Beiträge von LaBellaStella

    das schlimme an der sache - neben dem schon erwähnten - ist ja unter anderem auch, dass man sich als "bemühter" hh dann auch noch rechtfertigen muss....geht ja schon damit los, wenn der streuner schlicht seinen haufen auf nachbars fußabstreifer macht.

    hatten wir hier mal ne zeitlang. mein gegenüber-nachbar durfte jeden tag so nen haufen entfernen. ich hatte wirklich schon angst, der meint, meine jungs wären das.

    irgendwann hat er dann aber den "übeltäter" erwischt - war ein hund von weiter vorne, der auch jeden tag alleine "gassi" ging.

    viele hhs hier aus der gegend haben damals das gespräch mit den besitzern gesucht - die zeigten keinerlei einsicht. "der ist schon so alt, der tut niemand was" war die ausrede...

    irgendwann mal wurd der arme alte kerl dann angefahren, das hat er dann nicht überlebt. übrigens vom sohn der hhs, als der rückwärts aus der garage fuhr.......er hat ihn nicht bemerkt....

    zuerst mal willkommen im forum.

    zu deiner ersten frage, ob du mit deinem 12-wochen welpen schon raus gehen solltest:

    ja natürlich. es spricht nichts dagegen, kleine, kurze ausflüge in die umgebung zu machen. so ein kleiner hund sollte die gelegenheit bekommen, peu a peu die umwelt zu erkunden.

    keine gewaltmärsche natürlich - aber ganz langsam und spielerisch mal auf eine wiese gehen, mal in den wald oder in einen park, mal autofahren....zum schnuppern, zum gucken, zum entdecken. man kann langsam anfangen, dem welpen alles zu zeigen, was er später im leben auch täglich sehen wird - aber eben in einem langsamen tempo.

    faustregel ist in etwa: 5 minuten pro lebensmonat am stück gehen :smile:

    wie kommt dein TA bloss drauf, dass ein 12-wochen welpe (so er gesund ist) nicht raus sollte??

    zur stubenreinheit:

    raus mit dem kleinen! nach jedem fressen, trinken, schlafen, spielen, alle 2, 3 stunden = raus. dahin mit ihm, wo er sein geschäft auch später verrichten soll oder darf.

    wenn er "es" macht= party! loben! freuen!

    geschäft auf zeitungspapier ist so ne sache....wenns ganz blöd hergeht, hast du später einen hund, der immer irgendwo eine zeitung sucht, wenn er mal muss...könnte passieren. wär doch unpraktisch, oder? da wär ein stückchen wiese oder rasen wesentlich besser.

    zu deiner nächsten frage:

    anfangen ihm was beizubringen kannst du auch schon, klar. je spielerischer und je geduldiger du dabei vorgehst, desto mehr spass wirds euch machen, zusammen etwas zu lernen. dein welpe gibt dir das tempo vor!

    z.b. mach etwas, was ihn furchtbar neugierig macht - wenn er dann guckt und neugierig antrabt - sagst du seinen namen, hängst vielleicht auch schon dein "hier" an - und wenn er dann bei dir ist, spar nicht mit lob (ob leckerli, verbales lob oder ein tolles spiel ist egal, hauptsache klein-welpi fühlt sich total "geschmeichtelt") - so lernt er ganz spielerisch seinen namen und ggf auch gleich das "hier".

    genau so kannst du deinem kleinen auch alles andere beibringen, schön step by step und spielerisch.

    was das "nein" betrifft und andere dinge, die dein hund können muss/sollte/möchte - einfach ein bisschen hier im forum umgucken (suchfunktion) für fast alles gabs schonmal einen thread. :smile:

    zu den "5 minuten welpenwahnsinn":

    tjaja, so sind sie. das kennt fast jeder, der schonmal welpen hatte. hier hilft: durchhalten! selber möglichst ruhig bleiben - und wenns ganz schlimm wird, eine kleine auszeit. die betonung liegt auf "klein". wirklich nicht länger, wenn er sich beruhigt hat, sofort wieder reinlassen und einfach damit weitermachen, was du vorher auch getan hast. wenns möglich ist, würd ich ihn nicht ins schlafzimmer setzen - einfach eine auszeit im flur - tür zu - welpe ruhig - tür wieder auf - ohne viel brimborium drumrum.

    irgendwann gibt sich das wieder.

    eigentlich ist es ganz einfach:

    gib deinem hund keinen grund dich anzuknurren.

    hört sich einfach an, nicht wahr? hört sich vielleicht auch "windelweich" an, hat so ein "gschmäckle" von wegen "hund darf seinen kopf durchsetzen" oder? :smile:

    aber nur auf den ersten blick!

    überleg mal: wenn dein hund dich anknurrt, macht er das, weil er meint, einen grund zu haben, dir durch sein knurren etwas mitzuteilen.

    er kann kein täfelchen hochhalten wo draufsteht, warum er nun was nicht prickelnd findet - also knurrt er.

    nun wär mein weg, mich erstmal zu fragen, ja, warum knurrt der jetzt?

    mal angenommen, er knurrt mich warnend an, weil er meint, ich reiss gleich seinen kaunochen an mich und verspeise ihn selber.

    wär ein guter grund - also mal so aus hundesicht gesehen - wer gibt schon gern freiwillig den schönen knochen her?

    nun, ich als mensch möcht den knochen vielleicht gar nicht. ich wollt vielleicht bloss kurz die auslegeware neben dem hund zurechtrücken.

    ich als mensch also, fühl mich völlig zu unrecht angeknurrt. blöder hund! was soll denn das? spinnst du? knurr ich dann wahrscheinlich zurück...

    hund ist daraufhin erstrecht auf "hab acht"! und warnt vielleicht noch ein wenig eindringlicher. komm mir bloss nicht zu nahe!

    da kann ich dann verschiedene wege wählen, wie ich als mensch mit hirn da weiter vorgehe:

    ich kanns lassen und warten bis hund den knochen verspeist hat. wär möglich, jo.

    ich kann hund eine richtige ansage geben - aber so was von - kann hingehen, den knochen an mich nehmen und ihm sagen: so nich, freundchen, dir helf ich rein in die schuhe! wenn du nicht in frieden das teil kauen kannst dan hast du ihn die längste zeit gesehen, du wurm! ich bin dein frauchen, ich bin herr über alle knochen hier!

    jo. auch ne möglichkeit. fragt sich, was hund sich dabei denkt? höchstwahrscheinlich: hab ichs doch gewusst, alle nur auf den knochen scharf - nächstesmal muss ich deutlicher werden und noch viel früher knurren.

    oder

    hilfe! mein knochen! erst krieg ich ihn dann klaut sie ihn mir - ich versteh nur noch bahnhof, was will sie von mir? nächstesmal weiss ich bescheid und lass mir meinen knochen nicht mehr abnehmen - für was hab ich zähne?

    ich könnte natürlich auch - weil ich als mensch dazu in der lage bin - klug kombinieren und mir sagen: aha. woher soll hund wissen, dass ich gar nicht an den blöden knochen wollte? wie kann ich meinem hund sagen, dass er ganz ruhig und gelassen seinen knochen weiterkauen darf auch wenn ich neben ihm die auslegeware grad rücken möchte?

    vielleicht kann ich sogar noch weiter denken und mit viel geduld und ruhe meinem hund beibringen, dass er mir sogar den knochen problemlos freiwillig geben kann - weil er lernen durfte, dass auf mich als mensch verlass ist und ich ihm niemals was einfach so wegnehme - was eben heisst, dass er gar keinen grund haben wird, mich anzuknurren.....

    insofern hast du recht: mein hund braucht mich nicht anknurren - er hat normalerweise keinerlei grund dazu - denn als herrchen/frauchen ist man der fels in der brandung, ist man vertrauenswürdig, fair, berechenbar und souverän und man versteht seinen hund.

    Zitat

    Naja...dass was falbala rausgesucht hat hört sich doch schon nach "dem perfekten Hundehalter an"...dass was entsprechende Userin in dem "Bestrafungsthread" geschrieben hat noch viel mehr...
    Wenn man jetzt aber weiß, dass sie Ersthundhalterin ist UND Trainingsdiscs verwendet hat...dann finde ich das im gesamten Zusammenhang...naja...es bestätigt halt meine Aussage, dass in Foren maßlos übertrieben wird...wenn man sich dann aber nichtmal an eigene Threads erinnert...hm... :D

    echt?

    tja - ich hab früher meinen ersten hund doch tatsächlich gut ding 11 jahre lang mit pedig*** gefüttert. (ist so lang her, da lief so mancher user hier ausm forum noch mitm marmeladenbrot ummen christbaum rum - sprich: da gabs sowas wie i-net noch nicht und hundetrainer waren die, die aufm schäfi-platz standen und eher "lauter" sprachen....)

    aber HEUTE tu ich das nicht mehr. heute sag ich ganz klar: kommt mir nie mehr in den napf.

    ging ganz einfach: informiert, fehler erkannt und eingesehen, beim nächsten hund nicht mehr gemacht.

    und nu?

    fröhliche nicht-ersthundehalterische aber immer lernbereite grüße

    nicky

    Zitat

    Ich steige manchmal nicht ganz dahinter, wer hier seine Meinung öffentlich sagen darf und wer nicht. :ka:

    :lol: nicht?

    ist doch ganz einfach: du darfst deine meinung öffentlich sagen, aber nur, wenn du niemanden beleidigst, nicht arrogant rüberkommst, nie und nimmer sagst, wie du ein problem selber gelöst hast, nie und nimmer sagst, dass dein hund das nicht macht oder du das nicht machst - also am besten niemals in der ich-form schreiben - natürlich alles möglichst nett in rosarot verpackst, defnitiv niemals einen anderen auf mögliche fehler hinweist, und - ganz wichtig - schreib niemals - aber wirklich niemals "xyz hat recht" (grüppchenbildung).

    ist doch gar nicht so schwer, wenn man sich daran hält.... ;)

    eigentlich muss du genauso denken, wie wenn du kein krabbelbaby bei dir hättest.

    alles - wirklich alles - wegräumen, wenn welpi unbeaufsichtigt die wohnung erkunden kann.

    die gute nachricht ist allerdings: mit der zeit wirds leichter.

    die schlechte nachricht: bis dahin ist es ratsam, sich noch 2 weiter augen wachsen zu lassen.

    überall schepperfallen aufzustellen - ist das tatsächlich für dich weniger aufwändig, wie dafür zu sorgen, dass bestimmte türen zu sind? ich find das etwas schwer zu bewerkstelligen, wenn dein hund so geschickt ist, dass er überall hoch kommt - kannst du dann tatsächlich an alle etwaigen gegebenheiten denken?

    hm.

    natürlich kann (!) es immer mal problematisch werden wenn man zur miete wohnt und einen oder mehrere hunde hält.

    aber das kann einem auch unter umständen mit wohneigentum passieren - ich denk da an die konstellation eigenes reihenhaus und die lieben nachbarn, die bei jedem beller vor der tür stehen - auch über derlei konstellationen gibts zu hauf gerichtsakten. (kannst auch hund durch gartenzwerg ersetzen).

    ich wohn ebenfalls zur miete - und habe sage und schreibe seit 3 monaten 3 eigene hunde hier.

    bin also hart an der grenze zum tiermessie......könnte man meinen. :lol: ....hab ich mir doch schliesslich tatsächlich nen dackel vererben lassen...

    nene, sicher tut man sich mit wohneigentum bis zu einem gewissen grad leichter, eben weil das vermieterproblem wegfällt - was aber dennoch nicht heisst, dass man es in anderen dingen leichter hat - auch in der eigentumswohnung oder im reihenhäuschen kann dir ein anderer das leben zur hölle machen - ob da nun ein hund oder 4 hunde rumrennen oder gar keiner...

    und ein vermieter, der dich rausbekommen will - der schaft das i.d.r. früher oder später. da reicht schon genügend penetranz. irgendwas findet sich immer.