Beiträge von LaBellaStella

    ist es nicht völlig wurscht, ob man nun den hund per kommando zum fressen entlässt, durch körpersprache oder - wenn der hund - so wie bei mir - selber zum napf geht - solange das in den alltag passt?

    es gab eine zeit, da hab ich auch meinen sam zum fressen schicken müssen - denn der war mal ein wirklich schlechter fresser und für ihn war alles andere wichtiger. ich bin froh, dass ich das nicht mehr muss.

    ich machs auch nicht mehr - ich weiss, sie würden nicht fressen, wenn ich sie stoppen würde - das reicht mir völlig. ein paar andere impulskontrollübungen gibts ja auch noch.

    das problem seh ich gar nicht so sehr bei denen, die eben einfach dieses ritual haben - ob das nun deswegen ist, weil der hund sonst zur hupfdohle mutiert oder weils eben eine kleine impulskontrollübung im alltag ist, oder weils schlicht bequemer ist so - das ist ja alles völlig richtig, verständlich und völlig nachvollziehbar.

    viel mehr hab ich leichtes zahnweh, wenn "x" das mit dem gleichen gedankengang übernimmt, wie "ein hund muss nach mir fressen" oder "ein hund muss nach mir durch die tür" oder "ein hund auf der couch übernimmt die weltherrschaft". sprich: wenn wirklich jemand nach schema F handelt, schlicht weil es sich als "alpha" so gehört.

    und ja, ich würde wohl auch drauf wert legen, dass meine jungs nach mir durch die tür gehen, wenn ich z.b. direkt auf der strasse stehe aus der tür raus - oder wenn sie wie die irren alles übern haufen rennen würden - aber das hätte dann einen gänzlich anderen grund!

    auch meine hunde dürften nicht auf die couch, wenn sie diese womöglich gegen mich oder meine familie in irgendeiner unangemessenen weise "verteidigen" würden. da sie das nicht tun - dürfen sie.

    sie dürfen überhaupt vieles, was vielleicht andere hunde nicht dürfen - eben weil es gründe hat. (ob das nun der freilauf ist, den sie sich durch einen funktionierenden rückruf "verdient" haben oder was anderes).

    die meisten mitschreiber hier haben für mich einen völlig nachvollziehbaren grund, warum sie ihre hunde eben mal kurz warten lassen, bevor sie sie an den napf lassen. völlig ok.

    aber - ich hab eben auch meinen grund, warum ich das nicht mache. das sollte auch völlig ok sein.

    nur - für mich ganz persönlich - ist ein blosses "ich bin der rudelcheffe und meine autorität wird sonst untergraben" kein nachvollziehbarer grund.

    aber: jeder wie er meint.

    interessantes thema.

    ich hab grade meinen mann gefragt, ob er mich damals wegen oder trotz hund "genommen" hat :D

    er meinte diplomatisch: das ist schon so lange her, ich weiss es nicht mehr.... :lol:

    ich hatte ja fast die vermutung, dass es eher wegen dem hund war...aber das ist nur eine vermutung! ;)

    murmelchen kann ich schon verstehen: ein partner sollte zwar einen bereits vorhandenen hund akzeptieren - aber ob er nun auch wirklich unbedingt "alles" drumrum mitmachen muss - ich denke nein.

    ich reite gern - mein mann akzeptiert das, er interessiert sich auch für pferd und reiterei - aber er muss deswegen selber nicht rauf aufs pferd.

    und ich muss mich nicht mit ihm stundenlang unters auto legen und schrauben...auch wenns mich interessiert, was er da so bastelt, tunt oder einbaut.

    ein akzeptieren und wenn irgend möglich auch noch ein interesse am "steckenpferd" oder "hobby" oder wie man das nennen will, find ich allerdings schon wichtig - auch wenn man es nun nicht direkt "teilt".

    ich würde zu meinem mann nie sagen "auto oder ich" genauso wenig wie er jemals sagen würde "hunde oder ich". (letzteres eh nicht, weil er die hunde genauso als zur familie gehörig empfindet, wie ich auch).

    generell ist jagen und auch töten und fressen von beutetieren etwas natürliches für unsere hunde.

    wie ausgeprägt dieses verhalten bei den einzelnen rassen oder beim einzelnen hund ist - kann sehr unterschiedlich sein. und daraus resultiert dann logischweise auch, wie "leicht" oder wie "schwer" wir menschen es haben, unseren hunden klarzumachen, dass wir dieses verhalten nicht wünschen.

    ich hatte bisher immer hunde, die sehr wenig ambitionen in der richtung zeigten - ich hatte es also "leicht".

    mit leicht meine ich, dass es recht einfach ist, ein verhalten, das kaum oder gar nicht gezeigt wird, zu "unterbinden" - eben weil ich es gar nicht erst unterbinden musste. :smile:

    allerdings bin ich mir durchaus im klaren, dass meine hunde das jagen und auch töten im natürlichen repertoire haben - dass sie es nicht deutlich zeigen, heisst nicht, dass sie es nicht könnten und wohl auch machen würden.

    darum haben sie viele gelenheiten zu "jagen" - ob nun nur aus spass an der freude sich gegenseitig, ob mit der "nase" beim trailen, beim dummytraining oder auch, wenn der frisbee fliegt. es scheint ihnen zu reichen - an der jagd an anderen lebewesen sind sie nicht sonderlich interessiert - da bin ich persönlich auch sehr froh drum.

    joey, der herdi, hat wie es sein sollte, eine viel grössere portion "wachtrieb" mitbekommen und sam, als hüti, ist mehr an der "hütenden" form der jagd interessiert. unser dackel interessiert sich - ganz aus der dackelart geschlagen - allerhöchstens mal für eine kleine leckerlifährte.

    ob nun aber z.b. joey nicht auch ein völlig fremdes tier, dass sich auf "sein" terretorium verirrt, jagen und ggf auch töten oder aber nur "verjagen" würde, kann ich nicht sagen. katzen lässt er bis auf einen kontaktaufnahmeversuch in ruhe, igel findet er interessant und zeigt sie uns, wenn sich einer in den garten verirrt, vögel interessieren ihn überhaupt nicht - und draussen interssiert er sich nur für fliegen oder insekten, die ihn nerven - hasen, rehe ect. werden zwar angeschaut, aber nur kurz und dann lässt er sie in ruhe. ebenso ist es mit diversen haustieren von bekannten - sie interessieren, aber nur kurz und es scheint, nicht als "beute".

    es gibt etwas, das nennt sich gefälligkeit.

    Zitat

    Beziehung zwischen Personen, in deren Rahmen eine rechtlich nicht geschuldete Leistung erbracht wird.

    Wird eine Leistung im Rahmen als Gefälligkeit erbracht, wollen sich die Parteien nicht rechtlich binden.
    Entsprechend abgegebene Erklärungen fehlt es am Rechtsbindungswillen der Parteien.
    Sie wollen nicht für den Eintritt und daraus entstehende Folgen einstehen und sich einer Haftung nicht unterwerfen.
    Die Leistung erfolgt lediglich aus freundschaftlichen, gesellschaftlichen oder moralischen Gründen.

    Quelle: http://www.anwalt.de/rechtstipps/le…erhaeltnis.html

    insofern könnte man sagen, dass das unentgeltliche hüten/ausführen eines hundes (z.b. vom nachbarn, der tagsüber nicht zuhause ist), auch wenn es täglich gemacht wird, eine gefälligkeit ist.

    inwieweit man da dann eine "belohnung" anehmen darf z.b. mal essen gehen oder auch mal ein geldgeschenk - das müsste wohl dann wirklich das finanzamt wissen oder ein steuerberater.

    Zitat

    Interessant.

    Hunde, die folgen, haben hier im Forum entweder Kadavergehorsam oder sind tot konditioniert;

    Menschen, die sich eine gewisse Individualdistanz bewahren, weil sie eben nicht ständig abgeschleckt, angesprungen oder bedrängt werden wollen, haben Alphagedöns oder was weiß ich was für Komplexe.

    Sehr interesant.

    ...

    :lol: echt?

    meine haben keins von beiden. weder kadavergehorsam noch sind sie tot konditioniert (was heisst das überhaupt??)

    meine hunde müssen nur schlicht nicht vor der vollen schüssel, die ich schon auf ihren platz gestellt hab, warten.

    steht die schüssel unten - fressen sie.

    steht die schüssel noch nicht unten - dann warten sie eben (u.a. auch mal sabbernd) bis ich sie runterstelle.

    ohne kadavergehorsam, ohne konditionierung - das ist einfach so, weils so ist. und ganz ehrlich: ich hab mir da noch nie, aber wirklich noch niemals gedanken gemacht, ob das nu sinnig ist, ob das in irgendeinerweise schädlich ist, oder ob mir dabei ein zacken aus der krone fällt oder meine hunde ne psychose davon bekommen....

    ich mach das so, weils praktisch ist - und weils schlicht gut funktioniert....völlig ohne pädagogischen hintergedanken.

    damit bin ich weder hundehalter des jahres :lol: noch sind meine hunde besonders er/verzogen, die sind eigentlich ganz normal...... :???:

    :D wenn gaby nicht immer so herzerfrischend normal wäre....hätte ich viel weniger zu grinsen.

    warten muss hier niemand.

    schüssel wird gefüllt - die jungs sitzen da und passen auf, dass ich das ja richtig mache. die erste schüssel bekommt joey - weil der in der küche frisst - dann trag ich die schüssel für sam raus in den flur - der herr folgt mir auf den fersen - und jeder darf gern sofort fressen, sobald die schüssel aufm boden steht.

    würd ich sie warten lassen wollen - würden sie warten. aber solange sie mich nicht mitsamt dem napf fressen - müssen sie nicht.

    ob ich nun "über" ihnen stehe - oder "unter" ihnen, oder daneben... - ich glaub das ist meinen hunden genauso wurscht wie mir auch. da wir hier prinzipiell nicht rudeln - macht das auch nix.

    :D tschuldigung wenn ich grinse...aber ich kann mich da noch gut an ein paar storys erinnern, als meine kids noch im kiga waren.

    die allerschönste war die um meinen nebenverdienst und meine kinderprügelei.... :hust:

    ich hatte beim reiten die zeit übersehen - eigentlich sollte ich die kids schon ausm kindergarten abgeholt haben. also nix wie hals über kopf los zum kindergarten gefahren.

    in voller montur: hohe reitstiefel, lederreithose, sporen noch dran und warum ich die gerte mitgenommen hab, wissen die götter...also ich weiss es nicht - ich war einfach nur in eile..so kam ich dann auch im kindergarten an. hab meine kids eingesammelt - und meinen saumseeligen sohnemann liebevoll mit der gerte aufn popo gepatscht (er hat gelacht! also nicht fest!), weil er so getrödelt hat...tschja....was da dann hintenrum für ne geschichte rumging, kann sich jetzt wohl jeder denken... :lachtot:

    die grüsse nehm ich gern - aber die küsse sind nun nicht so meines.. ;) aber ich antworte trotzdem;

    natürlich hab ich mein optisches "beuteschema" was hunde betrifft: eher gross, eher langhaarig, eher einfarbig.... :smile: - da guck ich dann schon öfters hin und seufze...

    da ich alle meine hunde aus dem TS hatte bisher - und alle als "mixwelpen deklariert" waren ;) und ich sowieso anfällig bin für welpen - wusste ich in den seltensten fällen, was aus den ü-eiern wird.

    majas geschwister waren alle kurzhaarig - sie war dann die einzige, die langes fell bekam.

    bei sam wusste ich anfangs nur, dass es ein mittelgrosser mix wird - was er ist und wurde, kam erst mit der zeit ans licht. er war der volltreffer, was meine optischen vorlieben betrifft.

    einzig bei joey kannte ich die mama und den papa (den allerdings nur vom foto her) da lies sich also sagen, was mal draus wird - zumindest pi mal daumen. und er ist zwar gross, aber hat weder langes fell noch isser einfarbig :D

    und das dackeltier....nunja...der ist nicht gross, nur breit, ist ein rauhhaar und einfarbig isser nun auch nicht wirklich.....

    mir ist - bei allen vorlieben - allerdings noch nie ein hund begegnet, den ich jetzt irgendwie so abstossend gefunden hätte, dass ich mir hätte vorstellen können, ihn - wäre er "mein" - deswegen wieder abzugeben.

    bis jetzt hatte ich immer das glück, dass mich die passenden hunde gefunden haben - sprich: ich fand bisher alle meine nasen sehr passend für mich/uns - ab und an hats ein wenig "arbeit" gebraucht - aber auch ihre "fehler" hatten/haben ihren eigenen reiz für mich.

    hm - ich selber nehm meine hunde nicht mit - geht nicht, da grossraumbüro.

    ich hab viele bekannte und freunde, die ihre hunde mitnehmen zur arbeit:

    eine ist reitlehrerin, klar, den ganzen tag im stall, ist optimal

    eine freundin ist hundetrainerin - ihre hunde sind auch meistens dabei - als figuratenhunde oder "lehrer"

    ein bekannter ist LKW-fahrer - keine langen strecken - der hat seinen yorki auch immer dabei

    ein rechtsanwalt - selber hundehalter - erlaubt auch seiner büromannschaft ihre hunde mitzubringen - einzige bedingung: es dürfen keine mandanten gefressen werden und wenn wichtige telefonate anstehen, darf kein radau gemacht werde

    ein juwelier - rita-rottweiler wirkt dekorativ im laden und manu-mops bewacht die juwelen :lol:

    meine onkels als landwirte - aber das fällt wohl eher unter "arbeiten von zuhause aus" ;)

    auf dem gymnasium meiner kinder bringt seit jahren eine deutschlehrerin ihre hündin mit - die liegt dann ganz friedlich wärend der stunden neben dem lehrerpult und wartet wie die schüler auf die pausen...

    mein alter pferdetierarzt hatte auch immer seinen berner-mix mit dabei

    eine freundin geht den ganzen sommer über auf die alm - logischweise hat sie ihre hunde mit dabei. im winter arbeitet sie als verkäuferin in einem wintersportladen - da hat sie ihre hunde auch mit dabei.