Beiträge von LaBellaStella

    toligha,

    durch die blume beleidigt? das konnte ich nun eher nicht aus den postings der mitforisten rauslesen.

    wenn du dich beleidigt fühlst, weil der eine oder andere darauf hinweist, dass es mit kleinen kindern und 2 hunden nicht immer einfach ist, alles umsichtig zu händeln, nun ja....dann hat man dich wohl beleidigt. wobei ich persönlich genau das auch sage und zwar aus langjähriger eigener erfahrung raus: es ist nicht immer einfach und ja, es passieren fehler. so wie bei euch - und der "fehler" ist ja nunmal passiert. schreibst du ja selber. also versteh ich nicht ganz, wieso du gleich überreagierst - es kennt dich ja eh keiner hier und insofern weiss ja niemand, wie und was du tuts oder nicht tust und wieviel erfahrung oder wissen du hast....geschweige denn, welche ratschläge und tipps du lesen oder für dich selber nützen willst.

    ist doch wunderbar, wenn bei euch alles so gut und perfekt läuft. dann war die geschichte eine einmalige und alles wird gut. ich wünsch es deinen hunden von herzen.

    Zitat


    Neospora caninum. Aber ja. Verkalbungen können da vorkommen. Früher war in der Regel der eigene Hofhund der Endwirt und Überträger, weil er diese Einzeller oft über Schlachtreste aus dem eigenen Betrieb (Hausschlachtungen) aufnahm und wieder über den Kot ausschied.
    Heute im Zuge der weit verbreiteten Rohfütterung des Stadthundes ist die Verbreitung auch auf diese denkbar und nicht von der Hand zu weisen.
    Das Aborte vorkommen ist Fakt- da gibt es nichts schönzureden. Es ist sicherlich keine existentielle Bedrohung für Rinderzuchtbetriebe festzustellen, dennoch sollte man alles vermeiden, was eine Ausbreitung übers Viehfutter begünstigen könnte.
    Die Neosporose beim Hund hingegen bleibt häufig klinisch latent, sodaß der Hundehalter nicht einmal bemerkt, wenn sein Hund Überträger ist.

    Sanny

    hm...naja.


    Zitat

    Bei Rindern spielen durch Neospora caninum ausgelöste Aborte eine ökonomische Rolle. Sie wurden 1989 erstmals beschrieben.

    Bei Aufnahme von Oozysten oder bei Ausbrechen einer latenten Infektion beim Muttertier können die Erreger die Plazentaschranke überwinden und zu einer Infektion des Gehirns der Feten führen. Auch während der Trächtigkeit kann zu einer Infektion des Fetus führen. Die Feten können absterben und es kann zum Abort kommen. In einigen Regionen der USA wird Neospora caninum für 45 % der Aborte verantwortlich gemacht und hat daher zu erheblichem Aufsehen geführt.

    Die Bedeutung von Neospora caninum als Abortauslöser in Europa ist bislang ungeklärt. Aufgrund der Situation in den USA gab es in jüngerer Zeit aber auch in Europa erhebliche Unruhe unter den Rinderzüchtern. Vor allem das Freilaufen von Hunden auf Weiden wird von Rinderzüchtern sehr kritisch angesehen, allerdings spielen Hunde für die Übertragung des Erregers auf das Rind kaum eine Rolle.[1]

    quelle wiki, bezieht sich auf Heinz Sager: Neospora caninum - ein Schreckgespenst? Schweizerische Vereinigung für Kleintiermedizin.

    auch andere quellen sehen das risiko des verbreiten des Neospora durch haushunde eher als gering an.

    nochmal: ich lass meine hunde schlicht nicht auf landwirtschaftlich genutzte flächen kacken - eben weil ich weiss, dass verunreinigtes viehfutter nicht mehr gefressen wird - aber die (zeitweise sehr weit verbreitete hysterie um den Neospora - jetzt rudern sie ja wieder zurück) ist für mich persönlich kein grund - und auch kein wirklich schlagendes argument.

    hm, TE

    forumuliere doch bitte mal genau, was dein hund NICHT tun sollte, wenn besuch da ist. :smile:

    und was genau er tun darf.

    das hilft manchmal schon - wenn man ein klares, konkretes ziel hat.

    also nicht "hund soll besuch nicht nerven" sondern: hund soll dem besuch nie ins wadl zwicken - aber er darf ruhig mal kommen und sich eine streicheleinheit abholen. oder: hund darf wenn besuch kommt kurz schnüffeln aber soll dann in einiger entfernung liegen.

    also wirklich für dich selber ganz konkret ein ziel haben, was er nun keinesfalls darf und was er schon darf.

    warum? nun, weil es uns menschen dann leichter fällt, dem hund das gewünschte verhalten nahe zu bringen - und - kleiner psychologischer trick - man sieht die kleinen fortschritte schneller. ;)

    z.b.: heute hat er zwar noch den besuch "umkreist" aber er hat den besuch nicht mehr ständig angedotzt. oder: heute hat er zwar noch 5 oder 10 minuten gefiept und gebellt - aber danach ist er dann ganz friedlich zu füssen des besuchs gelegen - ect.ect.

    ganz ähnlich auch mit der kontrolle:

    nicht auf einmal 2 stunden durch die wohnung tigern und hoffen, dem hund wirds irgendwann zu doof.

    sondern ganz konkret vornehmen: ich geh jetzt für 1 minute aus dem raum, schliesse die tür und komm dann wieder rein. mein ziel ist es, dass mein hund genau das ohne grosse aufregung akzeptiert und genau das übe ich immer mal wieder in lockeren abständen zwischendurch.

    Zitat

    ICH räume die Kacke meines Hundes weg und lasse sie auch nicht über Anbauflächen laufen.

    Was mich aber hier stört ist dieses nachgeplapper von Aussagen die keinerlei Wissenschaftliche Grundlage haben.
    Da gibt ein Vorsitzender eines Landwirtschaftlichen Kreisverbands (Bielefeld) eine Meldung raus, das Hundekot in Feldern gefährlich sein könnte und alle springen auf den Zug auf :roll:
    Der Herr ist vielleicht nur Hundehasser und meinte so auch mal was sagen zu dürfen. :headbash:
    Meiner Meinung nach ist es hier wie bei vielen Dingen in Deutschland. Halbwahrheiten, Bild-Zeitungsparolen und immer alles glauben was irgendwer sagt/schreibt.

    jap.

    ich stamme aus deiner familie, in der viele landwirte sind - und bin selber pferdehalter.

    allein schon von daher lass ich meine hunde nicht auf landwirtschaftlich genutzte flächen.

    ausser unmittelbar nach der mahd oder eben im herbst auf ein feld, das bereits "leer" aber noch nicht umgepflügt ist (sind bei uns meistens maisfelder) oder im tiefsten winter (so wie letztes jahr mit 1m schneehöhe).

    allerdings eben grade NICHT wegen der angelblich so vielen gefährlichen krankheisterregern. sondern schlicht, weil ich weiss, dass heu/silage von futterwiesen (oder eben auch das frische gleichtags verfütterte gras) vom vieh nicht mehr angenommen wird, wenn da hundekot drinnen ist. (und weil ich es als pferdehalter auch nicht wirklich witzig finde, wenn wir unsere wiesen abmähen und frisch gras füttern, und ich fass beim füttern so richtig in die "wurst"....).

    von den ganzen "flurschäden" die viele hunde, die über ein "im saft stehendes feld/wiese" toben, anrichten können, mal ganz abgesehen...(das ist zwar bei uns hier nicht so schlimm, weil wir mehr fläche als hunde haben und von daher natürlich so gut wie nie ein feld/wiese wirklich schaden nimmt - aber das argument an sich stimmt schon). im prinzip betreten ich und meine hunde keinen landwirtschaftlichen grund über den ich nicht auch drüber reiten würde. (eben nur über stoppelfelder im herbst in der regel).

    das berühmte "die kühe verkalben/sterben alle wenn ein hund ins futter kackt" mag ich auch nicht, denn es stimmt so einfach nicht.

    was dürfen sie zuhause nicht?

    im bett schlafen
    in die kinderzimmer
    beim essen betteln
    essen klauen/dinge klauen
    besucher fressen
    im garten löcher buddeln
    holz mit rein bringen und im haus zernagen
    nach dem gassi patschnass und dreckig ins wohnzimmer und auf die couch - erst wird abgetrocknet
    dem anderen hund futter klauen
    uns oder besucher umwerfen :D


    ansonsten dürfen sie

    auf die couch
    beim essen irgendwo rumliegen
    überhaupt liegen wo sie wollen
    im grossen und ganzen so ziemlich alles, wo sie nix kaputt machen was "unser" ist :D
    vor uns/nach uns aus der tür
    vor uns/nach uns fressen
    wenns klingelt kräftig anschlagen
    ebenso "bescheid" sagen, wenn was aussergewöhnliches ist
    ausserdem dürfen sie immer "fragen" ob grade jemand lust zum spielen/kuscheln hätte
    mich oder herrchen auf die uhrzeit hinweisen (wenn der gassigang "überfällig" ist und mal wieder keiner auf die uhr schaut :lol: )

    ganz einfach:

    überall dort, wo sich jemand vom hundekot gestört fühlen könnte, wird aufgesammelt.

    überall dort, wo "fuchs und has sich gute nacht sagen" nicht.

    d.h. wege, einfahrten, fremde grundstücke, futterwiesen, felder, weiden, koppeln, allen landwirtschaftlich genutzten flächen, gehsteige, park, öffentlichen rasenflächen ect: aufsammeln oder gar nicht erst hinmachen lassen.

    tief im dornengestrüpp im wald/am waldrand, in den brennesseln, weitab von wegen oder pfaden: da lass ich das dann auch seinen natürlichen gang gehen und liegen.

    wobei ich das glück hab, dass ich hier eher in letztgenannten gegenden unterwegs bin und sich meine hunde zum koten sowieso lieber in "die brennesseln" zurückziehen. trotzdem hab ich für den fall der fälle immer meine tütchen in jeder jackentasche stecken :smile: und die werden dann, wenn ich sie brauche, eben auch auf geeignete weise "entsorgt" - auch wenn ich sie dann mal länger mit rum tragen muss.

    eine blöde situation. die aber wohl täglich so ähnlich überall passiert.

    zwei hunde geraten sich in die wolle, der mensch greift ein - und schon ists passiert. (mir auch schon, und ich kann auch bis heute noch nicht sicher sagen, wars meine damalige hündin oder der andere hund).

    soweit ist also erstmal noch nichts an sich aussergewöhnliches passiert: normalerweise schaut man dann, wies dem gebissenen menschen geht, obs schlimmer ist, man schaut sich die "raufbolde" an, ob da was behandlungsbedürftiges ist - und passt in zukunft besser auf, dass es nicht mehr zu wirtshausprügelein kommt. ggf. lässt man anfallende kosten über die haftpflicht regeln......

    so einfach könnte es sein - wären alle beteiligten vernünftig.

    da das aber leider immer weniger der fall ist (das mit dem vernünftig sein) kommt es dann zu szenen, wie sie die TE erlebt hat.

    die TE suchte das gespräch, kam mit blumen an - und der mann verhält sich wie die axt im walde. da bleibt mir schon beim lesen fast die spuke weg, ehrlich.

    was der mann da ins einer aufgebrachtheit erzählt hat, ist natürlich zum grossen teil erstmal blödsinn: die polizei kommt in der regel nicht einfach, holt einen hund und schickt ihn über die brücke, nur weil ein aufgebrachter ehemann da anruft.

    was die schuldfrage betrifft: beide hunde waren nicht angleint - beide hunde hatten zunächst wohl mit gegenseitiger billigung der halter kontakt zu einander. es "kracht", einer der halter wird gebissen. in der regel wird hier die schuld meist zu gleichen teilen auf die halter "aufgeteilt". (da gibts einige urteile drüber). es finden sich sogar urteile, die besagen, dass es nicht ausschlaggebend ist, welcher hund wen gebissen hat - was wiederum mit der oft so schwer verständlichen "gefährdungshaftung" zusammen hängt.

    wenn also der "tatverdächtige" ;) hund noch nie auffällig war (d.h. im sinne von amtsbekannten ! vorfällen) oder es keine beim vorfall anwesenden zeugen gibt, dann geht das wohl zu gleichen teilen.

    ich persönlich würde entweder mal das gespräch mit der wohl vernünftigeren frau suchen (ohne den emotionalen mann dabei) und wenn das nix bringt, das ganze meiner haftpflichtversicherung melden, mit einem ehrlichen protokoll aus meiner sicht von der sachlage.

    sollte der ehemann tatsächlich eine anzeige machen - kann er auch nur den beissvorfall und event. die "beschädigung" seines hundes anzeigen - und nicht irgendwelche vorfälle, die sich in der vergangenheit mal ereignet haben sollen (sprich: der hund mag den hund nicht, der nachbar mag den nachbarn nicht, der hat dieses gesagt, der jenes).

    ob und in welcher form sich von seiner seite aus überhaupt "zeugen" melden, die bereit sind, tatsächlich zu sagen, dass euer hund "gefährlich" ist, ist eh die frage. in der regel scheuen sich die meisten menschen sowieso, in sowas "reingezogen" zu werden, wenns denn dann hart auf hart kommt.

    was haben wir also tatsächlich: wir haben einen beissvorfall, bei dem nicht sicher ist, welcher hund gebissen hat, wir haben einen verletzten hund und event. einen zweiten verletzten hund. alles andere, das ganze "drumrum" wer wen nicht mag, wer welchen hund nicht mag, wer sich irgendwann mal gestört gefühlt hat - ist erstmal unrelevant.

    gibt das ganze genauso an deine haftpflicht weiter. und sollte tatsächlich eine anzeige kommen - dann gibt das ganze genauso zu protokoll.

    Zitat

    Danke für Eure Antworten :smile:

    N
    Ach ja ich habe gelesen das man mit Welpen sogar jede Stunde rausgehen soll.Stimmt das oder kann man problemlos jede 2.Stunde raus gehen?

    nun, das wirst du merken :D woran? ganz einfach: wenn er ein "bächlein" macht, dann öfters raus. so ganz pauschal nach der uhr geht das nämlich leider nicht: die einen welpen halten schon mal 2,3 stündchen durch, der nächste muss einfach öfter. :smile:

    faustregel ist ganz einfach: nach jedem schlafen, fressen, trinken, spielen, toben = raus. :smile:

    jap, ich hab noch so nen ursprünglichen:

    Sam - Gos dAtura Catala. ist so wie ein gosso sein sollte und schon immer war.

    widerstandsfähiges, nicht weiches (!) fell, nicht haarend, langes haar ohne unterwolle, schnell trocknend, pflegeleicht,nicht zu dicht (kein flusenflockati - sprich: kein wandelnder haarberg) absolut wetterunempfindlich, stabiler aber leichter knochenbau, wolfskrallen, gut bemuskelt. von der grösse her noch im maß.

    genügsam, hart im nehmen, arbeitswütig aber dickschädlig, hüti-typisch clever und munter (aber in keiner weise "nervös"), wachsam, keine plüschsofakartoffel. flink, wendig, ausdauernd, reaktionsschnell.

    stammt direkt aus katalonien. da gibts noch keine "hoch/familien/sonstwiezucht" sondern nur reine "arbeitszucht" sprich: was nicht arbeiten kann wird nicht durchgefüttert.

    zu meinem leidwesen hab ich aber bei uns schon wandelnde haarberg-gossos gesehen, mit einem fell so weich wie watte, vom wesen her nervös und auf dauer"180"........