Beiträge von LaBellaStella

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    Warum?
    Läufige Hündin

    Reaktion:
    Alles, von sofortigem Anleinen und riesen Bogen gehen, über ranrufen und Hund hört nicht, bis sämtliche bekannten Beleidigungen (wieso man mit einer läufigen Hündin überhaupt vor die Türe geht, verantwortungslos den Hund nicht zu kastrieren usw)


    sowas find ich den hammer....ich bin - mit drei intakten rüden - immer sehr dankbar, wenn mir ein hh deutlich schon aus der ferne signalisiert, dass er ein heisses mädel dabei hat. erspart mir viel graue haare :lol:

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    :D an eine hundeschule dachte ich auch schon. aber ich hab ziemlichen respekt davor ihn dort in einen haufen fremder hunde zu stellen, wenn er schon bei einem einzigen so austickt. "lustig" finde ich an dem ganzen schlamassel dass er trotz bellen, knurren und fürchterlich übersteigertem heldentum die nacken- und rückenbehaarung komplett "still hält" also haare aufstellen oder so ist nicht. jedenfalls danke für eure tipps und ich werd mich mal mit einer hundeschule in unserer nähe auseinander setzen. vielleicht gibts ja specialkurse für meinen kleinen hercules für arme :???:

    eine hundeschule in der dein kleiner einfach so in einen haufen anderer hunde "gesteckt" wird, wäre die komplett falsche.

    da isser erst recht überfordert.

    such dir eine hundeschule oder einen trainer, der deinen kleinen langsam mit anderen hunden zusammenführt.

    ich bitte dann jemanden, seinen hund anzuleinen, wenn meine hunde (z.b. an vielbefahrenen strassen ect.) auch an der leine sind.

    zumindest bitte ich da den anderen hundehalter, seinen hund nicht zu meinen zu lassen - auch nicht zum "der will nur hallo sagen" oder ähnliches. (wenn er nicht eh schon von sich aus seinen hund zurückruft oder anleint).

    umgekehrt halt ich mich natürlich selber auch an das "ungeschriebene gesetz" dass meine jungs nicht zu angeleinten hunden laufen.

    da hier die meisten hundehalter sich dran halten, gibts eh wenig probleme - in der regel begegnet man sich hier eh im freilauf.

    ab und an gibts mal kleine diskussionen mit touristen, die die "örtlichen gepflogenheiten" nicht so kennen - aber meistens passts. (die touris sind immer ganz überrascht, dass es bei uns keinen leinenzwang gibt und haben ihre hunde in bester absicht an der leine, wollen aber trotzdem, dass sie hundekontakt haben. weisst man sie dann drauf hin, dass man - wo es eben passt und ungefährlich ist - ableinen könnte, sind sie immer ganz baff :lol: )

    susanne hat schon recht, find ich.

    ich seh das öfters, dass viele hunde wirklich gut "im fuss" neben dem halter gehen - aber sobald die leine "länger" wird bzw. das auflösekommando kommt, ins ziehen kommen.

    eine gassi-freundin hat das problem auch, genauso.

    sie hat dann wirklich die leinenführigkeit nochmals komplett neu aufgebaut - für ein "fuss-an-der-leine" ein kommando/auflösewort eingeführt und für das einfache "locker an der leine laufen" anfangs (für sich selber als "gedächtnisstütze" sozusagen) immer eine andere, längere leine genommen.

    sie lief tatsächlich mit 2 leinen durch die gegend - aber für sie selber war das eine gute hilfe.

    sie hatte es anfangs auch in einer hundeschule so gelernt, dass leinenführigkeit gleich fuss an der leine ist und musste komplett umdenken.

    wenn man das ganze mal aus einem anderen blickwinkel betrachtet, nämlich dem freilauf wird der unterschied schnell klar:

    sagt man zu einem hund im freilauf "fuss" dann ist er neben einem (je nach ausbildung im strengen fuss oder eben "nur" nah am menschen) und gibt man ihn frei, dann sollte er einfach nur in einem bestimmten radius um einem rum bleiben, ohne zu "verschwinden" :smile: und er sollte (im besten fall) sich schicht "von selber" am menschen orientieren.

    also mit 13 wochen würde ich noch nicht per se von aggressiv sprechen.

    ich tippe hier eher auf eine grosse verunsicherung und auf ein "noch nicht können" der kommunikation zwischen artgenossen. vorallem, wenn der hund deiner mutter da eher auf der zickigen seite ist.

    wenn er später gesundheitlich wieder in ordnung ist und entsprechend grundimmunisiert - dann würde ich langsam aber sicher anfangen, ihn mit verschiedenen, möglichst souveränen artgenossen zusammen zu bringen.

    mit souverän mein ich hunde, die ihm die "welt erklären" können, ohne den kleinen gleich bei jeder "unbotmäßigkeit" zusammen zu falten. :smile:

    ein guter trainer wird sicher den einen oder anderen "guten onkel hund" wissen, oder eine gruppenstunde organisieren können.

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    Die Frage ist nicht: Gene oder Erziehung? sondern umgekehrt wird ein Schuh draus: Erziehung unter Berücksichtigung der rassetypischen und individuellen Veranlagung!

    das finde ich einen sehr sehr guten satz. :smile:

    denn ein bisschen aufpassen muss man als mensch schon, dass aus den rassetypischen eigenschaften keine "selbsterfüllende prophezeiung" wird.

    meine schwiemu hat genau die erfahrung gemacht mit dackeltier: ganz typisch ging sie davon aus "einen dackel kann man nicht erziehen". dass er trotzdem ganz alltagstauglich geworden ist, war ein guter teil das "glück der unbedarften" und ein guter teil die individuellen eigenschaften und charakterzüge vom jimmy-dackeltier. er ist ein sehr anhänglicher geselle, der von sich aus immer den anschluss an "frauchen" suchte und ein recht gelassener, unglaublich freundlicher vertreter seiner rasse. wär er da nur ein bisschen anders gepolt gewesen, wärs wohl schief gegangen.

    ich selber stelle in meinem ganz persönlichen "feldversuch" bei meinen beiden grossen jungs immer wieder unterschiede fest - obwohl ich natürlich versuche, meine eigene "linie" bei der erziehung möglichst konsequent durchzuziehen.

    trotzdem ist sam sowohl bei der "arbeit" als auch bei der gunderziehung und im alltag völlig anders zu "handeln" als joey. ganz subjektiv von meinem standpunkt aus, würd ich sagen, ja, man erkennt an den beiden die unterschiede zwischen herdi und hüte sehr genau - auch wenn man individuelle eigenschaften des jeweiligen hundes mit einbezieht in die betrachtung.

    am besten erkennt man es, wenn man sam mit anderen hütis oder gossos vergleicht und joey mit anderen herdis: da finde ich dann mehr übereinstimmungen als bei den zwei untereinander.

    :lol: glaub ich dir gerne!


    obs da mäuse gibt - keine ahnung - ich glaub tatsächlich nicht. :smile:

    joey ist wohl wirklich mehr der buddler-wegen-buddeln-typ. :D vielleicht findet ers auch nur toll, wenn er mit dem sand im fell anschliessend halb hawaii mit nachhausen nehmen kann......*kicher*

    ach ja....hier das gleiche.

    mal 3! :lol:

    klebt der dackel nicht grade an nem grashalm und versucht ihn einzuatmen, dann garantiert sam oder joey..... :D

    mit ein grund, warum ich derzeit die jungs eher mal ins auto verfrachte und raus fahr. so schnell kann ich immer gar nicht abpflücken wie sich dann nicht einer wieder irgendwo festsaugt :lol: hier und in 2 nebenstrassen sind derzeit auf einmal 4 ! heisse weibsen unterwegs....das ist der härtefall.

    aber in ein paar wochen hat sich das alles wieder "normalisiert" - wie jedes jahr.

    tja, da hab ichs gut:

    sam buddelt tatsächlich überhaupt nicht, joey buddelt liebend gerne.

    darf er auch.

    aber weder in gärten, öffentlichen parks, landwirtschaftlich genutzten flächen noch irgendwo, wo man annehmen könnte, da stolpert wer ins loch. (bin selber reiter und hab keine lust, dass sich pferd mal die beine bricht wegen eines buddellochs)

    bei uns sind die "buddelstellen" im weichen ufersand unserer bäche. weitab von wegen und meistens sowieso spätestens beim nächsten regen wieder "zu" und aufgefüllt. schwemmsand und kies. die bäche hier haben sich im laufe der zeit ziemlich tiefe schluchten gegraben - da kraxelt man erstmal 10,20 m abwärts - also sind da weder landwirte zugange, noch spaziergänger, noch schwammersucher noch überhaupt irgendwer. (zumindest hab ich in den letzten 15 jahren noch nie irgendwelche hinweise auf anwesenheit von irgendwem gesehen).

    ich geh da weitestgehend mit kaenguruh konform.

    und auch ich sage, ich mach da keine grenze: bis hierher und nicht weiter - was den geldbetrag angeht.

    ich mach meine grenze da ganz individuell: da wo eine behandlung sinnvoll ist, da wird sie selbstverständlich gemacht. da wo eine behandlung ggf.noch eine lebenswerte und schöne lebenszeit schenken kann - da wird sie ebenso gemacht - ob nun op oder medikamentös.

    ab dem moment, wo ich sehen würde, die behandlung bringt von der lebensqualität her nichts mehr - sie würde also nur noch (kurzfristig?) rein lebensverlängernd wirken (und das vielleicht auch noch nur mit 20% chance) ohne wirklich zu erleichtern - da würde ich dann irgendwann an meine persönlich grenze kommen, wo ich auch sage: nein.

    ich bin kein millionär, so dicke haben wirs nicht - aber bisher gings immer irgendwie. und da ich auch immer pferde hatte, die unter umständen rein von den tierartzkosten schnell mal weit höher liegen, bin ich in der richtung auch "kummer" gewöhnt.