Beiträge von LaBellaStella

    wie meine vorschreiber schon sagten: die entscheidung, ob du gleich wieder oder später oder nie mehr einen neuen hund holen wirst, kann dir niemand abnehmen.

    ich kann alle drei entscheidungen verstehen - wobei ich eher von mir selber sagen kann, dass ich wohl immer wieder einem hund ein neues zuhause geben werde und sage "ohne hund geht gar nicht".

    dass du auf die weise lernen musstest, dass man sich sehr genau vorab über den "züchter" informieren sollte, tut mir für dich leid.

    aber: ich finde es gut, dass du so ehrlich hier drüber schreibst! denn genau das versuchen wir immer und immer wieder neuen usern zu erklären. es wird dich in keiner weise trösten, aber vielleicht hält genau deine tragische geschichte wenigstens einen davon ab, bei so einem ****** einen welpen zu kaufen.

    ich wünsch dir - wenn du dich wieder für einen welpen entscheidest - einen wirklich guten und seriösen züchter, der dir einen welpen mitgibt, der lange zeit gesund und fröhlich bei dir lebt.

    wäre sam in DE geboren, bei einem ordentlichen züchter, wo man die vorfahren kennt - ja, dann vielleicht. wär er wenigstens in spanien bei einem ordentlichen züchter geboren worden, wo man vorfahren und blutlinie kennt - dann vielleicht auch (wenn er denn dann für DE eine zulassung bekommen hätte).

    da beim Gos in DE der genpool relativ klein ist, wär er sicherlich ein kandidat gewesen, das "blut" ein bisschen aufzufrischen - (insofern bei einer absolut genauen zuchttauglichkeitsuntersuchung nichts gegenteiliges rausgekommen wäre) - vom charakter her isser so, wie ein gos sein sollte, er ist ein "arbeitsvieh" aber hat unglaubliche nerven, exterieur stimmt ebenfalls - aber er ist nunmal ein findling ausm tierschutz - und darum wird er keine nachkommen haben. allein schon weil ich nicht weiss, was er so alles weitervererben würde - was ihn vielleicht nur "übersprungen" hat.

    bei joey stellt sich die frage überhaupt nicht - herdimix - an wen sollte ich seine nachkommen schon vermitteln?? was sollte es bringen, mixe vom mix zu züchten, mit wem sollte ich ihn verpaaren???? geht gar nicht.

    jimmy-dackeltier: der einzige hier, der vdh-papiere hat. aber als einhoder und mit seiner geknickten rute ohne zuchtzulassung - ausserdem gibts da wesentlich typvollere rauhhaardackel - jimmy wär keiner, der die rasse positiv beeinflussen würde - auch wenn er ein netter kerl ist, der kleene. (für nen rauhhaar eigentlich sogar schon zu nett....).

    was meine hunde betrifft, verlier ich "die beherrschung" eher nicht.

    läuft was schief, dann hab ich selber was falsch gemacht - ergo könnt ich mich selber in den popo treten - was aber energieverschwendung wäre.

    meine allererste reitlehrerin hat mir gleich zum anfang "beigebracht" dass niemals das pferd schuld ist, sondern immer der reiter (der alte spruch: "es ist schon so mancher esel auf einem pferd geritten, aber niemals ein pferd auf einem esel..." hat was ;) ) und da später meine eigenen pferde immer eher von der sorte "hirntragender dickschädel" waren, wo ich, wäre ich ausgerastet eh den kürzeren gezogen hätte (und ab und an auch mal habe :D ) hab ich das wohl irgendwann verinnerlicht.

    (dumme) menschen können mich hochschiessen, jo, aber meine hunde eher nicht.

    ich hab hier einen Herdenschutzhund. und ja, der "schützt".

    ist ja auch eigentlich sein job. gottseidank macht er das auf eine recht überlegte art und weise - und ich konnte das bisher gut händeln.

    auch der gosso "schützt".

    mir persönlich reicht die "abschreckende" anwesenheit von den beiden völlig - mehr brauchts nicht, meiner meinung nach.

    ich finds immer ein wenig bedenklich, dass sich so viele einen "beschützer" wünschen, einen der "dazwischen" geht - wahrscheinlich weil ich viel energie aufwenden muss, um genau das bei meinen beiden grossen jungs - vorallem beim herdi - in die richtigen bahnen zu lenken.

    ich glaube, viele menschen machen sich überhaupt nicht klar, was es heisst, wenn ein hund tatsächlich selbstständig anfängt zu entscheiden, wann er "schützt" und wie. das ist kein spass und kann richtig böse ausgehen - heutzutage und in unseren gefilden.

    ich habs genau ein einziges mal erlebt, wie mein herdi jemand an die wand gestellt hat - im wahrsten sinne des wortes - und das passiert mir nicht nochmal. (keine sorge, es ist nix passiert, derjenige war jemand, der herdies gut kennt und meinen auch schon lange - aber überrascht waren wir alle, wie schnell das ging).

    mir hat damals, als ich meinen HSH aus dem TS geholt hab, jemand, der es wissen muss gesagt: "der wird auf dich aufpassen und wenn er kann, wird er das völlig selbstständig tun - dein job isses, ihm klar zu machen, dass er genau das nicht tun braucht"

    daran hab ich mich gehalten.

    Zitat

    bei manchen postern würde ich ja gerne mäuschen spielen und die perfekt erzogenen hunde mal in den unterschiedlichsten alltagssituationen beobachten.
    nur mal so amrande, man muss sich den gegebenheiten ja anpassen nech

    ja gerne - wann kommst vorbei? hotel oder pension? soll ich für dich reservieren? nimm aber deine hunde mit, bitte, da ich genauso neugierig bin wie du auch.

    allerdings - vorsicht: meine jungs knurren durchaus mal.

    vom menschlichen her versteh ich dich gut.

    man sichert seinen eigenen hund, erzieht seinen eigenen hund so, dass man niemanden gefährdet - und dann kommt so ein ignorant daher, sein hund verletzt den eigenen hund und einen selber - ich kann schon verstehen, dass man sich ärgert und dass man vom eigenen standpunkt aus sich durchaus im recht fühlt.

    aber leider - rechtlich gesehen, sieht das oft ganz anders aus.

    das lange wörtchen "gefährdungshaftung" ist immer wieder ausschlaggebend.

    und es bedeutet in den augen mancher richter eben nicht nur, dass man, sobald man einen hund hat, per se eine gefährdung für seine umwelt darstellt - sondern auch, dass man sich als hundehalter bewusst so einer "gefährdung" aussetzt.

    derlei urteile (wie in deinem fall) gibts (leider) zuhauf in deutschen landen - viele richter entscheiden genauso.

    egal ob sich nun zwei freilaufende hunde "kloppen" oder ob einer der hunde angeleint war und der andere nicht - viele gerichte sehen bei einem eingreifen und daraus resultierenden verletzungen des einen hundehalters ein "selber schuld" - so unverständlich es auch sein mag.

    nicht alle richter - das möcht ich noch betonen - aber eben viele.

    bentley, nein, den tollwuttiter kannst du jederzeit testen - und in der regel wird ja sowieso nur geschaut, ob der impfpass die tollwutimpfung enthält - dann gilt i.d.r. der hund als tollwutfrei da geimpft.

    gestern meinten ein paar jungs, direkt vor unserem haus ein paar versuchsböller loslassen zu können.

    tschja - ich hab mich erschrocken (nicht damit gerechnet), die jungs haben gebellt - aber meinen göttergatten hat das ganze getöse von seinem wohlverdienten extremcouching aufgeschreckt....und das ist sozusagen der supergau.

    der schoss los, als sei er selber ne rakete, in socken, vors haus - heiliges blechle hat der die buben zusammengestaucht....ich hab die kids heute den ganzen tag nirgends gesehen und bin der felsenfesten überzeugung, die haben jetzt ein sylvestertrauma... :hust:

    es geht wohl weniger darum, für was du werbung machst - es geht um werbung generell.

    natürlich ist eine rettungshundestaffel etwas förderungswürdiges - das ist - für mich - keine frage.

    aber das sind auch viele andere organisationen - tierschutz, tierheim, tiervermittlungen, gassigänger, hundepensionen, hundeschulen.......usw.

    in den forenregeln steht eindeutig, dass (eigen)werbung nicht erlaubt ist - und das find ich auch gut so - denn wo sollte man dann den punkt machen? wir hätten wohl ganz schnell ein forum voller werbung für irgendwen oder irgendwas - denn gute gründe "sich" zu bewerben hat wohl jeder :smile:

    in vielen foren ist das so - sonst verliert man sehr schnell den überblick.

    in deinem fall find ich es schade - denn ich hätte gern ganz allgemein mehr über eure arbeit mit den rettungshunden gelesen - aber eben ohne mitgliederwerbung. ich denke, wenn ihr gut über eure arbeit berichtet, werden auch so viele interessierte per pn genauer nachfragen und vielleicht auch über eine mitgliedschaft nachdenken.

    Zitat

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    Ich stelle bestimmt keine Behauptungen einfach so auf. Wir hatten zu meiner Kinderzeit immer DSH in unserem Haus die, ja genau, unsere Reste gegessen haben und nicht einer ist an irgendeiner neumodischen Krankheit gestorben. Alle einfach weil sie alt waren aber Zeit ihres Lebens gesund. Und das war nicht ein Zufallshund sondern alle. Der Mensch hat angefangen die Natur zu verbiegen und er hat das Futter industrialisiert. Wie wir Menschen eliden die Hunde heute an den selben Krankheiten wie wir. Schade das du so eine engstirnige Sicht hast und nicht sehen magst das wir der Natur ihre Arbeit überlassen sollten.

    Was ist denn bei der so tollen aktuellen Forschung rausgekommen ? Nicht viel oder ? Keine Ahnung von Zucht. Zucht ist für mich 2 gesunde Hunde sich paaren zu lassen ohne vorher Pünktchen,Komma,Strich,Gewicht,Grösse und so weiter festzulegen. Was ist das für einen Anmaßung so über ein Lebewesen zu verfügen. Dann noch behaupten das müssen wir so machen weil alles andere Krüppel sind.

    wenn wir der natur ihre arbeit überlassen - dann musst du eben auch - wie Fräuleinwolle ja schon geschrieben hat - das in allen konsequenzen tun.

    engstirnig ist das nicht, was Fräuleinwolle geschrieben hat - sondern wahr.

    "der natur ihren lauf lassen" heisst eben auch: kein tierarzt (oder meinetwegen kein tierheilpraktiker), keine impfungen, keine entwurmung - und ja, jeder hund darf sich queerbeet mit jedem anderen verpaaren - ohne eingreifen eines menschen oder ohne eine irgendwie geartete "partnerauswahl".

    und im endeffekt heisst das, wir verlieren viel. wir würden immer mehr rassen verlieren, all die vielfalt wäre irgendwann verschwunden. dass eine organisierte und auch standardisierte hundezucht innerhalb des VDHs immer noch verbessert werden kann, dass viele fehler gemacht wurden, das bestreite ich gar nicht. aber bis jetzt kenn ich keine bessere alternative, wenns um rassezucht geht.

    und nein, für mich ist "der natur ihren lauf lassen" kein wünschenswertes ziel. mein ziel ist mehr ein hundegerechtes, gesundes leben für meine vierbeiner. und dazu gehört - für mich - auch eine organisierte rassezucht, aus der möglichst viele gesunde und rassetypische welpen kommen - und eben nicht, mal eben nen (eventuell) "gesunden" rüden über ein (eventuell) "gesundes" weibchen rumpeln lassen um der natur ihren lauf zu lassen.

    ich geh jetzt erstmal dem jimmy-senior seine herztabletten geben - damit er weiterhin munter durch die gegend springt - und der "natur ihren lauf lassen" werd ich da noch lange nicht.

    Zitat

    Ich habe nie scheiss-Hunde gesagt und aufgrund meiner Einstellung und meines Handelns sterben keine Tiere und leiden auch nicht.

    weisst du, ich denke, dass birgit dir persönlich überhaupt nix will.

    aber sie kennt ungarn, sie kennt die zustände dort, sie ist in ungarn sehr im TS engagiert, sie hat viele ungarische hunde bei sich - sie weiss also, von was sie spricht. das kannst du mir nun glauben oder nicht.

    aber vielleicht glaubst du mir, dass es schon ein bisschen was anderes ist, einem herdi(mix) oder einem ungarischen hüti(mix) ein zuhause zu geben als einem mix der aus deutlich einfacheren rassen besteht.

    birigts rat, dich einfach wenigstens ein bisschen zu informieren,ist kein schlechter rat. hätte ich dir genauso gegeben.

    ich seh in dem kleinchen auch keinen kuvacz - aber wenn der TS einen drin vermutet, dann wäre es schon wichtig gewesen, euch ein wenig drauf vorzubereiten.

    herdenschutzhunde sind tolle hunde - in den richtigen händen. aber eben keine anfängerhunde - das könnte wenns einen ganz unverhofft trifft und man nicht weiss, was man da hat, ganz dumm ausgehen - und zwar zuerst für den hund.

    wenn also birgit schreibt, dass die TS-orga da ein bisschen mehr hätte informieren müssen,dann hat sie völlig recht.

    sie und viele andere hier auch (mich eingeschlossen) hat eben schon zu oft erlebt, wenn so eine vermittlung dann im endeffekt doch schiefgeht und der hund dann wieder wegmuss, weil die neuen besitzer auf einmal vor problemen stehen, die sie nicht händeln können.

    das muss nicht so kommen, versteh das nicht falsch, ich möcht da gar keine wertung abgeben über dich und deinen umgang mit dem kleinchen - im gegenteil, ich hoffe von herzen, dass ihr da einen traumhund bekommen habt - aber sich so ein bissi um "plan B" kümmern, schadet nicht.

    in diesem sinne: guck dich mal im net um, du findest viele infos über die alten ungarischen hunderassen und ihre eigenheiten.