Beiträge von LaBellaStella

    Zitat

    So weit habe ich die Versicherungsbestimmungen aber noch nicht gelesen...

    und genau da liegt so oft der fehler....

    auch wenns noch so schwer fällt, das kleingedruckte zu lesen - man sollte sich dennoch die zeit nehmen - oder es sich vor versicherungsabschluss erklären lassen.

    grad bei einer haftpflicht.

    und ja, zwischen "mieten" und "leihen" und "gefälligkeit" bestehen kleine, aber sehr wichtige unterschiede.

    meine hh-haftpflicht beispielsweise würde auch bei einem "leih"schaden nicht bezahlen, eben weil keine haftPFLICHT besteht - aber sehr wohl bei einem "miet"schaden (egal ob der jeweilige "vertrag" nun mündlich oder schriftlich wäre).

    noch schwieriger ists bei den "gefälligkeiten" - da gibts für versicherungen noch mehr "spielraum".

    darum: prüfe, was du unterschreibst auch wenns noch so kleingedruckt ist - und überlege vorher, was du unbedingt versichert haben möchtest.

    ja gaby.

    ich sags doch immer wieder: du bist ein guru. ;)

    im ernst:

    ich persönlich bin für vieles offen. ich bin immer dafür, mit offenen augen und mit einem empfangsbereiten gehirn durchs leben zu tappern.

    allerdings bin ich immer vorsichtig, wenn jemand erzählt, er habe wie aus dem nichts plötzlich eine allgemeingültige wahrheit ge/erfunden.

    in diesem fall - vererbte rudelstellungen - wurde also mal wieder das rad neu erfunden. bzw. wurde vorgeblich "altes wissen" neu "gepimpt" und wird nun aus lauter nächstenliebe an die erfreute allgemeinheit weitergegeben.

    eine schöne geschichte - könnte von mir sein - der alte mann, die geheimnisvollen adelshäuser, die meuten im fernen spanien....da läuft schon grosses kopfkino ab!

    eine J.K.Rowling macht da glatt einen 8ten Harry Potter draus...den ein Stephen Spielberg dann verfilmt...

    ich persönlich halt mich da wie gaby lieber an meine eigenen erfahrungen: zugegeben, die sind nicht so geheimnisumwabert, nicht so spektakulär im ergebnis, nicht so endgültig im schluss - aber dafür für mich schlüssig, jeden tag zu beobachten, jeden tag für mich zu erfahren und ganz einfach zu begreifen. schlicht eine mischung aus alltagserfahrung, bauchgefühl und ein bisschen angelerntem wissen drumrum.

    völlig ohne meutehunde im spanischen sonnenschein, ohne adelshäuser, ohne alte männer - einfach nur die summe meiner eigenen persönlichen erfahrungen. den guten wie den schlechten. mitsamt allen fehlern die ich gemacht hab, mitsamt allem, was gut geklappt hat.

    ich hab das rad nie neu erfunden, ich hab nie eine theorie aufgestellt oder ein "schema" durchgezogen - und ich hab vorallem nie meine hunde katalogisiert oder irgendwo eingeordnet - und bin gut damit gefahren.

    ich hoff bloss, dass sich nicht allzuviele von derlei geschwurbel verwirren lassen - das könnte nämlich gewaltig schief gehen. und genau deswegen schreib ich hier überhaupt mit.

    Zitat

    Da bin ich Blumeleinchens Einstellung. Man sieht's einem Hund an, da kann man sich auch nicht drüber streiten (jedenfalls nicht mit mir ^^ ).

    Darum sagte ich irgendwann im Thread, man könne es schlussendlich nicht pauschal sagen und muss jedes Individuum - wie immer - einzeln analysieren, und dann entscheiden.


    LG Nina

    ja. genau.

    wir haben uns damals - es ist jetzt grade mal 5 jahre her - für einen "rolli" entschieden - bei maja.

    sie hatte "multiple sklerose" - selten beim hund, beim menschen auch noch nicht wirklich erforscht.

    keine schmerzen - zuerst zog sie nur die hinterbeine ein wenig nach, später konnte sie schlicht die hinterbeine nicht mehr wirklich koordinieren dann irgendwann nicht mehr bewegen. es kam schubweise, mit kortison waren die schübe ein bisschen einzudämmen - aber wirklich was dagegen tun kann man nicht.

    den "hunderollstuhl" hat mein mann damals selber gebaut - und ja, wir (!) hatten den starken eindruck, dass wir ihr damit das leben nicht nur erleichterten, sondern dass ihr das ding auch noch eine menge spass machte. ein sehr subjektiver eindruck, sicher.

    sie war "vom kopf" her noch ganz auf "ich will leben" eingestellt - der neurologe meinte, für sie sei es ein gefühl, als seien schicht die hinterbeine eingeschlafen.

    und ja, es war machbar. wir wohnen ebenerdig, keine stufen.

    sie war nicht lange ein "rolli-hund" - denn die krankheit schreitet manchmal recht schnell vorwärts. ungefähr 3 monate waren es - dann kam ein neuer schwerer schub - und danach wollte sie nicht mehr. ich und meine familie können bis heute genau sagen, ab wann der punkt da war, wo sie die lebenslust verloren hatte - und ja, das war tatsächlich eine sache von "heute auf morgen".

    sie durfte zuhause einschlafen. hier bei uns.

    natürlich könnte man nun aus aussenstehender sagen: die drei monate im "rolli" hättet ihr dem armen tier unbedingt ersparen müssen - aber ich denke, das sagt wirklich nur jemand, der sie damals nicht erlebt hat.

    wir haben lange diskutiert, das für und wieder - aber immer wieder kamen wir - wenn wir sie angeschaut haben, wenn wir sie beobachtet haben, zu dem schluss: noch will sie.

    wir wussten damals schon, dass wir nur noch begrenzte zeit hatten mit ihr. und wir wollten auf keinen fall dieses bisschen zeit unnötiger und eigensinnigerweise verlängern - aber eben auch nicht unnötiger und eigensinnigerweise verkürzen....

    man kann sicher drüber diskutieren, ob der "richtige" zeitpunkt tatsächlich der war, für den wir uns entschieden hatten - der eine hätte vielleicht gesagt, der moment ist ab dem punkt gekommen, wo sie nicht mehr hochkam hinten, der nächste hätte den zeitpunkt ab dem moment angesetzt wo sie sich die krallen hinten bis zum blut abgeschliffen hat beim laufen, der nächste hätte viellicht gesagt, ab dem zeitpunkt der gesicherten diagnose....

    für uns war der zeitpunkt da, als sie durch den letzten schub massive probleme mit herz und lunge bekam und als sie ersichtlich nicht mehr wollte. und ja, das kam tatsächlich über nacht.

    in majas fall würd ich das immer wieder so machen - in anderen fällen vielleicht nicht. vielleicht wars ein fehler - vielleicht hätten wir sie eher gehen lassen sollen oder vielleicht auch nochmal abwarten, ob noch mehr kortison hilft - wie auch immer: es war unsere entscheidung und bis heute denken wir, es war die richtige.

    wir hatten die möglichkeit dazu - andere haben sie nicht. ich persönlich neide niemand die letzte entscheidung - ich nehm sie niemand ab und ich weiss auch, dass uns damals niemand die entscheidung abgenommen hätte.

    the same procedure as every year, james... :D

    nur diesmal ohne schwiegermuttern :sad2: ...dafür mit schwiegerdackel.

    mein mann, ich, 2 kinder - 3 hunde, der christbaum und ein riesiger pott kartoffelsuppe ;) (letztere ist an heilig abend tradition - das grosse "menue" gibts am ersten feiertag).

    geschenke für die hunde? nun, sie bekommen was feines in den napf, das wars schon.

    joey als krallenmodel:

    vorderpfote mit daumenkralle:

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    hinterpfoten mit den doppelten, voll ausgebildeten wolfskrallen:

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    :D

    alle klarheiten beseitigt?

    er nützt übrigends die wolfskrallen hinten tatsächlich - wenn er klettern muss.

    Zitat

    Hi,

    [

    Und um evtl. zu entscheiden, ob man eine Begegnung mit einem fremden Hund draußen zulassen soll oder nicht.
    Treffen nämlich zwei Hunde mit gleicher Stellung aufeinander, kann es wohl ganz schön knallen. Wenn man gut genug ist, fremde Hunde aus der Ferne einschätzen zu können (was denk ich sehr sehr schwierig ist!) dann könnte man halt ungute Begegnungen vermeiden.

    Sonst nicht viel. Aus meiner Sicht einfach nen interessantes Thema.

    lg,
    Sanne


    und wie geht das? wie erkennt jemand, der nach dieser theorie "denkt" aus der ferne, was nun ein einzlener hund für eine natürliche rudelstellung hat?

    Zitat

    Ich war bei Anita auf dem Wochenendseminar und auch ich muss sagen, es hat mich beeindruckt.

    Es ist zwar eine ganz neue Sichtweise unserer Hunde aber wir haben alle Hunde der Seminarteilnehmer mit ihrem Rudel getestet und es das gezeigte Verhalten war absolut schlüssig und nachvollziehbar laut Theorie.
    Wie Nightstalcer es schon ein paar mal hier beschrieben hat.

    Leider denke ich muss man das live sehen, es so in der großen Forumsrunde einfach schnell zu kapieren halte ich für schwierig.


    alles das, was hier beschrieben wurde, kann man - wenn man sein auge ein klein wenig schult - schon immer in jedem x-beliebigem hunderudel/gruppe beobachten.

    ich fahr ungefähr 1x im jahr mit meinen hunden eine freundin besuchen. sie ist trainerin. sie hat mehrmals die woche gruppenspaziergänge im angebot. ich geh dort immer gern mit mit den jungs. für meine jungs sind das dort - bis auf die beiden hunde meiner freundin - meistens immer völlig fremde hunde.

    ich beobachte dabei schlicht nix anderes, als dass - je nach zusammensetzung der "truppe" - mal mehr, mal weniger kommuniziert, gespielt, gezofft oder ignoriert wird.

    je nachdem, welche hunde dabei sind, sind meine jungs mal die "obermacker", mal sind sie eher "zurückhaltend" mal sind sie die, die zum spielen auffordern, mal interessieren sie sich für die gruppe weniger - mal mehr.

    mal sind es eher ruhige spaziergänge, mal sind sie stressiger.

    sind mehr jungrocker dabei - wird mehr "gerockt" - logisch. sind mehr souveräne "alte" dabei - ists gesitteter.

    ists eine gruppe, die sich schon lange "kennt", sind viele neue dabei, sind mehr mädels als jungs dabei oder umgekehrt, ja sogar welche rassen dabei sind - all das beeinflusst das verhalten innerhalb der hundegruppe.

    für mich ists jedesmal spannend, jedesmal interessant - aber jedesmal ein klein wenig anders - und jedesmal benehmen sich meine jungs ein klein wenig anders. (zwischen "obermacker" und "ichbingarnichtda" und allen möglichen zwischenstufen). mal laufen sie vorne weg, mal hinterher, mal seitlich, mal mittendrin.

    mal läuft die kommuniaktion so subtil ab, dass man als mensch fast nix erkennt - und mal äusserst deutlich.

    aber beim besten willen konnte ich noch nie feststellen, ob ein irgendwie geartetes festes raster anwendbar wäre. ausser den ganz normalen charakterlichen eigenschaften, der individuellen befindlichkeit (jaaa auch hunde haben launen) und den jeweiligen umwelteinflüssen (viel platz, wenig platz, eher langweilige gegend, eher interessant, menschenverhalten wie eingreifen, management usw) ist in diesen gruppen immer alles ganz "normal" und entwickelt sich auch so.

    nimmt man einen krawallbruder raus - wirds allgemein ruhiger - gibt man einen dazu - wirds rockiger. auch nix, was mich überrascht. (rausnehmen kann auch schon ein vorausschicken sein, oder ein "komm du mal her du lump!") - völlig nachvollziehbar. setz ich noch einen souveränen, adulten "erklärbär" mit rein in die gruppe, wirds oft auch richtig harmonisch...auch das ist eine binsenweisheit, die eigentlich jeder hh weiss..oder wissen sollte.


    und das kann wohl jeder selber auch "testen".

    ich seh also immer noch nicht, was oder wo der unterschied sein soll. ausser dass ich als mensch anscheinend platzanweiser spielen soll und dass es gerasterte begrifflichkeiten gibt - dabei bräuchte man manchmal einfach nur sein auge schulen und ein bisschen feeling zu entwickeln.