwierig. denn der ausdruck "rasse" beschreibt ja nur einen "standart" - der einzelne hund kann dann durchaus dem standart entsprechen - sprich: grösse, fell, farbe und auch bis zu einem gewissen grad das wesen (wachsam, jagdtrieb, hibbelig, arbeitseifer, ruhig, sportlich, dickschädelig, leicht zu führen, menschenorientiert usw). aber was dann im endefekt draus wird, wie sich im endefekt das zusammenleben gestaltet, liegt immer am menschen.

    manchmal sieht man eine rasse und sagt: das isses. dann sollte man sich gründlich informieren, ob der "standart" zum eigenen alltag passen könnte. mit einem mops werd ichs schwer haben, grössere bergtouren zu machen, ein bernhardiner wird nicht unbedingt meine vorliebe fürs aggi teilen, ein herdenschutzhund ist vielleicht nicht ganz so geeignet, täglich mit in meinen laden zu kommen und die kunden freundlich zu begrüssen, ein border schätzt einen den geruhsamen und gemütlichen alltag nicht so sehr, ....ect.ect.ect. (natürlich gibts immer ausnahmen - aber das sind dann eben ausnahmen...).

    ich find die idee, dass du dich im tierschutz vielleicht nach einem mix umguckst, gar nicht schlecht. meist gibts die möglichkeit, mit dem kanditaten auch mehrmals raus zu gehen - und da sieht man dann sehr gut, ob man "harmoniert" .

    sehr wichtig ist auch immer, ob du bereit bist, kompromisse einzugehen. denn ein eher quirliger, arbeitswilliger, sportlicher hund fordert das von dir u.u. auch ein. das heisst, dass du dir sehr gut überlegen solltest, ob du selber auch die nächsten jahre genau das willst und auch leisten kannst. denn da gibts dann den begriff "keine lust" nicht mehr. das wird oft unterschätzt und führt dann unweigerlich zu problemen.

    der tägliche zeitliche aufwand ist oft grösser, als man es sich vorstellen kann. denn ein hund ist ja nicht nur das vergnügte und lustige gassi gehen, die gemeinsamen unternehmungen - ein hund ist auch: dreck und haare in der wohnung, u.u. kaputte sachen, zeit und nerven, oft unvorhergesehener finanzieller aufwand, der berühmte "plan B" der genau dann wenn man ihn braucht nicht klappt, ab und an auch mal probleme mit den mitmenschen, frust, der entsteht, weil etwas nicht so funktioniert wie es sollte - und vorallem verantwortung über jahre hinweg.

    es ist gut zu wissen, was man will und was man nicht will. aber es ist nur die halbe miete. man sollte sich selber auch ehrlicherweise die frage stellen, was ist, wenns dann doch ganz anders ist, als man wollte?

    ich möchte dich in deinem enthusiasmus nicht bremsen - ich möcht dich nur zum nachdenken anregen. denn das ist etwas, was man am gründlichsten vor anschaffung eines vierbeiners machen sollte: ehrlich nachdenken.

    ein "alpha" im sinne eines souveränen "cheffes" ist dein blue sicher noch nicht.

    ich hab hier selber so einen kandidaten: grade 2 jahre alt, gross und voller saft und kraft. körperlich schon ganz erwachsen - aber vom kopf her noch absolut unfertig.

    begegnet er einem anderen eher unsicheren hund - dann bekommt er gern oberwasser und macht einen auf dicke hose. begegnet er indessen einem souveränen, sicheren "althund" - dann fallen ihm sofort wieder die guten manieren ein....(was nicht heisst, dass er nicht ab und an mal frech wird und ausprobiert, was geht ;) ).

    ich bin weit davon entfernt, meinem jungrocker "alphaqualitäten" zuzusprechen - er ist allerhöchstens ab und an ein möchtegern.
    unfertig und teilweise unsicher - da muss noch viel wasser den bach runter, bis er ganz "ausgebacken" ist.

    ich schau also bei hundebegenungen sehr genau, was er treibt - und wenn uns ein "potentielles opfer" begegnet - dann wird jeglicher ansatz von mobbing sofort unterbrochen. ebenso, wenn es zu kippen droht: dann ist ganz einfach schluss. dann wird abgerufen - zur not an die leine - und wir gehen weiter. meine jungs müssen nicht mit jedem hund spielen - im freilauf ists manchmal auch nur eine kurze "begrüssung" - und wir gehen wieder weiter. an der leine gibts keinen kontakt.

    wir begegnen ab und an einem recht unsicheren rüden beim gassi. der wäre genau joeys "lieblingsopfer" - wenn ich ihn lassen würde. da ich das aber weiss - greif ich rechtzeitig ein und joey bekommt erstmal keine chance den anderen zu mobben. ab und an üben der andere hh und ich, eine kurze strecke miteinander zu gehen. joey soll lernen, die unsicherheit anderer hunde auszuhalten - und der andere hund soll lernen, dass er nicht gleich in ohnmacht fallen muss, wenn der böse joey auftaucht. mittlerweile sind wir soweit, dass sich die beiden kurz begrüssen - dann aber ganz normal weitergehen, auch "zusammen" ohne dass es da zu irgendwelchen machtspielchen kommt.

    mein älterer rüde - der hatte in dem alter auch mal so eine phase - viele viele hundebegegnungen (mit möglichst viele souveränen anderen hunden) später, viele viele "abrufe" bzw. "unterbrechungen" später wurde er zusehends sicherer in seinem verhalten, lernte, "cool" zu bleiben, lernte den hundeknigge und heute ist er das, was ich als souverän, sicher, gelassen, cool aber durchaus interessiert an anderen hunden bezeichnen würde.

    ich glaube eher, die TS ist noch recht jung.

    jaso1, unterstützen dich denn deine eltern?

    ein jack-russel ist ein munterer geselle aber kraft brauchts für die erziehung nicht - sondern köpfchen und geduld.

    du und deine eltern, ihr solltet mit eurem hund so oft wie möglich auch zwischendurch mal raus - damit er draussen sein geschäft verrichten kann. weisst du, wie man einem welpen stubenreinheit beibringt?

    nach jedem fressen, schlafen, spielen usw. - rausgehen. wenn er draussen macht - loben, freuen, party. wenn er drinnen gemacht hat- wortlos wegmachen. wenn du siehst, er ist grade im begriff - heb ihn hoch und sofort raus. beobachtet ihn - meistens lernt man nach einiger zeit, wie sich der hund verhält, wenn er mal muss.

    wissen deine eltern, wie man einen hund erzieht? haben sie erfahrung mit hunden? falls nicht - es gibt ganz viele gute bücher zu dem thema. auch DVDs - wenn jemand nicht so gerne liest. so als einstieg und grundlage ist sowas nicht verkehrt.

    am allerbesten wäre ein guter hundetrainer - den braucht man nicht für immer und ewig - aber ein paarmal hilft oft schon sehr viel weiter.

    vielleicht habt ihr irgendwo in der nachbarschaft einen erfahrenen hundehalter, der euch ein bisschen unter die arme greifen kann? du kannst auch einfach mal beim gassi-gehen freundlich andere hundehalter fragen, die meisten "beissen" nicht ;) vielleicht findest du da jemand, der bereit ist, euch ein bisschen unter die arme zu greifen.

    hier im forum findest du auch sehr sehr viele tipps. oben rechts ist die "suche" gib einfach mal "stubenreinheit" ein - dann kannst du schon ganz viel lesen. (auch in der von Elfchen89 erwähnten knowlegde-base findest du schonmal sehr viele wichtige ratschläge).

    redbumper,

    danke. danke für deinen post. :smile:

    Zitat

    "geguttenbergt von najira"

    Ich bin mir übrigens durchaus bewusst, dass meine Hunde Raubtiere sind - ich habe zwei Jäger, denen eigentlich nur die Sequenz des Tötens fehlt. Wie jedes Raubtier differenzieren sie aber zwischen potentieller Beute und Lebewesen, die keine sind. Wahllos die gesamte Umgebung anfallen tut kein Raubtier.

    völlig richtig. wäre dem anders, hätte sich wohl kaum über die jahrhunderte die gemeinschaft hund-mensch entwickeln können - der hund ist mittlerweile ein haustier (oder nutztier) geworden.

    ich kenne nur ein lebewesen dass imstande ist, wahllos und oft mehr oder weniger ohne grund seine umgebung anzufallen - und das ist definitiv weder der wolf noch der hund.

    die richtige antwort ist immer noch: ein hund ist ein hund und kein wolf mehr - alldiweil es sonst immer noch ein wolf wär und kein hund.