Beiträge von LaBellaStella

    ja, da kann ich mich nur PocoLoco anschliessen:

    unterwäsche oder schuhe klauen, sachen zerkauen: die meisten welpenbesitzer kennen das. das ist normal. das erlernen von mein/dein dauert oft ein bisschen. :smile:

    was das bleib betrifft: das ist schon hohe schule. natürlich kann man es üben, auch schon bei einem hund im zarten alter von 16 wochen - aber wenn, dann bitte spielerisch, nebenbei, mit spass und ohne erwartungshaltung.

    ich würde ja raten, eher am "meins/deins" zu üben, als gleich mit bleib anzufangen ;)

    mit 16 wochen "konnten" (im sinne es funktioniert immer und überall) alle meine hunde im prinzip nix. sie lernten in dem alter zwar sitz/platz usw kennen - aber wirklich "gekonnt" haben sie all das erst viel später. auch das "bleib" ;)

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    ich war jetzt bei der Polizei. Und sie sagten das selbe wir ihr alle !!!
    Es war absolut richtig ihn anzuzeigen

    prima! sehr gut!

    weisst du, ich bin mir ausserdem ziemlich sicher, dass der typ dir wohl kein einziges haar gekrümmt hätte, dass er sofort seinen hund zurückhalten würde - wenn du ein kerl wärst, der gut durchtrainierte 100kg wiegt mit oberarmen wie anderer leute oberschenkel.... ;)

    dann wär der wohl ganz zahm gewesen, hätte sich mit einem gehauchten "tschuldigung" vom acker gemacht oder allerhöchstens aus sicherer entfernung raus ein wenig gemosert.

    da du das aber eben nicht bist - dachte er wohl, er kann dich ein bissi einschüchtern. da schadet es gar nicht, wenn er mal von zwei herren (oder damen) in grün auf ein paar grundlegende dinge hingewiesen wird.

    und deinen eigenen hunden passiert dabei gar nix: eben weils da nicht wirklich drum geht.

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    Ich könnte einen Hund nicht nur so halb irgendwie nebenher halten, das wäre nicht das was ich mir unter Hundehaltung vorstelle und ich hätte wohl auch immer ein schlechtes Gewissen.

    jap. das ist eben genau der springende punkt. ich bin da ganz ähnlich drauf.

    ich hab auch lange gewartet, bis wieder ein hund mein leben mit mir teilte (ok, heute sinds drei). für mich selber, vor mir selber, konnte ich das erst aus vollem herzen, als ich mich für teilzeit entschieden hatte bzw. eben vom gesamten umfeld her (familie, ehemann, kinder, wohnsituation, freunde) alles ...hm..."überschaubar" war.

    natürlich ist das immer sehr sehr subjektiv - das ist klar. jeder ist anders, jeder hat andere bedrüfnisse und vorstellungen. :smile: das sieht man ja schon an den diskussionen über die situation von müttern: vollzeit und kinder fremdbetreuen, teilzeit oder ganz zu hause bleiben.....auch da hat jede seite gute argumente.

    und nur weil die eine "mama" mit nem vollzeitjob 3 kinder großzieht, muss das die nächste nicht auch können.

    mandala,

    ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob du wirklich klar siehst, was da tatsächlich passiert ist? (ich mein das nicht böse, aber es liest sich so)

    lass mal in gedanken die ganze "hundegeschichte" weg und denk dir einfach einen anderen "auslöser": statt hund nimmst du meinetwegen fahrräder, kinderwagen, deine nase oder deine hautfarbe die dem "herrn" nicht in den kram passen - und er flippt aus. würdest du dann immer noch so zögerlich sein? oder denk dir, du hättest selber keinen hund - hättest dem herrn gesagt, dass du nicht von seinem hund belästigt werden möchtest, weil du angst hast - und der flippt auf die von dir beschriebene art aus?

    na? richtig! du wärst schon lange bei der polizei gewesen.

    ich glaub dir jetzt einfach mal, dass die geschichte so abgelaufen ist, wie du sie beschrieben hast. dann ist das, was der mann tat, definitiv körperverletzung. und dazu hat keiner ein recht. das geht einfach gar nicht!

    ich kann derartige typen einfach nicht ausstehen, die meinen, sie könnten da eben mal "hand" anlegen nur weil ihnen irgendwas nicht in den kram passt - egal aus welchem grund - denn soviel selbstbeherrschung muss schon sein.

    wie gesagt nicht bös gemeint - nur mal so für dich zum nachdenken.

    ich schliess mich schnauzermädel an: für mich persönlich wär das auch nichts. als ich noch vollzeit gearbeitet hab - teilweise auch bis zu 10 stunden - ich weiss nicht, ob ich da lange viel spass am hundehalter-dasein gehabt hätte. damals brauchte ich schon eine gewisse selbstdiziplin (um nicht sogar zu sagen, eine gewisse selbstironie - im winter, bei minus 10 grad abends im dunkeln raus ausm büro, rein in die reitklamotten und rauf aufs pferd in der eiskalten halle - mich friert noch heute bei dem gedanken! ;) ) um mich ums pferd zu kümmern.


    ich arbeite heute "nur" teilzeit, wir sind ein 4-personen-haushalt - und trotzdem gehts auch oft bei mir schief, mit der planung "rund um den hund rum". ich emfinde das nun als nicht schlimm - man wächst ja an seinen aufgaben - aber ich hab eben auch ein "paar schultern mehr" auf denen ich mal kurzfristig was "ungeplantes" abladen kann. (und ungeplantes sind auch oft ganz profane dinge, wie z.b. selber krank sein, ein hund der krank ist (und der dann auch nicht zum sitter kann), kurzfristige berufliche termine, einladungen bei denen man den hund nicht mitnehmen kann usw. klar, kann man mit guter organisation auf die reihe kriegen - aber ich stells mir bei einem 10-stunden arbeitstag ungleich schwerer vor).

    noch ein nachtrag:

    als wir hier eingezogen sind, haben mich auch mal nachbarskinder gefragt. ich hab sie dann einfach eingeladen, mal mit mir zusammen mitzugehen. hat ihnen auch spass gemacht, sie haben dabei was gelernt - und nach 2,3 mal war dann die "lust auf hund" eh vergangen. (das wetter hat wohl sein übriges getan ;) ).

    meine antwort, kurz und schmerzlos:

    "fremde" kinder generell nein.

    allein schon wegen der in der heutigen zeit so wichtigen haftungsfrage. ich glaub ausserdem nicht, dass meine jungs da viel freude dran hätten - sam würd bestenfalls anfangen, die neuen schäfchen zu hüten, schlimmstenfalls würde er anfangen, fremde kinder zu "erziehen" und joey würd ihnen generell was pfeiffen und wohl gar nicht erst mitgehen. mit dem dackeltier könnte man sich das überlegen, denn der ist immer glücklich, wenn er mit kindern zu tun hat und gelassen genug, um einfach brav mitzudackeln. aber auch da trotzdem eher nicht.


    meine eigenen kids dürfen jederzeit mit sam oder jimmy-dackel allein raus gehen. mit joey nicht. (sie sind allerdings mit unseren hunden aufgewachsen und ausserdem schon älter: 14 und 15 jahre :smile: ).

    mach eine anzeige. jetzt. nicht warten.

    bei aller liebe und friedlichkeit und bei aller bereitschaft zum klärenden gespräch (und auch wenn jetzt sämtliche tierschützer über mich herfallen):

    personen/menschenschutz geht in jedem fall vor tierschutz. und das sieht in der regel auch jeder polizist so.

    du lässt dich da auf ein machtspielchen ein. das ist käse. ein mann hat dich bewusst verletzt. nicht mehr, nicht weniger. das war ein tätlicher angriff. punkt. nicht mehr - nicht weniger. das ist der kern der sache.

    soll er dich das nächste mal wirklich vor ein auto schubsen? oder dir ein paar blaue flecken und prellungen mehr verpassen? und du machst nix, nur weil er dir droht? bitte, geh, jetzt und mach deine aussage bei der polizei.

    gib dem doch nicht auch noch die chance, sich ne story zusammen zu basteln.

    ui, schön, noch wer aus dem chiemgau! bist ja sozusagen ums eck.

    zu deinen fragen:

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    Ich wohne in einem Mehrparteienhaus im Chiemgau. Meine Wohnung ist 45qm klein

    wie gross oder wie klein die wohnung ist, spielt in der regel eine untergeordnete rolle. platz in der wohnung braucht ein hund nur soviel, dass er sich irgendwo hinlegen kann bzw dass er einen platz hat, wo er seine ruhe hat.

    wichtiger sind dinge wie: treppen, stockwerk, aufzug, lösemöglichkeit nah/fern, event. garten usw. da kann dann eine 45qm erdgeschosswohung mit garten oder direkt an wiese/wald/feld besser sein, als eine 300qm loft im 4ten stock eines altbaus ohne aufzug mitten in der stadt. (grade bei welpen ist es anzuraten, zu überlegen, wie schnell man von der wohnung aus einen "löseplatz" erreicht. man denke an die situation: 3 uhr früh, regen, sturm, es pressiert, schnell in die puschen und raus im "nachthemd" )


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    hier wohnt auch schon eine Hundebesitzerin mit einem Westie, die den Welpen fürs Geschäft verrichten raus lassen könnte oder den Kleinen auch mal stundenweise nehmen würde (bis er alleine bleiben kann).

    als lösung eine möglichkeit. solange man sich bewusst ist, dass das "alleine bleiben können lernen" unter umständen bei manchen hunden lange dauern kann. event. wäre es sinnvoll, auch über einen plan B nachzudenken, wenn die nachbarin mal nicht kann. (krankheit, urlaub ect.).

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    ch arbeite vollzeit - jedoch glücklicherweise Gleitzeit. Mein Arbeitsplatz ist auch nur 10 Autominuten von meiner Wohnung entfernt. Das hieße ich könnte jederzeit nach Hause fahren, um mit dem Hund kurz Gassi zu gehen. Natürlich wäre am Nachmittag eine große Gassi-Runde geplant. Wobei ich auch später den erwachsenen Hund nicht länger als 5 Std. alleine lassen würde.

    5 stunden - wenn man es langsam aufbaut - ist noch ok. beim erwachsenen hund !!! bei einem welpen/junghund ist es zuviel. ich kenne hunde, die lernen das alleine-bleiben nie - ich kenne hunde, die akzeptieren es nach einiger zeit völlig problemlos. und alle möglichen varianten dazwischen. das ist eine wichtige sache, das solltest du dir gründlich überlegen. auch, dass es nicht immer so läuft, wie man sich das alles vorstellt. was passiert wenn du krank wirst? hast du dann jemand, der einspringt? oder wenn du aus irgendwelchen gründen mal länger arbeiten musst...usw.usw. das muss oft wirklich organisiert werden - mit "fallschirm und doppeltem boden".


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    Aprobos: Bei welchen Hundesport kann man dem Collie eigentlich den meisten Spaß verschaffen?

    nun ich denke, das ist nicht anders als bei den allermeisten anderen rassen auch: einfach mal ausprobieren. :smile: ich würde so aus dem bauch raus mal sagen, dass sich ein collie eher weniger für schutzhundesport eignet. event. auch nicht unbedingt für turniermäßiges agilitiy (grösse, gelenke ect.). obi, dogdance, nasenarbeit, "hobby" agility, rettungshund ect - einfach mal informieren und ausprobieren. gibt die tollsten sachen.

    weil du ja schon einen rasse "im auge" hast - wirst du wohl eh schon eine vorstellung davon haben, was du gerne machen würdest, geh ich jetzt mal von aus.


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    Unter meinen Arbeitskollegen ist außerdem eine Züchterin für belgische Schäferhunde (Malinois) - auch diese würde mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
    Das finanzielle Thema ist kein Problem - das heißt, der Hund kann und wird vor allem dauerhaft bei mir einziehen.

    dass dir die züchterin ein bisschen zur seite steht, ist sehr schön. aber mali und collie unterscheiden sich vom wesen her ziemlich. :smile: das sollte man im hinterkopf behalten.

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    Da ich alleine wohne hab ich noch eine Frage: Ich habe gelesen, dass Collies familienanhänglich sind. Kann ich es dann verantworten, den Collie in einer Ein-Frau-Haushalt leben zu lassen??

    nur weil man dem collie nachsagt, er sei ein "familienhund" braucht er nun nicht unbedingt eine grossfamilie. :smile: du bist dann seine "familie". in der regel reicht das. (du lebst ja nicht auf einer "insel" sondern gehst raus, triffst menschen und vorallem andere hunde, hast freunde, die dich besuchen usw. )

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    Und vor allem: Passt unter den gegebenen Umständen ein Collie überhaupt? Oder sollte ich das lieber nochmal überdenken? Ich möchte ja auch, dass er sich bei mir wohl fühlt.

    die frage der fragen - die man so per i-net oft nicht beantworten kann. wenn du dich über die rasse als solche gut informiert hast und du dich mit einem collie wohlfühlst - wieso nicht? "anfängerhunde" gibt es sowieso nicht. und eine bedienungsanleitung gibts auch nicht. ;) einfach mit sinn und verstand und einer portion ehrlicher selbsteinschätzung über die rasse informieren. vielleicht mal auf einen ausstellung fahren (salzburg oder münchen z.b.) und dort mit collie-züchtern sprechen, mal einen züchter besuchen - je mehr infos, desto besser.


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    Wenn ich die Idee mit dem Welpen umsetzte, ist das auch schon gut überlegt. Ich kann meinen Jahresurlaub dann am Stück nehmen, was bedeutet, dass der Welpe die ersten 6 Wochen nach seinen Einzug nicht alleine wäre. Würde diese Zeit ausreichen, um den Welpen dann stubenrein zu bekommen?

    das kann dir keiner sagen. ich würde aber - aus meiner persönlichen welpenerfahrung raus - sagen, nein. stubenrein ist ein hund dann, wenn er wirklich "einhalten" kann, sprich: blase und darm über längere zeit kontrollieren kann - auch wenns aus irgendeinem grund mal nicht gleich rausgeht. die meisten welpen lernen schnell, sich zu melden und dass sie draussen "pipi" machen sollen - aber es kommt trotzdem immer noch über längere zeit zu "unfällen" wenns nicht gleich rausgeht. manche brauchen länger, manche sind "schneller" - aber ob dann dein welpe zu den "schnellen" gehört, weiss niemand.

    denk das alles nochmal in ruhe durch (gefühlte 1000x ;-)) und informiere dich so gut es irgend geht. spiel in gedanken alle möglichen situationen durch, rede mit hundebesitzern, mit züchtern, lies dich quer durchs DF, und frag dich ehrlich, ob das für dich alles so funktionieren könnte - und vorallem, was ist, wenns nicht funktoniert.