Beiträge von LaBellaStella

    das mit den anfängerhunden ist immer interessant...

    ich glaub, ab und an wird unter "anfängerhund" wohl eher schlicht eine rasse verstanden, die nicht gleich nach vorne geht und den unbedarften hh oder sein umfeld zu tode erschreckt :???:

    vielleicht sind die beliebten labbis genau aus dem grund zu ihrem "ruf" gekommen? (ja, die meisten labbis die ich kenne, sind - was ihre generelle "menschenfreundlichkeit" betrifft, sehr pflegeleicht - was ja auch nix falsches ist!)

    nen mali allerdings würd ich nun nicht unbedingt als anfängerhund empfehlen.....also so vom grundsätzlichen her...wobei ich sowieso der meinung bin den "anfängerhund" gibts nicht.

    leoannasophie:

    sicher, bei erziehung und sozialisation kann man viel falsch machen - aber einige rassen sind schon a bissi schwieriger zu erziehen und zu sozialisieren...je nachdem, wie der eigene alltag und die eigenen erwartungen eben sind.(der hier oft genannte terrier ist und bleibt ein terrier mit u.u. sehr terriertypischem verhalten - das kann man kanalisieren - aber wohl schwerlich ganz wegerziehen - wenn man gut ist, hat man einen guterzogenen terrier - aber einen molosser machst nicht draus. ob das nun jemand für sich als "schwierig" oder eben "spannend" oder "einfach" empfindet ist wieder eine andere sache.)

    Zitat

    Humor finde ich auch noch super wichtig um in der Hundehaltung zu überleben.
    Madam Hund schmeißt sich Vollgas in ein übelriechendes Irgendwas. Ich rufe sie. Nun ja, nur einmal noch, dann komm ich schon!!! Dann kommt da ein Hundchen angedackelt, dass erstmal beschwichtigt, in den Vorsitz geht - und gleich anschließend hat sie ein fettes Grinsen im Hundegesicht von einem Ohr zum anderen:

    "Ich weiß, das war jetzt Mist und ich darf das eigentlich nicht aber genau dieser geniale "Duft"* war die kleine Sünde wert. Du bist doch nicht böse, oder??"
    (* = mördermäßiger Gestank, dass mir fast die Luft wegbleibt.)

    Sie ist und bleibt eben meine kleine Mistgurke

    ja, humor ist absolut wichtig. die fähigkeit auch mal über sich selber zu lachen - sich selber nicht so ernst zu nehmen - die macht einem das leben mit den quälgeistern doch gleich viel leichter.

    hier schüttet es grade in strömen, ich hab nen kaputten zeh, die jungs wollen raus - ich nicht (bäh! auf keinen fall will ich raus - schon gar nicht in den matschgassischuhen mit dem kaputten zeh!!!) - joey hat eben grade das zweite mal wäsche ausm bad geklaut und der boss-gos hat mich eben fast von der couch gedotzt mit seiner gumminase....das ist ein sehr sadistisches volk, das! die kennen echt keine gnade...

    ..hilft aber alles nix, ich geh dann mal gassi-humpeln.....

    der gosso liebt es, einem die hände oder die füsse zu "putzen" :D darf er auch. herrchen wird mit gesichtswäsche von ihm geweckt - oder wenns nicht hilft, mit einem kräftigen nasendotzer...

    joey leckt nur dann, wenn ich grad "schnitzel geklopft" oder grillfleisch hergerichtet hab - ab und an auch gern wenn man frisch geduscht ausm bad kommt.

    das dackeltier ist wie immer die grosse ausnahme hier: der hat regelrechte leckanfälle - das macht der stundenlang wenn man ihn lässt...

    mir macht das bei meinen eigenen hunden nix aus - im zweifelsfalle gibts wasser und seife ;)

    tja..

    und noch eines, was anscheinend in letzter zeit irgendwie doch einige unterschätzen:

    die bindung, die ein hund mit "seinem" menschen eingeht.

    die letzten 2 monate hab ich (über den TS) 3x mitbekommen, dass tatsächlich hunde wieder abgegeben wurden weil der jeweilige mensch sich überfordert sah weil "die bindung zu eng ist", weil "das gefühl für den hund da sein zu müssen, einen erdrückt"........

    da wir hier auch von krankheiten sprachen und gefühlen:

    fast jeder mensch "überlebt" seinen hund. das ende des weges, wenn der hund lange zeit bei einem war, ist wohl das schwerste stück, dass man gemeinsam geht.

    ganz egal ob plötzlich und unerwartet oder nach langer schwerer krankheit - den letzten weg geht man gemeinsam. auch das muss man wissen und sich darüber im klaren sein - denn das ist einer der schmerzlichsten aspekte in der hundehaltung...

    auch wenns noch so fern ist, wenn man den kleinen welpen mit nach hause nimmt, irgendwann ist der zeitpunkt da und man ist in der verantwortung, die richtige entscheidung zu treffen.

    :smile: ein netter fred.

    sam: er mag streicheleien überhaupt nicht - aber wenn, dann bauchkraulen oder ohrenkneten. allerdings allerhöchstens für ein paar minuten :lol:

    joey: der ist ein streichelmonster: halskraulen, schwanzwurzel kneten, rücken massieren und als highlight: ohrenbohren :D - jap, da wird er auch zum brummbären :D

    dackeltier-jimmy: überall, möglichst lange, möglichst oft und bloss nicht aufhören...

    Zitat

    Diesen Beitrag habe ich gelesen und finde es super geschrieben. An dem wird es bei mir nicht liegen. Ich hatte 18 Jahre lang ein Pferd und weiss, was es heisst jeden Tag, bei jedem Wetter raus zu müssen. Mein Freundeskreis besteht hauptsächlich aus Reitern, weil für anderes einfach keine Zeit mehr bleibt. Mein ganzes Leben war bereits auf ein Tier ausgelegt, das wird beim Hund keine grosse Änderung sein. Und meine wenigen Nicht-Reiter Freunde kennen mich sowieso nicht anders als in Reithose und nach Pferd riechend, die sind abgehärtet.

    jahein...

    ich hab hunde und pferd.

    und es ist ein unterschied. auch wenn man tagtäglich in den stall geht - bei wind und wetter - man geht auch irgendwann mal wieder heim....und lässt "pferd" im stall zurück. problemlos auch länger als 8 stunden am tag in denen man in der arbeit ist....solange da die bedingungen im stall einigermaßen in ordnung sind, macht einem pferd dieses wohnen in "pension" nix. nach "getaner arbeit im stall" kann man je nach gusto "party machen" oder "rumgammeln" - völlig ohne schlechtes gewissen. (oder besuche machen oder bekommen - pferd sitzt ja eher selten unterm wohnzimmertisch oder soll mit ins cafe....)

    ein hund ist doch noch ein bisschen anderes gestrickt als ein pferd - da sollte sich eine ganz andere art von bindung entwickeln. ein hund ist "näher" dran. an deinem leben. und ein hund will das auch - eine recht enge bindung an "seinen" menschen.

    unterschätz das mal lieber nicht.

    mein sam war als welpe auch so. richtig kommunikativ....(er ist bis heutigen tages kommunikativ - davon mal ganz abgesehen *g* - ein selbstbewusster kerl eben).

    ich sehs wie tanja.

    wenn du bei der vermittlung ein besseres gefühl hast, wenn der hund nicht zu kleinen kindern kommt, ist das aber auch ok. besser so als anders und es gibt dann probleme.

    :D

    birgit, ich auch! ....aber manchmal....manchmal und gaaaanz tief in mir drinnen....so ein winziges kleines bissi.....kommt dann die bosheit in mir raus.....und ich denkt mir, so ein irrer, heelender gosso oder ein empörter, wütender herdi würde als "schlechtes beispiel" nicht schaden.... ;) ......ich könnte da ja dann immer noch sagen "ups, das hat er ja noch nie gemacht!" ;)

    Zitat

    Aber wer z.B. Sam noch nie in Aktion erlebt hat, der glaubt einfach nicht, dass er eben nicht nur lieb und nett ist und da kann ich mir den Mund fusselig reden :pfeif:

    :D

    ist dein sam mit meinem sam verwandt?

    ich hab mir schonmal überlegt, meine hunde nicht mehr zu erziehen.....

    warum?

    weil ich den eindruck habe, ich stell mir damit selber ein bein....

    die leute sehen meine jungs - und je nach "gusto" finden sie entweder sam oder joey gaaaaanz toll: der nette schwarze quirlige aber hörende wuschel, der wär doch was für omma. oder der kurzhaarige, grosse, ruhige und nachdenkliche stirnfaltenträger - der wär doch was für die kinder!

    mein "nein auf keinen fall" wird dann immer (meistens unausgesprochen und durch die blume) kommentiert mit: "kann ich mir üüüüberhaupt nicht vorstellen, ich seh die doch mit ihren hunden, und das schaut ja gut aus, das kann alles gar nie nicht so schlimm sein"

    egal ob ich erkäre, dass der "nette schwarze wuschel" ein hüti reinsten wassers ist, der auf dem schmalen grad zwischen genie und wahnsinn balanciert oder dass der "nachdenkliche stirnfaltenträger" nicht lange drüber nachdenkt, ob der harmlose besucher erst an die wand gestellt wird oder gleich gefressen wird und dass er blitzschnell beides gleichzeitig machen könnte.....nein, die meisten glauben einfach nicht, dass da viel herzblut und arbeit hinter steckt.....die sehen oft nur das "ergebnis" aber niemals den langen weg dorthin...es ist zum mäusemelken manchmal..