ein herdenschutzhund frisst kleine kinder, braucht ne harte hand, ist in deutschland "verboten", springt über 5m hohe zäune (oder beisst sich wahlweise durch 50cm stahlbeton oder buddelt sich nach australien durch) speit feuer, kann dich mit seinem blick erdolchen, ermordet dich noch mal im schlaf und ausserdem braucht er zur rassegemäßen auslastung nur ein 80 hektar grosses grundstück zum bewachen und zum leben nur nen trockenen flecken wo er schlafen kann...
Beiträge von LaBellaStella
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"es gibt keine nicht-bissigen dackel"

stümmt! die sind hundsgemein hinterrücks und hinterlistig! die beissen sogar in die hand, die sie füttert - ich bin der (noch) lebende beweis!

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aha.
also alles könnte..müsste...sollte...so sein oder auch ganz anders...

so wie 8silke8 es beschreibt ist da - wie schon oft geschrieben - nun nix neues an der front.
tauscht man die begrifflichkeiten (und die zahl 7) aus - haben wir nix anderes, als eine beschreibung vom verhalten unserer hunde, die in der oder ähnlicher form schon viele beobachten haben:
hunde sind in der lage, im team bestimmte aufgaben zu übernehmen, je nach charakter, konstitution, veranlagung und zusammenstellung des "rudels"/des teams/der gruppe.
so. und nun? ich weiss gar nicht, wie lange die menschheit das schon weiss......auf jeden fall schon sehr lange. und genauso lang macht sich das der mensch bereits zu nutze.
das ist NIX NEUES. das einzig neue ist der rückschritt in eine gepresste starrheit, in ein bestimmtes schema und das verwenden von neuen begrifflichkeiten.
und das - in meinen bescheidenen augen - gefährliche unterschätzen von der anpassungsfähigkeit des hundes und der unterschätzung der lernfähigkeit und der weiterentwicklung und das überschätzen der menschlichen fähigkeiten, in jedem hund sofort zu erkennen, dass er so und so ist und bleibt.
ich persönlich warte immer noch drauf, dass mir (wenigstens) zwei hunde begegnen, die sich vom interieur her so gleichen, dass sie in das absolut gleiche schema passen würden.
bis jetzt hab ich immer noch jedesmal unterschiede feststellen können - auch wenn sich zwei hunde vielleicht im verhalten ganz ähnlich sind auf den ersten blick.
vererbt ist da meiner meinung nach zwar ein gewisser "grundcharakter" - der aber immer im laufe eines lebens geformt wird von der umwelt. und da ein hund nie in einem "vakuum" lebt - egal ob wildhund oder haushund - würden wohl auch zwei "genetische klone" sich unterschiedlich entwickeln, je nach dem wie sie ihre umwelt erleben.
dieses rudelstellungsdings springt da viel zu kurz, backt alte brötchen neu auf, bleibt beweise schuldig und - das ist das schlimme - presst hund und halter in ein viel zu enges schema.
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ich hatte da mal erfolg in dem ich ein paar tütchen aus dem automaten geholt hab, beim "deliquenten" geklingelt hab, mit dem allerfreundlichsten gesicht und einem freundlichen gruss auf dem lippen dem die tütchen in die hand gedrückt hab mit den besorgten worten "sie ham ja nie eines dabei, da dachte ich mir, ich bring ihnen tütchen aber sie dürfen sich die fei auch selber kostenlos und einfach so da vorne nehmen und benutzen - soll ichs ihnen zeigen wies geht? sie schaun ja eigentlich nicht aus wie jemand, der seinen hund in der gegend rumkacken lässt "

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Ich finde es manchmal schon beschämend das jeder Züchter hier im Forum erst einmal den Stempel Vermehrer oder Betrüger aufgedrückt bekommt. Sicher gibt es auch die, aber es gibt auch die Masse der Züchter die einfach nur tolle Welpen für tolle Hundeleute haben wollen. Und es erschreckt mich wie oft hier mit gefährlichem Halbwissen um sich geworfen wird. Einige sollten sich erst einmal schlau machen bevor sie mit Dreck auf andere werfen.äh...??
die TE hat gefragt, was sie als welpenINTERESSIERTE fragen sollte - und genau das beantworten meine vorposter.
wo hat wer geschrieben, dass alle züchter gleich vermehrer sind ??? wo wurde mit dreck auf andere geworfen????
ums mal in den worten meiner tochter zu sagen: "wie bissn du drauf???"
und ja, mich würden all die dinge interessieren, wenn ich bei einem züchter bin und mir seine welpen ansehe. und die züchter, die ich kenne, freuen sich, wenn ein informierter und interessierter welpenkäufer fragen stellt.
"gefährliches halbwissen" - du meine güte.
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Exakt das ist u.a. das Problem, du bringst es auf den Punkt.
Tierschutz - und Tierheimhunde sind überwiegend Vermehrerhunde.
Warum ist das wohl so?
Warum landen ausgerechnet diese Hunde sehr viel häufiger im TH oder sonstigen Notorgas als Hunde mit VDH-Papieren?Wenn man einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert, unterstützt man damit aber keinen Vermehrer, weder finanziell noch durch direkte Abnahme, damit er fleißig weiter produzieren kann, häufig zum Leid des Muttertieres (viel zu viele und schnelle Würfe hintereinander - wer will das kontrollieren?)
ja, genau so ist es.
und genau das können oder wollen so viele nicht verstehen. dass sich da der kreis schliesst.
naja, wahrscheinlich sogar logisch, man redet sich halt vieles "schön" warum also nicht auch sinnlose hundevermehrung.
sind doch immer die gleichen argumente.
aber warum genau diese "liebevoll aufgezogenen, billigen, papierlosen, garantielosen unfall/ups/nur-einmal-welpen, wusste-ich-nicht-besser hunde im TS landen, warum genau diese im TS zu finden sind - das will keiner wissen.
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Es gibt da ja so einige Schlagworte, die beim Thema Mehrhundehaltung immer wieder fallen… Wie war/ist das denn bei euch konkret? Hat z.B. ein Hund bei der Erziehung des anderen mitgeholfen?
ein bisschen hat sam bei joeys erziehung mitgeholfen, ja. er hat ihm den hundeknigge beigebracht - joey hat sich da sehr an sam orientiert bei hundebegegnungen.
ZitatIst der zweite (dritte, vierte…) gleich mit auf der Jagd/auf Krawall gebürstet, wenn der erste anfängt?
i.d.r. nein. sam ist der meinung, der "kleine" soll seine krawallanfälle gefälligst selber ausbaden und joey weiss, dass sam auch alles selber regeln kann - wobei er schon "mitmacht" wenns nach zünftiger wirtshausprügelei aussieht (würd ich ihn lassen)- einzig, wenn das dackeltier jemand ankrakeelt, dann sind die beiden grossen da und machen mit - (wenn ich sie lassen würde) - der hat also 2 bodyguards...
ZitatKönnen sie zu zweit besser alleine bleiben?
hm - sam konnte allein alleinbleiben. joey kann das auch. der dackel kann das nicht. der bleibt nur mit den anderen beiden allein.
ZitatTrägt die Mehrhundehaltung zur Auslastung bei?
zu meiner auslastung auf alle fälle. bei den drei jungs? naja, ich denke, es ist schon mehr los in der bude - vorallem draussen laufen die beiden grossen mehr - da gibts laufspiele, zerrspiele...das schon ja.ZitatOrientieren sich die Hunde allgemein aneinander auf Spaziergängen? Vielleicht mehr, als am Menschen? Verhalten sie sich anders, wenn man einzeln mit ihnen geht?
natürlich orientieren sich sich aneinander - sie sind da schon am kommunizieren. nicht ständig und nicht immer - aber sozusagen sobald was "los ist" schon. die beiden grossen orientieren sich hauptsächlich an mir - dem dackeltier ist der ganze "auftrieb" völlig wurscht, der macht sein ding.
anderes verhalten beim einzeln gehen? die beiden grossen vielleicht, ja. der dackel: nö.
ZitatHat ein Hund den zweiten vielleicht sicherer gemacht, ihm Ängste nehmen können?
öh - nö. sam hatte nie ängste. der war schon immer mutiger als gut ist für ihn. daran hat auch der zweit- und dritthund nix geändert.
ZitatHaben sie sich mehr (in Menschenaugen) positives oder mehr negatives voneinander abgeschaut?
ich denke, der "kleene" (also joey, unser zweithund und der jüngste hier) hat sich sehr viel von sam abgeschaut. und ja, meistens war das durchaus positiv in meinen augen.
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Hallo, erstmal tut mir die ganze Situation für dich sehr leid und auch all die verschiedenen Meinungen und nun gebe ich auch noch meinen Senf dazu da ist es schon schwer das richtige für dich zu finden.
1. Ich nehme es NICHT hin das mein Hund sein Futter,Kauknochen oder Spielzeug gegen mich verteidigt. Warum ? Weil er ja auch draussen mal etwas gefährliches aufnehmen kann und ich es ihm, zu seiner eigenen Gesundheit, auch wieder abnehmen MUSS. Soll ich da erst schauen ob ich etwas zum tauschen habe oder es ignorieren bis er vielleicht verletzt oder tot (Gift) ist ? Nein ich muss jederzeit in der Lage sein ihm Dinge abzunehmen.
Du wirst Geduld und absolute Konsequenz brauchen aber es wird in die richtige Richtung gehen. Und impfe deine Freunde und Verwandten das sie ihm NICHTS mehr geben.
natürlich muss man ein verteidigen "nicht hinnehmen". genau um das gehts ja hier im thread.
es geht schlicht darum, wie die TE es hinbekommen soll, dass ihr hund genau das nicht mehr macht.
es geht darum, irgendwie in den hundekopf reinzubekommen, dass er soviel vertrauen zu seinen menschen haben kann, dass er nix mehr verteidigen braucht.
manche hunde haben dieses "vertrauen" und lassen sich von anfang an im falle eines falles alles abnehmen oder spuken es aus - andere haben dieses vertrauen nicht.
meine beiden grossen durfen von anfang an lernen, dass sie völlig entspannt bleiben können, weil ihnen eben niemand was wegnimmt - aber trotzdem kann ich ihnen - entweder per "spucks aus" oder mit "brings/gibs mir" jederzeit etwas abnehmen. genauso wies meine hunde nullkommanull stört, wenn jemand am futternapf vorbeigeht oder in den napf fasst - und ja, geübt wurde das bei uns über tauschgeschäfte - ganz spielerisch.
und ja - ich brauch heute nix mehr zum tauschen - geht auch völlig ohne.
das dackeltier hats nie lernen dürfen - da üben wir noch.
das was du oben beschreibst, von wegen "etwas giftiges in der gosch" - ist dann kritisch, wenn hund eben nie gelernt hat, dass man alles abgeben/rausgeben kann. dann ist selbstverständlich ein beherztes notfallmanagement erforderlich. nur - wirklich lernen tut ein hund da nix - unter umständen ist dabei dann die verknüpfung genau eine gegenteilige:
im falle eines falles in dem moment zwar wurscht - schon klar - aber im nachhinein könnte der hund beim nächsten "notfall" auch mit dem teil erstmal abhauen, von wegen: wird mir eh nur abgenommen. und dann hab ich erstrecht ein problem.
notfallmanagement ist das eine (und ja das ist wichtig und richtig) aber etwas wirklich "können", etwas wirklich erlernen ist was anderes.
ich glaub, die TE hat da einen harte nuss zu knacken - das verhalten des hundes ist schon ziemlich gefestigt.
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Sinngemäße Kurzform.
Dass so wenig als möglich vom Menschen beeinflusst, soll heißen, nach der Geburt nicht dem üblichen Prozedere durch den Züchter z. B. aus dem Nest nehmen zum Wiegen usw.
Denn dadurch würde die (vererbte Rudelstellung) Liegepositionen der Welpen, so sehr durcheinandergebracht, dass es ihnen schwerfällt (zu großer Kraft aufwandte usw.), in die richtigen Liegepositionen zurückzugelangen.
Die ist aber notwendig, so die Annahme, damit die Kleinen sich frühzeitig professionalisieren können, und nicht durch das Handling des Züchters, ihre vererbte Rudelstellungsfähigkeit verlieren.Der Mensch hat das Sozialverhalten von Hunden tief greifend verändert (D. U. Feddersen - Petersen).
hm.
ich stimme da Feddersen-Petersen zu: ja, "der mensch" hat das sozialverhalten von hunden verändert - er verändert es immer noch. und nicht nur das.
und ja, das hatte seine gründe. je nach zeitalter wichtige und richtige gründe. je nachdem, wofür man sie grad brauchte.
und ja, ich bin der meinung, dass auch unsere vorfahren bereits "eingriffen", sehr frühzeitig - ich denke, jeder hirte wird sich wohl die welpen seiner hütehündin genauer angeschaut haben - vielleicht, um die körperlich schwächsten auszuselektieren, vielleicht um frühzeitig zu erkennen, ob der eine oder andere schon ein besonders erwünschtes verhalten zeigt, auch unsere vorfahren werden schon geschaut haben auf den gesundheitszustand, darauf, welches geschlecht die welpen haben usw. usw. usw. - ich kann mir eine vielzahl von gründen vorstellen, warum vor hundert oder tausend jahren da der mensch schon "eingegriffen" hat.
und ich denke nicht, dass so ein hirte auf irgendwelche liegepostionen geachtet hat - sondern für den war nur wichtig, ob da ein wurf guter hütehunde lag, die er später entsprechend verwenden konnte.
dem hirten wirds auch völlig egal gewesen sein, welcher hund welche "rudelstellung" eingenommen hat, oder welcher hund wo gerne gelaufen wäre - der hirte hat den hund da hin geschickt, wo das vieh war und der hund sollte seinen job tun.
die haben damals lediglich in "brauchbar" und "nicht brauchbar" eingeteilt - höchstwahrscheinlich ziemlich gnadenlos. je nachdem, auf welche art das vieh gehütet werden sollte und um welches vieh es ging und in welchem gelände und ob die hunde eng mit dem menschen arbeiten sollten oder eben selbstständiger - genau danach wurde selektiert.
auf deutsch: die sollten schafe schubsen - und nicht im stuhlkreis rudelstellungen besprechen.
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Böse Unterstellung
Juristendeutsch ist auch schwer verständlich für Laien, und nicht, weil es keiner verstehen soll. Sondern weil es eben bestimmte Begrifflichkeiten und Ausdrücke bzw Definitionen gibt, bei Versicherungen ähnlich wie im Rechtsbereich. Nicht umsonst heißt es Versicherungsrecht.
das ist keine unterstellung - sondern nur eine einfache aussage die meine allgemeine lebenserfahrung betrifft.juristendeutsch ist was schönes - und wie ich finde - wesentlich einfacher zu lesen und zu verstehen, als so manch "kleingedrucktes" in (versicherungs)verträgen.
wer ersteres nicht versteht, geht zum anwalt - wer zweiteres nicht versteht - hat u.u. ein problem.