Beiträge von LaBellaStella

    nach piding zu Dr. Gödde hätte ich dich jetzt auch geschickt.

    und

    wenn du da schon in der gegend bist - dann kannst du auch mal Dr. Lehner kontaktieren, Tierklinik Teisendorf.

    wenn neurologisch nix gefunden wird, wäre Michi Lehner immer meine erste anlaufstelle, wenns um hunde aus dem ausland mit undefinierbaren krankheitsbildern geht. er arbeitet auch jederzeit mit anderen TAs zusammen.

    Zitat

    Da frage ich mich allerdings. obwohl das sicher sehr OT ist, wie ist das bei den Herstellern die das nicht tun?
    Kaufen die die Ergebnisse von anderen Herstellern?

    hm.

    erstmal müsste man wohl definieren, was man unter "tierversuch" versteht.

    wenn ich meinen bevorzugten kauspass-lieferanten nehme - im grunde genommen machte der auch tierversuche:

    eine kleine metzgerei, selber hunde, hat einfach mal angefangen für den eigenbedarf herzustellen und sozusagen an den eigenen hunden "getestet".

    irgendwann fragte dann mal die laufkundschaft und später wurde ein internethandel draus. auch da könnte man, wenn man wollte, sagen: die haben ja auch "tierversuche" gemacht, einfach in dem sie es an die eigenen hunde verfütterten.

    genauso wie im grunde genommen fast alle studien, die es so über futterzusatzstoffe gibt, die es über inhaltsstoffe gibt auch nur per tierversuch (sprich: über eine bestimmte zeit wird ein bestimmtes futter an bestimmte hunde verfüttert) zustande gekommen sind.

    im grunde macht ja sogar jeder von uns "tierversuche" wenn man mal einen hundefutterwechsel plant und ausprobiert, ob sein hund das neue futter verträgt.

    allerdings macht es für mich persönlich schon einen grossen unterschied, um was für tierversuche es sich im endeffekt handelt:

    ein futtermittelhersteller, der hochwertige inhaltsstoffe nimmt, ohne irgendwelche chemie, abfälle, minderwertige füllstoffe, farbstoffe und und und wird auf laborversuche ziemlich verzichten können - da reichen dann die erfahrungen und studien die es ja schon zuhauf gibt - eben weil nix "künstliches" erstmal auf verträglichkeit getestet werden muss.

    was willste z.b. bei einem nassfutter das nur aus lammfleisch und reis und feuchtigkeit besteht, gross im labor am lebenden hund testen? da reicht eine laboranalyse der inhaltsstoffe und meinetwegen eine feldstudie - so wie von kamikatzecharly beschrieben.

    tja, ganz ausschliessen kann man "nie nix" :smile:

    aber eher weniger mein beuteschema wären:

    windhundeartige
    ganz kleine minis
    DSH und Malis (gar nicht meine "sparte" irgendwie)
    jagdhunde (habs nicht so mit starkem jagdtrieb)
    labbi und goldie (die ich kenne, mag ich sehr gern - aber sind einfach nicht "meins")
    border collie (auslastungstechnisch ein stück zu "zu" )
    terrier (bis auf den airdale - einfach auch zu jagdhundartig und für meinen alltag einfach nicht wirklich gut zu händeln)
    husky, malamute und co (ich find sie toll - aber auch nichts für mich und meinen alltag)
    IWHs und doggen (auch wunderschön, aber ich kann mich mit der leider zu kurzen lebenserwartung niemals abfinden)
    sokas (ich hätte sofort einen, wenn hier in bayern die verdammte liste nicht wäre).

    dafür immer gern:

    hütis (bis auf den border), herdis (kangal, die weissen riesen, owtscharka und co), gesunde molosserrassen, sennenhunde, fast alle kopfmäßig noch nicht ganz so hochgepushten gebrauchshunderassen (riesenschnauzer z.b.) :smile:

    Zitat

    Nein, der Hund hat sich nicht erschreckt.
    Für mich kam es so rüber, als wollte sie nicht dass meine Tochter jetzt dazu kommet. So wie eifersucht.
    So quasi Frauchen ist jetzt meins. Aber das weiß ich wirklich nicht.

    Vielen Lieben Dank für eure Antworten :)

    Ihr macht mir Mut :)

    ich glaube, du hast da gar nicht so unrecht: dein hund lag bei dir, du hast sie gestreichelt, sie war im "entspannungsmodus" und dann kam deine tochter dazu.

    dein hund fand das wohl in dem moment nicht wirklich toll - sie lag da, war entspannt, hatte frauchen für sich - und hat durch das abschnappen deutlichst kundgetan, dass sie jetzt ihre ruhe haben will und nicht gestört werden will. (überleg mal, da reagieren auch menschen manchmal unwirsch, wenn man grade so schön am entspannen ist und dann kommt jemand und stört einen gewaltig auf....).

    so stellt sich, ganz nüchtern, die situation dar.

    aus der sicht der hündin war das eine ganz normale reaktion. ein (sehr!) deutliches: "geh weg, hier bin jetzt ich".

    ohne das verharmlosen zu wollen (ein kleinkind und ein schnappender hund ist immer eine ernste situation!) - hat deine hündin also sehr deutlich etwas kommuniziert. (abschnappen ist gottseidank kein beissen mit verletzungsabsicht).

    solche situationen sind immer kritisch, vorallem wenn das gesicht eines kleinen kindes im "abschnappradius" ist.

    es ist jetzt an dir, solche situationen zu vermeiden bzw. in solchen situationen rechtzeitig einzugreifen.

    entweder verhinderst du, dass deine kleine tochter wenn du grade mit deiner hündin kuschelst, dazu kommt (was schwierig ist, das versteh ich voll und ganz) und ein paar minuten wird eben nur mit dem hund gekuschelt - oder aber du musst bevor deine hündin deutlich sagt, dass sie im moment nicht will, dass die tochter dazu kommt, reagieren, in dem du dich von der hündin entfernst oder wenns denn sein muss, die hündin wegschickst.

    du löst die situation also für den hund auf. immer. wenn deine hündin so eine situation selber löst in dem sie von sich aus weggeht - dann schadet übrigens ein kleines lob nicht, denn genau das ist ja das, was erwünscht wäre.

    ein kleinkind und ein so junger hund sind immer stressig und nicht ganz einfach zu managen. alleine lassen sollte man beide niemals - solange die kleine krabbelt sollte man sogar immer in eingreifnähe bleiben.

    dass ein starkes bedrängen des hundes durch das kind immer unterbunden werden sollte, hast du ja schon verstanden. ( hochziehen z.b. finden die meisten hunde nicht wirklich prickelnd, genauso wie umarmungen ect.ect.).

    also: sorg unbedingt dafür, dass deine hündin immer (!) die möglichkeit hat, von sich aus eine situation zu verlassen (kein bedrängen durch das kind), sorg dafür, dass du entscheidest, dass jetzt "steichelzeit" ist - aber dann ist es auch ausschliesslich nur streichelzeit für dich und hund und sorge dafür, dass deine kleine mit dem gesicht vom gesicht des hundes wegbleibt.

    deine hündin hat eigentlich nichts falsches gemacht (aus ihrer sicht) - nun ist es an dir, ihr andere wege der kommunikation zu zeigen und vorallem, dafür zu sorgen, dass sie nie wieder durch abschnappen kundtun muss, dass ihr was "zu eng" wird.

    unser dackel findet kinder jeglichen alters und grösse einfach nur zum niederschmusen. :lol: vorallem, wenn die lieben kleinen irgendwas essbares haben oder wenigstens klebende kekshände.....da guckt er mit sprichwörtlichem dackelblick, lässt sich durchknuddeln und staubt ab, was auch immer zum abstauben da ist.....

    sam ignoriert die ganz kleinen, die noch so a büschi wackelig rumrennen - findet aber kinder so ab 5,6 jahren toll, denn die lassen sich von ihm immer überreden, ein bällchen oder ähnliches zu werfen - das findet er dann voll klasse. anfassen lässt er sich nicht so gern von fremden kids - da weicht er dann einfach aus und holt schnell irgendwas "werfbares".

    joey ist überraschenderweise der grosse kinderliebhaber bei uns. da wird aus dem riesen quadratschädel plötzlich ein ganz lieber und sanfter hund, der sich unglaublich bemüht, ja nix kaputt zu machen an den kleinen menschen und er ist unglaublich geduldig auch wenn da ein kleinkind mal ein bisschen ungeschickt hinfasst. :smile: ich muss nur aufpassen, dass er nicht vor lauter herzchen in den augen anfängt, mit seiner riesen waschlappenzunge die kleinen gesichter direkt vor seiner nase abzuwaschen - das ist nämlich sein persönlicher "gipfel der genüsse". und ab und an isser einfach doch noch zu stürmisch, auch wenn er sich noch so bemüht. :smile: ach ja - wenn ein schnuller im spiel ist, dann heisst es aufpassen, denn die dinger liebt er. sind die kinder keine kinder mehr sondern eher jugendliche und schon so gross wie erwachsene - dann reagiert er genau wie bei erwachsenen eher misstrauisch.

    es geht schonmal damit los, dass das sog. "jagdgesetz" ländersache ist.

    hier in bayern ist es so formuliert:

    Zitat

    Bayerisches Jagdgesetz Art. 42
    Aufgaben und Befugnisse
    der Jagdschutzberechtigten

    (1) Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind befugt,

    ....
    2.

    wildernde Hunde und Katzen zu töten. Hunde gelten als wildernd, wenn sie im Jagdrevier erkennbar dem Wild nachstellen und dieses gefährden können. Katzen gelten als wildernd, wenn sie im Jagdrevier in einer Entfernung von mehr als 300 Meter vom nächsten bewohnten Gebäude angetroffen werden. Diese Befugnis erstreckt sich auch auf solche Katzen, die sich in Fallen gefangen haben, die in einer Entfernung von mehr als 300 Meter vom nächsten bewohnten Gebäude aufgestellt worden sind. Sie gilt nicht gegenüber Jagd-, Dienst-, Blinden- und Hirtenhunden, soweit sie als solche kenntlich sind und solange sie von der führenden Person zu ihrem Dienst verwendet werden oder sich aus Anlaß des Dienstes ihrer Einwirkung entzogen haben sowie gegenüber in Fallen gefangenen Katzen, deren Besitzer eindeutig und für den Jagdschutzberechtigten in zumutbarer Weise festgestellt werden können.

    da steht also bei den hunde nix von einfach mal eben so "abschiessen" - ebenso wenig wie der jäger den yorki abschiessen darf, wenn der einem ausgewachsenen hirsch nachrennt.

    das BayJG besagt, dass es kein ausreichender grund ist, wenn sich ein hund lediglich ausserhalb des einflussbereiches des HF aufhält.

    und die meisten jäger halten sich da auch sehr streng dran.

    insofern - wenn sich da alle dran halten würden, wär es ja so wies ist in ordnung. hier sind die meisten jäger sehr nett und sind nach eigener aussage überhaupt nicht scharf drauf, jemals einen wirklich wildernden hund abschiessen zu müssen.

    auf die körperliche gesundheit wirken sich meine hunde nicht aus.


    gesund bin ich von haus aus. sport mach ich auch ohne hunde genug :lol: bin nicht zu dick, eher zu dünn, liegt aber nicht an den hunden sondern an den "genen".


    auf die "seelische/geistige" gesundheit wirken sie sich sehr wohl aus:

    ich lache jeden tag mehr, ich werd gelassener, ich hab was, woran ich mich erfreuen kann, sie bringen mich in wallung - was im übrigen für die ganze familie gilt. sie machen den tag "stressfreier".

    Zitat

    Ja das Vet Amt hat gesagt, das Verhalten wäre normal!! Was für Leute beim Vet Amt Arbeiten, da hat man manchmal das Gefhühl denen ist alles egal!!

    dann lass dem VetAmt durch einen guten, versierten anwalt mittels beschwerdeschreiben an die übergeordnete behörde sagen, dass so ein verhalten nicht normal ist und auch nicht mehr in irgendwelchen toleranzbereichen.

    in diesem beschwerdeschreiben würde ich auch noch ganz explizit darauf hinweisen, dass in die vorfälle auch minderjärige involviert waren - und hier sehr deutlich auch auf die haftungsfrage, die sich stellt, was passiert, wenn dieser hund irgendwann mal vielleicht ein kind/jugendlichen erwischt und wer dann verantwortlich dafür ist, dass nichts unternommen wurde.

    diese frau hat ihren hund genauso so zu sichern, wie jeder andere hundehalter auch - nämlich so, dass niemand und nichts zu schaden kommt.

    ebenso würde ich - mit hilfe eines guten anwaltes - der dame mal erklären, dass es eine gefährdungshaftung gibt - die für jeden hh zu jeder zeit gilt. auch für sie. und rechnung für alle entstandenen kosten gleich beilegen.

    Zitat

    Uns hat mal eine gute Freundin gesagt, oh bitte nicht mit Hund ich habe frisch gewischt und bekomme morgen Familienbesuch. Kein Problem. Ich finds super, wenn die Leute einfach sagen, was ihr Problem ist. Diesen Tanz auf Eierschalen finde ich extrem anstrengend - zumal man sich dann einfach nur schlecht einstellen kann.

    jap.

    ich hab kein problem, wenn mir jemand schlicht und ergreifend sagt, nö du, lieber nicht mit hund (hunde bei uns - kommt noch erschwerend hinzu).

    dann kann ich entscheiden, ob ich selber dort hin will oder nicht. wenn ichs organisiert kriege, dann geh ich auch ohne hunde hin, no problem. :smile:

    eine gute freundin von mir hat eine "hundepanik-katze". diese katze dreht wirklich völlig durch und zwar noch tagelang, wenn da ein hund auftaucht. ist überhaupt kein problem, da bleiben die hunde natürlich zuhause wenn ich sie besuche.

    rumgedruckse mag ich allerdings auch überhaupt nicht.

    wobei ich es noch schlimmer finde, wenn ich eine einladung (die ohne hunde ist) nicht annehmen kann, weil ich zu dem zeitpunkt aus irgendwelchen gründen die hunde nicht zuhause lassen kann, wenn dann derjenige kein verständnis zeigt und womöglich noch beleidigt reagiert.

    meine mutter ist da so ein kandidat: theoretisch hätte sie nun kein problem mit den jungs - aber sie bewohnt einen winzige wohnung, die schon wenn sie 4 hanseln einlädt, komplett übervoll ist - und da dann noch 2 grosse hunde und ein dackel und womöglich noch meine kids mit dabei - das geht einfach nicht. vorallem sollten die hunde dann möglichst "unsichtbar" sein...schwierig zu realisieren dort.

    hinzu kommt, dass sie und ihr mann relative stubenhocker sind, also zwischendurch mal ein kleiner spaziergang mit den hunden wäre auch nicht drin (igit - frische luft und zu fuss gehen *g*) also lehn ich da einladungen meistens ab. (zum einfach mal so eben hinfahren und die jungs daheim lassen ist sie zu weit weg - 140km).

    da kann sie ab und an ziemlich beleidigt reagieren und ab und an kommen dann auch a paar harte sprüche von ihr.

    umgekehrt will sie aber auch nicht zu uns kommen, weil es ja so weit zu fahren ist :roll: (von ihr zu mir auch 140km logischerweise) also sehen wir uns nicht allzu oft.

    mit allen anderen freunden oder verwandten hab ich glück, die sind durchwegs sehr tierfreundlich und freuen sich meistens, wenn die jungs dabei sind. :smile:

    jap, ist bei mir ganz ähnlich wie bei tucker:

    im freilauf dürfen sie, wie sie wollen. meistens ist das seitlich oder vor mir - wenn mal jemand länger schnüffelt, auch hinter mir. radius ist je nach gelände-einsichtigkeit mal grösser, mal kleiner.

    an der (kurzen) leine hab ich meistens die beiden grossen links und den dackel rechts. sie sind vom laufrythmus zu unterschiedlich da brauch ich ab und an mich selber als "puffer" :lol: bevors das dackeltier von den füssen reisst wenn die grossen schneller werden und er grad in dem moment meint, ein päuschen einlegen zu müssen :roll: