Beiträge von LaBellaStella

    sam ist es völlig egal, ob ein zweiter hund da ist oder nicht, wenn er vormittags allein bleiben muss. der schläft. (ausser der briefträger klingelt... ;) )

    joey - er kam zu sam dazu - tut sich deutlich schwerer, wenn er ohne sam alleine bleiben soll - er hat es "mit sam" gelernt.

    natürlich hab ich drauf geachtet, dass er auch mal lernt, dass sam nicht immer da ist - aber ich merk da schon einen deutlichen unterschied.

    dafür hat joey (eben zusammen mit sam) deutlich schneller ein "alleine bleiben" akzeptiert und gelernt.

    hm.

    ok.

    zwischen mal anknurren/zähnefletschen und zerfleischen ist ja noch viel zwischen...

    1. wenn du weisst, dein terrier neigt zu futterneid - dann füttere die hunde getrennt. räumlich getrennt. bei mir frisst der eine in der küche der andere im flur - und keiner hat an die schüssel des anderen zu gehen, solange der noch frisst. punkt. jeder darf in ruhe fressen - ist der napf leer, dann darf man "napfgucken" machen.

    irgendwo ein ruhiges eckchen, wo der kleine in ruhe fressen kann, wirst du haben.

    2. dass ein hund einen anderen mal anraunzt ist für sich genommen nix schlimmes. die frage, die wichtig ist, kann man allerdings aus der ferne schwer beantworten:

    bleibt es schlicht beim anraunzer - oder geht es "bis blut kommt". neigt dein terrier denn dazu, ausser was seinen futterneid betrifft, andere hunde zu "zerfleischen"?

    wie ist der terrier (wie heisst er denn?) denn sonst so drauf: könntest du ihn abrufen, wenn er nach vorne geht? passt er gut auf dich auf, ist er "eifersüchtig" oder ist ehr eher ein gelassener typ, den es weniger stört, wenn du deinen mops mal streichelst? kann er gut mit anderen hunden kommunizieren? kennt er viele andere hunde in vielen verschiedenen situationen? habt ihr dann und wann mal besuch von "fremden" hunden und wie reagiert er da? kann das kleinchen (also der welpe) schon die grundregeln der hundlichen kommunikation - sprich: wo kommt er her, wie wurde er grossgezogen?

    Zitat

    Die Vorkontrolle lief einfach nicht so vie es sollte. Die Dame die hier war hat selber "nur" 11 Katzen und würde sich nie einen Hund holen, was sie auch mehrfach betont hat. Und leider kam ich während der Zeit wo sie hier war, eigentlich nie zu Wort. Kenne jetzt alle Leidensgeschichten ihrere Katze und von den 7 Katzen ihrer Tochter... Das war es dann aber auch. Hatte mir so eine Vorkontrolle anders vorgestellt.

    Und klar, ist die Situation mit der Abschlussarbeit im Moment nicht perfekt um sich einen Hund anzuschaffen. Aber wann ist es denn mal so? Ist es nicht wie beim Kinderkriegen? Eigentlich gibt es den perfekten Zeitpunkt nicht?

    wenn die vorkontrolle so abgelaufen ist - warum hast du da nicht den notaus gezogen?

    zu dem nächsten punkt:

    der perfekte zeitpunkt ist definitiv schwer zu finden.

    für mich war der perfekte zeitpunkt für meinen ersten eigenen hund der, als mein leben einigemaßen übersichtlich wurde. als ich wusste, wie es beruflich weitergeht, als ich wusste, die nächsten jahre sind - nach menschlichem ermessen! nicht dass wieder einer mit mord und totschlag und "vom blitz erschlagen" ankommt - keine grösseren veränderung in meinem leben geplant. (!! die betonung liegt auf geplant!).

    da war für mich der richtige zeitpunkt sowohl für kinder als auch für hunde.

    ich hätte weder meine kinder noch meine hunde zu einer zeit haben wollen, wo ich durch ziemlichen prüfungstress muss und wo ich noch nicht wirklich sagen kann, wie mein leben nach den prüfungen aussieht.

    es gibt viele menschen - auch hier im forum - die sich einen hund wärend des studiums zulegen - und die schaffen das alles ganz wunderbar. ich selber hätte das von mir nicht sicher sagen können - und darum hab ich es gelassen und meinen wunsch "verschoben".

    die dinge, die mir zustossen in der zukunft, die ich nicht weiss, kann ich logischerweise nie mit einplanen - das ist ganz klar. aber die dinge, von denen ich weiss, die sollte ich mit einplanen. und zwar gründlichst.

    wenn ich weiss, ich fliege in 2 monaten für 3 wochen in die karibik, in meinen lange geplanten und gewollten urlaub, dann würde ich mir persönlich nicht noch davor einen hund holen - sondern damit warten, bis ich wieder da bin.

    das würde jeder verstehen und für vernünftig erklären. dann wäre vor dem urlaub eben wirklich nicht der perfekte zeitpunkt.

    alles in allem: du hast dich für einen hund entschieden - mit gewissen erwartungen an dich selber - die du nun irgendwie nicht wirklich erfüllen kannst und hast nun die option, es entweder anzugehen und die kleine zu behalten - oder aber, sie wieder abzugeben.

    behältst du sie, fang an, dir hilfe zu suchen, werde selber ruhiger, entspannter, übernimm die verantwortung,mach das beste draus. (frag meinetwegen auch der forengemeinde ein loch in den bauch).

    gibst du sie ab, warte im interesse des hundes nicht allzulange damit.

    ob man nun der orga vorwürfe machen kann, weiss ich nicht. ich war nicht dabei, ich weiss nur, was die TE hier schildert.

    da ich selber viele vorkontrollen gemacht habe, viele gespräche führe - weiss ich aus erfahrung, dass man vieles vorab klären kann (und vorallem klären MUSS!) - nur eines nicht: man kann niemandem in den kopf schauen.

    ich persönlich erwarte von einem interessenten, dass er sich wirklich vorab viele gedanken macht, dass er viel fragt, dass er ehrlich ist - zu mir - aber auch zu sich selber.

    letzteres ist wohl sowieso das schwierigste.

    ich weiss nicht, wie in diesem fall die vorgespräche waren, ich weiss nicht, wie die TE sich dargestellt hat - oder was die orga versäumt hat - insofern geb ich da jetzt erstmal niemandem direkt die "schuld".

    wie schon weiter oben gesagt wurde: eine glaskugel gibts leider noch nicht.

    wie auch immer sich die TE letztendlich entscheidet, schwer genug wird die entscheidung sein: behalten oder nicht, weitermachen oder nicht, verantwortung übernehmen oder nicht. das ist sicher nicht einfach.

    aber, eins liegt mir bei solchen sachen immer sehr am herzen und ich glaub, die TE wird mir nicht böse sein, wenn ich das hier einfach mal so schreibe:

    in einer lebensituation, die einem eh schon absehbarer weise einen gewissen stress bringt - bei der TE sinds die anstehenden prüfungen und kausuren und so weiter - ist es wirklich das allerwichtigste, sehr sehr ehrlich zu sich selber zu sein und vielleicht auch dann mal den wunsch nach einem vierbeinigen begleiter hintan zu stellen - denn grade dann, wenn man anfänger ist (das ist ja grundsätzlich nix schlimmes - waren wir schliesslich alle mal) und nicht wirklich weiss, was da auf einen zukommen kann - sind die nerven schneller durch, als man selber erwartet.

    ob sie nun naiv an die sache ranging oder ob es eine wohlüberlegte entscheidung war: fakt ist, es ist ganz anders gekommen, als erwartet.

    und genau das sag ich meinen interessenten immer: stellt euch eure erwartungen vor - und dann genau das gegenteil davon - und überlegt, ob ihr das dann auch schaffen könntet.

    wenn sie mir dann sagen: "ja das schaffen wir dann auch" - ich muss es ihnen glauben. sonst könnte ich überhaupt keinen hund vermitteln. (von vielen anderen dingen mal ganz abgesehen).

    tiefenpsychologische tests kann keine noch so gute orga machen - man kann immer nur subjektiv über einen anderen menschen urteilen. wirklich kennen tut sich der jeweilige mensch eh nur selber.

    wie auch immer die TE sich entscheidet: es ist ihre entscheidung, die ihr niemand abnehmen kann. ratschläge kann man geben - helfen vielleicht - aber die entscheidung, ob sie wirklich will, ob sie es wirklich schafft - die trifft sie selber.

    Zitat

    Aber wie schafft ihr es dann so viel Geduld und Arbeit und Zeit zu investieren, wenn ihr den Hund nicht hoffnungslos liebt? So etwas tut man ja nun mal nicht für jeden.

    eine gute frage. ich würde nämlich von mir nicht behaupten, dass ich meine hunde "hoffnungslos liebe". hoffnungslos lieben - geht gar nicht.

    ich kann mir schlicht ein leben ohne hund(e) nicht vorstellen. allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ich immer alles gleichmäßig liebe.

    ich könnte 3x am tag mindestens meine kinder erwürgen - ich könnte mindestens 3x am tag meinen mann erschlagen - genauso könnte ich mindestens 3x am tag meine hunde dem erstbesten mitgeben der sie haben will - aber ich würde es niemals tun - weil ich mir ein leben ohne sie nicht vorstellen kann.

    ich kann mir wirklich schöneres vorstellen, als die kackehaufen meiner hunde wegzuräumen, ich hätte meine hunde durch den fleischwolf drehen können, als sie meine lieblingsschuhe auf dem gewissen hatten, ich musste mehr als einmal meinen göga davon abhalten, die jungs zu killen, wenn sie mal wieder ein usb-kabel oder sonst was von seinem heiligen computerzeug zerstört hatten - ich muss mich ständig mit irgendwas auseinandersetzen, an das ich überhaupt keine gedanken verschwendet hätte, wenn ich keine hunde hätte - und das ist nicht immer flauschig.

    aber trotzdem: ich möchte nicht ohne sie sein. selbst in den allerpeinlichsten momenten, im grössten ärger: ich mag die köter einfach.

    Zitat

    Das am Anfang nicht alles perfekt läuft ist mir auch klar. Aber wie es dann wirklich aussieht, merkt man eben erst wenn der Hund da ist. Vielleicht bin ich ja doch kein Hundemensch. Habe zwar die letzten zwei Jahre mit zwei Hunden zusammen gelebt und dachte jetzt kannst du selber einen haben, aber Menschen irren sich auch mal. Vielleicht liegt es daran, dass ich alle Verantwortung alleine trage. Sich mit einem Partner oder so einen Hund zusammen zu holen ist vielleict einfacher. Da man sich selber auch mal Ruhepausen gönnen kann. Und so eine bräuchte ich auch mal. Aber das geht eben nicht.
    Ich fände es auch scheiße von mir den Hund einfach wieder weg zu geben. Ist ja auch nur ein Gedanke und manchmal ist das nun mal das Beste für HUnd und Halter. Werde mir dann auch erstmal keinen Hund mehr anschaffen und einfach mit Tierheim-Hunden Gassi gehen. Aber soweit ist es ja noch nicht. Ich geb ja noch nicht auf. Wollte doch nur mal andere Erfahrungen hören. Und wenn ich dann manchmal lese, dass das mit der Angst bei manchen nie weggegangen ist, wird mir schon mulmig. Was ist, wenn ich mal Kinder bekomme? Außerdem werde ich mich bald selbststädnig machen mit einer Pralinenmanufaktur mit Café, da sollte der Hund eigentlich mit hin. Aber mit einem ängstlichen Hund wird das schwierig. Klar, ich bin selbst Schuld. Geb ich auch zu. Bin ein bißchen zu naiv an die Sache heran gegangen. Hätte jemanden gebraucht, der mich bremst. Nun ist es aber nun mal so. Werde es jetzt noch ein paar Wochen testen, aber bevor ich daran kaputt gehe, werde ich es beenden.

    hm.

    bevor du kaputt gehst....

    ganz ehrlich: ich seh wenig sinn darin, dass du den hund behältst. so wird das nix.

    was du auch immer beschreibst, was sie so anstellt - von in die hände zwicken bis hin zum auf den mac springen - das ist im prinzip nur der ganz normale hundewahnsinn, den jeder auf die eine oder andere art schon erlebt hat.

    es sind deine nerven, die nicht mitspielen. dass man ab und an den "welpenblues" bekommt (heisst so, egal ob der hund alt und jung ist) ist auch normal. aber wenn man schonmal das gefühl hat, man gehe "dran kaputt" dann würd ich persönlich es lassen.

    keiner von uns hier kennt dich, keiner weiss, wie oder ob du mit der situation umgehen kannst - jeder liest was anderes aus deinen worten - und jeder von uns kann dir nur aus seinen persönlichen erfahrungen raus antworten.

    ich hab auch so nen "importierten auslandshund" den ich nur von der internetseite her kannte. den ich direkt am flughafen abgeholt hab.

    aber - und ich glaub das ist der grosse unterschied - ich bin nur mit der erwartung an die sache rangegangen, dass ich einen hund bekomme. mehr hab ich für mich selber schlicht nicht erwartet. ich erwartete ein ü-ei. und jap, ich wurde überrascht. denn mein importierter auslandshund hat alle meine erwartungen total übertroffen.

    und zwar im positiven sinn. oh, sam hat sämtliche register der welpenteufeleien gezogen - ham wa alles durch gemacht: kaputte schuhe, angefressene möbel, durchgekaute leinen, getackerte hände, schlaflose nächte, peinliche entschuldigungen bei völlig fremden menschen, alle denkbaren pubertären flegeleien....aber genau das hatte ich auch erwartet.

    nicht mehr und nicht weniger. allerdings hab ich eher ein fröhliches gemüt - und ich kann und konnte auch schon damals über mich selber lachen, wenn mal wieder alles schief ging.

    seine vorgängerin maja (aus dem örtlichen tierschutz) war im übrigen genauso. auch joey, jetzt seit 2 jahren bei uns, hat dahingehend meine erwartungen übertroffen.

    maja hatte ich 11 jahre lang, sam hab ich nun 4 jahre lang. jeder war anders als der andere - schlichtweg unvergleichlich - aber ! ich hab einfach schlicht von keinem meiner hunde was anderes erwartet. und von mir selber hab ich nur erwartet, dass ich das mit humor und gelassenheit ertragen kann - und ich würde es auf keinenfall rückblickend anders machen wollen.

    was will ich damit sagen? nur du selber weisst, ob du das kannst - ob du in dich gehen kannst und deine wie auch immer gearteten erwartungen - die wohl nicht dem entsprechen, was nun ist - so umstellen kannst, dass du mit der situation glücklich wirst. ratschläge, wie du was managen kannst, bekommst du hier genug - aber ob du dann damit klar kommst - kann dir keiner sagen.

    nun, select gold ist nicht wirklich ein futter, dass ich meinen hunden geben würde.

    wenn du nun wirklich trockenfutter füttern möchtest, dann schau mal da nach:


    https://www.dogforum.de/link-sammlung-…ter-t61358.html

    da findest du nicht nur gute "fertigfutter" sondern auch viele links zum thema.

    solltest du dich doch noch fürs barfen entscheiden:


    https://www.dogforum.de/kleine-barf-fibel-t97576.html

    wie alles, hat sowohl barfen als auch fertigfutter zwei seiten, vor- und nachteile.

    barfen braucht eine zeit, bis man sich ein wenig "eingelesen" hat und das sollte man auf alle fälle tun, sonst besteht tatsächlich die gefahr, den hund falsch zu ernähren. aber so schlimm oder so kompliziert ist es nun auch wieder nicht.

    fertigfutter - da besteht immer die gefahr, dass man sich eines andrehen lässt, dessen inhaltsstoffe man eigentlich nicht im hund haben will (geschmacksverstärker, künstliche aromen, farbstoffe, zucker, mehr getreideabfall als fleisch, sonstige "chemie" ect. ect.).

    mit jeder möglichen "fütterei" sollte man sich vorab ein klein wenig beschäftigen - um für sich und vorallem für den hund das bestmöglichste zu füttern.

    subaru legacy kombi oder subaru forester

    wären immer meine erste wahl.

    natürlich erst nach dem mitsubishi galant kombi :D den ich derzeit fahre

    meine beiden jungs (55cm/22kg und 67cm/45kg) passen prima rein, trotzdem ist noch reichlich platz aber ich fahr keinen dicken familienpanzer sondern doch etwas, was a bissi spritziger ist. (ich hab den 2,5 ltr - gibts auch in "sparsam" als 2,0 ltr)


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    ansonsten:

    volvo, mazda 6 (wobei da der kofferaum ein wenig arg klein ist), renault megane kombi oder skoda oktavia.

    ein guter hundetrainer, der mit dir an dem problem arbeitet - also keine "klassische" hundeschule mit training auf dem platz - wär wohl das beste.

    oft hilft es schon, wenn sich ein trainer das verhalten genau anschaut -und auch dein eigenes verhalten dabei. der trainer sollte also nicht nur mit deinem hund arbeiten - sondern eigentlich mehr "an dir". :smile:

    er/sie wird dir dann auch bestimmte verhaltensregeln und tipps geben - die allein sind schon oft gold wert. ein sehr guter trainer hat auch u.u. gute und ruhige figurantenhunde, mit denen man trainieren kann.

    ich würde mir einen trainer/hundeschule suchen, die möglichst ohne gewalt auskommt. vielleicht kann dir jemand hier aus dem forum eine gute empfehlen, die in deiner nähe ist. ab und an braucht man weniger stunden als man meint - aber auch wenns mehr wird: es lohnt sich unterm strich immer. :smile: