auch guten morgen ![]()
jaja kleine hundewelpen sind oft anstrengend und kosten auch ab und an nerven. ![]()
aber was sie definitiv nicht sind und was sie auch gar nicht sein wollen: chef.
fast jeder, der schon welpen hatte, kennt die phase der schmerzenden hände und blutigen kratzer. die milchzähnchen sind scharf und spitz, die kleinen überdrehen und wir menschen lassen dabei "federn". ![]()
das ist eine ganz normale phase - wie gesagt, fast jeder der welpen grossgezogen hat, kennt das.
wichtig ist, immer wieder das "nein" üben. in allen möglichen situationen - nicht nur, wenn welpi zum piranha mutiert.
bis der welpe das einigermaßen versteht, hilft oft - je nach welpen:
quietschen "auua" und spiel unterbrechen. ignoriert welpi das, entweder aufstehen und selber gehen oder welpi mal eine (kurze!) auszeit geben. manche welpen sind auch schon von einem entschiedeneren tonfall beeindruckt.
das hilft manchmal nicht sofort - aber mit der zeit hilft es immer.
das mit dem "cheffe-sein-wollen" - nein, das vergisst du am besten gleich wieder! es gibt freche welpen, schüchterne welpen, mutige welpen, zurückhaltende welpen, ruhige welpen oder aufgedrehte. aber egal wie sie drauf sind, die weltherrschaft wollen sie allesamt nicht.
wichtig ist, dass du für dich selber entscheidest, welche regeln dir wichtig sind. einfache und klare regeln. und dass du mit der nötigen liebevollen konsequenz diese regeln deinem welpen beibringst. je einfacher die regeln sind und je konsequenter du bist, desto schneller kann der hund sie verstehen. das ist eigentlich schon die ganze kunst.