Beiträge von LaBellaStella

    unsere jäger hier in den wäldern führen meistens grosse münsterländer, kleine münsterländer oder weimis. einer hatte lange jahre einen bay. gebirgsschweisshund - leider gibts den nicht mehr.

    rauhhaardackel seh ich immer wieder hier (leider nur selten langhaar oder kurzhaar)

    hovis sind so 3, 4 immer mal wieder zu treffen, ich kenne 3 riesenschnauzer und einen mittelschnauzer, ein paar pinscher, leonberger und einen landseer.

    ansonsten am häufigsten schäfis, boxer, dobis und (leider auch nicht mehr viele) rottis.

    meinen letzten spitz hab ich vor gefühlten jahrzehnten gesehen.... :/ ...leider.

    von den altdeutschen hütis sieht man hier immer mal wieder schafpudel und strobel - soweit ich weiss, gibts da irgendwo im salzburger land einen züchter (wir sind hier ja fast an der grenze). (meine alte maja war ja auch ein schafpudel(mix). )


    ansonsten ist die "hundebevölkerung" hier ziemlich international und so das übliche: viele JRT, viele labbis und goldies, aussies werden auch immer mehr (border werden weniger....), yorkis, dalmatiner, seit neuestem auffallend viele malis und auch der RRB wird immer öfters gesichtet, zu meiner freude auch 2 briards und ein berger de pyrenees :smile:

    ein paar zufriedene, "chillende" nasen hab ich auch noch anzubieten:

    der gos

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    der marmeladenhund

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    und das dackeltier

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    :D

    auch von mir ein willkommen im forum.

    ich möchte noch maanus sehr richtigem und gutem posting hinzufügen:

    dein hund ist nicht agressiv - sondern macht das, was viele viele welpen machen. und wo viele viele welpenhalter durch mussten.

    "nein" muss der welpe genauso erst erlernen, wie stubenreinheit oder sitz oder platz. austreiben kann man das anknabbern nicht - aber man kann ihnen beibringen, dass das nicht erwünscht ist - in menschen zu beissen. nennt sich "beisshemmung".

    in ganz hartnäckigen fällen: laut quietschen, spiel abbrechen, "versteinern", weggehen oder dem welpen eine kurze (!) auszeit verordnen. hilft vielleicht nicht in minuten - aber mit der zeit immer.

    viel spass noch mit dem "toastbrot" (wie heisst welpi eigentlich richtig?)

    entschuldige, wenn ich nochmals nachhake:

    Zitat

    Hey,
    okay, ein bisschen Grundlagenarbeit, die ich sehr vernachlässigt habe:
    Der Hund soll wachen in dem Sinne, dass er auf 'sein' Gebiet aufpasst und meldet, wenn etwas nicht passt.

    ok. wie gesagt, das können eigentlich alle rassen.

    Zitat

    Abschrecken muss er nicht (wenn er es tut ist das eben ein Nebeneffekt des Hundes/der Rasse).

    das weitet die auswahl nochmal aus: dann könnte es (theoretisch) auch ein yorki, kleinspitz, dackel sein.

    Zitat

    Er soll nicht mich bewachen, ich habe einen Schutz eigentlich weniger nötig. Natürlich kann man jetzt sagen: Die meisten Hunde wachen in dem Sinne, den ich mir vorstelle. Natürlich bellen sie, aber ich stelle mir ein bisschen mehr vor, ist leider schwer auszuformulieren. Nur soll er eben nicht unnötig scharf sein, gesundes Misstrauen ist okay.

    und genau da seh ich ein problem, genau aus dem grund tipp ich hier soviele buchstaben:

    das bisschen mehr - das darfst du dir hier in DE noch nicht mal vorstellen. ein hund, der "ein bisschen mehr" macht ausser melden bringt sich und dich unter umständen in teufels küche.

    die grenzen sind fliessend - aber eng - und unsere rechsprechung ist da nicht immer logisch. ich denke, du weisst was "gefährdungshaftung" bedeutet?

    selbst wenn man nach allen regeln der logik argumentiert, man hätte ja den "phösen räuber" nicht aufgefordert, das grundstück zu betreten und man hätte ja das grundstück gesichert und man hätte ja per schild darauf hingewiesen, dass "hier wache ich" usw....es gab und gibt (!) immer wieder genügend gerichtsurteile, die das gaaaaanz anders sehen.

    vom fremden kind, dass aufgrund irgendwelchen zufälligkeiten sich mal auf ein grundstück verirren könnte ganz zu schweigen...(jap, gibts auch - darum in einem meiner vorherigen postings auch der hinweis auf den aus UND einbruchssichern zaun!)

    mein RA sagte kürzlich zu mir: "es ist gscheiter, du beisst den einbrecher selber!" und das war nicht lustig gemeint.

    du darfst in DE keinen hund einfach so mannscharf machen - das ist das eine - und du hast dafür zu sorgen, dass dein hund das auch nicht von alleine ist/wird.

    ich - und sehr viele andere halter von herdis (oder ähnlich "gepolten" hunde mit viel wach/schutztrieb) geben uns die grösste mühe, eben genau dieses "wachen" unter keinen umständen ausser kontrolle geraten zu lassen. und je nach hund ist das nicht wenig arbeit - die - was die herdis betrifft - neben der ganzen anderen erziehung - erst mit 3,4 jahren so richtig anfängt. wenn er kopfmäßig dann endlich erwachsen ist.

    das ist nich nur oft doch schwerer zu händeln, als man sich so vorstellt - das ist mit einer grossen verantwortung verbunden - gegenüber deinen mitbewohnern, anderen menschen - und - auch uns anderen hundebesitzern gegenüber. jeder hund der einmal einen menschen verletzt - ist einer zuviel. und ja, dazu brauchen viele rassen noch nicht mal zubeissen.

    mhm.

    dennoch wäre es ganz gut, wenn du dir mal einige der beiträge von leo (die schweizer) genauer durchlesen würdest. glaub mir - auch wenn du jahrzente hundeerfahrung haben solltest - kannst du da vieles lernen.

    ob du nun einen HSH "händeln" könntest, weiss ich nicht. einfach, weil ich glaube, du hast da ganz andere vorstellungen von, als ich. und nein - ich bin weder "old school" noch "wattebäuschen" - ich bin irgendwo dazwischen. was herdis betrifft, hab ich allerdings so meine erfahrungen.

    wenn du als erfolg siehst, dass deine (vorherigen??) hunde niemanden gebissen, nie geknurrt haben (echt?) und immer gehorcht haben, dann ist das doch schön. aber genau das - mit verlaub - erreichen viele auch, ohne dem hund "zu zeigen wo der hammer hängt" - mal überspitzt gesagt. deine ansichten kommen mir reichlich altmodisch vor. das mein ich nicht böse - aber genauso redet mein urgrossonkel - und der ist vor 2 monaten 89 jahre alt geworden...(der im übrigen auch der meinung ist, ne saftige watschn hätte noch keinem kind geschadet...er kennts halt nicht anders).

    so, nun aber nochmal zum thema und noch eine frage an dich:

    wie genau stellst du dir eigentlich einen wachhund vor?

    was soll er tun - bzw wie soll er wachen?

    ich habs oben schon geschrieben: in der regel - wenn man denn das bedürfnis hat, bewacht zu werden - reicht ein grösserer hund, der einfach nur meldet völlig aus - weil mehr sowieso hier in DE nicht geht.

    also, was soll er noch tun, ausser melden und durch seine blosse anwesenheit abschrecken?

    Zitat

    Ich werde das es so versuchen, und mal gucken was passiert.

    Könnte es aber auch so sein, das der Hund an Stelle meines Mannes sein will??
    Also an 2ter Stelle im Rang und dann kommt erst mein Mann??


    nein. das schlag dir gleich aus dem kopf.

    dein hund hat wohl -aus seinem vorleben heraus - einiges an "gepäck" mitgebracht. wer weiss, was da alles passiert ist.

    und dein mann ist - und das ist wohl mit die ursache für das verhalten des hundes - für deinen hund unheimlich schwer einzuschätzen aufgrund seiner krankheit. er kann ihn "nicht lesen" - er weiss nicht, was kommt.

    das kann man ab und an auch bei ganz normalen, eigentlich freundlichen hunden beobachten, wenn z.b. ganz kleine kinder auf sie "zuwackeln", oder betrunkene, oder auch menschen mit handicap. die hunde wissen nicht, was los ist, wieso dieser mensch sich "anders" bewegt, anders agiert.

    für deinen hund bist du nun einschätzbar, dich kann er "lesen" und verstehen. deinen mann leider (noch) nicht.

    er reagiert aus unsicherheit so. nicht, weil er irgendjemandes platz einnehmen will.

    Zitat

    Oh Gott... 'ne Nummer kleiner geht's nicht?

    Aber keine Sorge - hier wie überall gilt: Mit Fanatikern kann man nicht diskutieren. Und von denen gibt's hier 'ne ganze Menge. Es lohnt die Mühe einfach nicht. Deswegen spare ich mir die Spucke.

    Ich hoffe nur, daß sich Neulinge durch dieses äußerst ätzende, dogmatische Schwarz-Weiß-Argumentieren nicht beeindrucken lassen.

    :lol: du meine güte, dafür bist du aber recht engagiert mit dabei, beim diskutieren....mit den (wie war das? vorallem weiblichen [sic!] ) fanatikern.

    bleib doch einfach mal ruhig, gelassen und nimm dir einen keks. schwarz-weiss - und dann gleich noch ätzend und dogmatisch - ist ja richtig sachlich und kompetent, deine einschätzung. und so gar nicht dogmatisch-fantatisch....oder gar schwarz-weiss....

    das ist ja mal ein lustiger fred! :lol:

    ich bin ja nun 40. also auch nicht mehr wirklich "frisch".

    bisher hatte ich immer eher mittelgrosse bis grosse hunde. mein erster "kleiner" kam vor kurzem zu mir (dackel).

    und ehrlich: sollte ich dereinst meine pensionierung nicht mehr erleben, dann ist das dackeltier schuld. ;) der schafts mit links, dass mindestens einmal die woche entweder mit einem lauten "pling" bei mir ein nervenstrang reisst oder mein herz aussetzt....(ich mag ihn wirklich sehr, den kleinen stinker, hab ich das schon erwähnt?)

    nene, die grösse spielt da, glaub ich, eher eine untergeordnete rolle.

    die einzigen abstriche, die ich mal später machen werde, hängen mit meinem anderen "hobby" zusammen: sollte ich mal nicht mehr auf pferde aufsteigen können, die so um die 180cm stockmaß haben - dann leg ich mir einen isländer zu und geh tölten.... :lol:

    Zitat

    Hallo. Als ob Spitz und Hovawart nicht sehr unangenehm werden könnten. :roll: Dagegen habe ich die besten Erfahrungen mit einer Kuvaszhündin als Hofhund gemacht. Generell würde ich bei einem Hund der sich viel selbst überlassen wird bzw. viel selbst entscheiden darf zu einem erwachsenem gefestigtem Hund raten. Jungspunde machen einfach mehr Unfug.

    Um manche Rassen wie Herdenschutzhunde, Hütehunde und diverse Gebrauchshunde wird von der Internethundeszene ein mysteriöser Vorhang gewebt um potentielle Interessenten abzuhalten, der genau das Gegenteil bewirkt und Begehrlichkeiten weckt. Ehrliche Erfahrungen helfen eher weiter. Ich bin überzeugt davon dass es mit den meisten Rassen im Junghundealter Probleme geben wird wenn die allein draussen rumlaufen dürfen. Weil sie rumprobieren, mal einen Menschen an die Wand stellen oder schlimmer und das ist heute in Deutschland einfach nicht mehr drin. Mfg

    ein mysteriöser vorhang um interessenten abzuhalten? du meine güte!

    was die herdis und hütis betrifft, bin ich froh um jeden, der zu passenden menschen kommt. (die eine oder andere tierschutznase hab ich schon vermittelt - erfolgreich).

    mysteriös ist an der aussage, dass ein herdi in den falschen händen grosse probleme machen kann, gar nix. (was im übrigen auf alle hunderassen zutrifft).

    ebenso ist die aussage, dass ein hund mit wach/schutz/territorialtrieb diesen "wächterjob" niemals allein ausleben sollte, richtig. (es sei denn, man lebt irgendwo in "hintersibirien" und misst sein grundstück in hektar und nicht in qm).

    ein grösserer hund, der eh schon durch blosse anwesenheit ein abschreckender faktor ist und der "eindringlinge" meldet ist hier bei uns in DE sowieso das "höchste der gefühle" wenn man nun durchaus das bedürfnis hat, einen wächter zu brauchen. und dafür brauch ich nicht unbedingt einen spezialisten.

    natürlich, der nimbus einer "blutrünstigen bestie, die nicht jeder "führen" kann" zieht gewisse menschliche charaktäre magisch an - das stimmt. das sah man in der vergangenheit ja sehr gut an den sokas. (die das dann auch ausbaden mussten).

    aber es hilft doch nix, wenn man schreibt : och ja so ein herdi, netter hund, einfach und unkompliziert, und wenn er mal den briefträger an die wand stellt, isses auch nicht tragisch". geht genauso nach hinten los.

    eine type, die meint, mit nem bestimmten hund sein ego aufpolieren zu müssen, wird man eh schwerlich davon abbringen. aber den vielleicht aus wirklichem interesse fragenden menschen, der auf der suche nach dem passenden hund ist, dem kann man - so hoffe ich - doch durchaus auch mal zu - oder abraten. grade wenn man aus eigener erfahrung spricht.

    und aus meiner erfahrung raus kann ich im fall des TE - so wie sich die sache darstellt - einfach nur von herdis abraten. auf die berühmte ausnahme von der regel zu hoffen (wohl jeder kennt einen lieben, netten, verschmusten herdi, der "everybodies darling" gibt - ich auch - aber ich kenn wesentlich mehr, die eben so sind, wie herdis sind) ist der falsche weg.


    (wenn ich so lese, was der TE so unter erziehung/strafe ect. versteht, dann kann ich eigentlich zu gar keiner rasse raten. ).