Beiträge von LaBellaStella

    nenenene...nicht den rütter ins schlafzimmer!

    da brauchts dann schon einen von den "harten"....in so einem falle würde ich glatt schlegel empfehlen.

    mit wattebälllchen würd ich bei schlafzimmerproblemen nicht anfangen - da brauchts scho richtige alphamännchen... :lol:

    :lol:

    oh - ja - touris (für die einheimischen auch gern "preissn") gibbet hier auch en masse.

    gottseidank kenn ich genügend ecken hier, wo kein touri hinkommt.

    mit den meisten bauern hier in der gegend bin ich eh über fünf ecken rum verwandt - aber die sind meistens ganz entspannt. (ausser sie haben das pech, ihre flächen direkt an den touri-gebieten zu haben - dann ist die entspannung weg - kann ich aber auch verstehen)

    so ab und an begegnet einem auch hier mal ein besonders kluger. kommt vor. (hatte da mal eine begegnung mit einer nicht mehr jungen frau in lila gewändern, die "sinnend" durch den wald schritt... :lol: ).

    in der regel reichts, wenn ich dann freundlich in meinem schönsten unverständlichstem bayrisch drauf hinweise, dass es hier defnitiv keinen leinenzwang gibt. böse wirds erst, wenn ich anfange hochdeutsch zu reden :D weil ein zuagroasta (=nicht einheimischer) meint, mir ein ohr abkauen zu müssen.

    aber die regel ist gottseidank: werd ich freundlich gefragt, antworte ich freundlich. merk ich, jemand hat ein (verständliches) problem - nehm ich rücksicht. also soweit alles flauschig hier im "süden".

    noch....

    :smile:

    jap, so wird gern argumentiert.

    probiers mal so:

    auch der bekannte "MCD" wird gründlichst überwacht. und ja, man kann sich problemlos jahrelang ausschliesslich von "MCD" ernähren. es schmeckt, macht satt und man wird nicht nach einem burger krank werden.

    allerdings: mit der zeit wird jeder burger "fad", ich - und viele die ich kenne - sind zwar zunächst erstmal pappsatt aber nach einiger zeit stellt sich wieder hunger ein und dass eine dauerhafte und ausschliessliche ernährung mit "MCD" über lange jahre hinweg wirklich gesundheitsförderlich ist, bezweifle nicht nur ich stark.

    ich kauf auch viel bei AL*** und co - aber nicht ausschliesslich. meinen "schweinsbraten" hol ich immer noch beim gscheiten metzger und meine frischen produkte wie obst und gemüse ect. am liebsten aufm wochenmarkt vom regionalen anbieter. und frisches brot ist auch schlicht viel leckerer vom bäcker um die ecke.

    was das teuer/billig betrifft: es ist tatsächlich so, dass ein hochwertigeres futter unterm strich weniger kostet. eben weil der "verbrauch" niedriger ist - und auch nicht zuletzt, weil es unter umständen nach jahren den einen oder anderen gang zum TA erspart.

    ein kleiner, aber feiner nebeneffekt: dadurch, dass man die meisten gscheiten futter übers net bestellt - entfällt die schlepperei der grossen säcke oder dosengebinde - die werden einem direkt vor die tür gestellt ;)

    das meiste gilt so auch fürs barfen - wenn man sich da mal "eingearbeitet" hat, dann ists auch kein sooo grosser aufwand mehr.

    Zitat


    wieso brauchen wir alle und raten wir jedem besi ständig zu trainern? ohne die scheint es ja nicht mehr zu gehen! warum ist das so? wenn man genügend zeit und aufmerksamkeit- s.o.- auf das neue mitglied der familie richtet und sich früh genug schlau macht über rasse-eigenschaften etc...dann kann man das doch wohl alleine hinkriegen?

    mein früherer hund wäre hier im forum garantiert durchgefallen, was verhalten usw angeht- trotzdem ging es ihm gut. heute stehen wir ständig unter druck- man muss trainieren, man muss alle problemchen mit nem trainer besprechen- ist uns der normale hunde-menschenverstand abhanden gekommen?
    nu bin ich schon ein paar jährchen älter und ich weiß, dass viele, die hier fragen stellen, sehr jung sind- übrigens würde ich gerne mal nen thread eröffnen- hundebesitzer-senioren.... :headbash:

    ich wünsche mir also nur mehr ruhe und gelassenheit im umgang mit unseren hunden. das forum bietet jede menge rat bei allen frage, das ist auch gut so- aber mir scheint die tendenz, jeden kleinen sch..ss zum elefanten zu machen, zuzunehmen.
    lg
    kathrin

    :smile: tja - warum?

    ich bin der meinung, das liegt schlicht an den veränderten umwelt- und alltagsbedingungen.

    je "enger" es wird - eng im räumlichen und im übertragenen sinne - desto besser muss ein lebewesen in die (nicht mehr immer natürliche!) umwelt passen.

    wortschöpfungen wie listenhunde, hundeauslaufgebiete, leinenzwang, sachkundenachweis, wesenstest fand man wohl vor noch 30 jahren in keinem duden.... ;)

    ich bin ja eh auf der "insel der glückseeligen hundehalter" hier ist alles noch ein wenig lockerer insgesamt was toleranz, rücksichtnahme und ganz allgemein das "leben" betrifft für hund und halter - aber wenn ich mir ab und an die berichte durchlese von so manchem hundehalter hier im forum, wies in manchen gegenden zugeht - dann stellen sich mir sämtliche haare auf und ganz ernsthaft: in manchen ecken möchte ich kein hundehalter sein. never ever!

    für den normalen alltag, für die normale erziehung meiner hunde hatte und brauchte ich noch nie einen trainer - da reichte bisher mein bauchgefühl und mein verstand völlig. (abgesehen von dem einen oder anderen kurs was fährten und trailen betrifft - aber das fällt nicht unter alltag). allerdings hatte ich auch immer alle zeit der welt und die entsprechende umgebung um meine hunde "umweltsicher" zu bekommen - wenn hier mal ein jungspund aus der reihe tanzt dann ist das kein staatstragender akt und kein grund zur aufregung. also kann man es etwas lockerer sehen - bei den eigenen hunden und auch bei anderen.

    in "hundeballungsgebieten" schaut das schon wieder ganz anders aus. da ist der druck grösser, glaub ich.

    meine jungs z.b. sind noch nie in ihrem leben bus oder bahn gefahren und werden das nach aller wahrscheinlichkeit auch nie müssen. ein anderer, der vielleicht in der grossstadt lebt und auf den ÖPNV angewiesen ist um "raus" zu kommen, muss das mit seinem hund üben. wenn da dann der hund nicht mitspielt - seis, weil er angstagressiv reagiert oder übersensibel - dann kommt wohl der normale hundehalter schnell an seine grenzen.

    genauso ists mit orten, wo genereller leinenzwang herrscht den man u.u. nur nach ablegen einer wie auch immer gearteten prüfung loswird: je nachdem, was und wer und wie geprüft wird, kann ich mir gut vorstellen, dass ich durch solch eine prüfung mit pauken und trompeten durchrasseln würde.

    hier kann ich meine hunde hund sein lassen - sie müssten sich nicht mit jedem hund vertragen, denn ich könnte jederzeit in gebiete ausweichen, wo ich völlig allein durch die gegend latsche. sie müssten auch nicht unbedingt jeden menschen "ertragen" - auch da könnte ich ausweichen. sie könnten am gartenzaun kläffen wie sie wollten - würd sich hier kein mensch dran stören (naja von den einheimischen wenigstens nicht *G*). ob ich die jungs nun an der leine hab oder nicht, ob der freilaufradius grösser oder kleiner ist - das "geniert" hier niemanden.

    (keine sorge, "erzogen" sind sie trotzdem - möcht ich nur erwähnen, bevor mir jetzt jemand nen trainer empfiehlt :lol: )

    aber ich leb wie gesagt hier schon fast in einem ausnahme-ort - hab ich wenigstens den eindruck. woanders muss ein hund so gut wie unsichtbar sein, darf nicht auffallen, darf auf keinen fall aus der norm schlagen und muss "funktionieren".

    damit das auch noch der letzte "kapiert" gibts dann noch die gute alte "gefährdungshaftung" - sprich: du als hundehalter bist schlicht erstmal immer schuld. auch sowas, was sich viele nicht klarmachen, bevor sie sich einen hund holen......

    und vor lauter ungeschriebenen regeln und "geschriebenen" verordnungen und gesetzen - versucht jeder, genau der norm zu entsprechen. funktioniert das dann nicht auf anhieb oder ist der eigene hund "anders" als erwartet (schön zu lesen in diversen freds, wo über "darf der hund knurren?" diskutiert wird) dann ist guter rat teuer - sprich: ein trainer, ein tierpsychologe, ein tierverhaltensdingsbums muss her.

    auf der anderen seite ists ja auch gut, dass es mittlerweile wirklich gute trainer und hundeschulen gibt - eben weils heute so verpönt ist, aus seinen fehlern zu lernen - denn fehler darf man anscheinend überhaupt nicht mehr machen ohne dass es einem "an den kragen" geht (sprich: ohne dass OA, polizei, rechtsanwälte, versicherungen usw. eingeschaltet werden).

    bei uns ändert sich an den wenigen tagen wos mal richtig schön heiss ist eher wenig...

    ich mags gern heiss, der boss-gos ist eh völlig temperaturunempfindlich, joey auch - der dackel bleibt dann allerdings zuhause.

    wir haben hier die möglichkeit bei grosser hitze direkt ans wasser zu fahren - viel schatten durch die wälder - da ist das eher weniger ein problem. sind eh wasserratten - also wird eben wenns schön warm ist gebadet - da kann man dann frauchen so schön "retten" :D

    ihr eine Decke über den Hund werft? (Reaktion wenn Hund schläft und wenn er irgendwo rumsteht)

    sam: findet es grossartig, dass ihn jemand zum spielen auffordert und dann düst er mitsamt der decke ab..

    joey: wenn er schläft, schläft er schlicht weiter, wenn er wach ist, wie sam

    dackeltier: erstickt wahrscheinlich unter der decke..

    ... wenn ein Kleinkind in ihrer Nähe auf den Fussboden herumkrabbelt?

    sam: hütet das kleinkind - umkreist es aus sicherem abstand und ist erst zufrieden, wenn kleinkind wieder bei mama ist.

    joey: versucht, den schnuller zu klauen und ansonsten wird kleinkind untersucht, ob noch was fressbares "an bord ist"

    dackeltier: krabbelt seinerseits auf das kleinkind zu und schleckt ihm das gesicht ab

    ... sie bei entsprechenden Wetter 20 Minuten im Auto warten müssten?

    entsprechendes wetter ist bei mir kühl und ohne sonne - dann warten sie entspannt im auto. alle drei.


    ... euch jemand im Dunkeln entgegen kommt?

    sam: kommt zu mir und bleibt bei mir

    joey: kommt sofort und bringt sich zwischen "jemand" und mich und beobachtet das ganze sehr aufmerksam. wenn ich nicht reagiere, wars dass, wenn ich reagiere, dann geht er auf herdenschutzmodus und warnt deutlich

    dackeltier: würde wahrscheinlich gar nicht mitbekommen, dass da jemand kommt und so den "jemand" schlicht zu fall bringen

    ... ihr spazieren geht und kommt an einen See vorbei? (Hund ist ohne Leine)

    alle drei: wenn ich nix sage, sind sie sofort im wasser :lol:

    ... ihr hinfallt und nicht gleich aufsteht?

    sam: kommt an, guckt, umkreist mich und dotzt mich mit seiner nase an

    joey: patscht mich an und runzelt dann die stirn

    dackeltier: legt sich neben mich und ruht sich aus


    ... Wenn plötzlich ein unbekannter Hund kläffend und ohne Leine auf sie zustürmt? (Eigener Hund ist auch ohne Leine)

    sam: kommt drauf an: jungspunde oder mädels werden angespielt, rüden seiner gewichtsklasse werden aufgeklärt, wie man sich manierlich begrüsst, aufgeregte auf krawallgebürstete kleinteile werden hoheitsvoll ignoriert

    joey: mädels werden sofort angespielt, jungrocker angeprollt, ältere rüden beschwichtigt - kleinteile, die auf krawall gebürstet sind werden zu tode erschreckt...

    dackeltier: der ignoriert grundsätzlich alle anderen hunde und dackelt einfach weiter...


    nein, was besonderes ist das sicher nicht. es ist sozusagen genau das, was sich der mensch vorstellt:

    ein oder mehrere hunde, die glücklich und zufrieden in der familie integriert alle höhen und tiefen des alltages mitmachen, wenig kosten verursachen und eben wie du geschrieben hast "das leben mit einem verbringen".

    aber - und genau deswegen denk ich, wurde der thread eröffnet:

    nur weil genau das das ist, was man eigentlich will - gibts keine garantie, dass es von allein einfach so kommt.

    ich kenne einige, die haben sich einen hund angeschafft - mit wenig ahnung aber viel enthusiasmus - und das sind tolle hund-halter-teams geworden - alles im grünen bereich, alles flauschig.

    aber - jeder kennt wohl auch die kehrseite, die fälle, wos schief ging. oft sogar vorhersehbar schief...(braucht man nur ins nächste tierheim gehen - da findet man genau die, bei denen eben nicht alles "flauschig" war).

    obs nun nicht läuft, weils doch finanziell nicht klappte, obs nicht läuft, weil man schlichtwegs vom "lassiesyndrom" befallen war und auf einmal festgestellt hat, dass fiffi nicht lassie ist, obs der zeitmangel ist oder obs alles zusammen ist: im endeffekt zahlt die zeche immer der hund.

    und darum schadet es sicher nicht, in einem thread einfach auch mal zusammen zu fassen, auf was man sich als "worste case" unter umständen vorbereiten sollte.

    nicht weil es immer so kommen muss - aber weil es so kommen könnte!

    muss ja nun nicht immer der todkranke hund sein oder der "schwierige" - aber vielleicht ist es schon hilfreich, wenn man weiss, dass so ein welpe eben unter umständen nicht unterscheidet, ob das nun der perserteppich oder der mahagonischreibtisch oder ein für ihn gekauftes spieli ist, dass er da grade fröhlich zerlegt.....

    oder auch, dass es hunde gibt, die eben nicht 8 stunden am tag alleine bleiben können......

    oder dass es hunde gibt, die eben nicht die geborenen "besten freunde" der kinder sind...

    oder dass man sich überlegen sollte, wie man den 45kg erwachsenen hund im falle eines falles ohne aufzug in den fünften stock bringt, wenn er krank ist oder sich verletzt hat...oder...oder..oder..

    und wenn aus meinen (unspektakulären) erfahrungen jemand was mitnimmt - wenn jemand aus den fehlern, die ich auch gemacht hab, was lernt - dann ist das doch ne feine sache.