Beiträge von LaBellaStella

    hm,

    nun, ab welchem alter sollte ein hund was können?

    auf diese frage gibts keine antwort. zumindest keine konkrete.

    ein sicherer abruf aus einem spiel ist bei den meisten welpen/junghunden schon das "grosse latinum".

    da solltest du ein klein wenig in deinen erwartungen zurück gehen.

    grundkommandos, die dir wichtig sind, sollte dein hund vor der pubertät erlernen - damit er sie wärenddessen wieder vergessen kann und nach der pubertät sich wieder erinnert.

    da ich nicht weiss, was dir persönlich nun wichtig ist an "kommandos" und wie du sie gern ausgeführt sehen willst, kann ich dir nicht sagen, ab wann dein hund was können sollte.

    das was dein hund anbietet, das was dein hund gern und mit spass lernt - das solltest du ausnützen und ihm beibringen. aber mach nicht zuviel druck und erwarte nicht zuviel.

    dass junge hunde ganz gern mal taub werden, wenn man sie aus dem spiel abruft ist völlig normal. ebenso, dass sie oft im überschwang menschen anspringen. das dauert gern mal ein bisschen, bis das alles wirklich sicher funktioniert.

    genauso lange kann es dauern, bis dein junghund ein "nein" oder "aus" wirklich generalisiert hat. manchmal dauert das sogar noch länger und so mancher erwachsene hund kanns nicht wirklich in jeder situation...also: geduld!


    im übrigen - ganz unrecht hatten meine vorschreiber nicht: grad über welpen/junghundeerziehung findet man wirklich viel hier im forum.

    der gos dAtura - jap, ich möcht da mal zitieren - "hat die rassebeschreibung selber verfasst" :lol: - stimmt wie die faust aufs auge.

    der maremannomix - oh ja. was auch immer der papa war - joey schlägt voll nach seiner mama. zweifellos.

    der rauhhaardackel - naja. aufgrund seines langen daseins als gesellschafter und "prinz" - hatte er wohl vergessen, was so ein dackel ist....aber langsam kommt der dackel wieder zum vorschein... :smile:

    wie uns heute aus wie immer gut informierten tierschutzkreisen zugetragen wurde, spielen sich in Oberbayern derzeit dramatische szenen ab.

    seit bei der arglosen familie l. ein mutierter killerdackel eingezogen ist, werden die beiden dort wohnenden rüden s. (alias der boss-gos) und j. (alias der marmeladenhund) ständig von j. (alias dackeltier oder DD) dominiert.

    dies hat zur folge, dass der sensible j. (alias marmeladenhund) bereits den tränen nah ist und in tiefe depressionen gefallen ist.

    die erziehungsmethoden des DD sind tierschutzrelevant und sollten demzufolge strengstens geahndet werden.

    zunächst war der blaue einmalverband in besitz des sensiblen j. (alias little joey) und es wurde ihm auf geradezu infame weise vom DD geklaut. der dem j. körperlich weit überlegene DD lies das knäuel nicht mehr los. j. - der chancenlos war ob der vehemenz des angriffes - musste sich letzendlich geschlagen geben und in psychologische behandlung....

    ein video, das unter lebensgefahr gedreht und auf verschlungenen wegen uns zugespielt wurde, belegt und beweist die zustände im hause l. in oberbayern.

    der europäische hundegerichtshof wurde bereits eingeschaltet und bewertete schon bei erster sichtung des beweisvideos das ganze als skandal und als schmach für alle herdis.

    warnhinweis:

    herdis unter 3 jahren sollten dieses video nicht ohne begleitung eines erwachsenen hütis anschauen.

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    ein heisses thema...

    auslandstierschutz - ob er sinn macht?

    meiner meinung nach ganz klar JA. wenn er denn gut und durchdacht und seriös ist.

    und dazu gehört definitiv, dass sich eine "gscheite" orga auch und vorallem mit den problemen vor ort auseinandersetzt und vor ort der schwerpunkt der orgatätigkeit liegt.

    das vermitteln der hunde nach DE als einzige "tätigkeit" seh ich auch mit mit bauchweh.

    allerdings ist meine erfahrung mit sog. "auslandshunden" eine andere, wie anscheinend bei den meisten hier im forum. totale angsthunde hab ich bisher nur sehr wenige kennengelernt - natürlich, anfangs - da brauchts ein bisschen zeit fürs eingewöhnen - aber die meisten, die ich hier kenne und teilweise auch selber vermittelt hab, erkennt nach ein paar monaten keiner mehr als "auslandshund".

    sieht mich jemand, der mich nicht kennt, mit den drei jungs unterwegs - der würde im leben nicht drauf kommen, dass sam, der boss-gos der "ausländer" in der truppe ist. :smile:

    sam ist hier unser "seelenhund" - einfach nur genial. und dennoch behaupte ich, dass wohl 90% aller hhs mit ihm ein problem hätten. nicht weil er aus dem ausland ist, sondern weil er so ist, wie er ist. (und "angsthund" ist ein titel, den sam niemand verleihen würde - eher das gegenteil).

    für mich sind das grosse problem mehr all die orgas, die eben meinen, tierschutz sei schon allein das verfrachten von hunden nach DE. auch wenns aus den besten motiven raus passiert - ist es der falsche ansatz.

    vor ort passiert "tierschutz" - wenn sich dieser über das vermitteln mit hirn und verstand von hunden finanziert - dann ist das für mich ok.

    Zitat

    Bei mir ist es wie bei Tanja. Wird dieses Wort ausgesprochen, ist die Welt fuer meine Hunde nicht in Ordnung! Im Grunde steh ich da und zeige ihnen, wenn ihr nicht sofort aufhoert, erlebt ihr den morgigen Tag nicht mehr! Und das meine ich in diesem Moment absolut ernst, was die Herrschaften sehr genau merken! Danach ist alles vergessen und wir haben wir einen heiden Spass.

    und genau das ist etwas, was man entweder kann/hat oder eben nicht. hat/kann man das - dann ist es genauso, wie tanja sagt: dann braucht man keine "kinkerlitzchen", kein wie auch immer geartetes "equipment". :smile:

    (bei einigermaßen "normalen" hunden - ich klammer mal ganz bewusst die extremen, schwierigen fälle aus, an denen über jahre alles mögliche verbrochen wurde. das ist nochmal ne andere nummer und da hab ich selber auch keine erfahrung mit. ich denk dabei an solche hunde wie schnautzermädels buben)

    ups hab ja nun auch ne hupe...

    jimmy, dackeltier, derzeit ca 9,9 kg, 12 jahre alt, gesunde knochen, leicht lädierte herzklappe....wieviele km am tag?

    derzeit wird er langsam auf unsere üblichen runden trainiert - die werden am tag je nachdem so um die 6 bis 8 , 10 km lang sein ungefähr. im moment schafft er in aller ruhe unsere kleinen runden - also so 5 bis 6 km.

    Zitat

    so wie sie nun sind, die jungs, so wollte ich sie.


    ... :D

    das war letztes jahr meine antwort auf die umfrage...

    heute müsste ich ein bissi differenzieren:

    die beiden grossen jungs sind immer noch genau das, was ich wollte und will.

    unser "erbdackel" - nun ja...ich wollte nie einen dackel. und so einen gleich gar nicht.

    aber: so wie er ist, passt er irgendwie zu uns. er macht mehr arbeit, mehr mühe, mehr dreck als die beiden grossen miteinander - aber wenn er so guckt, wie er guckt - dann denk ich mir immer: irgendwie passt er irgendwo doch auch dazu... ;) - und man wächst ja mit seinen dackels..äh...aufgaben, heisst es...

    tja, vorurteil hin oder her:

    ich kenne zwingerhaltung, die wirklich durchdacht und völlig in ordnung ist - allerdings sind diese zwinger alle am haus und die hunde sind meist nur eine gewisse zeit des tages dort untergebracht.

    das model "zwingeranlage in der pampa" allerdings, hab ich schon seit meiner kindheit nicht mehr gesehen und dachte auch nicht, dass das heutzutage noch "gebräuchlich" ist, ehrlich gesagt....

    zwischen wohnungshund und zwingeranlagenhaltung gibts mit sicherheit noch einiges dazwischen - mal mehr, mal weniger gut - das ist schon klar.

    für mich und meinem verständis der hundehaltung wär so eine unterbringung irgendwo auswärts allerdings nix - mich ärgert das schon schon, dass ich meine pferde nicht hier direkt halten kann.

    aber ich hab auch keine sporthunde - ich hab familienhunde. ist doch wohl ein grösserer unterschied als ich dachte.... :???: ...vorallem, weil ich glaubte, das sei wirklich "passe" seitdem sie sogar hier in der örtlichen OG die zwingeranlagen abbauen....

    ist das tatsächlich heute noch so üblich bei den "sportlern"?

    ok,

    also:

    bei einem herdi das...ich nenn es mal "misstrauen" gegenüber fremden (=besuchern) händeln zu können, braucht es geduld, konsequenz, innere ruhe und nochmal konsequenz.

    ich schreib bewusst "händeln" denn den wach/schutzinstinkt kann man nie ganz unterdrücken oder völlig deckeln.

    zunächst trifft auf so gut wie alle herdis eines zu - was weiter oben ja schon beschrieben wurde: sie sind spätentwickler. so richtig erwachsen und voll "ausgereift" sind sie erst mit ca. 4 bis 5 jahre. dann schlägt der herdi erst so richtig "durch".

    mein herdi-jung-rocker joey - er kam im alter von 16 wochen zu uns - hab ich von anfang an versucht, an bestimmte regeln und rituale zu gewöhnen, die immer und stets eingehalten werden/wurden - ohne ausnahme.

    kommt besuch, darf er melden. er darf auch mit und den besuch in augenschein nehmen - zurückhaltend und höflich - besuch wird, wenn wir ihn einlassen, nicht gefressen oder an die wand gestellt.

    wird letzteres nicht akzeptiert vom herdi-jung-rocker, dann wird er ohne viel tamtam auf seinen platz geschickt - bei uns ist das im wohnzimmer - und da bleibt er, bis er sich beruhigt hat und sich an seine guten manieren erinnert. er darf von da aus ruhig gucken, meintewegen auch maulen - aber solange er "sein gefieder sträubt" bleibt er da.

    in der regel akzeptiert er besucher spätestens dann, wenn sie sich irgendwohin setzen - dann darf er hin und eine nase voll nehmen. steht der besuch auf und bewegt sich im haus, dann bleibt er bei uns oder eben wieder auf seinem platz - "big brother is watching you" spielen wir nicht.

    eingeübt wurde das mit willigen, hundeerfahrenen "figuranten" - und bis heute dürfen ihm besucher, denen er sich ruhig nähert, gern ein leckerli anbieten - ansonsten wird er von den besuchern schlicht ignoriert.

    wichtig ist dabei - wie eigentlich bei allen hunden - wirklich nur die absolute konsequenz: wenn er 10 mal aufsteht, wird er 11 mal zurück auf seinen platz geschickt. wenn er sich 10 x vors gartentor stellt und sagt "du kummst da nit rein" dann wird er 11 x drauf hingewiesen, dass WIR das entscheiden....usw.

    die meisten herdis bleiben selber recht ruhig, solange "mensch" auch ruhig bleibt - und akzeptieren ein "ich regel das" nach ein paamal nachfragen recht gut - wenn es denn immer und stets gilt.

    mach ein ritual draus - dann lernt der herdi am schnellsten, was erwünscht ist, weil er weiss, was kommt. grad für herdis ist das wichtig, sie schätzen "überraschungen" eher weniger.

    meistens fällt ihnen das "besucher nicht fressen" leichter, wenn sie aus einer gewissen entfernung raus die sache beobachten können und so sich selbst von der "ungefährlichkeit" überzeugen können.

    als herdi-halter bist immer du gefragt, durch deine souveräne, ruhige art deinem herdi klar zu machen, dass er nicht eingreifen muss, dass du alles im griff hast.

    da brauchts ein bisschen geduld und zeit - und ja, das managen muss schon sein - denn wie schon gesagt: völlig vom "schützen" abbringen lassen sich die wenigsten herdis - aber in gewisse bahnen zuverlässig lenken kann man sie schon.