Beiträge von LaBellaStella

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    Auf keinen Fall dulden, dass der Hund dich beisst. Er muss jetzt und schnell die Erfahrung machen, dass das nicht geht. Man braucht mit einem Welpen nicht zimperlich umhgehen, wer mal gesehen hat wie eine Mutterhündin ihre Welpen maßregelt, und wie die sich dann benehmen, handelt auch seinem Welpen gegenüber anders.

    ahja. sehr freundlich zum hund... :hust:

    wie bitte maßregelt denn eine hündin ihre welpen, wie kann ich als mensch (primatenhirnträger!) das so nachmachen, dass welpe das auch so versteht? was genau ist zimperlich - und vorallem, was genau ist nicht-zimperlich?

    und - nur am rande bemerkt: wenn der hund schon ein balljunkie ist - dann würd ich persönlich das ballspielen lassen.

    pusht nur völlig unnötig noch mehr hoch.

    wie meine vorschreiber schon schrieben: gebt dem kopf was zu tun. grade nasenarbeit würd sich in dem fall ja geradezu aufdrängen.

    leider halt ich deine arbeitszeiten - die länge - auch für nicht geeignet.

    schicht arbeiten generell wäre nicht das allergrösste problem - aber 7, 8 bis 11 stunden regelmäßig alleine bleiben - das würde ich persönlich keinem hund zumuten. vorallem dann nicht, wenn ich mich bewusst für oder gegen einen hund entscheiden kann.

    das geht auf dauer so nicht gut.

    nana - nur keine panik.

    lässt sich alles regeln - nur keine selbsterfüllende prophezeihung draus machen.

    das wird schon - ist halt stressiger wie ohne besuch - aber es ist auch nicht gleich der weltuntergang.


    regel das in ruhe - sorg dafür, dass der welpe auf der fahrt genug oft rauskommt, dass er zuhause so viel wie möglich in ruhe gelassen wird (bei ommas hilft da immer gern der hinweis: "das ist ein baby, die brauchen viel schlaf wie DU sicher weisst" ;) ) dann wird das.

    meine erfahrung ist, dass der eine oder andere hund oft probleme mit alleinsein hat, wenn es ausserhalb eines gewissen turnus ist.

    meine jungs bleiben die 3-4 vormittage in der woche in denen ich in die firma muss, problemlos alleine. gehen wir allerdings am abend aus - dann sind sie wesentlich unruhiger.

    vormittags liegen sie irgendwo in der wohnung und schlafen tatsächlich - abends oder nachts allerdings bleiben sie vor der tür, sie legen sich zwar ab - aber sie schlafen nicht tief und fest sondern liegen sozusagen mit "kopf hoch" vor der tür und warten. (hab ich extra mal gefilmt).

    ich hab auch schon von vielen hhs gehört, die zunächst keine erklärung für ein aussergewöhnliches verhalten (ob das nun reinpischern ist oder plötzliches dauerkläffen eines sonst immer ruhigen hundes wärend des alleinseins) hatten, dass sich im nachhinein rausgestellt hat, es hat sich sehrwohl was geändert: nicht beim hh selber sondern in der "umwelt": neue nachbarn sind eingezogen und plötzlich hats ne andere "geräuschkulisse", ein gewitter oder sturm hat den hund geängstigt, eine baustelle vorm haus stresst den hund, feuerwehr hatte in der nähe einen einsatz mit blaulicht und sirene...... usw. usw.

    sowas kann es nicht gewesen sein?

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    Alles reines Revier verteidigen?
    Oder was soll der Spuk?

    was der spuk soll?

    er macht es, weil er es kann und weil er es möchte. höchstwahrscheinlich, weil es "sein revier ist".

    also: hund sichern oder nicht mehr alleine im garten lassen- und zwar immer. solange, bis der zaun hoch genug ist oder er dieses verhalten nicht mehr zeigt.

    ein hund, der übern zaun geht und andere hunde attakiert - geht gar nicht. das kann für euch und für euren hund sehr übel ausgehen.

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    nun hätte ich gerne erfahrungswerte von hundehaltern, die einige jahre einen einzelhund hielten und dann einen zweiten dazuholten.
    für welche "kombi" habt ihr euch entschieden, nach welchen kriterien seid ihr vorgegangen?

    die "kombi" - wenn du das geschlecht meinst ist bei uns rüde/rüde, beide intakt. ich wollte sam, unseren ersthund nicht kastrieren lassen - und da ich nicht die möglichkeit habe, ein läufiges mädel von ihm zu trennen, ists nochmal ein rüde geworden.

    ein wichtiges kriterium war das alter: sam war damals 2 jahre alt - also einigermaßen aus dem gröbsten raus, aber noch jung genug um noch spass an einem munteren spielgefährten zu haben.

    wir haben uns bewusst für einen welpen entschieden - sam mochte und konnte mit welpen/junghunden schon immer sehr gut - und er hat als "grosser bruder" mitgeholfen, joey zu "erziehen". ich glaub, für sam war das leichter als ein schon erwachsener zweithund. (joey war wohl leichter zu "beeindrucken" :lol: ).

    noch wichig war uns, dass es nicht allzu grosse unterschiede vom bewegungsbedürfnis/ausdauer/mitmachen-wollen gab.

    die gegenseitige sympathie war dann letztendlich ausschlaggebend. sam durfte "mitaussuchen".


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    war der neue hund eine bereicherung?

    für uns? ja. für sam? er hat bisher nichts gegenteiliges gesagt.

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    verstanden sich die tiere auf anhieb? dauerte die eingewöhnung?

    ja, sie verstanden sich auf anhieb. sam hat joey gesehen und gesagt "einpacken" - und joey hat sich sofort sehr eng an sam angeschlossen. die eingewöhnung hat nicht länger gedauert, als bei jedem anderen welpen auch.

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    ist ein zweithund eher eine belastung (zeitlich?), oder sogar eine entlastung (hunde sind zufriedener, ausgeglichener?)?

    teils-teils. zeitlich ist es mittlerweile keine spürbare mehrbelastung mehr - das kann aber auch anders kommen, wenn man z.b. getrennt gassi gehen muss, weil einer der hunde ein problem hat, an dem man einzeln arbeiten muss. ebenfalls ein grösserer zeitlicher aufwand ist "dreck weg machen" :lol: - 2 machen definitiv mehr dreck als einer alleine.

    mit 2 hunden ist fast alles ein klein wenig umständlicher in der organisation - beim trailen z.b. brauch ich ein "opfer" mehr, lauf zweimal mit, gehts in den biergarten brauch ich bei zwei grossen hunden einen tisch, der eher am rand ist, bei meinen beiden spielte auch schon die grösse des autos mit rein, urlaub ist komplizierter zu organisieren, denn es kommt durchaus vor, dass ein hotel/pension zwar 1 hund akzeptiert, aber 2 nicht, tierarzt, futter, ausstattung -alles muss doppelt sein. 2 hunde sind vom handling her anfangs gewöhnungsbedürftig - da müssen einfach gewisse dinge bombenfest sitzen, sonst geht man unter...

    entlastung im sinne von die hunde sind zufriedener und ausgeglichener: ja, bis zu einem gewissen maß schon. aber deswegen mach ich nicht weniger mit den beiden - denn ein ausgleich für die investierte zeit oder gar als einsparung war mein "zweithund" nicht gedacht - er war nie als "hofnarr" für sam geplant.

    das alles hat sich sowieso schnell realtiviert, als das dackeltier noch mit dazu kam - nun ist alles "hoch drei".

    in bayern gibt es generell keinen leinenzwang.

    auch nicht in der brut-setzzeit. da gilt nur, was das ganze jahr über im wald gilt: der hund muss im einwirkungsbereich des halters bleiben und abrufbar sein. dass man allerdings um diese jahreszeit nun nicht unbedingt quer durchs gemüse maschiert, sollte selbstverständlich sein.

    in naturschutzgebieten ist meistens leinenzwang - in landschaftsschutzgebieten nicht.

    ansonsten musst du dich bei der jeweiligen gemeinde erkundigen, ob im ortsgebiet eine regelung exisitiert. grade in touristisch stark frequentierten orten wird über eine gemeindehundeverordnung oft geregelt, ob hunde im ortsgebiet mit oder ohne leine laufen dürfen.

    ansonsten gibt es nur noch die "rasselisten" - aber die sind ja für dich nicht relevant. :smile:

    tja...

    als wir uns sam holten - einen welpen aus dem tierschutz - wussten wir nur, dass es ein "mittelgroß-werdender-mix" sein sollte.....

    das war völlig ok für uns - aber natürlich ist man immer ein bisschen am überlegen, was denn da wohl drin sein könnte.

    also hab ich ein bisschen nach spanischen hunderassen gegoogelt - denn aus spanien kam er, der kleine mann....

    irgendwann bin ich dann im net über den Gos dAtura Catala gestolpert - habe viel nachgeforscht, mit züchtern korrespondiert und direkt gesprochen - und siehe da: aus dem mittelgrossen mix wurde eine rasse: eben der Gos dAtura Catala wie er im buche steht... :lol:

    bei joey wars anders: wir kannten die mama, eine schneeweisse maremmano-abruzzese - und ein foto vom papa, einem durchgemixten schwarz-weissen rüden....

    alle 11 welpen kamen optisch mehr auf den papa raus - wenn man nicht weiss, dass die mama eine maremmano ist, käm man gar nicht drauf. :lol: nur der charakter - der ist bei joey orginal die mama :smile:

    unser dackeltier - vom züchter - ist äusserlich ein dackel - aber er ist völlig aus der art geschlagen: alle seine geschwister sind muntere und ausdauernde jagddackel - nur jimmy ist der schnarchzapfigste und jagdunbegabteste dackel aller zeiten :lachtot: - wenn er wild sieht, will er aufn arm.....