Beiträge von LaBellaStella

    an der kurzen leine vermeide ich leinenbegegnungen.

    erstens, weil sich sam als welpe genau bei sowas durch eine verwickelte leine ein hinterbein angebrochen hat

    zweitens, weil es mit (meinen) 2 oder 3 hunden an der leine nur ein leinenmakramee gibt, das auch keiner braucht

    drittens, weils im freilauf hier bei uns genügend (erfreuliche, nette) hundebegegnungen gibt.

    da wir mehr ohne als mit leine unterwegs sind, hab ich das problem eh nicht oft. wenn aber mal irgendein jungrocker seinem menschen entwischt und nun unbedingt zu meinen angeleinten hunden hin muss - dann ist das nu auch nicht schlimm. dann darf der delinquent hallo sagen und ich warte, bis der rotangelaufene halter seine fellnase wieder eingefangen hat und gut isses. da muss ich nur grinsen.

    ein wenige ärgerlicher ist es für mich, wenn trotz netter bitte von meiner seite aus jemand seinen ebenfalls angeleinten hund absichtlich (!) an meine angeleinten hunde ranführt (motto: "der will nur hallo sagen"). das finde ich immer nicht so prickelnd - die jungs sind da zwar recht gelassen - aber es ist einfach nur ignorant vom hundehalter, so eine bitte zu ignorieren. schliesslich hat jeder seinen grund, wenn er drauf hinweist, dass kein kontakt erwünscht ist.

    find ich nu auch seltsam... :???:

    als "trick" kenn ich das auch - eben das "wie macht das mädchen?" - können meine auch ...aber in einer prüfung? noch dazu im wesenstest? ok, wenn man schnauzermädel folgt - sprich, wenn man sehen will, ob sich ein hund vom halter in eine bestimmte positur bringen lässt - naja, dann von mir aus....aber wirklich was über das "wesen" des hundes sagt es nu nicht - es sagt nur, dass der hund sich eben auf kommando auf den rücken legen kann...genauso wie "pfote geben" oder so...

    tanja hat völlig recht. sehr gut geschrieben und das wär mir ein grünes wert gewesen! :smile:

    meine jungs sind jetzt gewichts/grössentechnisch nicht ganz solche kaliber wie sie einige mitforisten haben:

    sam ist ein "leichtgewicht" : sh 55cm /22 kg und joey ist ein klein wenig schwerer: 67cm / ca.40kg - zusammen ergibt das allerdings auch nach adam riese 62kg lebendgewicht - auf 8 beinen - was ein nicht zu unterschätzender "vorteil" für die jung ist :D

    sie sind dadurch zusammen genau 7 kg schwerer als ich - wenn dann noch das dicke dackeltier dabei ist - dann könnten mich die drei locker auf ner wippe oben verhungern lassen.... ;)

    schon alleine aus dem grund hab ich die gleiche einstellung wie tanja: ich lauf mit leine so, als hätte ich die "unsichtbare" dran. (naja von diversen schönen leinenmakramees mal abgesehen...*g*)

    wirklich gedanken drüber, ob sie mich von den füssen reissen könnten, hab ich mir allerdings noch nie gemacht. was aber wohl auch daran liegt, dass ich ab und an mal so um die 600-700kg lebendgewicht "an der leine" habe - sprich: jedes pferd, dass ich durch die gegend führe, könnte mich jederzeit mit links und ohne anstrengung irgendwo "ablegen".

    da bleibt dann auch nur: training, üben, technik und a weng vorausschauendes handeln.

    Zitat

    Ach und was haettest du gemacht, wenn du z.B. Kleintiere (karnickel) gehalten haettest oder ein Rudel Dammwild am Haus?

    Selbige hergegeben, damit dein jagender Hund, den du seit 2 Tagen hast in Ruhe leben kann?

    das wär für mich (!) der völlig falscher ansatz.

    hab ich karnickel oder andere kleintiere, die mir am herzen liegen - und möchte einen hund dazu - dann muss ich vorab köpfchen einschalten:

    entweder es zieht ein gutsozialisierter und gut aufgezogener welpe ein (bestenfalls kennt er sogar vom züchter her schon karnikel) bei dem ich mich aller wahrscheinlichkeit mit der "karnikelfreundlichen" erziehung leichter tu

    oder aber, wenns denn ein "second hand hund "sein soll, dann würde ich persönlich eben genau das testen - ich würde nicht nur einen (womöglich noch karnickelfreien) spaziergang machen - sondern versuchen, den hund wenigstens mal eine stunde bei mir zuhause zu sehen, wenn er die karnickel sieht.

    bei einem "second hand hund" der unbedingt mit dem eigenen kleinkind kompatibel sein muss, nimmt man ja auch wenigstens das kind mit zum anschauen...

    soll der hund besondere fähigkeiten haben - weil er nen besonderen "job" haben soll - auch dann werd ich vorab mir genau das anschauen. und nicht nur den aussagen des vorbesitzers vertrauen.

    wenn ich mir ein pferd kauf, dass ich gern springen will, dann mach ich das auch beim probereiten - ich springe - und werd sicher nicht nur mal eben ne halbe stunde ums karree schritt reiten - oder, wie auch oft gesehen - mir nur anschauen, wie das pferd unter dem vorbesitzer springt...

    zumindest, wenn ich tatsächlich unbedingt diese eigenschaften haben will und nicht weiss, ob ich das selber so hinbringe. wenn dann aus irgendwelchen gründen es nicht möglich sein sollte, genau diese mir wichtige eigenschaft zu überprüfen - dann muss ich damit rechnen, dass es unter umständen nicht geht - und dann entweder die finger von lassen oder aber mir überlegen, ob ich trotzdem damit klar käme oder eben bereit bin, viel arbeit zu investieren - und, was noch viel wichtiger ist: ob mir der hund als solcher dann nicht trotzdem er "macken" hat, nicht doch mehr wert ist...

    das ist schlicht eine frage der selbsteinschätzung. kann ich unter umständen damit leben, dass der hund dieses oder jenes eben unter umständen bei mir nicht kann - oder kann ich das nicht. bin ich bereit, einiges an nerven, arbeit und zeit zu investieren oder eben nicht.

    das gibt jetzt nur völlig wertfrei meine persönliche meinung wieder.

    Zitat


    Oh, mein Mann tel grad wieder mit der Welpenzüchterin von gestern, und die ist strikt dagegen! Wegen unserem Kleinsten, und was passiert, wenn der Hund mit der Rute ausholt und das Kind umwirft.... Leute, bitte, ermutigt mich wieder - oder redet es mir vollends aus... Mich verunsichert das gewaltig.... Wieviele Unfälle habt ihr denn mit Hund? Oder ist es wirklich besser und ratsamer, zu warten, bis die Kinder in der Schule sind? Kann doch nicht sein... Was machen denn die, die erst einen Hund und DANN ein Kind kriegen? Den Hund wegsperren bis das Kind schulpflichtig ist *Ironie wieder aus*???!? Oder haben alle Hundehalter mit kleinen Kindern nur Spitze und Möpse? *seufz* Ich bin kurz davor zu kapitulieren... :omg:

    hmm....

    nicht bös sein, aber du wirkst immer ein bisschen unentschlossen - was überhaupt nix schlechtes ist - denn besser, jemand denkt gründlich nach, als gar nicht..

    unfälle mit den hunden? was die kinder betrifft, weniger als mit pferd oder beim sportklettern.

    und ja, meine hunde sind schon (bis auf das dackeltier) eher von der grösseren sorte.

    aber - jaja wieder ein "aber": meistens stecken kinder all die kleinen und vielleicht auch grösseren blessuren ganz gut weg. mein sohnemann ist sozusagen der "kauknochen" meiner jungs - der hat immer mal wieder blaue flecken oder kratzer oder auch mal nen zahnabdruck vom wilden spielen..alles nicht schlimm. allderdings ist mein sohn schon 14 jahre alt - und vom klettern bringt er mehr "verletzungen" mit.

    die frage ist nach wie vor, wie DU damit umgehst falls mal ein "unfall" passiert. ob das nun "nur" ein paar blaue flecken sind, weil ein grobmotoriker jungspundhund seine kraft nicht einschätzen konnte, ob das ein schiefgegangener "abschnapper" ist (passiert häufiger als man meint) oder ob es tatsächlich der biss in verletzungsabsicht war (eher unwarscheinlich, aber hat man auch schon von gehört...):

    wie reagierst du dann als mutter drauf? kannst du damit leben, die veranwortung doch noch ziemlich lang zu haben, dass nix passiert? zumindest am anfang, solange dein jüngstes noch so klein ist, wirklich 4 augen zu haben? und falls es dann doch passiert, vielleicht auch, weil du nicht aufgepasst hast - dein jüngstes sitzt da, weint, vielleicht fliesst blut und es hat furchtbare angst vorm hund - was machst du dann?


    nicht falsch verstehen! ich hab welpe und baby gleichzeitig gehabt - ich fands im grossen und ganzen eine schöne zeit - ich war auch nie perfekt und hab viele fehler gemacht - und ich möcht auch nicht den teufel an die wand malen und sagen, so ein hund ist brandgefährlich (isser nämlich nicht!) - aber ein kleines restrisiko bleibt eben doch. egal ob der hund nun gross oder klein ist, alt oder jung.

    und jeder mensch reagiert anders - was für den einen noch überhaupt kein ding ist, ist vielleicht für den nächsten schon eine katastrophe, die jedes vertrauen sich in luft auflösen lässt.....(hier war erst vor einiger zeit ein thread, da hat eine hh geschildert, was sie empfand, als ihr eigener hund sie gebissen hat - auch nicht lustig - und man findet hier auch den einen oder anderen thread, in denen hhs schildern, wies ist, wenn der hund doch mal ein kind abschnappt..)

    eigentlich ist es was sehr schönes, kinder und hunde zu haben - ich persönlich würd es immer wieder so machen - aber ich kenn mich halt selber am allerbesten und wusste, dass ICH das so wollte mit allem drum und dran - so wie du dich am allerbesten kennst.

    hihi, da birgit mich ja zitiert hat, geb ich auch nochma meinen senf mit dazu:

    eine sache kann dir niemand beantworten, hier aus dem forum - und das ist m.e. eigentlich die allerwichtigste:

    glaubst du wirklich von herzen selber dran, dass du das alles schaffst? auf dauer schaffst? auch wenns ganz anders wird, als du dir im moment vorstellen kannst?

    ob nun mit 3,4 oder 5 kindern ist dabei nebensache (wenn auch eine wichtige nebensache).

    ich denk da wirklich an die eher abschreckenden dinge: den dreck (ja klar, kinder machen auch dreck - aber ein hund ist da nochmal ne andere nummer), die mehrarbeit, auch der verzicht auf vieles, was wohl ohne hund spontan möglich ist usw.hast du gute nerven, gerätst nicht schnell in panik, kannst du über dich selber auch mal lachen?

    und - ich frag mütter von kindern immer gern eine sache - wenn ich bei einem vorgespräch bin:

    ein hund hat zähne. kannst du damit umgehen, dass er diese auch unter umständen - wenns blöd hergeht - auch gegen deine kinder einsetzt? (das muss nicht passieren - aber es kann passieren - und das muss man, finde ich, wissen)

    wenn du dir selber gegenüber (nicht uns hier im forum, uns musst du nicht vom hund überzeugen, wir sind das alle schon) das mit einem ehrlichen "Ja" beantworten kannst, dann sind 3 kinder kein hinderungsgrund für eine hundehaltung, wenn du alles andere auch gut bedacht hast.

    oooch...ja..nööö... :D

    ein kommando, dass ich ganz praktisch finde ist "auf den weg" - d.h. nicht links im gebüsch, nicht rechts im gebüsch sondern eben aufm weg bleiben, ob nun ein paar meter vor mir oder hinter mir ist egal...

    jo.

    das funktionierte bei joey in der anlernphase ganz gut auf einfach weise: kam er vom weg ab, hab ich "auf den weg" gerufen, ein leckeli voraus auf den weg geworfen - hatte er ganz schnell verstanden...dacht ich...

    bis heute macht er seitdem immer mal wieder nen "scheinausfall" ins gebüsch...und wartet....wartet... wartet immer noch.....bis endlich das "auf den weg" kommt... :D er hats mal tatsächlich 15 minuten am stück im gebüsch ausgehalten - mit gespitzten ohren.... :headbash: