Beiträge von LaBellaStella

    ob ich dir einen rat geben kann, weiss ich nicht - da trauer mit eine der individuellsten emotionen ist, die man selber durchlebt.

    als wir maja damals über die regenbogenbrücke gehen lassen mussten - waren mein mann und ich uns unisono einig:

    nie wieder! nie nie nie wieder ein hund und nie nie nie wieder von einem hund abschiednehmen müssen.....

    unsere kinder waren auch todtraurig - aber sie haben als erste gemerkt und auch ausgesprochen, dass was fehlt..

    und da konnte ich dann auch den gedanken bei mir zulassen, dass es kein verrat an maja wäre, würde hier vielleicht doch wieder eine nase einziehen.

    ich hab geguckt, im internet - heimlich. mein mann war immer noch so voller trauer, er war völlig davon überzeugt, keinen hund mehr zu wollen :smile:

    bis ich so einen kleinen, langhaarigen, schwarzen steineschmeisser im net entdeckte....sternenstaub...warum ich meinen mann überhaupt gesagt hab, er solle mal gucken, weiss ich bis heute nicht.

    er stand auf, verdrehte die augen, brummte irgendwas von wegen "blödsinn" - kam an den laptop, guckte ein paar minuten schweigend - und sagte: "ruf da an. ruf an und frag ob wir ihn bekommen"

    2 wochen später zog sam bei uns ein. 3 wochen nachdem maja über die brücke ging, hat sie uns - und davon bin ich völlig überzeugt - sam geschickt.

    sam ist völlig anders, als maja war. und doch ist er ihr geradezu unglaublich ähnlich - aber er war nie ein "ersatz" - er war schon immer einfach sam. der boss-gos. ein sturer, langhaariger steineschmeisser :smile:

    tja....und es war so, wies war, das beste, was uns passieren konnte - genauso, wie maja das beste war, was uns passieren konnte.

    und weils uns noch nicht reichte - kam dann 2 jahre später joey zu uns.

    und vor 2 monaten schliesslich noch das dackeltier - früher majas bester freund, heute der beste freund meiner jungs.

    ab und an schmerzt der gedanke an maja noch - aber es überwiegt die freude dass sie überhaupt da war.

    und ich weiss, es werden immer irgendwo noch unglaublich tolle fellnasen auf uns warten.

    und immer wieder das gleiche....

    "ich will...ich will einen hund...ich will welpen...ich will welpen von meiner hündin...weil...ich will!"

    und damit man dieses "weil ich will" begründen kann, schlägt man einfach mal nen rundumschlag.

    züchter: alle in einen sack, das pack - die wollen nur gewinne einfahren und züchten kranke hunde. oder rassen, die niemand wirklich braucht.

    tierschutz: gibt einem nicht sofort auf der stelle den hund - die haben eh keine ahnung.

    dass die ersteren - und wenn ich von züchtern rede, dann rede ich von menschen, deren herz wirklich an der jeweiligen rasse hängt - tatsächlich viel mehr tun, als nur welpen auf teufel komm raus zu produzieren, das sieht man nicht - man sieht nur die schwarzen schafe.

    dass die letzteren irgendeine art der kontrolle oder eben gewisse abgaberegeln brauchen um zu vermeiden, dass TS hunde zu wanderpokalen werden - auch das sieht man nicht - denn man selber ist immer der perfekte, der beste adoptant.

    also - man will - man will unbedingt - und dann muss eben die eigene hündin mal herhalten...wird schon gut gehen - die vorsätze sind ja auch nur uneigennützig und man gibt sich schliesslich mühe.

    entschluss steht fest - wer nachfragt hat entweder eh keine ahnung, ist ein "rassist", kann nicht ernstgenommen werden, ist von der züchterlobby womöglich bezahlt oder ein spinnerter tierschützer....

    denn schliesslich: jeder hat das recht einmal welpen zu haben....man weiss "bescheid" und man selber ist ja der "gute" der es gut meint.....fragt sich nur, mit wem...

    edit sagt noch:

    meine jungs - alle drei unkastriert - würden auch gern mal welpen zeugen....bin ich mir ganz sicher, bei dem theater, dass sie ab und an mal machen, wenn ein läufiges mädel in der nähe ist.....ich glaub, nächstesmal werd ich ihrem wunsch nicht im weg stehen....

    biomais, da bin ich mit dir völlig konform: natürlich muss man seinen hund "raushauen" und natürlich muss man ihm sicherheit vermitteln.

    das ist keine frage.

    aber eben - wie du schon sagst - pfefferspray oder ähnliches - ist das die lösung? nö.

    vorallem - ich würde mir von jemandem, der vorsorglich so ein zeugs einsteckt, wenn er mit seinem hund rausgeht - nicht unbedingt denken, dass er sicherheit vermitteln kann.....und selber so sicher ist, dass er genau weiss, wann und wie das zeug zum einsatz kommen muss, damit es tatsächlich "nur seinen hund schützt".

    da gibts mir viel zu viele, die vom schlechten timing bis hin zu schlicht schlechten nerven alle möglichen unwägbarkeiten mitbringen und dann passiert unter umständen genau das: man schiesst mit kanonen auf spatzen - oder ein tatsächlich von grund auf harmloser hund bekommt ne ladung ab, nur weil er vielleicht zu lange guckt.

    und ja, ich weiss schon, alle haben sich "voll im griff", alle können natürlich sofort erkennen, was ein hund, der warum auch immer plötzlich auftaucht, im schilde führt und alle können in sekunden entscheiden, dass er einsatz jetzt notwendig ist und die einzige möglichkeit, den killer abzuwehren.....denn das spray gibt ja die notwendige sicherheit...

    und genau da seh ich eben das problem: da wird eine gefährliche "krücke" mitgenommen, die vermeidliche sicherheit aus der sprühflasche - ist ja ganz einfach und todsicher und lieber zückt man schnell das teil wie weiland john wayne...vielleicht sogar noch schneller...

    ich kann jeden verstehen, der schonmal erleben musste, wie sein eigener hund von einem anderen (grundlos) getackert wurde - aber ich glaub dennoch nicht, dass aufrüstung da ne lösung ist.

    liebe gaby...

    jetzt endlich komm ich dazu, dir von herzen zu gratulieren und den kleenen otto zu begrüssen!

    ich bin hin und weg! :group3g:

    aus dem wird mal was gaaaaanz grosses....logisch...bei der verwandschaft!

    ich wünsch euch alles glück, gesundheit und immer viel spass und immer was zu lachen - besser als bei dir hätte es der knirps nicht treffen können.

    ich freu mich - fühl dich gedrückt

    nicky und ihre drei jungs

    Zitat

    @Manuu Ich habe nicht von wahlloser Vermehrung gesprochen. Datenbank, Genpoolspeicher...und die totale Überwachung des Menschen und totale Kontrolle des Hundes. Bist du sicher das du das willst? Es liegt leider in der Natur des Menschen ständig alles kontrollieren und für seine Zwecke zu nutzen wollen. Ich glaube der Schuss geht nach hinten los.

    meine güte!

    ja, der mensch kontrolliert, selektiert und der mensch züchtet hunde. seit generationen, seit hunderten von jahren - wahrscheinlich seit dem moment, wo sich der erste wolf irgendeinem steinzeitmenschen anschloss...

    der mensch wählte aus, welche eigenschaften ihm am besten nützen konnte: einen jagdhund, einen hütehund, einen herdenschutzhund, einen hund zum ziehen - oder auch nur einen "fusswärmer" - so entstanden alle hunderassen, die wir heute kennen und schätzen.

    ich würde ungern auf die rassevielfalt verzichten - egoistisch wie ich bin - für mich ging der schuss mit der zucht nicht nach hinten los.

    und - ich bin nicht rassistisch - für mich persönlich hat ein rassehund genausoviel liebenswertes und genausoviel existenzberchtigung, wie ein mischling. was aber eben auch heisst, dass ich nicht nur mischlinge "gelten lasse", wie so manch einer, für den gezielte zucht was "anrüchiges" hat..

    mischlinge aller coleur wirds immer geben - liegt in der natur der dinge. aber so manch eine rasse wirds ohne gute züchter irgendwann nicht mehr geben - fänd ich schade.

    ein recht auf das rührende "nur einmal welpen haben" hat vom gesetzlichen standpunkt aus jeder, sicher.

    sogar ein recht drauf, hunde zu produzieren um sie gewinnbringend zu verkaufen. wurscht ob rasse oder mischling.

    aber jeder, der im tierschutz ein wenig involviert ist, weiss, dass genau dieses "recht" unglaublich viele hunde produziert, die - vielleicht - aus bester und reinster absicht raus (haha) in die welt gesetzt wurden, womit sich dann aber auch meistens der "gute geist" sich schon wieder verabschiedet hat, um dann doch so oft in irgendeinem tierheim zu landen.

    ein guter rassezüchter hat wenigstens noch ein paar mehr begründungen dafür, warum er welpen in die welt setzt als das "nur einmal welpen haben, weil die ja so süß sind" oder einfach auch nur "das recht" auf fortpflanzung.

    und - kontrollieren und selektieren - das machen auch die vermehrer - wenn man es mal ganz genau betrachtet.

    sogar ich mach das: weder mein mischling noch meine "reinrassigen" werden sich jemals fortpflanzen. kommt gar nicht in die kontrollierte tüte.

    edit meint noch:

    natürliche auslese? oweia...jetzt wirds spannend. wer wirklich eine natürliche auslese will, mit allen, wirklich allen konsequenzen - ohne wenn und aber - der hebe die hand und gehe ins dschungelcamp oder so..

    wahnsinn...

    sagt mal, leb ich auf einem völlig anderen planeten????

    ich bin jetzt 41 jahre alt - und hab mein leben lang noch nie das bedürfniss nach pfefferspray und co gehabt....

    seit 20 jahre halt ich jetzt eigene hunde, bin mit unseren familienhunden aufgewachsen - grosse, kleine, alte, junge - hab auch schon deftige wirtshausrauferein miterlebt - aber trotzdem lauf ich nicht prophylaktisch bewaffnet durch die gegend...

    unser erbdackeltier (und ja, der fällt auch unter fusshupe) ist jetzt 12 jahre alt und er die längste zeit seines lebens mit einer älteren, kranken und nicht mehr sonderlich standfesten frauchen verbracht - er ist ein lieber kleiner kerl und in keiner weise ein krawallo - und dennoch kann er problemlos jedem halbwegs normalem anderen hund "sagen" dass er seine ruhe möchte - genauso, wie meine beiden grossen das auch können.

    laufen denn tatsächlich soviele gestörte hunde rum, da wo ihr wohnt, die nix anderes im sinn haben, als kleinere hunde todzuschütteln oder todzubeissen??? soviele hunde, die nicht mehr in der lage sind, halbwegs normal zu kommunizieren???? oder soviele hundebesitzer, die nicht in der lage sind, ihr ungestümen jungrocker auszubremsen????? und ist letzteres tatsächlich schon ein anlass, mit kanonen auf spatzen zu schiessen??

    heiligs blechle - hoffentlich breitet sich sowas nicht weiter aus...

    auch der "liebevoll aufgezogene" familienhundwelpe ist und bleibt ein vermehrerwelpe.

    ich bin da ziemlich radikal - und steh auch dazu:

    entweder ich entscheide mich für einen hund aus dem seriösen tierschutz - oder aber ich entscheide mich für einen hund von einem seriösen züchter, der mit herzblut, wissen und wirklicher liebe zu seiner rasse steht, der die rasse an sich fördert und erhalten will. (die betonung liegt wirklich auf seriös - nicht auf all den schwarzen schafen, die sich züchter schimpfen und keine sind).

    ob ein vermehrer jetzt aus gewinngier welpen produziert oder ob lieschen müller einfach nur einmal auch kleine, nette pelzige welpen haben wollte, weil doch die mama eine so liebe ist (vielleicht auch zwei oder drei oder viele würfe...wer weiss das schon....) - es ist und bleibt hundeproduziererei ohne sinn und verstand.

    ich fahr zwar nicht snowboard - aber dafür mein leben lang ski - und bin viele skitouren gegangen.

    allerdings auf die idee, meine hunde mitzunehmen - bin ich noch nie gekommen. (was das alpine skifahren betrifft).

    wenn du ein tourengeher werden möchtest - dann bist du nicht auf den üblichen präparierten pisten unterwegs. du gehst rauf - hund dabei - das ist je nach schnee sehr anstrengend - stellst dich auf deine ski oder dein snowboard und "gleitest" auf dem schnee nach unten - für dich spass und weniger anstregend - aber dein hund läuft die strecke runter....auf seinen beinen, u.u. durch tiefen schnee. man darf das definitiv nicht unterschätzen! auch nicht die geschwindigkeit, die man drauf hat - das ist schon schneller, als gemütlich durch schnee stapfen...

    ist dein hund so fit, dass er das mitmachen kann?

    anfangst bist du wohl weniger allein unterwegs - wenn da andere anfänger dabei sind, ist die frage (oben schon gestellt) wichtig, ob da nicht dein hund mal "unter die bretter" kommt?

    hast mit deinem hund schonmal im winter eine winterbergtour gemacht - isser bergfest?


    edit meint noch:

    du hast als tourengeher KEINE wahl zwischen lawinengefährdet und nicht-lawinengefährdet - du gehst schlicht NIE lawinengefährdete touren. wenn ja, dann bist du einfach nur dumm und gefährdest das leben anderer.

    frag mal einen örtlichen bergwachtler...