susanne hat schon recht, find ich.
ich seh das öfters, dass viele hunde wirklich gut "im fuss" neben dem halter gehen - aber sobald die leine "länger" wird bzw. das auflösekommando kommt, ins ziehen kommen.
eine gassi-freundin hat das problem auch, genauso.
sie hat dann wirklich die leinenführigkeit nochmals komplett neu aufgebaut - für ein "fuss-an-der-leine" ein kommando/auflösewort eingeführt und für das einfache "locker an der leine laufen" anfangs (für sich selber als "gedächtnisstütze" sozusagen) immer eine andere, längere leine genommen.
sie lief tatsächlich mit 2 leinen durch die gegend - aber für sie selber war das eine gute hilfe.
sie hatte es anfangs auch in einer hundeschule so gelernt, dass leinenführigkeit gleich fuss an der leine ist und musste komplett umdenken.
wenn man das ganze mal aus einem anderen blickwinkel betrachtet, nämlich dem freilauf wird der unterschied schnell klar:
sagt man zu einem hund im freilauf "fuss" dann ist er neben einem (je nach ausbildung im strengen fuss oder eben "nur" nah am menschen) und gibt man ihn frei, dann sollte er einfach nur in einem bestimmten radius um einem rum bleiben, ohne zu "verschwinden"
und er sollte (im besten fall) sich schicht "von selber" am menschen orientieren.