Beiträge von LaBellaStella

    :lol:

    auch sowas, was man wahrscheinlich schlicht '"vergisst" wenn man von erziehung spricht und der hund es schlicht schon ist....hätte ich noch einen welpen hier - dann hätte ich es wohl mit auf die "liste" gesetzt :D aber so ists wohl doch nicht mehr so ganz drinnen, dass das nicht selbstverständlich ist mit der stubenreinheit...auch wenn mans als selbstverständlich hinnimmt..

    Zitat

    Für mich enorm wichtig ist nicht nur das WAS, sondern auch das WIE. Ich möchte, wo Aktion erforderlich ist, eine freudige Reaktion, wo ein sich Zurücknehmen gefragt ist, keine massiv erhöhten Stresspegel. Es wurde zwar nur nach dem Technischen gefragt, aber ich kann das in der Praxis nicht trennen, da der Zweck nicht jedes Mittel heiligt. Vielleicht müsste ich meine Liste anders formulieren.

    na, dem möchte ich mich doch auch noch anschliessen! :smile: (ich setz das immer schlicht voraus - aber gut, dass du das so formuliert hast!)

    1. ein funktionierender rückruf
    2. ein gut sozialisierter hund, der weder menschen noch artgenossen noch sonstwas, was uns so begegnet, belästigt, jagd, mobbt oder gar "verhackstückelt".
    3. ein hund, der auch mal ohne probleme ein paar stündchen alleine bleiben kann
    4. ein hund, der akzeptiert, dass er auf "aus" mir vertrauensvoll was auch immer er in der gosch hat, gibt
    5. ein hund, auf den ich mich im freilauf verlassen kann (S. 1 und 2)
    6. ein hund, der weiss, dass mein "nein" immer genauso gemeint ist.

    alles andere ergibt sich aus unserem alltag und aus dem, was mir wichtig genug ist, dass es meine hunde können müssen und was schlicht praktisch ist. (sowas wie ein verlässliches "bleib" oder auch ein "stopp" aus entfernung ect.).

    so.

    die TE gibt den hund wieder ab. und ja - besser jetzt - als später.

    ich bin froh, dass sie sich entschieden hat. froh, des hundes wegen.

    sie sie kann nicht mit diesem hund - also ist es definitiv hier die richtige entscheidung.

    die falsche entscheidung war es, einen hund zu holen.

    und nein, ich bin nicht unfehlbar - ich bin höchstens aufgrund meines alters ein wenig nüchterner in meiner selbsteinschätzung und in dem, was ich erwarte- aber ich möchte doch auch hier sagen dürfen, dass ich das alles nicht wirklich nachvollziehen kann. ganz subjektiv.

    ich hoffe, die kleine madam findet einen guten platz auf lebenszeit.

    du liebe güte, nein ich bin kein rechtsanwalt :lol:

    ich hab nur das vergnügen, mich seit jahren...eigentlich seit jahrzehnten 1x die woche mit zwei guten freunden zu treffen - und DIE sind anwälte :lol: (m.e. weltbeste anwälte ;) - gehören sozusagen fast zur familie)und ab und an job ich bei ihnen in der kanzlei...

    und mit ihnen hab ich schon bis zum sprichwörtlichen erbrechen über die gefährdungshaftung diskutiert - sowohl beim hund als auch beim pferd.

    jaja vor gericht und auf hoher see...

    im falle der katze, die plötzlich losschiesst: hier würde der gesunde menschenverstand sagen: katze ist schuld bzw. radfahrerin - denn auch ein radfahrer hat so vorausschauend zu fahren, dass jederzeit eine bremsung möglich ist - da besteht im grunde genommen kein unterschied zum autofahrer.

    da ein radfahrer allerdings im gegensatz zum autofahrer nicht schlicht die katze überfahren kann (und man glaubt es kaum, es gibt urteile, wo richter entschieden haben, dass eine katze kein ausreichender grund ist, zu bremsen!) bleibt nix anderes wie ein schlenker oder eben eine vollbremsung. solange dein hund nichts gemacht hat und an der leine war - würde ich tendenziell sagen: hund wäre nicht schuld gewesen. ob da aber nicht mal wieder irgendein findiger rechtsanwalt der gegenseite was aus der vermaledeiten gefährdungshaftung konstruiert - wissen nur die gerichtsgötter. das dürfte dann aber allenfalls eine teilschuld sein.

    was die roller/hund situation betrifft: wenn der rollerfahrer auf dem fussweg fährt, hat er eher schlechte karten - als erwachsener. auch hier eher tendenziell schuld vom rollerfahrer - bzw teilschuld.

    meiner unmaßgeblichen meinung nach ist diese gefährdungshaftunsregelung das dümmste, was uns hundehaltern passieren konnte - denn es stimmt schon: wenn irgendwas ist, wo nur im entferntesten ein hund verwickelt ist - muss man jedesmal beweisen, dass man bzw. "hund" nichts damit zu tun hatte bzw. dass der "geschädigte" zu 100% durch sein verhalten den unfall selber verschuldet hat - und das ist oft gar nicht so einfach. vorallem, weil das eine oder andere urteil schlicht durch die anwesenheit eines hundes schon eine gefährdung sieht, die ohne hund nicht da gewesen wäre...paradox - teilweise unverständlich - aber leider oft gängige praxis.

    immerhin findet man ab und an auch urteile, die ein klein wenig hoffen lassen, dass doch noch der eine oder andere richter auch mit gesundem menschenverstand ausgerüstet ist. :smile:

    hier bei uns hat sich die letzten jahre einiges getan.

    natürlich findet man immer noch zuhauf den klassischen reitstall mit vergitterten einzelboxen und stundenweise koppelgang (wenn überhaupt).

    oder aber eben den auch nicht wirklich besseren "ganzjahresoffenstall" - eigentlich eine gute sache - aber oft leider auch - wie oben schon beschrieben - zwar gut gemeint aber schlecht gemacht. (vom bauern, der mal eben einen nebenverdienst sucht und einfach ne alte scheune umfunktkioniert und der im grunde keine ahnung von pferden hat sondern nur von rindviechern oder auch von denen, die den hals nicht voll kriegen können und solange pferde in die gruppe stopfen bis gar nix mehr geht...)

    hier setzen sich immer mehr boxen/paddock kombinationen durch - box nach draussen immer offen, direkter pferdekontakt und dazu noch tägliche für mehrere stunden (meistens im sommer von 6 bis mittags ) in kleinen gruppen (4-6) auf sandauslauf oder koppel.

    da ich auch einige pferde kenne, die tatsächlich nicht gruppenkompatibel sind (zumindest nicht in grösseren gruppen) find ich auch, dass ein gewisses fingerspitzengefühl dazu gehört, um wirklich einen grossen offenstall richtig zusammenzustellen.

    kurioserweise fing bei uns ein umdenken in den konventionellen ställen da an, als einige eher "noblen" grossen turnierställe anfingen, ganztages-paddock/gruppenausläufe zu bauen. vorher wurden die offenstallfans eher belächelt.

    tja, da hat staffy recht:

    da fehlt es dann wirklich an erziehung und wohl auch an konsequenz.

    eine kastration wird wenig bringen.

    hier solltest du schleunigst und ohne zögern JETZT anfangen, den terrier zu erziehen.

    denn das, was du grade geschrieben hast, zeigt nur, dass der terrier bisher nicht wirklich gelernt hat, wie man sich "sozialkompatibel" benimmt - anscheinend weder artgenossen gegenüber noch seinen menschen gegenüber.

    ich würd dir empfehlen, mal einen trainer zu dir zu holen, der dir ein bisschen unter die arme greift.

    Zitat

    Öhm, die beissende Bestie ist so groß, wie ein Din A4 Blatt ;)
    mal ganz ehrlich, was soll da schlimmes passsiert sein? :???:
    Der Pudel wird wohl nicht an seinen Verletzungen erliegen :???:
    Der Hund wird ein paar Tacker abbekommen haben, die er und sein Halter heute wahrscheinlich wieder vergessen haben. ;)

    Beisserreien passieren nun mal :ka:

    Ich glaub, unser Ordnungsamt würde dich, bei einem 30 cm Hund der einen Wesenstest machen soll, auslachen.

    silke, das hast du gut geschrieben. so seh ich das auch.

    ab und an sind auch die herren und damen vom OA/polizei ein klein wenig vorschnell. die haftpflichtversicherung kümmert sich um den finanziellen aspekt - und ich denke auch nicht, dass da viel nachkommt. (schmerzensgeld - das ist ja mal eine nette aussage - wenn ein hund einen anderen tackert...meine güte...)