Beiträge von LaBellaStella

    Zitat

    LaBellaStella

    Ich fürchte, ich kann deinen Aussagen zu meinem Beitrag nicht folgen.

    Meine Definition von Wattebauschwerfern hat nichts mit einem Mißverständniss zu tun. :|
    Deine Definition ist einfach eine andere.

    Zudem schreibst du aus deiner Position als Wattebauschwerfer heraus. Schon klar, dass du dazu eine andere Ansicht hast als ich. ;)

    Mit deinen weiteren Kommentaren kann ich nichts weiter anfangen. Ich finde weder Zustimmung noch Widerspruch, bestenfalls andere Umschreibungen.
    Ich frage mich nur, welchen Sinn es für dich macht, den Text so auseinander zu dividieren. :???:

    schade, dass du meinem beitrag nicht folgen kannst.

    ist eigentlich ganz einfach: ich seh einen unterschied zwischen "harmoniesüchtig" und einem normalem umgang mit dem hund. "normal" ist für mich das zwischending zwischen der oben genannten harmoniesucht und dem alphasyndrom.

    mir fehlte bei deinem beitrag ein wenig die mitte - und mir persönlich - ist es wichtig, zu betonen, dass eine ruhige, souveräne, gelassene, humorvolle grundeinstellung mit der von dir zitierten harmoniesucht genauso viel zu tun hat, wie ich mit nem dampfschiff. und dass diese grundeinstellung regeln, konsequenz und alltagstaugliche hundeerziehung nicht ausschliesst.

    dass du eine anderes bild vor augen hast, wie ich, wenn du wattebällchenwerfer hörst - ist logisch.

    schad, dass das so schwer zu verstehen ist.

    hier ist es nicht ganz leicht, aber nicht unmöglich.

    die meisten vermieter, die ein ganzes haus vermieten, sehen es eher lockerer. bei wohnungen steht oft schon in der annoncen dabei "keine haustiere".

    ich les ja die "vermietungs" rubrik im örtlichen käseblättchen gern - da sind die kuriosesten vorstellungen dabei:

    4 zimmer, garten, erdgeschoss zu vermieten - aber nur an kinderlose, ruhige,ältere ehepaare mit gesichertem einkommen, ohne haustiere, nichtraucher und wenn möglich nie zuhause....aber "verfügbar" für hausmeistertätigkeiten...... :headbash:

    da frag ich mich dann schon oft...

    wobei: eine freundin von mir hat da leider auch schon schlechte erfahrungen gemacht, mit ihrer vermieteten wohnung: eine dame hatte sie gemietet, mit 2 katzen und hund. die katzen waren reine wohnungskatzen - und aus irgendwelchen gründen wohl nicht wirklich stubenrein - was man wirklich nach auszug gerochen hat - der ganze parketboden musste raus. der hund, der eigentlich nie allein war, war stets ein punkt, worüber sich die nachbarn beschwerten, weil er sehr laut war und leider waren auch sämtliche türen und türstöcke arg in mitleidenschaft gezogen worden......meine freundin vermietet aus dem grund auch nicht mehr an tierhalter. denn auch die kaution reichte nicht für die anschliessende renovierung....(versicherung hatte die frau nicht und auch sonst hat sie sich nicht mehr für die hinterlassenen schäden interessiert - der rechtsstreit zieht sich bis heute).

    diese "dame" hat es geschafft, meiner tierlieben und selber hundehaltenden freundin die vermietung an tierhalter wirklich auszutreiben......

    Zitat

    naijra : Ich habe nie behauptet , genereller Leinenzwang wäre toll (auch hab ich den niemals gefordert). Und was hat das mit Lebensqualität zu tun , wenn der Hund frei in der Stadt o. ä. rumlaufen darf ?

    es ist ein bisschen mühseelig.....

    ok:

    die allermeisten, die gegen einen generellen leinezwang sind, sind nicht gegen eine zeitweisen oder punktuellen, ortsbezogenen leinezwang.

    nur weil ich gegen einen allgegenwärtigen leinezwang bin - bin ich noch lange nicht dafür, dass jeder seine hunde machen lässt, was sie grade wollen.

    dazu gehört auch, dass hunde eben grade NICHT (!!!!!) völlig unbedaufsichtigt und bar jeden einflusses des hhs "in der stadt rumlaufen" - himmel hilf!

    nochamal, für die, die es nicht wirklich verstehen wollen:

    da wo ich meine hunde offline laufen lasse - da könnte jeder, dessen hund einigermaßen erzogen ist, offline laufen lassen - weil da weder stadt, spielplatz, strasse, stark frequentierte öffentliche plätze, hundephobiker, kleine kinder, allergiker, autos, motorräder, dampfschiffe, seltene fauna/flora, mormonen, gebrechliche greise, unverträgliche/ängstliche/unsichere hunde oder was auch immer sonst so denkbar wäre, ist. wäre es anders, wären meine hunde dort nicht offline. sprich: in der "pampa" - aufm land, weitab - ohne probleme.

    ums mit käptn jack sparrow zu sagen: "klar soweit?"

    wenn mir nun einer erkärt, warum ich dort meine hunde, die ich für genausowas auch erzogen hab - anleinen soll - immer und jederzeit - dann wär ich dankbar. genauso, wenn mir jemand erklären könnte, was an offline weniger artgerecht sein soll, als an "online". :???:

    vermenschlichung - da simmer wieder! zu viel "harmonie" und "bedürfniss nach liebe" ist genauso vermenschlichung wie das bedürfnis, "klarzumachen, das man der alpha ist". auch hier wie immer: irgendwo dazwischen ist der casus knaxus.

    hm.

    ich bin ja bekanntermaßen ein verfechter von entweder hund vom gscheiten züchter (eben und vorallem bei eher unbedarften hhs vom VDH) oder aus dem seriösen tierschutz.

    allerdings, ich weiss nicht, ob ich da allein stehe, mit meinem eindruck: VDH und die einzelnen rassezuchtverbände sind ein bisschen ....hm.....langsam (?) und hintendran mit aufklärung und selbstdarstellung....

    natürlich, wenn man weiss, wo man suchen muss und schon den hauch einer ahnung hat - dann bekommt man genügend infos, das ist schon klar.

    aber - wenn wir mal ehrlich sind: otto-normalverbraucher hat eben oftmals überhaupt keine ahnung vom VDH oder dass es überhaupt sowas wie rassezuchtverbände gibt - und für was es sie gibt und was sie genau tun....

    so ein "otto" der vielleicht ein ganz guter hh werden würde, streckt vorsichtig seine "fühler" aus, weil er sich einen hund wünscht. hat vielleicht schon seine traumrasse im hinterkopf. guckt hier, guckt da - und dann findet er in seiem vorort die bauernhofwelpen - die aus "liebevoller familiärer hobbyzucht"......oder die "sie sollte nur einmal wepen haben weil sie so toll ist" .......vielleicht hat er auch mitbekommen, dass 3 km weiter ein vdh-züchter seiner rasse ist - vielleicht hat er sich auch tatsächlich auch dort mal umgesehen - aber gleich verschreckt wieder den kopf eingezogen, weil er das alles eh nicht wirklich versteht - weder den preisunterschied, noch das ganze drumrum - von der ausstellung bis hin zur zuchtlinie die der vdh-züchter mit viel herzblut fördert.....

    die welpen sind für unseren "otto" alle gleich süß - er will selber nicht züchten, er will eh nicht auf austellungen, er such eh "bloss" den familienhund......wo also wird er - naiverweise - seinen hund kaufen?

    ich wünsch mir hier ab und an ein bisschen mehr aufklärung - ein mehr ins "rampenlicht" gehen - so dass auch die breite masse mehr über den sinn und zweck von vdh und zuchtverbänden erfährt...

    wie sagt eine freundin von mir immer?

    Zitat

    was soll er sonst machen? ein täfelchen hochhalten?

    ;)

    mir ist ein hund, der knurrt, wesentlich lieber, als einer der gleich abschappt oder gar richtig zubeisst.

    am liebsten ist mir ein hund, der keinen grund hat, mich anzuknurren, um mir klar zu machen, dass er eine situation nicht gut findet.

    aber generell dürfen meine hunde brummen, knurren, murren, maulen, fiepsen, bellen - genauso wie sie mir mit schwanzwedeln, pfotenantabser, anstubser, mit blicken oder andere körpersprache was mitteilen dürfen.

    :lol:

    ich zitiere mich mal eben selber - aus einem ähnlichen fred:

    :D da wurd ja schon wahnsinnig viel richiges geschrieben! :D

    jap, eine umstellung isses schon.

    und jap, auch ich möchte nie mehr ohne hunde sein.

    allerdings, wenn ich auf elternabende geh - dann gibts da auch die einen oder anderen eltern, die mich wegen der hunde aus den verschiedensten gründen für etwas...na wie sag ichs?....etwas "anders" halten :lol:

    ist aber weiter nicht tragisch, ich fühl mich einfach immer "geschmeichelt" , meine kids sind mit hunden aufgewachsen und die etwas entgeisterten blicke, wenn ich direkt nachm gassi zum elternsprechtag trabe, nun ja...ich kanns direkt verstehen...(feste schuhe, alte jeans, hundegassijacke, alles gleichmäßig verziehrt mit hundehaare, pfotenabdrücken, dem halben wald und in jeder tasche entweder leckerli oder kacktüten.... :lachtot: )

    dass ein jungrocker mal stürmisch und quasi hals-über-kopf zu einem anderen hund hinwill - und dabei sämtliche höflichkeitsregeln (und wohl auch immer mal wieder seinen "menschen") vergisst, ist normal.

    bevor nun die richtigen die backen aufplustern: lasst die luft raus - ich habe geschrieben: es ist normal - aber natürlich und selbstverständlich NICHT in ordnung im sinne eines friedlichen miteinanders und einer entspannten ohne-leine-begegnung.

    also muss man logischweise, wenn man so einen stürmischen jungrocker hat, dran arbeiten.

    ich hab das in der sturm und drangzeit meiner jungs gern immer mal wieder mit mir bekannten, souveräneren althunden geübt - bei denen ich wusste, dass sie eher weniger probleme haben, wenn so ein jungspung anrast und ruhig bleiben - und natürlich in absprache mit den hhs.

    anfangs mit schlepp gesichert, einfach irgendwo auf den anderen hh/hund treffen - ich wusste, wo und wann und konnte da recht entspannt bleiben und sozusagen schon reagieren und meinen rocker "ausbremsen" bevor der den "ichwillhin-blick" bekam.

    anfangs lies ich meinen jungrocker neben mir stehen bzw sitzen (je nachdem) - entsprechend wurde natürlich gelassenheit belohnt. und wenns nur ein paar sekündchen waren.

    später, als das ruhige stehen/sitzen bis der andere hund bei uns war, kein problem mehr war, sind wir ruhig auf den anderen zu gegangen - die betonung liegt auf ruhig. hier hilft ein "notaus" ungemein, falls doch einer meint, er muss mal da eben etwas schneller hin.

    beide varianten - das "wir lassen den anderen auf uns zu kommen" wie auch das "wir gehen ruhig und gesittet da hin" hat dazu geführt, dass meine beiden nu einigermaßen ruhig und höflich - wenns denn passt und erwünscht ist - auf andere hunde zu gehen.

    allerdings lass ich immer noch zuerst sam hin - und dann erst joey. auch wenn sie ruhig hingehen, 2 recht grosse hunde auf einmal wären dennoch dem einen oder anderen (event. kleinerem) hund zuviel. und sam ist mittlerweile einfach schon soweit, dass er auf ein "last-minute-gestänker" vom gegenüber nicht mehr einsteigt bzw. er hat da recht feine antennen und kann "hund auch mal hund" sein lassen, wenn der andere/die andere ihn denn doch nicht so toll findet. joey ist da noch nicht ganz so "souverän" dem trau ich zu, dass er mal zurück pöbelt. drum bleibt der da, bis sam einen "vorcheck" gemacht hat.

    viel geholfen hat - glaub ich - auch, ein miteinander in grösseren gruppen gassi gehen. so waren andere hunde von vorneherein eher "normal" und nicht mehr ganz so "ichwillhin-ichwillhin-ichwillhin".

    ist kein kontakt erwünscht von unserem gegenüber (ob mensch oder hund uns das "sagt" ist egal) dann gehen wir schlicht unserer wege.

    angleint gibt es überhaupt keinen kontakt.

    also:

    bei einem "secondhandhund" von privat ist der abgabegrund sehr wichtig. hier wirklich genau hinterfragen! wenn auch nur der allerkleinste zweifel am genannten grund besteht - hände weg. (es kann ein toller hund sein, der aufgrund von scheidung oder veränderungen am arbeitsplatz ein neues zuhause sucht - es kann aber auch ein hund sein, der wirkliche, problematische "macken" hat, und der deshalb abgegeben wird - also da wirklich genau hinhören und hinsehen!)

    selbstverständlich sollte der hund, wenn irgend möglich, öfter "besucht" werden - damit man ihn in normalen alltagssituationen sieht und kennenlernt. wenn er zu kindern soll, dann wärs mir persönlich wichtig, auch mein(e) kind(er) dabei zu haben, ich würde sehen wollen, wie er auf sie reagiert. drinnen, draussen, beim spazieren gehen, lässt er sich von kindern anfassen, wie reagiert der hund, wenn das kind mal losrennt ect. ect. ect.

    hat man selber noch andere tiere - katzen, karnickel, meerschweinchen - dann bitte auch dran denken, dass es immer wieder hunde gibt, die zwar die katze (usw) am "alten platz" akzeptieren, aber im neuen zuhause kann das anders aussehen!

    es wäre sehr wünschenswert, wenn man sich vorab gedanken drüber macht, ob man auch mit gewissen "macken" die der hund hat und die man vielleicht nicht gleich bemerkt, klar kommt. auch wenn er diese beim alten besitzer nicht gezeigt hat oder der alte besitzer diese verschwiegen hat. sowas muss nicht sein - kann aber passieren. ebenso kann es sein, dass der hund im neuen zuhause erstmal "anlaufsschwierigkeiten" entwickelt - es wird also grade am anfang nötig sein, sehr viel aufmerksamkeit und zeit in den hund zu investieren - im prinzip also ganz ähnlich, als würde ein welpe neu einziehen.

    also: grade wenn sich kinder im haushalt befinden, dann bitte wirklich ganz genau hinsehen, hinhören, so oft wie möglich den hund besuchen und viel mit ihm machen (dabei auch soweit möglich die kinder mit einbeziehen!) - und wirklich vorab gut drüber nachdenken.