hm.
das problem ist: wie will man das dem hund beibringen? ich mein damit das blosse verbellen und meinetwegen auch noch den "scheinangriff"?
im "spiel" jap - kann ich mir vorstellen: wenn ich zu sam in einem bestimmten ton sag "wo iss die mietze?" spring er auf und mach auf "wilder gosso" und wenn ich sage: "daaaa ist die mietze" dann fällt er um und legt sich auf den rücken. so. das ist aber ein reines kunststückchen, das nix mit angriff/verteidigung zu tun hat.
im "ernstfall" wird ein hund entweder tatsächlich eingreifen - oder er wird es lassen. ich hab hier 2 kandidaten, die wohl eingreifen würden - und das problem, dass ich das nicht will. (ein herdi, der sich entscheidet, einzugreifen, wird sich eher weniger mit einem freundlichen "scheinangriff" zufrieden geben - schon allein deswegen strebe ich ein nicht-eingreifen an!).
auch kann man einen "ernstfall" schwer einfach mal so nebenbei üben, könnt ich mir vorstellen. allein der gedanke, was da alles schieflaufen könnte - ich wär da sehr vorsichtig - denn in der regel ist immer der hundehalter schuld, wenn dann doch was passiert. und seies nur die kleinste schramme (stichwort gefährdungshaftung!).
mir alles zu unsicher: bleibt der hund im "ernstfall" cool genug, es bei einem knurren oder bellen zu belassen? lässt sich der hund so "steuern" dass er nur, wenns erwünscht ist, "eingreift"? (und nicht womöglich auch dann, wenn es eine völlig ungefährliche situation ist - rangelnde nachbarskinder oder der beste freund, der einen von hinten nur erschrecken will?) bring ich damit vielleicht meinen hund in eine situation, in der er sich wirklich verteidigen müsste? (so ein paar fusstritte von irgendwelche pöblern z.b.)
viel zu viele fragen, aber und wenns für meinen geschmack.
entweder schreckt ein hund ab einer gewissen grösse sowieso allein durch seinen bloße anwesenheit ab - oder man lässt den hund völlig aus solchen situationen raus. besser ist das.