Beiträge von LaBellaStella

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    Hallo,

    2 Stunden finde ich für einen Welpen nicht zu lang. Es wurde das Alleinsein ja auch geübt und ich sehe da nicht wirklich Probleme. Sollte sich per Viedo herausstellen, dass er wirklich bellt, dann muss man sich wirklich was überlegen. Aber vorher würde ich nicht die Pferde scheu machen.

    Auch wenn es manche hier nicht glauben können (oder wollen) - manche Hundebabys bleiben ganz problemlos allein zu hause. Als Pedro zu mir kam war er 16 Wochen. Wir mussten mit ihm auch das allein sein nicht üben. Wenn ich von Zimmer zu Zimmer gelaufen bin ist er geblieben wo er ist - ganz ohne irgendwas. Selbst wenn ich im anderen Stockwerk war (er konnte noch keine Treppen steigen) blieb er einfach liegen uns hat geschlafen. Schon in der ersten Woche blieb er dann für ca. eine Stunde ganz allein ohne dass irgendetwas gewesen wäre. Ich bin ziemlich gedankenverloren zum Einkaufen los und als ich wieder kam hat er noch an genau der selben Stelle geschlafen. Zuerst bekam ich natürlich nen riesen Schreck als mir bewusst wurde, dass er so lange allein war. Aber wir haben es dann ausprobiert. Wir uns alle angezogen, Fenster gekippt und los. Aber wir blieben in der Nähe unseres Hauses ... absolute Ruhe.

    Gruß Conny =)


    hm, conny da muss man ein bisschen vorsichtig sein find ich. ich glaub dir schon, dass dein pedro das problemlos gekonnt hat.

    aber daraus zu schliessen, das kann jeder hund, ist nicht ganz richtig.


    sam lernte das alleinbleiben auch recht schnell - wobei ich alle zeit der welt gehabt hätte im notfall - joey hat deutlich länger gebraucht.

    und du musst mir auch glauben: ich hab um keinen der beiden ein grosses "tamtam" drumrum gemacht - ich mach das seit ich welpen habe immer auf die gleiche art und weise. von daher weiss ich, es gibt welche, die lernens schnell, andere langsam - und es gibt auch welche, die könnens auch nach jahren nur ganz schlecht.

    für den einen welpen oder junghund sind mal 2 stunden kein problem - bei einem anderen ists ab 10 minuten schon zu lang.

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    Herdenschützer sind nunmal Hunde die erwachsen werden, ich kann nicht verstehen was diese Hunde hier sollen. :???: Muss wohl das Besondere sein was diese Leute haben wollen*kopfschüttel*.

    hm, da könnt man aber jetzt auch sagen: warum will jemand einen jagdhunderasse mit starkem jagdtrieb als nicht-jäger - oder einen hüti ohne vieh zum hüten?

    ich persönlich kenne etliche herdis "hier" - die vollkommen unauffällig glücklich und zufrieden bei ihren ebenso glücklich und zufriedenen besitzern leben.

    allerdings sind das zumeist sehr hundeerfahrene menschen, die sich gründlich informiert haben und bereit waren, sich auf die eigenheiten der herdis einzulassen.

    ich würde die frage anders stellen: warum will jemand einen herdi, wenn weder die voraussetzungen stimmen, wenn keine bereitschaft besteht, die eigenheiten der herdi-rassen zu akzeptieren, wenn wenig oder gar keine erfahrung mit hunden ohne "will-to-please" vorhanden ist und man eher weniger bereit ist, sich von anfang an um erziehung und sozialisierung zu kümmern?

    denn die gibts natürlich auch. und dann gehts meist tatsächlich schief.

    und noch etwas als anregung zum drüber nachdenken von mir:

    mit 4 jahren ist ein kangal erst so langsam erwachsen. 4 jahre sind grade so der knackpunkt, wo sich die fehler in der erziehung zeigen. das mein ich nicht böse - überhaupt nicht - aber das vierte lebensjahr ist beim herdi/beim kangal wirklich immer ein bissi kritisch - vorallem wenn man noch wenig erfahrung mit ihnen hat.


    auch ich schliess mich im übrigen der empfehlung, sich an mirjam cordt zu weden an. :smile:

    es ist sicher eine schlimme erfahrung, vom eigenen hund so gebissen zu werden, dass man in ärztliche behandlung muss - aber wenn man jetzt gleich anfängt, was zu ändern, mit hilfe eines guten trainers - dann kann man da noch viel machen - auch beim kangal. und es schaut ja so aus, als will die familie was ändern - das find ich gut!

    gekochte kartoffeln sind für den hund nicht schädlich. wenn er sie verträgt und gut verdaut sind (gekochte) kartoffeln nix schlechtes. meine hunde bekommen auch immer mal wieder welche - und mögen sie gern.

    natürlich gilt auch hier: in maßen! unmengen würd ich jetzt nicht in den hund stopfen - aber als "beilage" find ich sie ok. :smile:

    ich hab glück, ich hab die hunde, die ich brauchte...oder wollte. :smile:

    der hüti, der zwar immer "was tun will" - aber nun nicht immer grade das, was ich mir so vorstelle (die für ihn grösste motivation ist es, was arbeiten zu dürfen. wenns sich um einen job handelt, den er eh grade machen wollte)

    der herdi, der nun nicht immer was tun will - wo aber eine faire 50:50 chance besteht, dass er sich doch überzeugen lässt, wenn er grade nix besseres zu tun hat...(bei ihm kann das richtige argument auch mal ein leckerli sein, oder ein knuddler, oder einfach ein wirkliches inniges verbales lob)

    und der dackel, der sowieso nur das tut, was ein älterer dackelherr grade für statthaft hält... :lol: (motivieren lässt er sich noch am besten, wenn man ihm verspricht, bald wieder heimzugehen - vorallem, wenn man ihm sagt, man trägt ihn dann zurück... :hust: )


    und ich, die ich meine hunde so sein lasse, wie sie sind. aus dem hüti werd ich nie einen prompt-gehorsamen hund machen können, aus dem herdi nie einen wirklichen "will-to-please" und der dackel ist eh über jeden zweifel erhaben.

    aber wir haben eine menge spass, wir haben einige wirklich tolle dinge, die wir so miteinander treiben - aber nicht immer und niemals als "muss". :smile:

    ich bin der meinung, man sollte da nicht tricksen. denn irgendwann merkt der hund ja doch, dass man verschwunden ist - und es gibt gar nicht so wenige kandidaten die dann erstrecht "aufpassen" und das heimliche verschwinden wird immer schwerer...

    ich bin eher für einen langsamen aufbau des alleinbleibens - das rausgehen/wiederkommen muss etwas ganz selbstverständliches sein, etwas, was eben passiert und was gar nicht spektakulär ist.

    mit dem langsamen minutenweise aufbau hast du ja schon sehr gut vorgearbeitet. ich hab hier ein kleines ritual eingeführt, ich sag immer, wenn ich die wohnung verlasse, den gleichen satz: "ihr bleibt hier, bin gleich wieder da" (was man sagt oder tut ist völlig wurscht - mir gehts dabei nur darum, dass sie wissen, was kommt).

    dann geh ich, ohne viel aufhebens zu machen. wenn ich wieder komme, mach ich auch keinen allzugrosse sache draus: "bin wieder da" - dann zieh ich mich aus (jacke, schuhe ect) und dann wird ruhig und ohne grosse action kurz begrüsst.

    mein ziel war es, dass meine hunde irgendwann mein kommen/gehen als etwas ganz normales ansahen, was eben halt so passiert im alltag - manchmal auch mehrmals. ;) nix, was aufregend ist - denn sie kommt ja wieder. ;)

    ein lernprozess, der sich vom aufbau her wenig vom "sitz" oder "platz" unterscheidet - irgendwann nach gefühlten 2000 wiederholungen ist es selbstverständlich, dass "hund" sich auf sitz eben setzt. ;)

    individuell verschieden ist natürlich dabei immer, wie lange ein hund alleine bleiben kann - und wie lange es dauert, bis er 1 stunde, 2 stunden, 3 stunden ect. akzeptieren kann.

    wie gesagt, meinen hunden fällt es leichter, wenn sie zuerst lernen, dass ein kommen/gehen ganz normal ist.

    event. wirklich auch mal beim TA vorstellen - und mal fragen, ob die schilddrüsewerte in ordnung sind. ich nehms fast an, denn soweit ich mitbekommen hab, ist sie in allen anderen situationen zuhause ruhig? (wenn z.b. besuch kommt?)

    du schreibst, du hast den starken eindruck, sie würde tatsächlich zubeissen? aber ohne leine eher nicht?


    lies dir mal das durch

    https://www.dogforum.de/leinenaggression-t61551.html

    da kannst du vielleicht einiges übernehmen.

    ist aus der ferne immer schwer, zu raten.

    hallo holger,

    was die trainerin betrifft, schliess ich mich bentley an: alles was dazu geeignet ist, dem hund noch mehr angst zu machen oder noch mehr in aufregung zu versetzen, wird das verhalten nicht verändern.

    der sog. alphawurf (auf den rücken drehen) und er sog. schnauzgriff fällt genau in die kategorie.

    ich finds gut, dass du das selber schon so siehst.

    wer weiss schon, was deine hündin schon alles erlebt hat. event. kommt ihr verhalten aus der summe von vielen über jahre gemachten schlechten erfahrungen.

    das kann unter umständen lange dauern, bis sie dieses verhalten ablegen kann - und bedarf viel zeit und geduld.

    am besten könnte dir hierbei ein trainer helfen, der bereit ist, mit dir länger zu arbeiten und vorallem, auf alphawurf und co. verzichtet.

    bis du so einen trainer gefunden hast - ich denke, es werden noch empfehlungen kommen - wäre es wohl zu empfehlen, dass du deine hündin aus für sie bedrohlichen situationen möglichst raushältst.

    lass definitiv keine menschen oder anderen hunde draussen mehr zu ihr - auch nicht, wenn die menschen in bester absicht mit leckerchen ankommen. das ist ihr zuviel - du merkst es selber. bevor du es so probieren kannst, musst du viele schritte "zurück" machen.

    versuch mal, rauszufinden, ob es einen "wohlfühlabstand" gibt - sprich: wie weit muss man von dem "objekt" weg, damit sie ruhig bleiben kann. (das kann sehr sehr weit sein!). da fängst du an. du bestätigst jedes ruhig bleiben. immer. mit leckerli, mit verbalem lob, mit allem, was deine hündin als belohnung empfindet - ohne sich hochzuschaukeln.

    ziel ist es, dass sie einen abstand akzeptieren kann in dem sie "böse dinge/objekte/menschen/hunde" ruhig betrachten kann - bzw. gar nicht beachten muss. es kann sein, dass deine gassi-gänge dann eine zeitlang eher einem "weglaufen" ähneln - ist natürlich lästig und doof - aber dennoch wichtig. deine hündin wird irgendwann tatsächlich gelassener werden - sie wird lernen, dass man weggehen kann, dass man sich nicht aufregen muss - eben weil herrchen dafür sorgt, dass der wohlfühlabstand immer eingehalten wird. diesen kann man dann ganz ganz langsam verkleinern.

    aber bevor du mit verkleinern anfängst, solltest du wirklich nochmal eine/n trainer/in hinzuziehen.

    ich schleich mich auch kurz hier rein.......

    und ja, ich mochte sie sehr, die bömmels.

    vorallem, wenn in einem langen fred mehrere user gute beiträge zum thema schrieben - wo ich mir selber hätte alle worte sparen können - dann war da ein bömmel einfach eine gute möglichkeit, dem beitrag zuzustimmen - ohne zum xten mal im thread zu schreiben: "volle zustimmung, brauch ich nix mehr schreiben" :D

    per pn, jo geht auch. mach ich auch. muss ich mich aber erst dran gewöhnen.