Beiträge von LaBellaStella

    absolute sicherheit - gibt es nicht.

    ich hab hier im moment 2 sog. "mixe" aus dem tierschutz. bisher ohne irgendwelche nennenswerten krankheiten (*aufholfzklopf*). sam ist geröngt - er hat sehr gute hüften - gottseidank. bei joey steht es heuer an - aber auch da denk ich, ist alles ok.

    trotzdem könnte jeder morgen an irgendwas erkranken, könnte sich noch irgendetwas zeigen, wer weiss das schon.


    per se kann ich nicht sagen, dass mischlinge oder rassehunde generell "gesünder" wären.

    aber: weder beim TS-hund noch beim hund vom richtigen züchter haben irgendwelche dubiosen vermehrer einen cent verdient. vorausgesetzt, ich informiere mich vorher wirklich möglichst umfassend.

    was ich dann am ende präferiere (TS oder zucht) ist vom - ich nenn das jetzt einfach mal ganz salopp - statistischen krankheitsrisiko her - wohl nicht sehr unterschiedlich. was bestimmte, per voruntersuchung erkennbare erbkrankheiten betrifft, bin ich (sag ich mal aus dem bauchgefühl raus) tendenziell wohl eher beim guten züchter besser aufgehoben. grade bei ED/HD. aber auch hier gilt: augen auf! lieber 10x nachfragen, als einmal blind ausgerechnet den züchter erwischen, der in der richtung eher alles auf die leichte schulter nimmt.

    je nachdem ob mir nun der lustige mix als eventuelles ü-ei oder der eher auf bestimmte eigenschaften selektierte rassehund lieber ist - ist es wohl immer eine entscheidung die mehr oder weniger aus dem bauch raus kommt.

    (joey hätte eigentlich ein hund vom züchter werden sollen und eine ganz andere "rasse" - der zufall oder das schicksal wollte es anders :smile: ).

    mein erster hund musste mir viele dinge verzeihen, die ich so aus unwissenheit und dank falscher ratschläge an ihr "verbockt" hatte....

    maja musste gut 5 jahre lang auch mit kettenwürger an der leine laufen (gottseidank nicht täglich - die meiste zeit war sie im freilauf) - weil mir gleich am anfang, als ich sie als welpe bekommen habe, jemand "den guten rat gab" dass man nur damit schnellen erfolg habe bei der leinenführigkeit. (geholfen hat es nichts - nullkommagarnix - sie zog mit und ohne kettenwürger ihr leben lang mehr oder weniger).

    als sie in der pubertät so richtig im sturm und drang war, und die ohren auf durchzu waren, hab ich mit ihr regelmäßig wilde jagden veranstaltet... :hust: ..obwohl ich glaub, das hat sie mir mit sicherheit verziehen, denn IHR machte das spass...das fangenspielen mit frauchen. wenn ich dann oft kurz vorm lungenkollaps stand, dann flog auch mal die leine oder der schlüsselbund. (geholfen hats auch nix. allerdings klappte der rückruf ab dem moment bei ihr fast perfekt, als ich ihn, wenn sie kam, immer sofort belohnt hab. das blieb bis zu ihrem lebensende so).

    am schwersten aber wiegt, m.e., dass ich mir fast ein ganzes hundeleben lang keine gedanken übers futter gemacht habe. sie bekam das, was man halt so kaufen konnte im supermarkt um die ecke: frol**, pedig***, matz****.......erst als sie dann krank wurde und ich anfing, nachzuforschen, wie die krankheit entstanden ist, ging mir langsam ein licht auf. auch wenn man bis heute nicht genau sagen kann, wie die krankheit entstanden ist, mach ich mir gedanken drüber, ob es nicht mit anderem futter anders gekommen wäre.

    meine jungs heute kommen in den genuss der von mir gemachten erfahrungen und die oben genannten fehler mach ich sicherlich nie mehr. sie tragen geschirr oder auch mal ein "normales" halsband, an der leinenführigkeit wurde von anfang an geübt, fangen spielen wir wenn dann nur andersrum ;), der rückruf wurde auch langsam aufgebaut und sie mussten nie supermarktfutter fressen. man ist ja lernfähig..

    Zitat

    Gibt es hier Ablassbriefe? Merkwürdiger Gewissenerleichterungsthread.

    wie kommst auf sowas? noch nie gehört, dass man aus fehlern (den eigenen sowieso und auch aus denen, die andere machten) lernen kann?

    :lol:

    hab heute nacht das aggressive tümpelmonster mit pentagrammen ins wohnzimmer gebannt, gegen mitternacht bin ich dreimal gegen den uhrzeigersinn zaubersprüche murmelnd ums haus gehüpft und hab sowohl einen exorzisten als auch einen kammerjäger bestellt.....meint ihr, das reicht? :lol:

    joey ist irgendwie komisch....er hat heute unfreiwilligerweise die badesaison eröffnet....der tümpel, in den er gefallen ist, war zwar nicht tief....aber seitdem hab ich hier irgendwie was komisches auf der couch liegen....es stinkt brackig....und schaut irgendwie auch überhaupt nicht mehr aus wie joey...

    war das wasser irgendwie verseucht?

    wie hiessen die teile, die nicht nass werden dürfen? gremlins?

    ich hab unter lebensgefahr ein foto aufgenommen und würd mich über eure fachlichen kommentare freuen

    ABER VORSICHT! NIX FÜR SCHWACHE NERVEN!!!!!
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    :D

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    Es lohnt sich, geduldig zu sein, denn so lösen sich die Knoten viel besser, als wenn ich Druck mache, mich (und ihn!) nerve....

    jap!

    ich frag mich auch so dann und wann: wo bleibt denn da noch der spass "an der sache?" ;) ´türlich sollte man "erziehung" bis zu einem gewissen grad ernst nehmen und auch möglichst konsequent sein - aber so ein kleiner schuss geduld und humor schadet sicher auch nicht.

    Zitat

    Hallo,


    Beispiel heute morgen: Hund spielt im Freilauf mit bekannter Hündin aus der Nachbarschaft. Nach 5 Min. will ich weiter, gehe vor und rufe. Er kommt nicht bzw. spielt weiter. Ich gehe weiter vor. Er bleibt stehen guckt mich an, aber spielt dann weiter. Ich habe dann gepfiffen, wurde aber auch ignoriert. :omg:
    Daraufhin bin ich zurückgegangen, habe meinen Hund kommentarlos angeleint und bin mit ihm weggegangen. Und was macht der Hund? Er geht an ziemlich kurzer Leine perfekt bei Fuss und sucht meinen Blickkontakt... :pfeif:


    Paciencia

    und da warst du inkonsequent. :smile: wenn überhaupt - dann nur ein einziges mal rufen. wenn er nicht kommt - dann gleich kommentarlos hin, an die leine und weggehen - schluss mit lustig. :smile:

    so hast du den effekt gehabt: du rufst - er guckt - er sieht dich, du siehst ihn - also ist eh alles ok (für ihn!) - du rufst nochmal - hund "zuckt mit den schultern" und macht weiter ......ist ja eh scheints nix wichtiges oder spannendes.... ;)

    wenn du am abruf aus dem spiel üben möchtest - was im übrigen bei vielen (jung)hunden wirklich schon hohe schule ist - dann achte auch drauf, dass er wenn er kommt, auch immer mal wieder gleich "weiterspielen" darf. (also ruhig ab und an nach einer kurzen belohnung bei dir wieder ins spiel schicken) bzw. dass dann als alternative wirklich richtig belohnt wird: spiel (mit dir), spass, spannung....ect.

    er soll ja nicht den abruf nur mit "spassbremsen" verknüpfen.

    ach ihr!

    einfach mal ein danke, dass ihr euch immer wieder auf genau diese diskussionen einlasst. :smile: und wenns nur ein einziger ist, der dann drüber nachdenkt und zum richtigen schluss kommt, ists das wert.

    lg

    nicky

    Zitat

    Schoen beschrieben! Versuch das mal mit einem aggressiven, aengstlichen oder neurotisch-gestoerten Hund zu machen - es wird boese ausgehen. Deshalb mag ich die Methode, da ich sehen kann, ob mein Hund ausgeglichen und angstfrei ist. Zudem lernt er auf diese Weise, sich spielerisch zu unterwerfen, was mein Hund zu Anfang nicht kannte, fuer ihn gab es nur kaempfen oder wegrennen, wenn ein grosser, ausgewachsener Ruede, den er nicht kannte, auf den Platz kam. Seit ca. einem Jahr unterwirft er sich sofort, wenn ein staekerer Ruede seine Weg kreutzt und es enstehen keine Konflikte, da die Positionen (auch im Rudel selbst) klar feststehen, was ich uebrigends jedesmal richtig toll finde, zu beobachten. Aber wie gesagt, es kann durchaus sein, dass die Methode veraltet ist und ich werde mich damit intensiver auseinandersetzen.

    hallo rudolf,

    zunächst mal auch von mir: chapeau, dass du dir unsere antworten durch den kopf gehen lässt und dass du so interessiert und freundlich antwortest. :smile: find ich gut.

    eine kleine anregung oder denkanstoss noch von mir - zu dem oben zitierten absatz.

    zwischen davonrennen/kämpfen und komplettem unterwerfen gibts noch einiges im sozialverhalten unserer hunde.

    feine ritualisierte zwischenstufen in der kommuniaktion, die man aber mit ein bisschen übung sehr schön lesen und erkennen kann - und die souveräne, gut sozialisierte hunde aus dem "eff-eff" beherrschen.

    begegnet einer meiner hunde-jungs einem anderen rüden, wird i.d.r. weder davon gelaufen/gekämpft noch gleich die völlige unterwerfung vollzogen. zuerst wird sich respektvoll-neugierig angenähert, beschnüffelt, infos ausgetauscht. und wärend dessen sieht man - wenn man ein bisschen übung hat - meistens schon, wer der "coolere, souveränere bzw. mental "stärkere" ist. :smile: der in der situation "nicht domiante" zeigt durch beschwichtigen des anderen, dass er "keinen stunk" will. das kann ein kopfwegdrehen sein, ein lefzenlecken, ein kratzen, "klein machen" ect...da gibts ganz viele kleine signale. der in dieser situation dominierende hund zeigt wiederum durch sein verhalten, dass er die beschwichtigungssignale verstanden hat - und deeskaltiert auch. das kann durch interessiertes schnüffeln am nächsten grashalm sein, durch markieren, durch eine deutlich entspannte körperhaltung oder auch ganz einfach durch ein lässiges weitergehen sein...manchmal kommts dann auch durch eine seite zu einer spielaufforderung o.ä. zu ernsthaften wirtshausprügeleien unter rüden,wo sich dann einer aktiv unterwerfen muss, kommt es - wenn beide seiten die signale beherrschen - so gut wie nie.

    ganz ähnlich kommunizieren unsere hunde auch mit uns menschen. :smile:

    ein wirklich aktives unterwerfen mit auf den rücken drehen erlebe ich meistens nur bei welpen/junghunden oder eher unsicheren erwachsenen kandidaten - die womöglich schon mehrmals schlechte erfahrungen machten. (ausser im spiel - aber das ist ja nochmals was anderes - genauso wie das wohlige auf den rücken drehen zum intensivbauchkraulen *g*).

    das soll jetzt nur ein kleiner denkanstoss sein, eine anregung, die "hundische" kommunikation ist eine sehr interessante und subtile sache, es lohnt sich immer, da genauer zu beobachten.

    darf ich nochmal kurz nachfragen:

    4 stunden vormittags in einer hundeschule und dort zusammen mit anderen hunden. was wird denn dort mit ihm gemacht? kann er da auch mal entspannen?

    danach noch 3 stunden mit dir unterwegs?

    das wären 7 stunden?

    zu dem vorfall im cafe: hat er da wirklich ohne die kleinste vorwahrnung agiert? kein ohrenanlegen, kein kurzes erstarren, kein lefzen hochziehen - oder gar knurren, brummeln?

    ich schliess mich meinen vorschreibern an: wichtig ist erstmal, alle körperlichen ursachen auszuschliessen.

    wegen hart aber herzlich: konsequent, herzlich und verständnisvoll würd ich vorschlagen. :smile: mit anderhalb isser ja noch nicht ganz "fertig" vom kopf her. da gibts immer wieder jungrockerphasen.

    dein trainer, was schlägt denn der vor? wie muss ich mir das auf den rücken drehen und anstarren vorstellen?

    ich glaub, fürs "gedanken machen" wird keiner niedergemacht. :smile: ist doch um längen besser, als wenn alles "wurscht" wäre!

    ich würd mir keine all zu grossen sorgen machen, wegen der schlafplatzwahl:

    hier schlafen 3 hunde kunterbunt durcheinander in der ganzen wohnung verteilt. :lol: joey am liebsten im wohnzimmer auf der couch schön kuschlig mit den kissen, sam am liebsten auf dem fliesenboden im flur und das dackeltier am liebsten unterm bett....ab und an "wechseln" sie auch durch - ganz nach gusto. :smile:

    bis auf sam haben die jungs anfangs auch eher in unserer nähe geschlafen - aber mittlerweile macht jeder, wie er grade meint. ist früh morgens immer spannend, woher sie dann alle wieder kommen :lol: